Ortsbrandmeister des Abschnitts Rotenburg kommen zusammen

Fast 200000 Dienststunden

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Zu fünf Großbränden, wie hier in Worth im Juni, mussten die Feuerwehrmänner- und Frauen im Brandabschnitt Rotenburg im vergangenen Jahr ausrücken.

Kirchwalsede - Ein großer Auflauf an Feuerwehrleuten in Kirchwalsede, und kein Brand ist dafür verantwortlich. Alle Ortsbrandmeister und ihre Stellvertreter der 54 im Brandabschnitt Rotenburg angeschlossenen Freiwilligen Feuerwehren waren zusammengekommen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Abschnittsleiter Jürgen Runge sprach von einer immer noch schlagfertigen Wehr.

Dennoch betonte Runge, dass es sehr bedauerlich sei, dass wieder eine Feuerwehr weniger in seiner Statistik auftauche, da sich die Ortswehren Hemslingen und Söhlingen zusammengeschlossen haben. Auch die Mitgliederzahl zum Vorjahr etwas sank, berichtet der Sprecher des Brandabschnitts, Dennis Preißler.

Dabei hatten die Feuerwehren 2015 mehr Einsätze denn je – insgesamt 571 Mal wurden die Freiwilligen Helfer gerufen. Davon war 330 Mal technische Hilfeleistung gefordert, und 241 Mal schlugen die Sirenen an, weil ein Feuer ausgebrochen ist. Fünf von ihnen waren Großbrände.

Laut Preißler rückten die Ehrenamtler 137 Mal aus, um Bäume von der Straße zu räumen und 91 Mal, weil Menschen in Gefahr waren, die aus einer misslichen Lage befreit werden mussten. „So kommen schnell einige Stunden im Dienste der Bevölkerung zusammen“, so der Sprecher – insgesamt waren es 199383.

3360 Mitglieder zählen die Freiwilligen Wehren im Rotenburger Brandabschnitt zusammen, 2331 von ihnen sind Aktive, 1029 engagieren sich in den Altersabteilungen. In den Jugendfeuerwehren sind 291 Nachwuchskameraden organisiert.

Dirk Eberle, Bürgermeister der Samtgemeinde Bothel, teilte mit, dass die Wehren in seiner Samtgemeinde gut aufgestellt seien und dass auch die Ausrüstung in einem guten Zustand sei. Auch, dass Feuerwehren ins Dorfbild gehören, unterstrich der Bürgermeister. Wichtig sei es, diese Struktur zu erhalten. Eberle kündigte den Neubau eines Gerätehauses in Westerwalsede und gleichbleibende Investitionen in den kommenden Jahren.

mro

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