Maßnahmen an der Zevener Straße und Knotenpunkten erfolgen in einem Rutsch

Baustart noch in diesem Jahr

So soll der Bereich Zevener Straße/Am Meyerhof künftig gestaltet sein: Ein dreiarmiger, überfahrbarer Mini-Kreisel mit Zebrastreifen und Bordabsenkungen soll im Kernort zu sichereren Verkehrsverhältnissen beitragen · Skizze: PGT
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So soll der Bereich Zevener Straße/Am Meyerhof künftig gestaltet sein: Ein dreiarmiger, überfahrbarer Mini-Kreisel mit Zebrastreifen und Bordabsenkungen soll im Kernort zu sichereren Verkehrsverhältnissen beitragen · Skizze: PGT

Scheessel - Vielfach wurde er in den politischen Gremien diskutiert, der Aus- und Umbau des Scheeßeler Ortskerns. Nun kommt endlich Bewegung ins Spiel: Schneller als ursprünglich vorgesehen sollen die drei innerörtlichen Verkehrsknotenpunkte umgebaut werden. Das empfahl der Kernortausschuss auf seiner jüngsten Sitzung.

Was lange währt, wird endlich gut? Auf die Ortskernentwicklung scheint dies in der Tat zuzutreffen. Über sechs Jahre stand das Thema auf der politischen Agenda, wurden seitens der Verwaltung Versuche zur Einwerbung von Fördergeldern unternommen.

Mit Erfolg. Mittel in Höhe von 420 000 Euro will das Land Niedersachsen für den Umbau der Knotenpunkte Zevener Straße/Am Meyerhof, Zevener Straße/Große Straße und Große Straße/Mühlenstraße sowie für die Herrichtung eines Zweirichtungs-Geh-und-Radweges an der Zevener Straße und der Sanierung der Asphaltdecke beisteuern.

Damit trägt es finanziell den Löwenanteil an dem Mammutprojekt, welches mit insgesamt 699 000 Euro zu Buche schlägt.

„Das ist schon eine beachtliche Summe, mit der man uns da unter die Arme greift“, freute sich Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele, die sich in der Vergangenheit maßgeblich um Fördergelder bemüht hatte. Sie war es auch, die dem Kernortausschuss gegenüber den aktuellen Sachstand erläuterte.

„Ursprünglich sollten die Fördermaßnahmen ja zeitlich versetzt erfolgen, allerdings schlägt uns das Landesamtes für Straßenbau und Verkehr vor, nicht nur zunächst den Geh- und Radweg anzugehen, sondern alles in einem Rutsch zu erledigen, da dies herhebliche Kostenvorteile mit sich bringen würde“, sagte sie.

Da das Subventionprogramm des Landes im kommenden Jahr ausläuft, sprach sich die Verwaltungschefin für die „schnellste Lösung“ aus und plädierte dafür, entsprechend Gelder im diesjährigen Gemeindehaushalt zu veranschlagen. Somit könnte noch in diesem Jahr mit der Umsetzung begonnen werden. „Der Entwurf ist bereits komplett durchgenehmigt und mit den Anliegern abgestimmt“, so Dittmer-Scheele. Als positiv bewerteten die Ausschussmitglieder den Umstand, dass eine Komplett-Ausschreibung für die Bauvorhaben wesentlich günstiger ausfalle, als eine Etappen-Variante. Einstimmig winkte das Gremium die Beschlussvorlage durch, über die Empfehlung hat nun der Gemeinderat auf seiner Sitzung am 26. April das letzte Wort zu sprechen. · lw

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