17. Auflage des Erntefestes All Over / Fünf Bands an einem Abend

Lautstarke Gitarren eröffnen Söhlinger Sause

Der Bassist Carsten Wolters wird beim Erntefest zwei Mal auf der Bühne stehen. Für Lhama und Klubgrün. ·
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Der Bassist Carsten Wolters wird beim Erntefest zwei Mal auf der Bühne stehen. Für Lhama und Klubgrün. ·

Söhlingen · Die Ernte ist eingefahren und nun darf gefeiert werden. In Söhlingen wird es nämlich laut. Richtig laut. Der lokale Schützenverein und das Onlinemagazin row-people.de besetzen am Vorabend des Söhlinger Erntefests das Zelt und veranstalten das Erntefest All Over (E:A:O).

Am Freitag, 31. August, ab 20 Uhr, wird bereits zum 17. Mal die Region rings um Söhlingen auf das Schießen und die Spielmannszüge vorbereitet – zumindest was die Lautstärke angeht. Ordentlich in die Gitarrensaiten wollen die fünf Bands Erupture, To The Marrow, Zeitpuls, Klubgrün und Lhama greifen. Schlagzeug und Bass inklusive.

Lokalkolorit darf dabei natürlich nicht fehlen. Das war bisher immer so und soll auch so bleiben. Der Veranstalter hat für das Abendprogramm drei Bands aus der Region ausgewählt. Ein Zeichen, dass sich das E:A:O treu bleibt. Erupture sind sozusagen die „Supergroup“ des Landkreises: Gegründet 2011, hervorgegangen aus kreisweit und überregional bekannten Bands wie Marianne's Sons, 8 Balls Of Fire oder Boo Scare Ya, stampfen sie eine eigene Hard-Rock/Metal-Mischung in der Schnittmenge Metallica, Motörhead und AC/DC aus den Boxen. Sänger Axel M. Borinski kennt die Bühnen im Landkreis Rotenburg wie seine Hosentasche und der geneigte Musikhörer den Frontmann.

Aber auch seine Bandkollegen Joffrey Wilderdijk (Bass), Timo Schröder (Schlagzeug) und Tim Kleefeld (Gitarre) hat der ein oder andere schon gesehen. Ebenfalls mit alten Bekannten gesegnet sind To The Marrow aus der Rotenburg. Erst vor wenigen Monaten hat die Truppe um Rupert Nieger und Kilian Riebesehl von der lokalen Metalband Sniper ihr Erstlingswerk „For Your Blinded Minds“ veröffentlicht.

Die Gruppe Zeitpuls haben einige noch unter dem Namen Frite Jewel im Ohr. Mittlerweile haben sich die Bandmitglieder aber in Hamburg, Stade und Bremen eingenistet. Die Songs der vier Musiker wirken durch die deutschen Texte authentisch. Im Mai erschien ihre erste Platte „Elch“.

Das Trio wird ergänzt durch Klubgrün und Lhama – zwei Bands aus Münster. Lhama spielten in der Vergangenheit einige Auftritte im Kreis. Kurios ist, dass Bassist Carsten Wolters nicht nur für die Indierocker mit deutschen, emotionalen Texten auf der Bühne steht, sondern auch für Klubgrün. Diese Band ist in keine musikalische Schublade zu packen. Irgendwo zwischen Elektro und Indie haben sie dennoch ein solides Rock-Fundament. Klubgrün schauen auf große Konzerte wie beim Omas Teich Festival, Rock im Park oder Stemwede Open Air zurück. Der Eintritt beträgt sechs Euro und trägt hauptsächlich die Kosten der Veranstalter. Alle weiteren Infos gibt es unter: http://www.erntefest-all-over.de im Internet. · pfa

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