Reeßumer Rat informiert sich bei Wegebereisung über Baumaßnahmen

Bäume und Container

Auch die Wartehäuschen standen bei der Wegebereisung des Rates auf dem Zettel. ·
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Auch die Wartehäuschen standen bei der Wegebereisung des Rates auf dem Zettel. ·

Sottrum - REESSUM · Wenn nach den Herbstferien die Schule wieder startet, brauchen die Reeßumer Kinder nicht mehr im Regen auf den Bus zu warten. „Es muss nur noch gepflastert und eine Bank aufgestellt werden, dann ist das Wartehaus fertig“, erklärte Bürgermeister Wilfried Kirchner während der Wegebereisung, die Ratsmitglieder und Wegemeister gemeinsam unternahmen.

Das Reeßumer Bushäuschen stand, wie die anderen vier im Bau befindlichen Fachwerkunterstände in Clüversborstel, Schleeßel und Bittstedt auch, auf dem Zettel. Genauso wie bei den Wartehäusern gibt es für den Fußweg in Schleeßel Zuschüsse aus EU-Mitteln. „Wir sind dort gut im Zeitplan“, freute sich Wilfried Kirchner.

Ein weiterer Schwerpunkt der Fahrt von Ort zu Ort lag außerdem bei den Friedhöfen. „Auf dem Reeßumer Friedhof werden im Winter wieder Bäume, die umsturzgefährdet sind, gefällt werden müssen“, sagte der Bürgermeister. Bei dieser Gelegenheit schaute sich das Gremium den inzwischen fertigen Zaun an. Auch auf dem Friedhof in Schleeßel wird totes Holz entfernt werden müssen. Auf der letzten Ruhestätte in Taaken stand außerdem die Grüngutgrube auf dem Programm, die derzeit neu gebaut wird.

Über den aktuellen Stand informierten sich die Ratsmitglieder und Wegemeister in Clüversborstel, wo demnächst das Dorfgemeinschaftshaus mit Fernwärme geheizt wird. Damit es losgehen kann, fehlt nur noch der Wärmertauscher. Während die Trassenführung für die Fernwärmeleitung bald abgeschlossen ist, steht in Taaken eine Baustelle vor der Tür.

„Bei starken Regenfällen gibt es Probleme mit dem Oberflächenwasser, das vom neu erbauten Sportplatz zum Kindergarten fließt“, berichtete Kirchner. Da es dort vorher nur Ackerflächen gab, ist kein Regenwasserkanal vorhanden. Als Lösungsmöglichkeit wurde der Bau einer Mulde vorgeschlagen. Für die Beseitigung des Wasserproblems soll ein Planer eingeschaltet werden. In Taaken stand auch die Ecke Rüssend/Dorfstraße auf dem Routenplan, denn dort soll eine Lampe einen neuen Standort bekommen und so für bessere Ausleuchtung sorgen. Ein Bild machte sich das Gremium ebenfalls von der kleinen Grünfläche in Höhe des Reeßumer Autohauses Windeler. Dort soll kurzfristig mit der Umgestaltung durch die Arbeitsgruppe begonnen werden.

Rund 250 Meter weiter warfen die Ratsmitgliedern einen Weg auf dem derzeitigen Containerplatz, der den Anwohnern ein Dorn im Auge ist. „Bisher hatten wir keine Alternative. Da aber ab Januar die Altpapiercontainer nicht mehr dort sind, ergeben sich mit den verbleibenden vier bis fünf Containern neue Möglichkeiten“, so Wilfried Kirchner. Daher wird als Beschlussempfehlung an den Rat gegeben, einen Alternativplatz zu suchen. Hintergrund: Ab Januar gibt es nur noch die blauen Altpapiertonnen sowie die Sammlungen der Vereine. Die Altpapiercontainer verschwinden dann. · ho

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