Kirchwalseder Bürgermeisterin tritt wieder an / Noch viele Projekte im Visier

Hoppe macht das Amt Freude

Kirchwalsedes Bürgermeisterin Ursula Hoppe möchte gerne im Amt bleiben. - Foto: Woelki

Kirchwalsede - Ihre Wahl geht in die Geschichtsbücher ein – zumindestens in die der Gemeinde Kirchwalsede. Als 2011 der Gemeinderat der Ortschaft während der konstituierenden Sitzung Ursula Hoppe zur Bürgermeisterin wählte, kam erstmalig eine Frau – noch dazu aus Riekenbostel als dem kleineren der beiden Ortsteile in der Gemeinde – in den Chefsessel. Und dort will sie auch mindestens die kommenden fünf Jahre sitzen. Denn: „Als Bürgermeisterin werde ich wie auch die anderen CDU-Ratsmitglieder wieder antreten“, sagt sie. Denn es stünden noch jede Menge Projekte an, wie der geplante und seit Jahrzehnten geforderte Radweg von Lüdingen nach Wittorf.

Die CDU-Politikerin, die 2011 die meisten Wählerstimmen holte, ernannten die Mitglieder des Rates einstimmig zur Bürgermeisterin, obgleich die CDU ihre Mehrheit im Gremium verloren hatte. Jahrzehntelang gab in der Gemeinde die CDU den Ton an und bestimmte die Richtung, doch mit der Wahl verrückten die Wähler die politische Machtstruktur.

Mit dem Auftreten der Bürgerliste auf der politischen Bühne drängten die Wähler die Union in eine ganz neue Rolle, nämlich die, sich mit einem anderen politischen Partner arrangieren zu müssen. Aber das gelang. So löste Ursula Hoppe ihren Vorgänger Klaus Lütjens (CDU) ab, der 15 Jahre Bürgermeister war, und entwickelte ein neues Arbeitsklima und Miteinander im Rat, in dem konstruktiv beraten, Argumente abgewogen und Entscheidungen oftmals einstimmig oder mit einer großen Mehrheit getroffen werden.

„Das Arbeitsklima ist angenehm und konstruktiv“, betont Hoppe. Vor ihrer Wahl zur Bürgermeisterin saß sie bereits 15 Jahre im Gemeinderat und sammelte reichlich Erfahrungen. „Mir macht es einfach Freude zu gestalten. Ich bin in meiner Aufgabe echt angekommen“, sagt sie und schmunzelt.

So brachte sie in den vergangenen Jahren viele Projekte auf den Weg, die umgesetzt wurden wie die Mitfahrzentrale, die neue LED-Straßenbeleuchtung in Kirchwalsede, das neue Wappen der Gemeinde, die Weiterentwicklung der Wohnbebauung im Ortskern, der Bullensee-Strand, das Tourow-Projekt der Nordpfad-Wegeführung in Federlohmühlen und die Neugestaltung des anonymen und halbanonymen Urnenfeldes auf dem Kirchwalseder Friedhof. „Und nicht zu vergessen, den Breitbandausbau auch im kleinen Riekenbostel“, so Hoppe. - woe

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