Ressortarchiv: Landkreis Rotenburg

Die BBS versperren sich nicht

Die BBS versperren sich nicht

Rotenburg – Die Entscheidung kommt hinter verschlossenen Türen zustande. Die CDU-geführte Mehrheitsgruppe hat im vertraulich tagenden Verwaltungsausschuss der Stadt Rotenburg den Beschluss herbeigeführt, „der IGS dringend eine Kooperation mit den anderen weiterführenden Rotenburger Schulen – besonders der BBS – zu empfehlen“, sagt Klaus Rinck als stellvertretender Vorsitzender seiner Fraktion. Er begleitet die Entwicklung der Integrierten Gesamtschule (IGS) seit Jahren kritisch. Es ist eine Empfehlung, die Bürgermeister Andreas Weber (SPD) zum Anlass nimmt, sie in schriftlicher Form und mit einer eigenen Einschätzung versehenen, im Schulausschuss zu verteilen.
Die BBS versperren sich nicht
Rotenburg fährt vorne mit

Rotenburg fährt vorne mit

Diesmal ist alles anders. Nur eines nicht: Auch im Corona-Jahr fährt die Stadt Rotenburg beim Stadtradeln ganz weit vorne mit. In der Liste der fahrradaktivsten Kommunen landet die Kreisstadt in Niedersachsen auf dem vierten Platz. Klarer Fall: Auch im nächsten Jahr will sich Rotenburg wieder am Stadtradeln beteiligen.
Rotenburg fährt vorne mit
Tabula rasa an der Wümme

Tabula rasa an der Wümme

Jeersdorf – Kaum fünf Jahre ist es her, dass der Unterhaltungsverband Obere Wümme wegen eines einzigen Baumes, der im Fluss lag, mehr als 200 Quadratmeter jungen Auwald bei Landwirt Jürgen Wahlers „platt gemacht“ hat. Begründung damals war: „Der ordnungsgemäße Abfluss“ muss hergestellt werden. Schon damals veraltete Positionen statt moderner Natur- und Umweltschutz, sagt der Jeersdorfer. „Jetzt macht der U-Verband das Gleiche wieder – immer noch ohne jeden ökologischen Sachverstand und ohne jeden rechtlichen Mindeststandard zu achten.“
Tabula rasa an der Wümme
Weihnachtsmarkt geht online

Weihnachtsmarkt geht online

Wie überall fällt der Bremer Weihnachtsmarkt wegen der Covid-19-Pandemie aus. Nun bringt ein Hellweger ihn ins Netz.
Weihnachtsmarkt geht online
Wildes Blech gewinnt Ehrenamtspreis

Wildes Blech gewinnt Ehrenamtspreis

Sottrum – Freude herrschte unlängst bei den rund 45 Hobbymusikern der Bläserformation „Wildes Blech“. Für ihr Studioprojekt, mit dem Leiter Benjamin Faber die Zeit ohne Proben und Liveauftritte überbrücken will, bekamen die Freunde der Heavy-Metal-Truppe einen Finanzzuschuss von hoch offizieller Seite: Bei „Freiwillig und unbezahlbar“, dem niedersächsischen Ehrenamtspreis für Bürgerengagement, gehörten sie zu den zehn Projekten, die aus mehr als 350 Bewerbungen ausgewählt und am Wochenende mit einem Preis bedacht wurden.
Wildes Blech gewinnt Ehrenamtspreis
Test für die Helden der Feuerwehr

Test für die Helden der Feuerwehr

Nindorf/Visselhövede – 100 Meter laufen mit je einem 20 Kilo-Kanister an den Handgelenken, dann ruckzuck in voller Montur die Treppenstufen möglichst rasch hinaufhetzen, um oben angekommen, wieder runter sprinten, um anschließend durch einen Parcours von Bänken und Tischen zu kriechen: Die 64 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren des Visselhöveder Stadtgebiets mussten an den vergangenen beiden Samstagen auf der Hofanlage der Familie Lüdemann in Nindorf bis an die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit gehen, um die vorgeschriebene Belastungsübung zu bestehen.
Test für die Helden der Feuerwehr
Finanziell in Vorleistung

