„Eine Herausforderung“

Botheler Franz Neuhaus ist Geschäftsführer des Juso-Bezirks

Franz Neuhaus in der Rotenburger Innenstadt
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Franz Neuhaus aus Bothel ist jetzt Geschäftsführer der Jusos Nord-Niedersachsen.

Franz Neuhaus hat sein Amt als Vorsitzender des Juso-Unterbezirks niedergelegt. Fortan will der 18-Jährige als ehrenamtlicher Geschäftsführer des Bezirks Nord-Niedersachsen walten.

Bothel – Seinen Vorsitz der Jusos im Landkreis Rotenburg hat Franz Neuhaus aus Bothel wieder abgegeben. Der 18-Jährige hat sich bei der SPD-Nachwuchsorganisation neue Aufgaben gesucht und agiert nun als ehrenamtlicher Geschäftsführer im Bezirk Nord-Niedersachsen, den Rotenburg zusammen mit den Unterbezirken Stade, Heidekreis, Cuxhaven, Osterholz und Verden bildet. Und auch kommunalpolitisch strebt er einige Ämter an.

Begonnen hat sein politischer Weg in der Schule. Zum Schülersprecher gewählt, war Neuhaus Mitglied im Schulausschuss der Samtgemeinde Bothel. Das Interesse war geweckt. „Da habe ich Kommunalpolitik das erste Mal mitbekommen und wollte mitmachen.“ Also habe er einige Genossen im Dorf angesprochen und trat 2018 in die SPD ein. Kein Zufall. „Mein Opa war 40 Jahre lang in der SPD, und ich bin mit sozialdemokratischen Werten aufgewachsen“, so der Botheler und meint damit Toleranz, Progressivität und Offenheit.

Bereits nach einem Jahr wurde Neuhaus 2019 zum stellvertretenden Vorsitzenden des Juso Unterbezirks Rotenburg gewählt, 2020 kam er dann in die erste Reihe – bis vor wenigen Wochen, als die Hauptversammlung Rasmus Prien aus Lauenbrück zum neuen machte, damit sich Neuhaus besser seinen neuen Aufgaben widmen kann. Daneben stehen im kommenden Sommer die Abiturprüfungen an. Der Botheler besucht das Wirtschaftsgymnasium an den Berufsbildenden Schulen in Rotenburg. Nach dem Abi möchte er studieren: Politik, Geschichtswissenschaft und Germanistik hat er sich ausgeguckt. Wo, das weiß er noch nicht. Er würde aber gerne in der Nähe bleiben, sagt er im Gespräch mit der Kreiszeitung.

In Bothel gibt es wenige Angebote für die Jugend.

Franz Neuhaus

Immerhin möchte er nach der Kommunalwahl am 12. September für die SPD in den Botheler Räten dabei sein. Für die Gemeinderatswahl hat er einen guten Listenplatz vier ergattert, bei der Samtgemeinderatswahl steht er immerhin auf dem zehnten Platz. Mandate, die er bei Erfolg auch wahrnehmen möchte, wenn er in einer anderen Stadt studiert. „Bothel ist der Ort, an dem ich aufgewachsen bin“, so seine Motivation. Seine Familie und seine Freunde seien dort. Er möchte aber auch ein Zeichen setzen, eine Vorreiterrolle einnehmen. „Ich möchte zeigen, dass auch junge Leute in der Politik mitmachen können. Und das scheint ihm dringend nötig, denn „in Bothel gibt es wenige Angebote für die Jugend“. Ebenso gebe es wenig Kommunikation, „man geht nicht auf uns zu“.

Die Aufgaben des ehrenamtlichen Geschäftsführers zu übernehmen, darüber habe er lange nachgedacht. „Ich habe so etwas noch nie gemacht.“ Doch am Ende habe ihn die Herausforderung angesprochen. Immerhin übernimmt er damit die Verantwortung über rund 1 000 Juso-Mitglieder. Für sie macht er hauptsächlich Organisatorisches, plant zum Beispiel Konferenzen und Seminare.

„Ich mache das für den Bezirk und für mich selbst“, sagt Neuhaus – zumindest Stand jetzt. Wo es politisch für ihn irgendwann mal hingehen soll, weiß der 18-Jährige noch nicht. Darüber hat er sich eigenen Worten nach auch noch keine Gedanken gemacht. „Ich weiß noch nicht genau, wohin die Reise geht.

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