Birgit Brennecke verliert in ihrer Heimatgemeinde

CDU mit Potenzial für mehr

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Das Wahlhelferteam an der Botheler Grundschule kippte eine volle Urne aus. 511 gültige Stimmzettel wurden im Wahllokal Bothel II abgegeben.

Bothel - Von Farina Witte. Eike Holsten (CDU) konnte sich in Bothel mit 44,98 Prozent deutlich vor Tobias Koch durchsetzen, für den sich 34,5 Prozent der Wähler in der Samtgemeinde entschieden.

Bei den Erststimmen hat die CDU allerdings über zwei Prozentpunkte gegenüber dem Ergebnis der Wahl 2013 eingebüßt. Die SPD hat bei den Erststimmen ein leichtes Plus von 0,74 Prozent zu verzeichnen. Bei den Zweitstimmen konnten beide Parteien zulegen: Die CDU hat 40,94 Prozent geholt. Damit liegt das Ergebnis knapp einen Punkt höher als vor vier Jahren. Die SPD hat mit 32,83 Prozent deutlich zugelegt, verglichen mit 28,25 Prozent bei der vergangenen Wahl.

„Gegenüber dem Landestrend können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein“, meinte Lothar Sause, Fraktionsvorsitzender der CDU in Bothel. Die Stimmanteile hätten gezeigt, dass der Wahlkampf in Bothel, insbesondere die Haustürbesuche mit Eike Holsten, erfolgreich war. Trotzdem möchte Sause die CDU weiter stärken. „Das Potenzial ist da“, sagte er und nahm sich vor, verstärkt die Jugend anzusprechen.

Die Botheler SPD kann insgesamt mit dem Resultat zufrieden sein, fand Werner Meyer, Ortsverbandsvorsitzender der Partei, und freute sich besonders für Tobias Koch. „Für die erste Kandidatur ist es ein respektables Ergebnis auch in Bothel“, so Meyer. „Mit Blick auf das Gesamtergebnis bin ich jetzt gespannt, ob es wieder für Rot-Grün reicht.“

Briefwahlstimmen mehr als verdoppelt

In der Samtgemeinde deutlich verloren haben die FDP und die Grünen. Mit 5,91 Prozent bei den Zweitstimmen stand für die FDP am Abend ein fast halbiertes Ergebnis fest. Der Direktkandidat Jan-Christoph Oetjen erreicht 5,21 Prozent und schneidet damit besser ab als 2013. Birgit Brennecke holte in ihrer Heimatgemeinde ein schlechteres Ergebnis als Elke Twesten in 2013 und erreichte 8,73 Prozent. Die Linken verbesserten sich in Bothel geringfügig, allerdings ist das Ergebnis schwächer als im gesamten Wahlkreis. Die AfD erreicht auch in Bothel die Fünf-Prozent-Hürde und kommt auf 5,97 Prozent.

Mit einer Wahlbeteiligung von 67,83 Prozent hat sich die Samtgemeinde im Vergleich zu 2013 steigern können. Im Altkreis überholte nur Scheeßel die Botheler Beteiligung knapp. „Die Briefwahlstimmen haben sich mehr als verdoppelt“, berichtete Marion Wolters vom Hauptamt. „Dieses Mal hatten wir als erste die Ergebnisse komplett“, freute sich Wolters über den reibungslosen Ablauf. Fast alle Helfer der Bundestagswahl seien wieder dabei gewesen.

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