Finanziell in Vorleistung

Sottrum – Mit dem 1. Advent und dem bevorstehenden Jahreswechsel beginnt auch immer die Zeit, Rückschau zu halten, was im Jahr alles passiert ist. Fest steht, es ist ein außergewöhnliches Jahr 2020 und für die Samtgemeinde Sottrum und ihre Mitgliedsgemeinden ein richtungsweisendes. In den kommenden Wochen sprechen wir darüber mit den in der Samtgemeinde vertretenen Parteien und fragen nach, wie sie die dringenden Themen aktuell bewerten und wie es weitergehen wird. Den Anfang macht Friedericke Paar, die für die CDU sowohl im Samtgemeinde- als auch im Sottrumer Gemeinderat sitzt. In beiden sitzt sie den Finanzausschüssen vor.
Finanziell in Vorleistung
Viel Geld für Freibäder

Viel Geld für Freibäder

Rotenburg – Bevor es ans Eingemachte – also an die Zahlen – geht, sieht sich der Sozialdemokrat Volker Kullik im Ausschuss des Landkreises für Sport und Kultur veranlasst, erst einmal etwas Grundsätzliches loszuwerden: „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals so viele Anträge bekommen und dann auch so viel Geld bewilligt haben.“ In diesem Fall allerdings gibt es daran keine Kritik. Im Gegenteil: Die Freude ist groß, denn 36 Vereine und Kommunen haben demnach viel vor und bitten beim Landkreis daher um Zuwendungen im Bereich der Sportstättenförderung.
Viel Geld für Freibäder
Voll bis unter die Decke

Voll bis unter die Decke

Scheeßel – Wer beim Heimwerken mit dem Zollstock hantiert, wirft kaum einen Blick auf das Motiv, das das zusammengeklappte Hilfsmittel bildet. Meist sind es Namen oder Logos von Unternehmen, daneben aber gibt es plakative Anfertigungen, die zum Beispiel Stadtpanoramen zeigen – oder gleich ganze Deutschlandkarten. „Solche Puzzledinger finde ich auch nicht schlecht“, sagt Matthias Rathjen (44) aus Scheeßel. Wer den Schuppen hinter seinem Haus an der Friedrichstraße betritt, wähnt sich in einem beeindruckenden, gut sortierten Sammelsurium aus zigtausenden Metermaßen. Aufgereiht sind die „Schmuckstücke“, wie Rathjen sie nennt, an den Wänden und an den Balken unter der Decke. Sogar einen Stehtisch zieren die hölzernen Teile. Ob solche mit einer Länge von einem Meter, von drei Metern oder nur 50 Zentimetern mit Anhänger für den Gürtel – der Scheeßeler besitzt sie alle. „Genaugenommen sind es weit mehr als 10  000 Stück“, schätzt er den Bestand ein. Jene Exponate, die ihr Dasein in Kisten und Kartons fristen, noch gar nicht mitgezählt.
Voll bis unter die Decke
Abschied in kleinem Rahmen

Abschied in kleinem Rahmen

Visselhövede – Ein Abschied in ganz kleinem Rahmen, aber dennoch einen Abschied, den Bürgermeister Ralf Goebel sich trotz Pandemie nicht nehmen lassen wollte. Denn Elke Motzkau, vormals Leiterin der DAA (Deutsche Angestellten-Akademie) Rotenburg, ist in den Ruhestand gegangen – in den Teil-Ruhestand, denn im Visselhöveder Präventionsrat, in dem sie ebenfalls aktiv ist, möchte sie weiterhin bleiben. Der Abschied sei wichtig, denn sie, das macht Goebel in sehr persönlichen Worten deutlich, habe eine Menge für die Stadt geleistet.
Abschied in kleinem Rahmen
Auf das Fachwissen kommt es an

Auf das Fachwissen kommt es an

Nindorf – Mitten in der Zuckerrübenkampagne nahmen die beide Auszubildenden Tjark Müller und Phillip Volbert vom Kartoffelhof Lüdemann sich Zeit, um über ihren Berufswunsch in der Landwirtschaft zu berichten. Gerade jetzt seien die angehenden Landwirte umso mehr bekräftigt worden, die richtige Ausbildung gewählt zu haben. Die öffentliche Wahrnehmung der konventionellen Landwirtschaft nehmen sie als Herausforderung an, und sie wollen mit dem erworbenen Fachwissen selbst die Verbraucher über die von ihnen erzeugten Lebensmittel informieren.
Auf das Fachwissen kommt es an
Mehrere Corona-Fälle in Großfamilie: Landkreis lässt Quarantäne sichern

