Ressortarchiv: Landkreis Rotenburg

Modegeschäfte leiden besonders unter Lockdown-Verlängerung

Modegeschäfte leiden besonders unter Lockdown-Verlängerung

Visselhövede – Mit Spannung haben die Visselhöveder Einzelhändler am Dienstagabend vor dem Fernseher gesessen und zugeguckt, was die Länderchefs mit der Bundeskanzlerin beschlossen haben. Das Ergebnis ist bekannt: Die Ladentüren bleiben bis mindestens Ende Januar geschlossen und damit die Kassen leer.
Modegeschäfte leiden besonders unter Lockdown-Verlängerung
Politik aus der Region Rotenburg sieht keine Alternativen zum Lockdown

Politik aus der Region Rotenburg sieht keine Alternativen zum Lockdown

Der Lockdown wird verlängert. Was sagt die Politik aus der Region Rotenburg?
Politik aus der Region Rotenburg sieht keine Alternativen zum Lockdown
Immer mehr geht auch online

Immer mehr geht auch online

Visselhövede – Behördengänge sind während des Lockdowns größtenteils nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Spontan einen neuen Reisepass besorgen oder einen neuen Erdenbürger anmelden – das ist wegen der Schließung für den „Publikumsverkehr“, wie es die Rathäuser vielfach bekannt geben, nicht mehr so einfach vor Ort machbar. Allerdings haben viele Behörden das vergangene Coronajahr auch dazu genutzt, um digitaler zu werden. Dazu gehört auch das Visselhöveder Rathaus.
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FDP in Sottrum: „Weg vom Kirchturmdenken“

FDP in Sottrum: „Weg vom Kirchturmdenken“

Zum Abschluss der Gesprächsreihe mit den Parteien in der Samtgemeinde haben wir uns mit Andreas Zack und Robert Abel von der FDP zusammengesetzt. Sie sprechen über Corona vor Ort und darüber, was sie bei „Sottrum 2030“ anders gemacht hätten.
FDP in Sottrum: „Weg vom Kirchturmdenken“
Parken auf Spielstraße sorgt für Streit

Parken auf Spielstraße sorgt für Streit

Visselhövede – Die Hunnehopstraße in Visselhövede ist als Spielstraße gekennzeichnet. Und auf einer solchen gibt es ganz klare Regeln. Eine davon heißt: Parken ist für Autofahrer in verkehrsberuhigten Bereichen und Spielstraßen grundsätzlich verboten – außer auf speziell dafür vorgesehenen und markierten Flächen. Lediglich Anhalten zum Ein- und Aussteigen oder zum Be- und Entladen ist gestattet. Diese Regeln missachten allerdings viele Verkehrsteilnehmer und sogar Anwohner oder ignorieren sie gänzlich. Das wiederum regt die anderen Anlieger auf.
Parken auf Spielstraße sorgt für Streit
Umbau an den Rotenburger BBS startet

Umbau an den Rotenburger BBS startet

Auf dem Gelände der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Rotenburg ist in diesen Tagen ordentlich was los: Eine Fachfirma hat mit den ersten vorbereitenden Maßnahmen für den Bau einer neuen Bushaltestelle begonnen. Die lässt der Landkreis nämlich verlegen – vom jetzigen Parkplatz direkt vor den Haupteingang der Schule.
Umbau an den Rotenburger BBS startet
Um- und Anbau der Grundschule Lauenbrück: Teilnahmewettbewerb läuft

Um- und Anbau der Grundschule Lauenbrück: Teilnahmewettbewerb läuft

Die Lauenbrücker Grundschule ist zu klein, sie muss erweitert und damit im Bestand saniert werden. Ein großes Vorhaben, das der Samtgemeinde Fintel in den kommenden Jahren bevorsteht. Doch bis zur Fertigstellung wird es nun etwas länger dauern, als ursprünglich geplant. Denn die Samtgemeinde hat sich dazu entschieden, das Vergabeverfahren zu wechseln.
Um- und Anbau der Grundschule Lauenbrück: Teilnahmewettbewerb läuft
Taler für Tafelkunden

Taler für Tafelkunden

Scheeßel – Ein besonderes Geschenk haben einige Kunden der Scheeßeler Ausgabestelle der Rotenburger Tafel jetzt erhalten. Zusätzlich zu den Lebensmitteln, mit denen die Anlaufstelle für Menschen in Not derzeit nach Auskunft von Marion von Koschitzky vom Vorstand gut bestückt ist, erhalten einige von ihnen einen Scheeßeler Taler – einen Gutschein im Gegenwert von zehn Euro, der in vielen Scheeßeler Geschäften und Betrieben angenommen wird.
Taler für Tafelkunden
Stimmen für Dör’t Moor

