Zwei Mal eine Eins vor dem Komma

Wiedau-Schule: 59 Schüler sagen Tschüss

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Die am Donnerstag entlassenen Schüler mit ihren Lehrern auf dem Pausenhof.

Bothel - Aus und vorbei: 59 Schüler der vier Abschlussklassen entließ die Botheler Wiedau-Schule am Donnerstagmorgen während einer gelungenen Zeremonie. Viele Eltern verfolgten die große Fotoshow und die Gesangsbeiträge der Schüler in der Wiedau-Halle.

Von den Absolventen erwarben elf Schüler den Erweiterten Realschulabschluss, 30 den Realschulabschluss und 18 den Hauptschulabschluss. Neun Schüler werden die zehnte Klasse des Hauptschulbereichs besuchen. Den jeweils besten Notendurchschnitt verzeichneten Annabell Marten aus der Klasse 10aR mit 1,8, Carina Enns mit 1,6 in der Klasse 10bR, Abdullah Haidary mit 2,1 in der Klasse 10aH und Lilia Grams mit 2,0 in der Klasse 9aH.

Rektorin Annemarie Dollinger erklärte: „Ihr müsst euch nun nach den Sommerferien neu orientieren.“ Sie empfahl: „Seit aufgeschlossen, dann ergeben sich neue Kontakte. Euer Abschlusszeugnis ist das Startsignal für eure berufliche Zukunft. Dabei setzt die Berufswelt lebenslanges Lernen voraus.“

Die Botheler Bürgermeisterin Erika Schmidt hob die beiden Schülerinnen Jenni Wiebe und Jennifer Netzlaff hervor, die sich in politischen Gremien engagierten. „Dafür gebührt euch echter Dank“, so die Sozialdemokratin.

„Hört nie auf zu lernen!“

Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle betonte: „Ihr habt es geschafft. Ich gratuliere euch zu eurem Erfolg. Gestern Morgen habe ich mir Gedanken gemacht, was ich euch erzählen möchte. Wir leben in einer Zeit, in der ein Land ein anderes überfällt und Menschen demonstrieren, deren Formulierungen an dunkelste Zeiten erinnern. Ich habe dann an das Grundgesetz gedacht. Da steht drin, dass die Würde eines Menschen unantastbar ist. Wenn ihr euch diesen Satz merkt, kann euch nichts passieren.“

Eberle bat die Jugendlichen: „Hört nie auf zu lernen! Wenn ihr den Menschen mit Respekt und Achtung begegnet und das Lernen nie vergesst, macht ihr euren Weg.“ Für die Botheler Polizei sprach Polizeikommissarin Anika Buncke ein Grußwort. Sie erinnerte daran, dass sie erst im zweiten beruflichen Anlauf zur Polizei kam und riet: „Es ist nicht schlimm, auf seinem Berufsweg einmal falsch abzubiegen. Bewahrt eure jugendliche Leichtigkeit.“

woe

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