Bodenverunreinigung bei Bellen beschäftigt Behörden

Exxon: Polizei ermittelt

Auf dem „ExxonMobil“ Betriebsplatz in Bellen ist Dieselkraftstoff ausgelaufen.

Bellen - Jetzt ermitteln auch die Polizei und die Staatsanwaltschaft gegen den Gasförderkonzern „ExxonMobil“ wegen der Diesel- und Lagerstättenwasserverunreinigung auf dem Betriebsplatz des Unternehmens bei Bellen. 

Wie Exxon erst im Dezember vergangenen Jahres bekannt gemacht hatte, war bereits vor Jahren aus einer betriebsinternen Tankstelle, die aber schon einige Zeit nicht mehr in Betrieb war, Dieselkraftstoff ins Erdreich gesickert. Auch Lagerstättenwasser, das bei der Erdgasförderung anfällt, ist im Boden gefunden worden.

„Wir ermitteln jetzt von Amts wegen des Anfangsverdachts einer Bodenverunreinigung“, ist von der Polizei in Rotenburg zu hören. Anzeige hatte das Landesbergamt als Aufsichtsbehörde erstattet, wie Pressesprecherin Heinke Traeger bestätigt. „Wir haben der Polizei und der Staatsanwaltschaft alle nötigen Unterlagen zur Verfügung gestellt.“

Bei Exxon in Hannover gibt man sich gelassen. „Die Ermittlungen bei solch einem Altschaden sind kein ungewöhnlicher Vorgang und wir sind darüber auch nicht überrascht“, so Exxon-Sprecher Klaus Torp. Sein Unternehmen werde mit den Behörden eng kooperieren. 

jw

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