Mehrere Corona-Fälle in Großfamilie: Landkreis lässt Quarantäne sichern

Nach mehreren Corona-Fällen in einer Rotenburger Großfamilie spricht der Landkreis von einem kleinen Cluster. Am Dienstag musste die Polizei das Team des Gesundheitsamts bei seiner Arbeit schützen.
Mehrere Corona-Fälle in Großfamilie: Landkreis lässt Quarantäne sichern
„Ich kann getrost loslassen“

„Ich kann getrost loslassen“

Scheeßel – Ein Vierteljahr noch will er im Amt bleiben, dann ist Schluss. Uwe Wahlers möchte bei der nächsten Mitgliederversammlung des Heimatvereins Scheeßel nicht mehr für den Vorsitz kandidieren. Ein Wechsel an der Spitze bahnt sich an. Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt der 69-Jährige seine Beweggründe, welche Entscheidung er in der Rückschau auf fast sechs Jahre bereut und wie er den altehrwürdigen Verein in einer modernen Welt aufgestellt sieht.
„Ich kann getrost loslassen“
Kleine Maßnahme, große Wirkung

Kleine Maßnahme, große Wirkung

Rotenburg – Die Belastung ist hoch. Viel Arbeit – und das in Zeiten der Corona-Pandemie auch noch unter zusätzlich erschwerten Bedingungen. Das Pflegepersonal in den Krankenhäusern hat es alles andere als leicht. Okay, im Frühjahr gab es reichlich Applaus. Der aber ist schon längst verhallt – obwohl die zweite Corona-Welle gerade erst über uns alle hereinschwappt. Wie verändert die Pandemie diesen Job? Was ist aus den schönen Seiten des Pflegeberufes geworden? Und wie schätzt ein Pflegefachmann den Widerstand der Menschen ein, wenn es um das Tragen von Schutzmasken geht? Wir haben eine Reihe von Fragen dazu an René Schönfeld, Abteilungsleiter Pflege des Zentrums für Intensivmedizin am Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg, gerichtet. Ein Klagelied stimmt er nicht an.
Kleine Maßnahme, große Wirkung
Der direkte Draht nach Berlin

Der direkte Draht nach Berlin

Rotenburg – Wann hat es das eigentlich schon mal Mal gegeben? Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär seiner Partei, Lars Klingbeil, bittet die Bürgermeister aus seinem Wahlkreis an einen Tisch, und die Presse bekommt ebenfalls eine Einladung. Ja, das ist neu. Aber was heißt das schon in einer Zeit, in der die Pandemie zwar viele Gepflogenheiten in unserem Leben ausbremst, an anderen Stellen hingegen wie ein Beschleuniger wirkt?
Der direkte Draht nach Berlin
„Black Friday“-Sale ruft Protest hervor

„Black Friday“-Sale ruft Protest hervor

Rotenburg – Am „Black Friday“ und teilweise sogar die ganze Woche hat der Einzelhandel den Kunden viele Produkte reduziert angeboten, auch die Supermärkte und Discounter haben mitgemacht. Die Filialen der Edeka-Gruppe haben die ganze Woche jeden Tag verschiedene Lebensmittel um rund 25 Prozent günstiger verkauft – Wurst, Kaffee und am Freitag Molkereiprodukte. Das sehen die Bauern kritisch. „Da kommt beim Landwirt am Ende nichts mehr an“, kritisiert Hennes Scheele als einer von rund 15 Landwirten, die sich für eine Protestaktion vor dem E-Center in Rotenburg getroffen haben. Gerade weil es Milchviehbetriebe schon lange nicht einfach hätten und die Preise im Keller seien, gehe es nicht, „wenn man nochmal pauschal ein Viertel abzieht“, so Scheele. Generell treffe es aber nicht nur auf diese Supermarkt-Kette zu, sondern auch auf andere und auf Discounter.
„Black Friday“-Sale ruft Protest hervor
Kleine Monster im Wald