Stimmen für Dör’t Moor

Rotenburg – „Früh am Morgen: wenn es ruhig und menschenleer ist, wenn eine Brise Wind durch die Natur weht und ansonsten Stille herrscht. Später am Großen und Kleinen Bullensee anhalten und ausspannen. Und abends den Untergang der Sonne zwischen Moor, Wald und Heide beobachten“: So startet unter anderem die Beschreibung des Nordpfades Dör’t Moor auf der Internetseite „Deutschlands schönste Wanderwege“. Genau dieser ist neben 14 weiteren für die Publikumswahl „Deutschlands schönster Wanderweg 2021“ in der Kategorie Tagestour nominiert, und jeder kann ab sofort seine Stimme abgeben.
Stimmen für Dör’t Moor
Fit werden beim Spaziergang mit dem Hund

Fit werden beim Spaziergang mit dem Hund

Hemslingen – Hundehalter können allein mit den täglichen Gassi-Runden etwas für die eigene Fitness tun. Die Gelegenheit für Bewegung an der frischen Luft hat die Hemslingerin Lena Brockmann ausgebaut und ein spezielles Programm entwickelt. Die langjährige Übungsleiterin im Sportverein suchte ein Angebot, um ihre Leidenschaft fürs Laufen mit dem regelmäßigen Gassi-Gang ihres Hundes zu verbinden. „Ich laufe viel und gerne, fast jeden Tag“, sagt Brockmann. Fast immer mit dabei ist Pepper, eine ungarische Jagdhündin.
Fit werden beim Spaziergang mit dem Hund
Lecker durch den Winter

Lecker durch den Winter

Hassendorf – Mit ihren Kochabenden und bei der Bewirtung von Seminargästen im Hassendorfer „Zürnshof“ hat sich Marianne Jahn-Bärhold weit über die Grenzen der Samtgemeinde hinaus einen guten Namen gemacht. Jetzt dürfen sich Freunde guten Essens über ein neues Projekt der Hassendorferin freuen: „Im Lockdown habe ich die 50 leckersten Rezepte für die Herbst- und Winterzeit zusammengefasst“, berichtet die Diplom-Oecotrophologin. Entstanden ist ein Arbeitsbuch für die Küche, das „alltagstauglich, aber nicht alltäglich ist.“
Lecker durch den Winter
Zu viel Müll

Zu viel Müll

Scheeßel – Auf dem Krönungshügel Richtung Parkmöglichkeiten und Tennisplatz auf dem Gelände des Scheeßeler Schützenvereins sind diverse Erdhaufen aufgeschüttet, dazwischen Löcher im Rasen. Hier haben sich Hunde genüsslich ausgetobt. Vor den beiden Bänken dort liegt eine einsame Einweg-Maske auf dem Boden, zwei Meter weiter finden sich im Aschenbecher neben Zigarettenstummeln auch Tetrapacks. Werner Behrens steht nur kopfschüttelnd daneben. Der Altvorsitzende ist genervt, denn die Vermüllung auf dem Gelände hat in den vergangenen Wochen zugenommen.
Zu viel Müll
Realistische Chancen

Realistische Chancen

Lauenbrück – Ein Rückbau des Knotenpunkts Berliner Straße/Bahnhofstraße, eine Furt über die Burghard-von-der-Wehl-Straße rot einfärben oder eine Belagverbesserung des Schwarzen Wegs: Der Maßnahmenkatalog für den ersten Verkehrsentwicklungsplan (VEP) der Gemeinde Lauenbrück steht. Mehrere Punkte darin betreffen das örtliche Straßennetz. „Einiges davon, was uns jetzt das mit der Planerstellung beauftragte Fachbüro empfohlen hat, haben wir aber schon vorher abgearbeitet“, sagt Bürgermeister Jochen Intelmann (SPD). Als Beispiele nennt er den Rückbau der Einmündung in den Schwarzen Weg, die Errichtung einer Mittelinsel „Im Heidhorn“ als Querungshilfe und Tempo-Bremse und auch hinter die Verkehrsberuhigung an der Bahnhofs-Park-and-Ride-Anlage könne man schon einen Haken setzen.
Realistische Chancen
Auf der Suche nach Herausforderung

