Kirchengemeinde Brockel stellt Planungen für Pfarrhaus vor

Platz für Neues

Pastor Ralf Altebockwinkel (l.) und Eberhard Thamm vom Kirchenvorstand zeigen die Planung für das neue Gebäude.

Brockel - Von Tobias Woelki. Frohe Kunde zum bevorstehenden Weihnachtsfest: Die Kirchengemeinde Brockel plant den Bau eines neuen Pfarrhauses direkt neben dem jetzigen. Die Zeichnungen dazu haben jetzt Pastor Ralf Altebockwinkel und Eberhard Thamm vom Kirchenvorstand während einer gut besuchten Gemeindeversammlung im Gemeindehaus „Arche“ den Mitgliedern vorgestellt.

Viele Jahre steht das historische, ortsbildprägende Pfarrgebäude neben dem Gemeindehaus nun bereits leer, nachdem Gemeindemitglieder in dem massiven Rotsteinbau im Keller einen Schimmelbefall entdeckt hatten. Der machte ein Bewohnen unmöglich, und niemand hatte eine Lösung parat, obwohl der Kirchenvorstand viele Jahre darüber diskutiert hatte, was mit dem Haus geschehen kann.

Als Pastor Ralf Altebockwinkel vor geraumer Zeit dem Kirchenvorstand signalisiert hatte, dass er nach seiner dreijährigen Probezeit, die im kommenden Jahr abläuft, in der Kirchengemeinde als Pastor bleiben werde, haben viele in der Kirchengemeinde erleichtert aufgeatmet.

Die Entscheidung des Pastors führte auch dazu, dass schließlich die Kirchengemeinde sich wieder verstärkt dem Projekt „Altes Pfarrhaus“ zugewandt und der Bauausschuss in vielen Gesprächen eine Planung erarbeitet hatte. Den ersten Entwurf haben Pastor Ralf Altebockwinkel und Eberhard Thamm nun in der Gemeindeversammlung präsentiert.

Die Scheeßeler Architektin Bianca Witt hatte die Vorplanung für das Projekt übernommen, das als das größte der Kirchengemeinde Brockel in der jüngsten Vergangenheit gilt. „Das jetzige, alte Pfarrhaus mitsamt dem Garten hinter dem Haus und der Scheune verkauft die Kirchengemeinde. Interessenten gibt es bereits“, erklärte Pastor Ralf Altebockwinkel. Neben der Scheune auf dem Grundstück, wo jetzt ein kleines Behelfsheim steht, werde auf der gemeindeeigenen Fläche das neue Pfarrhaus gebaut. Dazu werde das kleine Gebäude im Januar abgerissen.

Das neue Pfarrhaus in einer ortstypischen Bebauung ist zweigeschossig geplant und besteht aus einem Amtsbereich und einer Wohnung für den Pastoren und seine Familie. Die Planung sieht ein Büro in der Größe von 40 Quadratmeter, das zur Straße gewandt ist, sowie ein Gemeindearchiv vor. Die Pastorenwohnung hat eine Größe von 200 Quadratmetern, wobei das Obergeschoss ebenfalls Wohnungsbereich ist. „Die Bauvoranfrage ist bereits positiv beschieden. Eine Baugenehmigung beantragen wir noch“, erklärte Altebockwinkel. Der Pastor merkt an: „Wir wünschen uns, mit dem Neubau im späten Frühjahr vor den Sommerferien im Jahr 2020 zu starten.“

Und die Kosten? „Die Landeskirche gibt uns einen Finanzrahmen von 410 000 Euro vor. Wir hoffen natürlich auf Zuschüsse für die Baukosten von der Landeskirche und dem Kirchenkreis. In welcher Höhe ist aber noch unklar“. so Altebockwinkel. Denn die Kirchengemeinde müsse sich ebenfalls an den Baukosten beteiligen und zwar mit dem Verkaufserlös des jetzigen Pfarrhauses. „Der fließt nämlich zu 100 Prozent in das neue Gebäude“, rechnete der Pastor vor.

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