Kleine Monster im Wald

Stuckenborstel – Gerade erst Anfang der November veröffentlicht, ist die erste Auflage bereits vergriffen. Bianca Mindermann aus Stuckenborstel hat mit ihrem Buch „Die Monstis – Mibo aus Monshausen“ schnell einen kleinen Erfolg einfahren können. Die ersten 100 Exemplare sind schon in glücklichen Kinderhänden, die nächsten 100 sind aufgrund der Nachfrage bestellt, erzählt die 44-Jährige. Sie will „Die Monstis“ zu einer Serie ausbauen.
Kleine Monster im Wald
Hotspot Rotenburg

Hotspot Rotenburg

Rotenburg – Die Kreisstadt Rotenburg ist das Zentrum des Landkreises – leider mittlerweile auch zunehmend als Hotspot des Corona-Pandemiegeschehens. Aktuell gelten in Rotenburg 94 Menschen als erkrankt. Mit den Fällen der vergangenen Tage ergibt sich ein Inzidenzwert von 259 Neuinfektionen statistisch hochgerechnet auf 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Bundesweit gilt der thüringische Landkreis Hildburghausen mit einem Wert von 629,8 als am meisten betroffen. Welche Folgen die Zahl für die Kreisstadt hat, war am Freitagnachmittag allerdings noch offen.
Hotspot Rotenburg
Endgültiger Abschied von Ehlermann

Endgültiger Abschied von Ehlermann

Bartelsdorf – Wer momentan auf der Langen Straße durch Bartelsdorf fährt, dem ist es vielleicht schon aufgefallen: Die frühere Gaststätte Ehlermann ist nicht mehr. Zumindest steht sie nur noch in Teilen, denn momentan wird sie abgerissen. Schwere Bagger sind dabei, die Mauern einzureißen – zunächst die des hinteren Gebäudeteils, noch vor Weihnachten soll dann auch das Haupthaus, in dem einst ein kleines Lebensmittelgeschäft untergebracht war, dem Erdboden gleichgemacht werden. Und somit verschwindet das Gebäude nach und nach. Damit verliert die Ortschaft nicht nur einen ortsbildprägenden Bau, der es früher sogar auf die ein oder andere Postkarte geschafft hat, sondern auch eine Gaststätte, die jahrzehntelang für die Bartelsdorfer nur eines war: eine Möglichkeit zur Einkehr bei „Mutti“ und „Papi“, wie das frühere Betreiberpaar, Frieda Ehlermann und ihr Mann Fritz, von den Gästen stets liebevoll genannt wurde. Beide leben schon lange nicht mehr. Und so hatte der Traditionsgasthof, nachdem dessen Hochzeit schon lange vorbei war, bereits 2010 für immer seine Pforten geschlossen und den Betrieb eingestellt.
Endgültiger Abschied von Ehlermann
Eine Frage der Höhe – und der Lautstärke

Eine Frage der Höhe – und der Lautstärke

Scheeßel – Der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde Scheeßel ist mit den Plänen des Feuerwerkherstellers Pyroland, seinen Betrieb auf dem ehemaligen Munitionsdepotgelände südwestlich von Westervesede in unmittelbarer Nähe zu einem FFH-Gebiet zu erweitern, einverstanden – auch mit der nunmehr geplanten Höhe der neuen Hallen, in denen unter anderem Hochregale Platz finden sollen. Nachdem das von der Firma mit der Planung betraute Büro Instara dem Auftrag des Ortsrates nachgekommen war, die ursprünglich im B-Plan-Vorentwurf auf 18 Meter festgesetzte Höhe noch einmal auf ein niedrigeres Maß hin zu prüfen, präsentierte deren Mitarbeiterin Nina Teetz dem Ausschuss jetzt die Ergebnisse. Demnach würden die sich über drei Sondergebiete verteilenden baulichen Anlagen, in denen unter anderem Explosiv- und Gefahrenstoffe gelagert, verpackt und kommissioniert werden sollen, nunmehr Höhen zwischen sieben und 15 Meter nicht überschreiten. Ausgenommen davon seien laut Teetz allerdings ebenfalls noch zu errichtende Telekommunikationsmasten zur Internetversorgung der Bunker. Überdies sei für alle Bereiche eine Grundflächenzahl von 0,5 vorgesehen. „Damit bleiben wir auch deutlich unter der Maximalgrenze für Sondergebiete von 0,8“, erläuterte die Planerin, die im weiteren Verlauf auch auf die Farbgebung für die Hauptgebäude – vorgesehen seien für Fassaden und Dächer Grün-, Braun- sowie Weißtöne, die sich gut in die von Wäldern geprägte Landschaft integrieren würden – zu sprechen kam.
Eine Frage der Höhe – und der Lautstärke
Mehr Platz für Klärschlamm