Auf der Suche nach Herausforderung

Visselhövede – Während andere sich mit über 70 Jahren auf ihr Rentendasein berufen und die Füße hochlegen oder manchmal vor Langeweile nichts mit sich anzufangen wissen, reichen bei Christa Scheel die Stunden des Tages teilweise nicht aus, um alles zu schaffen, was sie sich vorgenommen hat. Die 86-jährige Visselhövederin, die kommende Woche Geburtstag feiert, sprüht nur so vor Energie, Tatendrang und Schaffensfreude. „Ich bin voller Lebensmut und Elan, weil mir das Leben einfach Freude macht.“ Zahlreiche Hobbys sorgen für Kurzweil.
Auf der Suche nach Herausforderung
Auf den Spuren der Stadtmusikanten

Auf den Spuren der Stadtmusikanten

Stellichte/Visselhövede – Die Stadtmusikanten aus dem grimmschen Märchen – der Esel, der Hund, die Katze und der Hahn – sind als Statue fest mit Bremen verbunden. Doch südlich von Visselhövede wird der Weg der musikalischen Tiere lebendig, denn dort gibt es den 44 Kilometer langen Stadtmusikanten-Radwanderweg. Er liegt auf dem Gebiet der Landkreise Rotenburg und Verden sowie dem Heidekreis. Start ist in Horst (Gemeinde Kirchlinteln) und es geht unter anderem durch die Orte Kükenmoor, Bleckwedel, Stellichte, Lehrden, Groß Heins, Verdener Moor, Neuenförde und zurück nach Kirchlinteln.
Auf den Spuren der Stadtmusikanten
„Es fehlt das Knistern“

„Es fehlt das Knistern“

Rotenburg – In der Kreismusikschule Rotenburg weht seit vergangenem Sommer ein frischer Wind. Meike Pesch führt dort jetzt Regie. Die neue Leiterin der Einrichtung hatte zuvor als Stellvertreterin von Gert Lueken gearbeitet – und nach dessen Verabschiedung in den Ruhestand einen Start, der alles andere als einfach war. Denn auch die Kreismusikschule hat ganz ordentlich mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen.
„Es fehlt das Knistern“
Heimweh nach der fernen Heimat

Heimweh nach der fernen Heimat

Scheeßel – Wenn Laura Heuer sagt: „Ich hatte Heimweh nach Neuseeland“, klingt das erstmal seltsam. Das Heimweh nach Neuseeland ist gestillt – nach drei Jahren mit nur kurzen Unterbrechungen auf Achse, ist die 21-Jährige kurz vor Weihnachten ins heimische Scheeßel zurückgekehrt. „Noch etwas länger, und ich hätte den Absprung nicht mehr geschafft und wäre dort geblieben“. Klingt komisch – um die Reise der ehemaligen Eichenschülerin, geografisch wie emotional nachzuvollziehen, muss man die Zeit zurückspulen.
Heimweh nach der fernen Heimat
Gelbe Fässer als Mahnmale

Gelbe Fässer als Mahnmale

Sottrum/Taaken – In einer doch eher grauen Jahreszeit sind die gelb bemalten Tonnen ein Hingucker. In einem Taakener Garten steht Deborah Martens mit Farbrolle in der Hand, und streicht eine alte Blechtonne an. Eine andere ist bereits fertig, „Kein Atommüll im LK ROW“ steht darauf. Warum sich die Schülerin hier engagiert? „Das Thema ist einfach zu wichtig“, sagt die Schülerin.
Gelbe Fässer als Mahnmale
„Baggi“ nimmt im Herbst seinen Hut

„Baggi“ nimmt im Herbst seinen Hut

Rotenburg – Was sich bereits in der letzten Ratssitzung des vergangenen Jahres angedeutet hat, bestätigt der Rotenburger Christdemokrat Heinz-Günter Bargfrede nur wenige Tage später gegenüber der Kreiszeitung: „Baggi“ verabschiedet sich in diesem Jahr als aktuell ältester und zugleich auch dienstältester Ratsherr aus der Rotenburger Kommunalpolitik. Für die Kommunalwahl am 12. September steht er nicht mehr zur Verfügung. Eine Entscheidung, die dem Alter geschuldet sei – Heinz-Günter Bargfrede feiert in diesem Monat seinen 79. Geburtstag.
„Baggi“ nimmt im Herbst seinen Hut
Acht Knöllchen pro Rundgang

