Erfolgreiche Premiere des Westerholter Eekenkrings im Dorfgemeinschaftshaus

„De Arvtante ut Afrika“

Bei den Blaumanns werden sogar Schwangerschaften vorgetäuscht. · Fotos. Ujen
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Bei den Blaumanns werden sogar Schwangerschaften vorgetäuscht. · Fotos. Ujen

Scheessel - WESTERHOLZ · „Ji, dor achtern an de Thek, ji könnt jo noch hensetten“, begrüßte Hartmut Schulze, Theaterbaas und Regisseur, seine Gäste zur Premiere des plattdeutschen Theaterstücks „De Arvtante ut Afrika“. Leichter gesagt, als getan, denn Sitzplätze gab´s nicht mehr im voll besetzten DGH in Westerholz.

„We speelt Theoter und dat up platt“ – jo, und genau deswegen kommen die Leute alljährlich in Scharen nach Westerholz, um sich die Aufführungen des Westerholter Eekenkrings anzusehen.

Die beliebte plattdeutsche Theatergruppe hatte wieder ein glückliches Händchen mit der Auswahl der Komödie über eine Erbtante, die plötzlich aus Afrika herüberkommt, um sich vor Ort bei der Familie Blaumann zu vergewissern, dass ihre übermittelten 50 000 Euro auch gut angelegt wurden.

Waren sie natürlich nicht, denn Kurt Blaumann hatte alles verzockt und da wurde nun ein gewaltiges Lügengebäude aufgebaut, um die Tante zu täuschen und weiteres Geld herauszuschinden. So eine Komödie gibt natürlich einige Paraderollen ab und so hatten Ralf Preuß, Heike Riepshoff, Katrin Lindstädt, Nina Riepshoff, Stefan Klee, Thorsten Rathjen, Rita Dittmer, Edith Kirschstein und Ecki Bammann leichtes Spiel, das Publikum immer wieder zum Szenenapplaus hinzureißen.

Wie das bei einer Premiere oft so läuft, gab es schon den einen oder anderen „Hänger“, aber dafür hatten die Laienschauspieler ja ihren Siegfried Kirschstein, der versiert im Flüsterkasten aushalf. „Erfahrungsgemäß werden wir von Mal zu Mal besser“, meinte Hartmut Schulze. „Wie so oft zu dieser Jahreszeit hatten wir auch dieses Mal wieder bei den Proben mit einigen krankheitsbedingten Verzögerungen zu kämpfen.“

Die gesamte erste Reihe hatte die Kindertheatergruppe des Eekenkrings besetzt, die ganz genau aufpasste, was die Großen da so präsentierten. „Aus der Kindergruppe sind schon einige Talente, wie Ecki Bammann und Stefan Klee hervorgegangen“, berichteten die Betreuerinnen Silvia Kirschstein, Simone Fleer und Anita Fahjen.

Auch an diesem Premierenabend waren wieder viele Westerholzer im Publikum vertreten. „Für uns ist der Besuch der Premiere eine beliebte Tradition und macht uns immer wieder Spaß“, sagten Doris und Helmut Sievers, Organisatoren des großen Westerholzer Flohmarkts. „Hier ist es ein Geben und ein Nehmen in solidarischer Verbundenheit der Vereine“, meinte der TuS-Vorsitzende Manfred Riepshoff, der mit seiner Ehefrau Susanne unter den Zuschauern war.

Wer das Theaterereignis noch nicht gesehen hat: Für Mittwoch, 30. Januar, Beginn 20 Uhr und für Sonntag, 3. Februar, Beginn 14.30 Uhr (mit Kaffee und Kuchen) gibt´s noch Eintrittskarten und zwar für die Abendvorstellung an der Theaterkasse und für die Aufführung am Sonntagnachmittag täglich von 18 bis 21 Uhr unter der Telefonnummer  0162/ 1726692. · hu

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