Mehr Platz für Klärschlamm

Lauenbrück – Die Kläranlage Lauenbrück soll erweitert werden. Denn das Wachstum der Samtgemeinde insgesamt erfordert auch mehr Kapazitäten in der Abwasserbeseitigung. Erst 2016 hat die Samtgemeinde Fintel eine Klärschlammvererdunganlage in Betrieb genommen, um den Klärschlamm weiter aufzuwerten und so die verbliebene Abfallmenge zu reduzieren. Doch die jetzigen drei Beete fassen nur insgesamt rund 130 Tonnen – zu wenig, wie Daniel Wolf von der Firma Eko-Plant berichtet. Die hat bereits von vier Jahren den Bau begleitet und betreut den Vererdungsprozess fortlaufend. Nicht nur das Kapazitätsproblem erfordert die Erweiterung, erläuterte Wolf während der vergangenen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses. Auch „entwässere die Anlage bislang noch nicht optimal“, wies er auf die Leistung hin. Bereits kurz nach der Inbetriebnahme sei festgestellt worden, dass das für den Prozess wichtige Schilff nicht richtig anwächst. Die Firma pflanzte nach und hat zudem in diesem Jahr weitere Optimierungen umgesetzt, unter anderem die Umrüstung auf Hochleistungsvererdung. Damit sei schon eine Verbesserung erreicht worden.
Mehr Platz für Klärschlamm
Auf der Suche nach Antworten

Auf der Suche nach Antworten

Brockel – Als es auf das Ende des Zweiten Weltkriegs zuging, herrschte vielerorts Chaos. In dieser Zeit kamen viele Züge mit KZ-Häftlingen durch die Region. Einer davon hielt im April 1945 – einen Monat vor Kriegsende – am Bahnhof Brockel. Der Zug war vermutlich auf dem Weg ins Konzentrationslager Bergen-Belsen, musste aber anhalten, weil die Bahnstrecke Richtung Visselhövede bombardiert wurde. Ein Waggon wurde abgekoppelt, hinter dem Bahnhof auf einem Abstellgleis abgestellt. In ihm waren 41 Häftlinge. 41 Menschen, die „grausam verhungert und verdurstet sind“ – so hat sich der Künstler Franz Veersemann vor Jahren erinnert. Vor einigen Monaten hat sich auf Initiative von Pastor Ralf Altebockwinkel ein Arbeitskreis gebildet, der unter anderem aus dem ehemaligen Geschichtslehrer Heinz Promann, Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle und dem Brockeler Alfred Hoffmann besteht. Die Gruppe beschäftigt sich mit den Ereignissen und möchte einen Erinnerungsort schaffen – auch im Zuge des Dorfentwicklungsprogramms.
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Ein eingespieltes Team

Ein eingespieltes Team

Visselhövede – „Ach, ich brauche noch meine Handschuhe!“, ruft Jutta Benke und verschwindet im kleinen Nebenraum. Als sie wiederkommt, trägt sie ein paar weiße Einmalhandschuhe und wackelt mit den Fingern. Ihre drei Kolleginnen grinsen fröhlich und ziehen sich ihrerseits die Handschuhe hoch. Sicherheit geht vor und ist das oberste Gebot derzeit bei der Visselhöveder Ausgabestelle der Tafel. Die vier sind bereit, alle Vorbereitungen getroffen. Gleich geht es los. „Etwa 20 Kunden warten schon draußen“, verkündet Helmut Neiß, als er hereinkommt.
Ein eingespieltes Team
Weihnachten mit Anmeldung

