Botheler Eröffnungsbilanz: 1,54 Millionen Euro an Investitionen für 2016

26,3 Millionen Euro an Vermögenswerten

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Das Klärwerk samt Kanalnetz ist das wertvollste Bauwerk in der Samtgemeinde Bothel.

Bothel - Das Wertvollste im Besitz der Samtgemeinde Bothel ist die Kläranlage mit dem Abwassernetz, gefolgt von den Feuerwehrhäusern mit ihrer Ausstattung und dem Rathaus. Das ist der Eröffnungsbilanz zu entnehmen, die Kämmerer Michael Fehlig während der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses vorlegte.

Per Landesgesetz für alle Kommunen in Niedersachsen angeordnet hat die Samtgemeinde Bothel am 1. Januar 2012 ihre Haushaltsführung auf das neue Rechnungswesen (Doppik) umgestellt. Außerdem ist sie verpflichtet, für das Haushaltsjahr 2012 eine Eröffnungsbilanz als die Summe aller geschaffenen Vermögenswerte seit der Existenz der Samtgemeinde vorzulegen, die als Basis der nachfolgenden Haushalte herangezogen wird.

Die sehr zeitaufwändige Erfassung und Bewertung aller Vermögenswerte mit ihren riesigen Datensätzen erledigten in einer wahren Fleißarbeit Mischa Engel und Benjamin Plate, Studenten der Buxtehuder „Hochschule 21“.

In der Summe aller Werte weist die Samtgemeinde unterm Strich ein Vermögen von 26,328 Millionen Euro auf. „Dabei wurden alle Jahresrechnungen der Kommune durchgeschaut“, bemerkte der Kämmerer.

Schließlich diskutierte der Ausschuss den Haushaltsentwurf 2016. So plant die Samtgemeinde im kommenden Jahr Investitionen von mehr als 1,54 Millionen Euro. Um die zu finanzieren, ist eine Kreditaufnahme von 700000 Euro vorgesehen.

So stehen unter anderem zwei Bauten an: eine Mensa auf dem Gelände der Wiedau-Schule und das Feuerwehrgerätehauses in Westerwalsede. Das Rathaus braucht neues Mobiliar und neue Software-Lizenzen. Weiter muss Geld eingeplant werden, um Flüchtlinge unterzubringen, „um eben nicht auf Turnhallen und Bürgerhäuser auszuweichen“, wie Fehlig betonte.

„Es ist ein solider Haushalt. Allerdings müssen wir mit starkem Augenmaß auf die Personalkosten achten, damit die nicht abdriften“, mahnte Jochen Hestermann (CDU). Heidi Röhrs (SPD) fand: „Der Haushalt ist wie geplant gelaufen. Auffällig ist, dass wir 347000 Euro an die Kreisschulbaukasse zahlen müssen. Da müssen wir eine andere Lösung finden, damit uns die Zahlung nicht auffrisst.“

woe

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