Von der Idee zum fertigen Bau

Planung für Vereinsheim des TuS Kirchwalsede wird konkreter

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Ob der Standort direkt an der Turnhalle geeignet ist, muss nun geprüft werden.

Kirchwalsede - Der Wunsch besteht seit langer Zeit. Jetzt, durch die Verbunddorferneuerung Bothel, könnte der Traum eines eigenen Vereinsheims für den TuS Kirchwalsede wahr werden. „Seit vielen Jahren wünschen wir uns ein Vereinsheim“, berichtet Hans-Joachim Schoft, Vorsitzender des TuS Kirchwalsede.

„Inzwischen haben wir die ersten Planungsschritte zur Standortsuche angeschoben“, informiert er. Auf der Jahreshauptversammlung des Sportvereins haben die Mitglieder den Vorstand beauftragt die Planungen voranzutreiben. Den Anstoß dazu lieferte im vergangenen Jahr Rüdiger Dittmer, Vorsitzender des FC Walsede, auf der Jubiläumsfeier anlässlich des 100-jährigen Bestehens des TuS Kirchwalsede.

Was damals Rüdiger Dittmer ansprach, nahm der Vereinsvorstand als Idee auf. Durch die angelaufene Verbunddorferneuerung eröffnet sich nun die Chance, ein Vereinsheim zu realisieren. „Die Sportler des TuS Kirchwalsede hatten bisher nie eine Heimat, wo sie nach dem Training sich einmal austauschen und den Tag ausklingen lassen können. Uns fehlt ein Büro und auch ein Archiv, wo wir alles vom Verein lagern können“, schildert der TuS-Vorsitzende. In einem ersten Gespräch suchten der Vorstand und die Gemeinde einen geeigneten Standort für das neue Vereinsheim. „Als Kriterium sollte der Standort am Sportplatz oder in der Nähe der Turnhalle sein“, so Schoft. 

Hans-Joachim Schoft, Vorsitzender des TuS Kirchwalsede, würde sich freuen, wenn es zum Bau eines Vereinsheims kommt.

„Als ersten Standort favorisierten wir eine Fläche am Parkplatz direkt am Wald zwischen der Laubablagefläche und dem Sportplatz. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises schloss diese Fläche aus, weil sie planerisch als ein Waldgebiet dargestellt ist“, so der Trainer. Aufgrund der Behördenbedenken rückten Gemeinde und der Vorstand vom ersten Standort ab und schlagen vor, das neue Vereinsheim ein paar Meter weg von der Waldgrenze direkt vor die Turnhalle zu setzen. „Ob dieser Standort geeignet ist, ist unklar. Die Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde müssen wir nun abwarten“, so Schoft. 

Die Fläche, auf dem das Vereinsheim entstehen soll, gehört einer Erbengemeinschaft, „die bereits signalisiert hat, dass sie Fläche an den Sportverein verkaufen wollen“, so der Vorsitzende. Das neue Vereinsheim soll bis zu 280 Quadratmeter groß werden. Unklar ist auch die Finanzierung, die der Vorstand abklären muss, „wobei die Gemeinde bereits signalisiert hat, dass sie das Vorhaben des Sportvereins unterstützt“, merkt Schoft an. Und: „Als die nächsten Schritte werden wir die Kosten ermitteln und das Planungsbüro der Dorferneuerung fragen, ob es für uns einen ersten Vorentwurf zeichnen kann.“

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