Achim Tanger aus Sottrum startet mit drei Freunden eine Rallye in die Wüste

Für die Armen in die Sahara

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Karsten Meyer ( Brockel, v.l.), Achim Tanger (Sottrum), Brita Mathiesen (Hamburg), Thorsten Krogmann (Bad Segeberg) sowie die Sponsoren Rudi Ottens (3.v.l.) und Michael Ottens (r.) wenige Minuten vor dem Start der beiden „ W 124“ nach Afrika. ·

Sottrum - Achim Tanger aus Rotenburg hatte auf der Internetseite von „Dust and Diesel“ von einer Wohltätigkeitsrallye nach Afrika zugunsten für arme Kinder in Mauretanien (Afrika) gelesen.

Seit fünf Jahren ließ ihn der Gedanke nicht los, hier einmal mit dabei zu sein. Nun begeisterte er drei weitere Freunde für diese Aktion. Sonnabend startete das Quartett seine Tour in die afrikanische Wüste.

Brita Matthiesen aus Hamburg, Thorsten Krogmann aus Bad Segeberg und Karsten Meyer aus Brockel sind seit vielen Jahren mit Achim Tanger aus Sottrum befreundet. Alle haben eins gemeinsam – Sie sind echte Autofreaks und wollen als Team das Ziel in der Sahara erreichen.

„Ich fahre gerne große Maschinen und liebe es, unterwegs zu sein“, äußerte die einzige Frau im Quartett, das sich am Sonnabend von Sottrum aus mit zwei Daimler Benz 230 E / W 124 (Baujahr 1988 und 1989) auf die abenteuerliche Tour begab.

Sonnabend um 14 Uhr verließen sie den „Hof“ des Autohauses Ottens am Umspannwerk, um bis zum 1. Mai Tarifa (Südspanien) zu erreichen. Hier treffen sie sich mit 24 weiteren Teams zur „Abenteuer Afrika-Rallye“. Neben der Begeisterung am Autofahren und Abenteuerlust stehe für sie der wohltätige Zweck dieser Tour im Vordergrund, betonten die vier Abenteurer.

Am Mittwoch werden dann alle 25 Teams mit einer Fähre nach Marokko übersetzen, Fes passieren und sich der Atlantikküste nähern, deren Verlauf sie bis zur mauretanischen Grenzen folgen werden. „Wir fahren die Etappen als Einzel-Teams. Dabei kommt es keinesfalls auf Schnelligkeit an. Ziel ist es, heil den nächsten Sammelpunkt zu erreichen“, erklärte Matthiesen kurz vor dem Start im Gespräch mit der RK/VN. An den jeweiligen Sammelpunkten werde eine Bestandsaufnahme gemacht, damit kein Team ohne Hilfe irgendwo zurück bleibt. „Wir übernachten in unseren Zelten. Gekocht wird auf Gaskochern. Ich werde sicher einige Dosen Ravioli verzehren“, erklärte die Hamburger Teilnehmerin mit einem Lächeln.

Die Tour zur Hauptstadt Mauretaniens Nouakchott wird im Konvoi „off-road“ weitergehen. Dort angekommen, werden die Rallye-Teilnehmer auf einer Auktion ihre Autos verkaufen. So unterstützen sie mit dem Erlös zwei staatlich anerkannte Waisenhäuser in Mauretanien, die von den Initiatoren des Rallye-Projektes „Dust and Diesel“ im Jahre 2006 gegründet wurden und mittlerweile 110 Kindern neben einer Unterkunft auch eine schulische Ausbildung bieten. Das Quartett fliegt nach einer kleinen Entdeckungstour am 20. Mai von Dakar nach Deutschland zurück. · go

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