Gemeinde Bothel beschließt Vorhaben im Freibad für rund 2,4 Millionen Euro

Fördergelder sind fest eingeplant

Badleiterin Madlen Jann Vaimer hat die Freizeiteinrichtung gut durch die wegen der Corona-Maßnahmen eingeschränkte Saison gebracht. Das Freibad muss in Zukunft aber an einigen Stellen modernisiert werden.
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Badleiterin Madlen Jann Vaimer hat die Freizeiteinrichtung gut durch die wegen der Corona-Maßnahmen eingeschränkte Saison gebracht. Das Freibad muss in Zukunft aber an einigen Stellen modernisiert werden.

Bothel – Der Botheler Rat möchte das gemeindeeigene Freibad sanieren und plant dafür auch eine hohe Summe im Haushalt ein. Um die Attraktivität der Einrichtung zu erhalten, das ein generationsübergreifender Treffpunkt und wichtiger Standort zum Schwimmenlernen ist, sollen 2,4 Millionen Euro investiert werden. Die Gemeinde hofft, dass ein Teil der Kosten durch Fördergelder gedeckt wird. Einen entsprechenden Beschluss für das Vorhaben hat das politische Gremium während seiner jüngsten Sitzung gefasst.

Erst vor wenigen Jahren hat die Gemeinde das Funktionsgebäude des Freibads saniert. „Doch die Technik, der Zustand der Becken und der unterirdischen Leitungen ist Jahrzehnte alt und muss modernisiert werden“, berichtet Bürgermeister Heinz Meyer. Ein Planungsbüro hatte alle Maßnahmen aufgelistet, die akut notwendig sind. Unterm Strich summieren sich die Maßnahmen auf satte 2,4 Millionen Euro. „Wir haben Förderanträge beim Landkreis, beim Land und dem Bund gestellt. Die Aussichten Fördergelder zu erhalten, sehen wir als günstig an. In welcher Höhe ist aber noch unklar. Die restliche Summe müsste die Gemeinde aufbringen“, so der Bürgermeister. Und er betont: „Das Bad ist uns wichtig. Das wollen wir erhalten.“

Das möchte auch Erika Schmidt (SPD), ist aber gleichzeitig skeptisch: „Mit der Summe habe ich ein wenig Bauchschmerzen. Nach jetziger Planung verbleiben 600 000 Euro noch bei der Gemeinde.“ Die SPD-Ratsfrau wünscht sich „mehr Beteiligung aller an dem Projekt und das Prüfen des Maßnahmenumfangs“. Michael Meyer-Diercks (CDU) erklärt: „Ich bin für die Sanierung. Das Bad ist absolut wichtig für Bothel, zumal der mögliche Fördertopf mit 600 Millionen Euro noch nie so voll war wie jetzt.“ In Zukunft werde eine Sanierung wohl eher teurer. Auch Carmen Wachtmann (CDU) plädiert für eine Runderneuerung des Bades. „Mit der Sanierung des Funktionsraums haben wir vor drei Jahren den Grundstein gelegt, das Bad zu erhalten. Jetzt müssen wir den nächsten Schritt gehen“, erklärt Hermann Dodenhoff (CDU).

„Was passiert denn, wenn die Fördergelder doch nicht kommen?“, will Philipp Harth (CDU) wissen und merkt an: „Wir müssten die Maßnahme überdenken. Ich kann es nicht befürworten, dass sich die Gemeinde verschuldet.“  woe

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