Friedhofbesucher müssen Kunststoff und Ton selbst entsorgen

Gelbe Tonnen kommen weg

Die gelben Tonnen verschwinden von den Friedhöfen der Gemeinde. 
Foto: lee
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Die gelben Tonnen verschwinden von den Friedhöfen der Gemeinde. Foto: lee

Hastedt – Der Gemeinderat Hemsbünde hat in seiner Sitzung gleich mehrere Beschlüsse bezüglich der Friedhöfe in der Gemeinde gefasst. So werden die gelben Tonnen bei den Kompostsammelstellen auf allen Friedhöfen verschwinden. „Das klappt überhaupt nicht mit der gelben Tonne. Deswegen soll jetzt alles, was nicht verrottbar ist und auf den Friedhof gebracht wird, auch wieder mitgenommen werden“, sagte der Vorsitzende des Friedhofausschusses Thomas Heinecke (CDU). Es wurde offensichtlich zu viel Unrat, wie Plastik, Ton und andere Kunststoffe einfach auf den großen Haufen entsorgt, wo eigentlich nur kompostierfähiges Material landen sollte.

Dementsprechend änderte der Rat einstimmig die Gestaltungsatzung hinsichtlich der Entsorgung der nicht verrottbaren Stoffe. Bürgermeister Manfred Struck (SPD) merkte außerdem an, dass nur die pflanzlichen Reste vom Friedhof auf der Kompostsammelstelle verbracht werden dürften, aber „natürlich nicht der Grünschnitt aus den heimischen Gärten“. Dafür gebe es andere Sammelstellen.

Weiter beschloss der Rat einstimmig, dass künftig auf einem Urnengrab bis zu zwei Urnen bestattet werden dürfen, damit beispielsweise Paare ihre letzte Ruhestätte gemeinsam finden könnten.

Jedoch nahm das Gremium bei einer Enthaltung (Thomas Heinecke) davon Abstand, eine Regelung in der Friedhofssatzung aufzunehmen, die die Nachfolge des Nutzungsrechts der Gräber regelt. Dabei ging es um die Grabpflege, die auch bei Inhabern von Nutzungsrecht gewährleistet sein soll, die sich aus diversen Gründen sich nicht um das Grab kümmern. Heinecke gab zu bedenken, dass in diesen Fällen die Gemeinde auf den Kosten sitzen bleiben könne.

Barbara Frömming (SPD) wies daraufhin, dass in der Erbfolge entsprechende Fragen geklärt würden. Auch Bürgermeister Struck nannte die gesetzlichen Bestimmungen in dieser Frage als ausreichend. „Es wird immer zu Problemen bei Einzelfällen kommen. Während meiner Amtszeit hatten wir bisher nur einen Fall“, so Struck.

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