Neue Nutzung für Brandruine

Botheler Rat einigt sich auf Umbaupläne für ehemaligen Kindergarten

Das Hinweisschild des Botheler Rathauses.
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Das Rathaus soll erweitert werden. Wenn es so weit ist, stellt sich auch die Frage, ob die Polizei dort bleibt oder in das Gebäude des alten Kindergartens zieht.

Bothel – In der Frage, was mit dem Gebäude des ehemaligen Kindergartens in Bothel geschehen und wie es genutzt werden soll, hat der Botheler Gemeinderat nun eine Entscheidung getroffen. In der jüngsten Sitzung haben Bothels Kommunalpolitiker beschlossen, den geschädigten Teilbereich abzureißen, im rückwärtigen Abschnitt Sanitär- und Sozialräume für den Bauhof einzurichten und die Räume des unbeschädigten Altbaus in Büroräume umzuwandeln.

Schon vor einiger Zeit ist die Idee aufgekommen, im Altbau die Polizei einzuquartieren, die derzeit im Rathaus untergebracht ist. Denn die Verwaltung braucht mehr Platz. „Mein Wunsch ist es weiterhin, in der ehemaligen Kindertagesstätte die Polizei unterzubringen“, bekräftigte Bürgermeister Heinz Meyer. Auch Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle begrüßte die Idee zu Beginn der Diskussionen zu dem Thema, berichtete dem Rat aber nun von einer neuen Entwicklung. Das Rathaus müsse über kurz oder lang erweitert werden. „Es Rathaus platzt aus allen Nähten“, so Eberle. Zumal die Samtgemeinde-Verwaltung in den kommenden Jahren zusätzliche Aufgaben übernehmen werde und mehr Personal brauche. „Wie viele Räume wir brauchen, wissen wir noch nicht“, erklärte der Samtgemeindebürgermeister.

In den Anbau könnte auch die Polizei umziehen, was beide Seiten sehr begrüßen würden, weil die Kommunikation miteinander einfach schneller ablaufe, wenn die Polizei im Haus ist statt gegenüber auf der anderen Straßenseite. Doch nicht nur der Botheler Bürgermeister, auch weitere Ratsmitglieder sprachen sich für den Umzug der Polizei aus. Hermann Dodenhoff (CDU) betonte: „Von der Polizei hätten wir gerne eine Absichtserklärung gehabt, dass sie auch in die alte Kindertagesstätte einzieht.“ Rotenburgs Polizeichef Torsten Oestmann erklärte als Gast in der Sitzung, dass die Polizei nur Wünsche äußern könne. „Den Kollegen ist die Anbindung zur Verwaltung sehr wichtig. Sie würden daher gerne im Rathaus bleiben.“

Abgesehen von dieser Frage müsse eine Entscheidung her, was mit der Brandruine passiert. „Wir drehen uns seit drei Jahren im Kreis. Immer geht es um die Kostenfrage. Wir müssen langsam mal eine Entscheidung treffen“, betonte Sascha Murso (SPD. Hermann Dodenhoff (CDU) schlug vor, dass die Räume im Altbau zu Büros umgebaut werden könnten, auch wenn es noch keine konkrete Nutzung dafür gibt. Diesem Vorschlag folgte der Rat.

Ferner beschloss der Rat, Marion Bassen zur Gemeindewahlleiterin und Volker Behr zum stellvertretenden Wahlleiter zu ernennen. Beide arbeiten in der Verwaltung.

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