Projekt am Bullensee bekommt Gemeinnützigkeit genehmigt

„Lotte“ nimmt die nächste Hürde

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Sassa Weyandt (r.), Vorsitzende des Vereins „Lotte am Bullensee“, informierte die WFB-Politiker und Interessierte über den aktuellen Sachstand ihres Projekts. 

Kirchwalsede - Von Tobias Woelki. Wie geht es weiter mit dem Verein „Lotte am Bullensee“? Das wollten Kommunalpolitiker der WFB wissen und trafen sich jüngst mit Sassa Weyandt, der Vorsitzenden des Vereins „Lotte am Bullensee“ und Christiane Looks, der Naturschutzbeauftragten es Landkreises, beim Pavillon am See. Der Verein plant, dort ein Kulturzentrum zu errichten.

Es ist eine nicht unumstrittene Idee – nicht zuletzt aufgrund der 260.000 Euro an Fördermitteln, die der alte Kreistag für das Projekt genehmigt hatte – sofern das Finanzamt seine Gemeinnützigkeit anerkennt. Kritik hatte es damals vor allem von der damaligen Oppositionspartei CDU gegeben. Aber auch das Antragsverfahren zur Gemeinnützigkeit zog sich lange hin. Mittlerweile ist diese laut Weyandt aber genehmigt. „Diese Hürde hat uns jahrelang beschäftigt. Wir betreiben hier ein Kulturzentrum und keine Gastronomie“, betonte die Vereinsvorsitzende. Christiane Looks wird das Projekt begleiten und unterstützen. „Es macht wenig Sinn in die Vergangenheit zu schauen. Der Verein ist gemeinnützig“, sagte sie.

„Das Gebäude kann gut als Anlaufstelle für Gruppen, die im Moor unterwegs sind, genutzt werden. Aber auch andere Gruppen, die die Natur kennenlernen möchten, könnten das Gebäude nutzen“, erklärte Almuth Quehl, Vereinsmitglied und Gästeführerin. Insgesamt begrüßten fast alle Anwesenden das Projekt. Nur der WFB-Kreisvorsitzende Hubert Fiedler sorgte sich über die Akzeptanz des Projekts in der Bevölkerung. Er sprach auch die Zuwegung zum Pavillon bei Schnee und Sturm und in der Dunkelheit an.

„Man darf das Projekt nicht kaputtreden.“

Auch kritische Fragen in den sozialen Netzwerke wollte er während des Besuchs am Bullensee besprechen. Dazu kam es jedoch nicht, da er heftige Kritik der Anwesenden erntete. „Man darf das Projekt nicht kaputtreden“, hieß es. Mit seiner kritischen Haltung blieb Fiedler alleine. „Wer Fragen hat oder sich für den Verein Lotte interessiert, der kann sich gerne direkt an uns als Verein wenden“, bot Vereinsvorsitzende Sassa Weyandt jederzeit ihre Dialogbereitschaft an.

„Das ist hier ein optimaler Standort. Wenn ein Angebot da ist, werden die Leute es auch annehmen. Es ist eine Investition für die Bürger. Es wird viele ansprechen. Wichtig ist es schnell das Projekt auf den Weg zu bringen“, sagte der WFB-Kreistagsabgeordneter Bernd Petersen. Das Projekt am Bullensee sei immer ein Kind seiner Partei gewesen. Auch die CDU steht seinen Worten nach mittlerweile hinter dem Projekt. „Jetzt muss das Projekt mit Leben gefüllt werden. Das Projekt hier ist ein Kleinod für den Tourismus“, so sein Parteifreund und Kollege im Kreistag, Gerhard Oetjen.

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