Veeser Club zieht Bilanz / Freude über neuen Webstuhl

Backofenfest als Höhepunkt

Der Vorstand des Backobenclubs zog Bilanz: (v.l.) Manfred Meyer, Dieter Bellmann, Marianne Rathje, Bernhard Kröger und Bernd Meyer.

Scheessel - OSTERVESEDE (hr) · „Der Höhepunkt des Jahres 2010 waren die Veranstaltungen zum zehnten Backofenfest“, so die Bilanz während der gut besuchten Jahreszusammenkunft des Veeser Backobenclubs im „Jägerkrug“ in Ostervesede.

Zur Feier webten die sogenannten Spinnfrauen Bezüge für die Bänke im Schafstall. Ein Sattler zog sie dem Club kostenlos auf. Bis zum Backofenfest wurde das Dach über dem Brunnen fertiggestellt und eingedeckt. Dieses feierten die Osterveseder mit vielen Freunden, darunter 22 Letten aus der Partnergemeinde Smarde, langjährigen Bekannten aus Goslar, der Vierländer Speeldeel aus Hamburg, der Tanz- und Trachtengruppe „De Beekscheeper“ aus Scheeßel, dem ortsansässigen Spielmanns- und Fanfarenzug „Rote Funken“, den Landfrauen, den „Klapatschen“, der Seniorensinggruppe, Laiendarstellern mit einem plattdeutschen Sketch und den „Dörpsmusikanten“.

Die Weberinnen und die junggebliebenen Senioren trafen sich auch 2010 regelmäßig. Die Weberinnen präsentierten sogar eine kleine Ausstellung zur Feier.

Vorsitzender Dieter Bellmann bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des „eindrucksvollen Festes“ beigetragen hatten. Für die Feierlichkeiten zum 45-jährigen Bestehen der „Roten Funken“ spendierte der Backobenclub den Spielleuten und Gästen einen Butterkuchen.

Die Versammlung beschloss, den Anbau an den „Wogenschuur“ zu verschieben. Im Schafstall und im Backhaus sollen neue Schränke aufgestellt und im Backhaus ein Waschbecken angebracht werden. Der Vorsitzende berichtete stolz, dass ein neuer Webstuhl mit vier Fäden für mehrere Farben angeschafft wurde.

In den Festausschuss wählten die Mitglieder Anne Bellmann, Christa Hollmann und Eik Feldmann. Als Kassenprüferin rückte Irmgard Kröger nach. Insgesamt zählt der Verein 158 Mitglieder. Er ist im Dorf sehr beliebt, da er sich um die Erhaltung und Pflege der Sitten, Traditionen und Gebräuche kümmert.

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