Acht Knöllchen pro Rundgang

Visselhövede – „Muss ich Handschuhe anziehen?“ fragt Iris Grudinski in den Raum. Muss sie nicht unbedingt, es nieselt zwar ein bisschen an diesem Mittwochnachmittag, aber für die Jahreszeit ist es mit acht Grad zu warm. Was die 57-Jährige aber mitnehmen muss, ist ihre kleine Kompaktkamera und ihre Tasche mit dem Abreißblock, an dem auch die vorgedruckten Überweisungsträger befestigt sind. Was noch fehlt, ist die warme Jacke. „Ordnungsamt Visselhövede“ steht in dicken Buchstaben auf dem Rücken. Schon geht die hintere Rathaustür auf und wir gehen rechts rum in Richtung Große Straße/Goethestraße. „Ich nehme nicht immer diesen Weg und bin auch nicht immer mittwochs unterwegs“, sagt Grudinski, die seit 1992 für die „Überwachung des ruhenden Verkehrs“ in der Stadt zuständig ist. „Manche sagen auch Politesse.“
Acht Knöllchen pro Rundgang
Weber beklagt blinde Zerstörungswut: „Kein Verständnis“

Weber beklagt blinde Zerstörungswut: „Kein Verständnis“

Rotenburg – Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD) ist sauer: „Ich habe keinerlei Verständnis für solche sinnlosen, verantwortungslosen und unsozialen Verhaltensweisen einzelner!“, machte sich der Verwaltungschef am Freitag auf Facebook seinem Ärger Luft.
Weber beklagt blinde Zerstörungswut: „Kein Verständnis“
Anbaden im Kleinen

Anbaden im Kleinen

Rotenburg – Neues Jahr, neue Vorsätze und gleich eine Abkühlung: das Neujahrsschwimmen im Rotenburger Bullensee hat Tradition. Zahlreiche Hartgesottene treffen sich mit ihren Handtüchern am Badestrand, um vor Publikum in das eiskalte Wasser zu springen. Doch dieses gewohnte Bild zum Jahresauftakt hat es dieses Mal nicht gegeben – der von der DLRG-Ortsgruppe organisierte Riesenspaß ist wegen Corona ins Wasser gefallen. Zumindest offiziell. Ein paar Badegäste wollten nämlich trotzdem nicht auf die Erfrischung verzichten und stürzten sich – natürlich leicht bekleidet und unter Einhaltung der Abstandsregeln – in die winterlichen Fluten.  lw
Anbaden im Kleinen
An der Tanke wird es ab Januar teurer: Neue Steuer gegen den Klimawandel

An der Tanke wird es ab Januar teurer: Neue Steuer gegen den Klimawandel

Höhere Kosten gegen den Klimawandel, so lautet der Plan der Bundesregierung. Deshalb wird Tanken 2021 teurer.
An der Tanke wird es ab Januar teurer: Neue Steuer gegen den Klimawandel
Moor statt Süden

Moor statt Süden

Rotenburg – Der große Zug der Kraniche in die wärmeren Gefilde nach Südfrankreich, nach Spanien, Portugal und Nordwestafrika ist abgeschlossen. Etwa 400 000 „Vögel des Glücks” haben, aus Skandinavien, Polen und den baltischen Staaten kommend, in schmaler Front bis vor wenigen Wochen auf südöstlicher Route Deutschland überquert. Tausende der Graukraniche – große Schreitvögel mit Federbusch, rotem Schnabel und dem markanten Trompetenruf – sind jedoch geblieben. Zum Beispiel im Tister Bauernmoor bei Sittensen, im Bereich Lauenbrück und Ostervesede und im Huvenhoopsmoor bei Glinstedt. Milde Winter und ausreichend „gedeckte Tische” für den Allesfresser Kranich auf abgeernteten Feldern machen es möglich.
Moor statt Süden
Im Endspurt

Im Endspurt

Sottrum – Gedacht war das eigentlich ganz anders, aber man muss sich zu helfen wissen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie leicht verzögert, biegt die Erstellung des Entwicklungskonzeptes „Sottrum 2030“ so langsam auf der Zielgeraden ein. Im Herbst hat der Rat das sogenannte Leitbild bestimmt, eine Art grober Rahmen, in dem sich die Experten vom Planungsbüro „plan zwei“ für konkretere Maßnahmenvorschläge bewegen können. Diese sollen bald mit der Öffentlichkeit sozusagen besprochen werden. Ab dem 11. Januar geht dafür zum zweiten Mal eine Online-Befragung über die Bühne.
Im Endspurt
„Nicht mit gleichem Maß gemessen“

„Nicht mit gleichem Maß gemessen“

Lauenbrück/Berlin – Schon während des ersten Lockdowns gehörte Stephan von Bothmer zu den Künstlern, die der Schockstarre in der Kulturszene Livestreams und neue Formate entgegensetzten. Wir sprachen mit dem in Berlin ansässigen Stummfilmpianisten aus Lauenbrück über neue Formate, Livestreams und Konzerte ohne Publikum.
„Nicht mit gleichem Maß gemessen“
Auf Nummer sicher

