Nachfrage steigt

Brockeler Autohändler Arne Viets setzt auf Elektroantrieb

Arne Viets mit einem Elektroauto
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Arne Viets stellt eine steigende Nachfrage nach Elektroautos fest.

Brockel – Die Nachfrage nach Elektroautos wächst auch auf dem Land. Das bestätigt der Brockeler Autohändler Arne Viets, der nicht nur vermehrt Elektroautos im Programm, sondern auch auf seinem Firmengelände eine Schnellladesäule durch einen regionalen Stromanbieter stehen hat, die gut angenommen wird.

Die Bundesregierung fördert den Erwerb von Elektroautos mit staatlichen Kaufprämien. Für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge ist eine Prämie von 9 000 Euro möglich. Der staatliche Anteil liegt bei 6 000 Euro, die Hersteller geben 3 000 Euro.

Doch wo mehr elektrische Autos über die Straßen fahren, braucht es auch Ladestationen. Mit einem Förderprogramm will die Bundesregierung die Infrastruktur in diesem Bereich weiter ausbauen. „Da der Staat Anreize bietet, ist der Kauf attraktiv“, stellt Arne Viets fest. „Die Anfrage nach diesen Wagen steigt. Die Ablehnungshaltung gegenüber den Elektroautos in der Vergangenheit ist weniger geworden. Bei den Kaufinteressenten hat ein Umdenken stattgefunden.“

Förderprogramm für private Ladestationen

Er stelle allerdings auch fest, dass es Zweifel gibt hinsichtlich ausreichender Lademöglichkeiten und auch der Zeit, die das Fahrzeug am Strom hängen muss, bis die Batterie voll ist. Das sei von vielen Faktoren abhängig. „Als Kunde muss man sich mit diesen Themen auseinandersetzen“, kann er die Fragen dazu nachvollziehen.

Das Bundesverkehrsministerium unterstützt auch den Ausbau privater Ladestationen mit einem Förderprogramm. Seit Ende November vergangenen Jahres ist es möglich, für die Installation einer Strom-Tankstelle, etwa auf privat genutzten Stellplätzen von Wohngebieten, einen Zuschuss zu erhalten. „Der ein oder andere hat sich bereits zuhause eine Ladesäule hingestellt, aber noch kein Elektroauto gekauft“, weiß Arne Viets.

„Die Kilometer-Reichweite ist inzwischen größer geworden. Je nach Fahrweise und Ausstattung des Fahrzeugs kommt man nun mit einem Ladevorgang realistisch gesehen 200 bis 300 Kilometer weit. Persönlich denke ich, dass ein Elektroauto für Pendler gut geeignet ist, die morgens zur Arbeit fahren, ihren Wagen an die Steckdose anschließen und am Nachmittag wieder nach Hause fahren“, gibt der Autohändler ein Beispiel.

Einige Ladepunkte gibt es im Südkreis Rotenburg bereits. In der Gemeinde Brockel stehen zwei Ladesäulen, im Stadtgebiet Visselhövede zwei, im Stadtgebiet Rotenburg sechs, in der Samtgemeinde Sottrum vier und in der Gemeinde Scheeßel eine. Wer darüber nachdenkt, daheim eine Ladestation aufzubauen, kann einen Investitionszuschuss bei der KfW-Bank beantragen.  woe

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