Weihnachten mit Anmeldung

Rotenburg – Einige Wochen hat es gedauert, sagt Pastorin Amely Lißner, aber nun haben die evangelischen Kirchengemeinden der Stadt Rotenburg ein Konzept, mit dem sie an Heiligabend die Christvespern feiern wollen. Die Stadtkirchengemeinde, Michaelsgemeinde, Auferstehungsgemeinde und die Kirchengemeinde Zum Guten Hirten werden am 24. Dezember mehr Gottesdienste feiern als üblich – und es ist eine Anmeldung nötig.
Weihnachten mit Anmeldung
Kleines Angebot – ohne Glühwein

Kleines Angebot – ohne Glühwein

Rotenburg – Der weihnachtliche Innenstadtzauber, der Ersatz für den Nikolausmarkt, ist noch nicht ganz aufgebaut, da sorgt er schon für Ärger. Denn „French Connection“-Geschäftsführer Patrik Czichos ist mit der Planung bisher nicht einverstanden. Unweit seines Baguette- und Crepesladens steht eine Bratwurstbude. Etwas weiter ein Schmalzkuchen- und Crepesstand. „Bei der Crepesbude habe ich trotz direkter Konkurrenz gedacht, ok, lassen wir so“, merkt er an. Obwohl selbige ihn schon Umsatz gekostet habe, er weniger Liter an Crepesteig verkauft. Als die Bratwurstbude dazu kommt, sei das „die Kirsche auf der Torte gewesen“.
Kleines Angebot – ohne Glühwein
Die „netten Herren“ aus Sottrum

Die „netten Herren“ aus Sottrum

Sottrum – Wer sich dem Haus von Siegfried Niedrich im Sottrumer Norden nähert, sieht schon von Weitem ein Holzmännchen sich um den Stamm eines Baumes hängen. „Ich wurde schon gefragt, ob darin ein Blitzer ist“, erzählt der 70-Jährige und lacht. Vielmehr handelt es sich hierbei um ein Vogelhaus. Eine recht große Anzahl findet sich bereits einige Meter vor dem Baum in der Einfahrt der Familie Niedrich: eine kastenartige Menschengestalt aus Holz, eine Kombination aus Nistkasten und Vogelhaus, teilweise mit Mütze auf dem Kopf – das Markenzeichen Niedrichs. Seine Enkelin habe gesagt, dass auch die Männchen eine Mütze zu tragen haben.
Die „netten Herren“ aus Sottrum
Straßen, die atmen können

Straßen, die atmen können

Selsingen – Hans Pape ist Gründer und Eigentümer der „HanseGrand“ Klimabaustoffe. „Ohne mich geht es nicht, und ohne mein Team geht es erst recht nicht.“ Er ist Visionär. Früher, so erzählt er, wollte er Entwicklungshelfer werden. Auf Umwegen habe er sich dies jetzt erfüllt, wenn auch indirekt – er hilft durchaus, dass sich die Dinge entwickeln. „Vor 20 Jahren hat mich mal jemand ,Visionär’ genannt, damals habe ich das als Schimpfwort empfunden“, gibt er zu. Heute, kurz nach der Verleihung des „Blauen Kompass“, weiß er: Seine Vision ist die Ressourcenoptimierung, und es handelt sich hierbei nicht um einen mal eben so daher gesagten Fachbegriff.
Straßen, die atmen können
Landkreis Rotenburg lässt Quarantäne sichern: Security rund um die Uhr im Einsatz

Landkreis Rotenburg lässt Quarantäne sichern: Security rund um die Uhr im Einsatz

Bei einer Quarantäne-Anordnung lässt der Landkreis Rotenburg den Betroffenen rund um die Uhr überwachen, weil er sich aus dem Staub machen wollte.
Landkreis Rotenburg lässt Quarantäne sichern: Security rund um die Uhr im Einsatz
Rolle rückwärts für die Kis

Rolle rückwärts für die Kis

Scheeßel – Wegen der erneut strengeren Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie sind in den vergangenen Wochen wieder sämtliche kulturelle Veranstaltungen abgesagt worden. Ausgerechnet in diesem Szenario wollte die Scheeßeler Kulturinitiative (Kis) eine Bombe platzen lassen: drei Konzerte mit den renommierten Vokalmatadoren von „Maybebop“ in der St.-Lucas-Kirche, Termin: schon Mitte Dezember, wohlgemerkt 2020.
Rolle rückwärts für die Kis
Weiter im Einsatz

