Joachim Meyer gewinnt Quizshow des NDR

Hemslinger ist „Leuchte des Nordens“

Joachim Meyer während der Fernsehshow „Die Leuchte des Nordens“. Screenshot: Wieters
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Joachim Meyer während der Fernsehshow „Die Leuchte des Nordens“. Screenshot: Wieters

Hemslingen – Bei der Frage, auf welchem Kontinent Durban, die Partnerstadt Bremens liegt, war Joachim Meyer im Finale mit seiner Antwort „Australien“ noch gescheitert. Als Moderator Jörg Pilawa aber wissen will: „Nordsee oder Ostsee – welches Wort hat sechs Buchstaben?“ haut der Hemslinger schon nach Sekundenbruchteilen auf den Buzzer und gewinnt die NDR-Quizshow.

Der 50-jährige Polizist darf sich seit Sonntag nämlich „die Leuchte des Nordens“ nennen und hat sich als Niedersachse gegen vier weitere Kandidaten aus Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern durchgesetzt.

„Zuhause wussten natürlich nur ganz wenige Freunde, dass ich überhaupt an der Show teilgenommen habe“, berichtet Meyer am Tag danach. Einigen habe er verraten, wie er abgeschnitten hatte, „andere wollten es gar nicht wissen und lieber im Fernsehen mitfiebern.“ Ein knappes halbes Jahr musste Meyer nämlich über sein Abschneiden bei der Quizshow, die immer sonntags im NDR-Fernsehen zu sehen ist, „die Klappe halten“. Denn gedreht wurde bereits im Oktober 2020 in der Hansestadt Hamburg, gesendet wurde die Aufzeichnung aber erst am vergangenen Sonntag.

Berwerbung bereits 2019

Meyer hatte sich bereits 2019 für die beliebte Show beworben. „Dann habe ich ein Jahr nichts mehr gehört“, so der Fußballobmann des TuS Hemslingen-Söhlingen. Bis dann im vergangenen Herbst plötzlich die Einladung zum Casting im Briefkasten lag. Und der Hemslinger hat bei der Jury mit seiner lockeren und humorvoll-norddeutschen „Moin“-Art voll eingeschlagen und saß plötzlich auf dem Kandidatenstuhl. „Gleich drei Sendungen wurden an dem Tag aufgezeichnet“, verrät der Ordnungshüter, der über ein umfangreiches Allgemeinwissen verfügt, das er zum „großen Teil den Berichten in der Kreiszeitung verdankt“.

Aus den Mengen an Filmmaterial, aus „denen viel herausgeschnitten“ worden sei, habe am Ende eine 45-minütige unterhaltsame Show gestanden – mit Joachim Meyer als Sieger, der jetzt auch weiß, dass Bremens Partnerstadt Durban in Afrika liegt und dass es in Schleswig-Holstein eine Ferienstraße gibt, die Käsestraße heißt. All das wusste auch sein Final-Kontrahent Marcus Klein aus Schleswig-Holstein nicht. „Der hatte mir bei der Ostsee-Frage noch zugeraunt: Du antwortest schon und ich zähle noch die Buchstaben.“

Ziel: „Wer wird Millionär?“

Solch ein Erfolg nährt noch natürlich die Erwartungen nach mehr. „Mal gucken“, sagt die frischgebackene Leuchte des Nordens, „vielleicht bewerbe ich mich auch für Günther Jauchs ,Wer wird Millionär?‘“ Sollte es dort klappen mit einem Gewinn, weiß Meyer schon, was er mit einem Teil des Geldes machen wird: „Dann bekommt der TuS eine Tribüne am Fußballplatz. Entweder eine große oder eine kleine.“

Von Jens Wieters

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