Rat Brockel beauftragt Planungsbüro und Samtgemeinde / Förderanträge noch dieses Jahr

Nächster Schritt für Dorfentwicklung

Die Mühle in Brockel ist charakteristisch für das Ortsbild. Um die weitere Entwicklung Brockels geht es bei der Dorfregion Wiedau-Walsede.
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Die Mühle in Brockel ist charakteristisch für das Ortsbild. Um die weitere Entwicklung Brockels geht es bei der Dorfregion Wiedau-Walsede.

Brockel – Die Dorfregion Wiedau-Walsede hat zwar bereits ihre Arbeit aufgenommen und während mehrerer Sitzungen Ideen gesammelt, doch als reine Formalität hat jetzt auch der Brockeler Gemeinderat in einer Sitzung beschlossen, das Projekt Dorferneuerung voranzubringen. Die Dorfregion Wiedau-Walsede umfasst neben Brockel auch Hemsbünde, Bothel und Kirchwalsede und wird ebenso von der Samtgemeindeverwaltung begleitet.

Der Rat hat der Beauftragung des Planungsbüros „mensch und region“ aus Hannover, das sich um die Umsetzung und fachliche Begleitung kümmert, zugestimmt. Federführend beauftragte der Gemeinderat zudem die Samtgemeinde, sich um die Abwicklung des Dorfentwicklungsverfahrens Wiedau-Walsede zu kümmern. Zwar startete das Verfahren bereits, aber um als Gemeinde den Wunsch nach Zusammenarbeit zu dokumentieren, fasste der Rat jetzt noch diese beiden Beschlüsse. „Die Bürgermeister der vier Gemeinden haben sich darauf verständigt, dass die Samtgemeindeverwaltung die Umsetzung federführend begleitet“, erklärte Bürgermeister Rolf Lüdemann (CDU) dazu.

Mit der Aufnahme der Dorfregion Wiedau-Walsede in das Dorferneuerungsprogramm haben in den vergangenen Monaten umfangreiche Vorarbeiten stattgefunden, aus denen das Leitbild, die Ziele und Maßnahmen sowie unterstützende Projekte für die künftige individuelle Entwicklung entstanden sind. Inzwischen existiert ein Entwurf des Dorfentwicklungsplanes, den die vier Gemeinden Kirchwalsede, Brockel, Bothel und Hemsbünde voraussichtlich im Herbst dieses Jahres verabschieden, berichtete Lüdemann. Auf dessen Basis könnten Förderanträge für Projekte noch in diesem Jahr gestellt werden. Das habe das zuständige Amt für regionale Landesentwicklung in Verden mitgeteilt, so der Brockeler Bürgermeister. Um Fördergelder beantragen zu können, müsse erst eine Beratung durch ein Planungsbüro erfolgen. Das soll für die Gemeinde Brockel auch „mensch und region“ aus Hannover übernehmen, das auch bereits den Dorfentwicklungsplan in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung erarbeitet hatte.

Das gelte auch für die weiteren Gemeinden: Die Bürgermeister sprachen sich laut Lüdemann in einem Treffen Ende Juni für dieses Planungsbüro aus.  woe

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