Weiter im Einsatz

Rotenburg – Der Einsatz inmitten einer Pandemie ist nicht einfach – zumal für diejenigen, die das freiwillig und nicht professionell machen. Fast 7 000 Männer und Frauen sind in den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises aktiv, und fast alle haben in diesem Corona-Jahr ihren Dienst wie gewohnt geleistet: „Zu keiner Zeit der Pandemie und der daraus resultierenden Einschränkungen waren unsere Mitbürger schutzlos. Alle Feuerwehren im Landkreis waren zu jeder Zeit einsatzbereit, und es Bestand zu keiner Zeit eine andere Meinung darüber“, stellt Kreisbrandmeister Peter Dettmer klar. Im Kreistag-Ausschuss für Feuerschutz und Rettungsdienst hat er seinen Jahresbericht vorgestellt. Und der klingt positiver, als manche befürchtet hatten.
Weiter im Einsatz
Vertraute Gesichter per Video

Vertraute Gesichter per Video

Rotenburg – Trotz der Nachricht von aktuell sieben Coronafällen in einer der fast 90 Wohngemeinschaften blickt Friedhelm Sager ein wenig erleichtert auf die zurückliegenden Monate zurück. Zwar ist die Pandemie in den Rotenburger Werken ein Dauerthema, aber bisher blieb die Einrichtung für Menschen mit Behinderungen weitgehend verschont. Bevor es jetzt sieben Bewohner erwischt hat, gab es gerade einmal drei Covid-19-Infektionen – und das bei rund 1 200 Bewohnern und 1 950 Mitarbeitern. Sager, Leiter des Geschäftsfeldes Wohnen: „Das haben wir sicherlich unserer großen Vorsicht zu verdanken, aber da war wohl auch Glück im Spiel.“ Erst Mitte Oktober sind die ersten bestätigten Fälle aufgetreten.
Vertraute Gesichter per Video
Im Kleinbus für alle Bürger

Im Kleinbus für alle Bürger

Sottrum – Wie jeden Montagmittag parkt der rot-weiße Bürgerbus neben der Sottrumer Score-Tankstelle. Auch wenn er erst in 20 Minuten an der ersten Haltestelle an der Sankt-Georg-Kirche erwartet wird, schließt Simone Schloen, die seit Oktober die Tour am Montagnachmittag fährt, schon jetzt die Tür auf. Die Mappe mit dem Schlüssel, der Kasse und den anderen Unterlagen hat die Hassendorferin aus der Tankstelle abgeholt.
Im Kleinbus für alle Bürger
Unterstützung durch Antigentests

Unterstützung durch Antigentests

Visselhövede – „Wir haben uns an die Umstände gewöhnt“, sagt Friedhelm Eggers. Er ist seit einem guten halben Jahr die Geschäftsleitung vor Ort der Diakonie-Sozialstation Visselhövede-Bothel. Die Umstände, das sind die noch einmal verschärften Hygienemaßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden, die die Sozialstation im Rahmen ihres Pandemieplans ergriffen hat. Das bedeutet: Die Belastung für die 37 Mitarbeiter ist hoch. „Sie hat jetzt ein Maß erreicht, dass es eine echte Herausforderung ist“, so Eggers – denn mit der zweiten Welle sind die Zahlen bekanntermaßen angestiegen. „Das Frühjahr war ein Witz dagegen.“
Unterstützung durch Antigentests
Eine Frage der Zuordnung

Eine Frage der Zuordnung

Scheeßel – Nein, einen Namen mit Nazi-Vergangenheit trägt die Appelchaussee in Scheeßel nicht. Natürlich nicht. Und trotzdem, nimmt man die Damen und Herren Kommunalpolitiker beim Wort, soll der Straßenzug, der an der historischen Wassermühle nebst den dazugehörigen Wohngebäuden vorbeiführt, eine Umbenennung erfahren. Darauf hat sich jetzt der gemeindliche Kernortausschuss verständigt. Der konnte auch gleich schon einen neuen Namen aus dem Hut zaubern: Aus der Appelchaussee wird, sollte der im Dezember tagende Gemeinderat der Empfehlung tatsächlich Folge leisten, „An der Wassermühle“.
Eine Frage der Zuordnung
Runter von der „grünen Wiese“

