Kampfabstimmung im Kirchwalseder Rat / Bürgermeisterin setzt sich durch

Hecken statt Gabionen am Urnenfeld

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Dieser Bereich des Friedhofs wird umgestaltet.

Kirchwalsede - Die Kirchwalseder Bürgermeisterin Usula Hoppe setzte sich durch. Während der jüngsten Gemeinderatsitzung diskutierte der Rat kontrovers die Neugestaltung des Urnenfelds auf dem Friedhof. Alle waren sich einig, dass die jetzige Situation mit einem Lebensbaum und einem Stein eher trostlos aussieht. So sprach sich der Rat in einer Kampfabstimmung mehrheitlich für Hoppes Vorschlag aus, das Urnenfeld mit einer Stele, einer Fläche zur Ablage von Blumenschmuck, eingerahmt von Hecken zu gestalten. Auch eine Bank soll aufgestellt werden. Als Alternative hätte das Urnenfeld auch mit Gabionen umrandet werden können. Gabionen sind Drahtgestelle mit Steinen drin. „Die wirken mir zu kalt“, wehrte sich Hoppe gegen diese-Variante, die so mancher Ratsherr lieber gesehen hätte. Rainer Henke (SPD) plädierte für Gabionen, „weil der Friedhof moderne Gestaltungselemente braucht“. Das sah Hoppe anders und hielt an eine Hecke als Gestaltungselement fest. Ein Kompromiss mit Gabionen und einer Hecke brachte Hans-Joachim Norden (Bürgerliste) ins Spiel, die bei der Abstimmung nur drei Ratsmitglieder befürworteten. Sechs Ratsmitglieder sprachen sich für die Hecken-, zwei Ratsmitglieder für die Gabionen-Variante aus.

woe

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