Nächster Schritt im Dorfentwicklungsprogramm Wiedau-Walsede

Neues Bewusstsein für eigene Umgebung

Bürgermeister, Planer und Landesamt mit den Verträgen.
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Bürgermeister, Planer und Landesamt mit den Verträgen.

Bothel – Die Tinte auf den frisch unterschrieben Verträgen war noch nicht ganz trocken, da wurden schon Pläne geschmiedet, wie und wann man die Planungen für die Projekte im Dorfentwicklungsprogramm Wiedau-Walsede vorantreiben kann. Denn am Donnerstag haben die vier Bürgermeister der Gemeinden Kirchwalsede, Brockel, Hemsbünde und Bothel, Ulla Hoppe, Rolf Lüdemann, Manfred Struck und Heinz Meyer sowie Bothels Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle die sogenannte Umsetzungsbegleitung im Rahmen der Dorfentwicklung unterzeichnet. Wolfgang Kleine-Limberg vom Planungsbüro „mensch und region“ aus Hannover hat ebenfalls unterschrieben, denn sein Büro wird den Prozess in den kommenden sechs Jahren begleiten. Damit sind die Formalitäten für viele Projekte in den Dörfern, aber auch für gemeindeübergreifende Ideen fast erledigt, denn parallel zur Vertragsunterzeichnung liegt auch der Dorfentwicklungsbericht für die Region aus. In den Gemeindebüros und auch im Botheler Rathaus können sich die interessierten Einwohner, „und davon haben wir bereits eine Menge kennengelernt, auch junge Leute“, so Kleine-Limberg, die Pläne anschauen. Dadurch werde „ein neues Bewusstsein und eine Wertschätzung der eigenen Umgebung geschaffen“, war zu hören.

Dirk Eberle nannte das Beispiel der Arbeitsgruppe Brockeler Bahnhof, die bereits vor der Vertragsunterzeichnung die Arbeit aufgenommen habe. Rolf Lüdemann findet es gut, dass mit dem Planungsbüro „von außen“ ein Blick auf die Gemeinden geworfen werde, um festzustellen wo noch enger zusammengearbeitet werden könne. Ursula Hoppe betonte, dass die Bundesstraße immer als Grenze zwischen Kirchwalsede und Bothel gewirkt habe: „Durch das Programm Dorfentwicklung rücken wir näher zusammen.“ Wolfgang Kleine-Limberg erinnert an die vielfältigen Fördermöglichkeiten, die in den nächsten Jahren der öffentlichen Hand, aber auch Privatleuten zur Verfügung stünden: „In Riekenbostel ist die Sanierung eines Fachwerkhauses schon relativ konkret.“  jw

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