Feuerwehrausschuss stellt 200000 Euro für Neubau zur Verfügung

Neues Haus für die Wehr

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Der Standort des neuen Westerwalseder Feuerwehrhauses in der Ortsmitte.

Westerwalsede - Westerwalsedes Brandschützer können mit dem Bau ihres neuen Gerätehauses bereits im kommenden Jahr rechnen. Wie es genau aussieht, ist noch unklar, die Planungen sollen aber zeitnah beginnen. Der Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde Bothel stellte für das in der Ortsmitte des Dorfes geplante Gebäude 200000 Euro in den Haushalt ein.

„Noch in diesem Jahr soll entschieden werden, wer uns bei der Vorplanung betreut“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle (parteilos). Ob das Projekt direkt oder über einen Wettbewerb ausgeschrieben wird, „entscheiden die Samtgemeinde und die Gemeinde Westerwalsede gemeinsam“, betonte Eberle. Denn die Gemeinde erwägt, den Bau des Feuerwehrhauses um ein Gemeindebüro zu ergänzen.

Bei der allgemeinen Mittelanmeldung der Ortsfeuerwehren folgte der Ausschuss weitgehend den Wünschen der Wehren. Nur den Wunsch der Ortsfeuerwehr Süderwalsede mochte der Ausschuss nicht erfüllen, die einen Stromerzeuger für 6414 Euro beantragte. „Die Feuerwehr Süderwalsede bekommt keinen Stromerzeuger, weil sie eine Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung ist und ihr daher kein Stromerzeuger zusteht“, sagte Kämmerer Michael Fehlig. Das wiederum findet der Hemslinger Abgeordnete Henry Gerken (SPD) „schade, weil auch ein Ortswehr mit Grundausstattung damit ausgestattet sein sollte“.

Ferner bewilligte der Ausschuss dem Gemeindebrandmeister Thomas Brunkhorst Funkgeräte für 8000 Euro für die Gemeindefeuerwehr aber auch für eine 20-köpfige sogenannte „Örtliche Einsatzleitung“ (ÖEL), die bei Großschadensfällen im Abschnitt Rotenburg eingesetzt wird.

Henry Gerken bedauerte zudem, dass der Feuerwehrausschuss nicht zum Abschluss des jüngsten Ausbildungslehrgangs von Helfern eingeladen gewesen sei. „So hat man keine Chance, die neuen Kameraden kennen zu lernen“, schilderte Gerken. „Wenn gewünscht, wird das nächste Mal dazu eingeladen“, entgegnete Gemeindebrandmeister Brunkhorst.

Zu Beginn teilte der Samtgemeindebürgermeister mit, das die Bestellung des neuen Feuerwehrfahrzeugs für die Ortsfeuerwehr Kirchwalsede sich in der Angebotsphase befände, die bis zum 10. Januar laufe.

Auch erwähnte er die Probleme mit Löschwasser im Bereich Süderwalsede. Dazu habe er mit dem Trinkwasserverband Rotenburg gesprochen, erklärte Eberle, aber eine Lösung sei bisher noch nicht gefunden worden.

woe

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