Auf Nummer sicher

Scheeßel – Auf Nummer sicher geht die Scheeßeler Diakonie-Sozialstation in punkto Gesundheit: Wer die Geschäftsräume an der Großen Straße betreten will, muss sich ab sofort einem „Ampeltest“ unterziehen. Das frisch an der Wand im Eingangsbereich installierte Temperaturmessgerät ermittelt automatisch und kontaktlos aus einem Meter Entfernung, ob der Besucher oder Mitarbeiter (derzeit rund 60) passieren darf oder wegen erhöhter Temperatur draußen bleiben muss. Nur diejenigen, bei denen ein grünes Kreuz aufleuchtet, dürfen die Räumlichkeiten betreten.
Auf Nummer sicher
Die Liebe in der Küche

Die Liebe in der Küche

Lauenbrück – Still ist es im Lauenbrücker Hof, ein ungewohntes Bild. Kirstin Stutzke sitzt an einem der Tische im Gastraum, der Blick schwenkt zu den Spuckschutzscheiben am Tresen und zu den Desinfektionsspendern am Eingang – notwendige Anschaffungen inmitten von winterlicher Dekoration. Die Inhaberin ist trotz aller Rückschläge letztes Jahr nicht unglücklich. „Es gab viel Unterstützung aus dem Ort, damit habe ich gar nicht gerechnet“, erklärt sie. Mit ein Grund, warum sie immer wieder neue, kreative Ideen entwirft, mit denen sie ihren Betrieb in der Corona-Zeit über Wasser halten möchte.
Die Liebe in der Küche
Rettung einer eingeschlossenen Person

Rettung einer eingeschlossenen Person

Scheeßel – Das neue Jahr war gerade mal 20 Minuten alt, da schrillten in der Nacht zu Freitag in Scheeßel, Jeersdorf und Rotenburg auch schon die digitalen Meldeempfänger und Sirenen. Nach Angaben der Feuerwehr war es im Scheeßeler Lehmsalweg nämlich kurz zuvor zu einem Wohnungsbrand mit einer eingeschlossenen Person gekommen. Nachbarn hatten den Mieter per Klopfzeichen darauf aufmerksam gemacht, doch dieser schloss sich in der eigenen Wohnung im Schlafzimmer ein. Sofort wählten sie den Notruf und informierten die Rettungsleitstelle in Zeven über den Vorfall. Sofort setzte der Disponent die entsprechenden Kräfte in Marsch.
Rettung einer eingeschlossenen Person
Eine Silvester-Bilanz

Eine Silvester-Bilanz

Rotenburg – Dass es ein ruhigeres Silvester werden würde, damit hatten die Einsatzkräfte schon gerechnet: Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie das Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern ließen vergleichsweise wenig Einsätze erwarten. „Aber dass es für Silvester so ruhig ist, hätten wir nicht gedacht“, resümiert Heiner van der Werp, Sprecher der Rotenburger Polizeiinspektion. Und seien die Beamten in der Neujahrsnacht gerufen worden, dann habe es sich meist um Ruhrstörungen und häusliche Gewalt gehandelt. Aber auch diese Fälle seien im üblichen Rahmen geblieben, so van der Werp. „Aus unserer Sicht haben die Menschen im Landkreis den gemeinsamen Appell von Politik und Ordnungsbehörden, sich an die Corona-Bestimmungen zu halten, größtenteils beherzigt.“ Eine unerlaubte Zusammenkunft zu einem gemeinsamen Silvesterfeuerwerk am Dorfgemeinschaftshaus in Brockel hätten die Ordnungshüter noch in letzter Minute verhindern können. Ein Anwohner soll über mehrere WhatsApp-Gruppen zu einem Treffen um Mitternacht eingeladen haben. In einem aufklärenden Gespräch habe die Polizei den Mann dazu bewegen können, den Aufruf rückgängig zu machen. So sei es dort es zu keinen erwähnenswerten Vorfällen gekommen.
Eine Silvester-Bilanz
Senior macht üble Erfahrung mit Corona-Impfhotline: „Eine solche Abfuhr ist nicht akzeptabel“

Senior macht üble Erfahrung mit Corona-Impfhotline: „Eine solche Abfuhr ist nicht akzeptabel“

Der Anruf bei der allgemeinen Impf-Hotline für das Land Niedersachsen war eine Enttäuschung für Hubert Mayr aus Wittkopsbostel. Der 81-Jährige übt deshalb Kritik am Land Niedersachsen.
Senior macht üble Erfahrung mit Corona-Impfhotline: „Eine solche Abfuhr ist nicht akzeptabel“