Botheler Einsatzkräfte lassen das Feuer kontrolliert zu Ende brennen

Schornstein sprüht Funken

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Die Freiwillige Feuerwehr Bothel rückte mit 43 Einsatzkräften zum Brand an der Dorfstraße aus.

Bothel - Von Matthias Röhrs. Der Schornstein eines Einfamilienhauses in Bothel hat am Mittwoch Feuer gefangen. Anstatt Rauch und Qualm stieß er Funken und Flammen aus. Die Ursache konnten die herbeigeeilten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr schnell bestimmen – und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Die Feuerwehr rückte nach dem Alarm um 19.36 Uhr umgehend mit allen vier Fahrzeugen und 43 Rettungskräften aus, um das Haus an der Dorfstraße zu schützen, berichtet Feuerwehr-Sprecher Dennis Preißler. Ein Nachbar habe die Flammen aus dem Schornstein flackern sehen, woraufhin er die Kameraden rief und die Hausbewohner informierte. Wie sich herausstellte, ging es bei diesem Einsatz nicht darum, den Brand möglichst schnell zu löschen, sondern zu kontrollieren.

Feuer gefangen hatte nämlich sogenannter Glanzruß, der über die Jahre mit dem Rauchgas Holzteer in den Schlot transportiert hatte, wo es sich an den Wänden ablagert hat. „In diesem Fall hat es oben angefangen zu brennen, und der Schornstein brannte langsam nach unten runter, wobei sehr hohe Temperaturen entstanden sind“, erklärt Preißler.

Mit einer Wärmebildkamera haben die Brandschützer permanent die Hitze geprüft. Ein Platzen der Steine – und somit der Feueraustritt in die Wohnung – sei laut dem Feuerwehr-Sprecher immer die Gefahr bei derartigen Bränden. Bei diesem Einsatz habe es allerdings ausgereicht, das Abbrennen zu kontrollieren und einen Schornsteinfeger zu benachrichtigen, der den Schlot immer wieder durchfegte, damit sich nichts zusetzen könne.

Nach drei Stunden haben die Beteiligten ihren Einsatz beendet und alle Schläuche wieder aufgerollt und verstaut.

Die Botheler Feuerwehr ist im Einsatz: In einem Haus an der Dorfstraße ist ein Schornstein in Brand geraten. Die 40 Feuerwehrleute sorgen dafür, dass die Flammen nicht auf das Dach übergreifen. Der Schornsteinfeger soll ihnen dabei helfen, sagt Ortsbrandmeister Oliver Große. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Für die Feuerwehr wird es ein langer Abend. Große: "Zwei Stunden werden wir hier bestimmt noch zu tun haben. " (men)

Posted by Rotenburger Kreiszeitung on Mittwoch, 20. Januar 2016

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