„Zum Froschkönig“ in Hemsbünde

Lange Wunschliste für die Kita

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Statt eines Sonnensegels am Pfeiler wird eine neue Markise für die Kindertagesstätte „Zum Froschkönig“ diskutiert. Und auch die sanitären Anlagen für die Kinder entsprechen nicht mehr heutigen Standards.

Hemsbünde - Von Henning Leeske. In der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales der Gemeinde Hemsbünde stand der Bedarf der gemeindeeigenen Kindertagesstätte „Zum Froschkönig“ im Vordergrund. Im Zuge der Haushaltsberatungen stellte die Kitaleiterin Mirja Lünsmann eine Liste von Maßnahmen und Anschaffungen vor, die ihrer Ansicht nach für eine gute Kinderbetreuung notwendig seien.

Eine der wichtigsten Erneuerungen werden die vier Toiletten und das Mitarbeiter-WC sein, da diese schon in die Jahre gekommen seien und nicht mehr den Hygieneanforderungen einer Kita entsprechen. Weiter regte Lünsmann ein neues Beleuchtungskonzept als nächstes Bauvorhaben an. Die Pläne für die größere Baumaßnahme sind gerade in der Phase der Umsetzung, und in der Kita kann schon bald ein Schlafraum für die Kinder eingerichtet werden, um eine Nachmittagsbetreuung bis 16 Uhr gewährleisten zu können.

Dazu muss ein Mauerdurchbruch erfolgen, und die Kitaleitung forderte bereits einen Teppichboden in dem zukünftigen Schlafraum. Auch zwei Gitterbetten müssen deswegen angeschafft werden. Bürgermeister Manfred Struck (SPD) hat bereits ein Angebot für die Bauarbeiten über 1.100 Euro erhalten. Die Wochenarbeitsstunden der Erzieher werden durch die längere Öffnungszeit folglich auch erhöht und vom Haushalt 2018 abgedeckt.

Außerdem bekommt die Kita vier neue Spielgeräte als kleine Fahrzeuge für Kinder. „Es wäre schön für die Kinder, auf den neu gepflasterten Wegen fahren zu können“, so Lünsmann. „Wenn wir draußen sind mit den Kindern, hören wir die Kitaklingel nicht und deswegen wäre eine Außenklingel praktisch.“ So werde das Abholen durch die Eltern erleichtert.

Für mehr Sicherheit beim Spielen in der Sandkiste werde eine Umrandung aus Holz geschaffen, die die weitere Verteilung des Sandes auf die Rasenfläche verhindern und eine klare Abgrenzung zur Betonfläche bilden soll – wo leider schon Verletzungen geschehen sein sollen. „Holz für die Umrandung haben wir nun aus dem eigenen Einschlag genug in der Gemeinde, und unsere zwei Mitarbeiter werden einen kostengünstigen Bau umsetzen können“, sagte Bürgermeister Struck.

Über das Sonnensegel wurde im Ausschuss ausführlicher diskutiert, da dieser UV- und Sonnenschutz der Kinder schon wieder durch Stürme beschädigt wurde. Daher werde nun die Anschaffung eine Markise geprüft, die täglich wieder eingefahren werden könne.

„Alle Wünsche und Anregungen der Kita können in den Haushalt eingestellt werden, und die können wir uns auch leisten“, so Struck. Die Kosten für die Gemeinde bleiben bislang überschaubar. Von rund 2 500 Euro ist momentan die Rede. Allerdings bleiben die Markise und Teile der Umbaumaßnahmen vorerst außen vor, da sie später in einem Nachtragshaushalt berücksichtigt werden könnten. Somit gab der Ausschuss eine einstimmige Beschlussempfehlung für die Haushaltsposten.

Abschließend berichtete Bürgermeister Manfred Struck von einem kürzlich stattgefundenen Elternabend: „Der Eindruck des Elternabends war, dass es wieder richtig rund läuft in der Einrichtung.“

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