235 Botheler Senioren bekommen Spritze

Impfung „läuft wie am Schnürchen“

Hans Höhns  sitzt auf einem Stuhl und bekommt von Thomas Runge eine Impfdosis in den Oberarm.
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Hans Höhns bekommt seine Erstdosis des Biontech-Vakzins von Thomas Runge verabreicht.

Wittorf – „Jetzt wird es ein bisschen kalt“, warnt Thomas Runge und sprüht Hans Höhns ein paar Spritzer Desinfektionslösung auf den linken Oberarm. Nochmal kurz gewischt und schon sitzt die Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer im Muskel des Botheler Seniors.

Szenen wie diese gab es am Donnerstag gut 120 Mal im Wittorfer Dorfgemeinschaftshaus zu sehen. Denn dort bekam ein Teil der Über-80-Jährigen aus der Samtgemeinde Bothel von den mobilen Impfteams des Landkreises die erste von zwei Dosen des Vakzins, das gegen Covid-19 immun machen soll. Am Freitag sind noch einmal gut 110 Senioren dran. Alle müssen dann am 8. und 9. April wiederkommen und sich die zweite Spritze abholen.

„Alles läuft wie am Schnürchen“, zieht Bothels Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle zufrieden eine erste Bilanz. „Wir mussten das Rad ja nicht neu erfinden und haben uns am Prozedere der Visselhöveder orientiert, die ihre Senioren ja bereits in der vergangenen Woche geimpft hatten“, dankt Eberle seinen Kollegen für die interkommunale Zusammenarbeit und die Nutzung des Wittorfer Dorfgemeinschaftshauses.

„Wir haben knapp 500 Über-80-Jährige in unserer Samtgemeinde. Mehr als 200 wurden in Zeven geimpft, der Rest hier“, so Eberle, der auch froh ist, dass das Land diese dezentrale Impfung „jetzt auch kostenmäßig unterstützt“. Das sei bisher ja noch nicht so sicher gewesen. Ob auch die zweite Gruppe in der Impfreihenfolge, sprich die Über-70-Jährigen, ebenfalls die Möglichkeit eines dezentralen Termins bekommen, kann auch Eberle noch nicht sagen: „Die Zentrale in Zeven wird auf jeden Fall aufgerüstet, sodass dort mehr Kapazitäten frei werden. Wir müssen also noch abwarten.“

Feuerwehren und DRK-Ortsvereine aus der Samtgemeinde Bothel helfen

Ähnlich wie in anderen Kommunen, hatte auch die Samtgemeinde ihre Senioren direkt angeschrieben. Wer bereits einen Termin in Zeven hatte, musste den auch dort wahrnehmen. Wer dafür auf der Warteliste stand oder noch gar keinen Kontakt mit der Impfhotline in Hannover hatte, der hat das in dem Brief angekreuzt und hat jetzt in Wittorf seinen Piks bekommen.

„Wir haben zugesehen, dass Ehepaare zusammen geimpft werden. Und wir haben eine Ausnahme bei den Terminen gemacht: Ein Senior war für Donnerstag vorgesehen. Aber da hat er seinen 91. Geburtstag gefeiert, darum hat er einen Termin am Freitag bekommen“, so Eberle, der den DRK-Ortsvereinen, den Feuerwehren aus Kirchwalsede und Hemsbünde sowie dem Seniorenbeirat für die Impfhilfe dankt.

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