Runter von der „grünen Wiese“

Scheeßel – Einen Wust an Regelungen hat er nicht zum Inhalt, der einfache Bebauungsplan Nr. 76, den der Scheeßeler Bau- und Planungsausschuss in jüngster Sitzung einstimmig bei zwei Enthaltungen auf den Weg brachte. Im Grunde soll darin nur eine einzige Festsetzung getroffen werden. Die betrifft den an der Bremer Straße in Ortsrandlage ansässigen Penny, den Hol-ab-Getränkemarkt, ebenso den benachbarten Netto und die Kik-Filiale. Alle vier dem Plangebiet zugeordneten Geschäfte genießen Bestandsschutz. Und daran, versicherte Silke Meyer von der Gemeinde, solle sich auch in Zukunft nichts ändern – so lange wenigstens, wie die Betriebe an ihren Sortimenten nicht rütteln.
Runter von der „grünen Wiese“
Kein Feuerwerk an der Beeke?

Kein Feuerwerk an der Beeke?

Scheeßel – Mit Spannung werden die heutigen Beschlüsse der Bundesregierung zu den Einschränkungen zu Weihnachten und Silvester erwartet. Neben der Frage, wie viele Menschen aus wie vielen Haushalten zusammen Heiligabend feiern dürfen, ist – das legen die Diskussionen in den sozialen Netzwerken nahe – auch die Frage des Böllerverbots für viele ein wichtiges Thema. Einer, der nicht nur privat von möglichen Einschränkungen betroffen ist, ist Florian von Bothmer. Sein Unternehmen „Pyroland“ ist von den Umsätzen zum Jahreswechsel abhängig.
Kein Feuerwerk an der Beeke?
Samtgemeinde will mehr in die Straßen investieren

Samtgemeinde will mehr in die Straßen investieren

Lauenbrück – Mit einem großzügigeren Ansatz für den Erhalt der Straßen plant die Samtgemeinde Fintel für das kommende Jahr. „Da haben wir in den vergangenen Jahren vielleicht ein bisschen viel gespart“, urteilte Samtgemeindebürgermeister Tobias Krüger in der Sitzung des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses. Ein Rückblick auf die Ausgaben in diesem Bereich in den vergangenen Jahren unterstrich diese Einschätzung. Zwischen 20 000 und 68 000 sowie 114 000 Euro im vergangenen Jahr hat die Kommune in ihre asphaltierte Infrastruktur investiert, wobei ein großer Teil dieser Summen ohnehin für die Pflege der Seitenränder und Bäume ausgegeben worden sei.
Samtgemeinde will mehr in die Straßen investieren
Der gute Geist kehrt zurück

Der gute Geist kehrt zurück

Hassendorf – Anonyme Briefe, das Ignorieren der Nachbarn oder auch die Lautstärke der Diskussion: Der Dorfsegen in Hassendorf hing in den vergangenen Monaten offenbar ganz schön schief. Auch Bürgermeister Klaus Dreyer (SPD) konstatierte zu Beginn einer Ratssitzung am Montag: „Das friedliche Zusammenleben ist uns irgendwie abhandengekommen.“ Der geplante Teilersatzneubau der Stromtrasse Stade-Landesbergen und ihr neuer Verlauf rund um Hassendorf hat Lücken gerissen in die Dorfgemeinschaft. Der Ton zwischen der Bürgerinitiative (BI) „Hassendorf unter Strom“, die eine Erdverkabelung zwischen Sottrum und Hassendorf fordert, und den Befürwortern der ursprünglich geplanten Freileitung im Weiten, ist rauer geworden. Nach einigen Treffen hat der Rat nun eine neue Position in dieser Sache gefunden: Ein Kompromiss, der wieder für Ruhe sorgen soll.
Der gute Geist kehrt zurück
Mit Licht gegen Schadstoffe

Mit Licht gegen Schadstoffe

Bremervörde/Rotenburg – Im Landkreis bewegt sich etwas – und wieder einmal ist Bremervörde beteiligt. In der Pandemie wird nach Lösungen gesucht, den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Dabei könnten relativ simple Methoden große Hilfe leisten: Wer in der Schule im Chemieunterricht aufgepasst hat, dem wird der Vorgang der Fotokatalyse etwas sagen – durch Licht ausgelöste chemische Reaktionen. Hier kommt die Bremervörderin Bianca Burfeindt ins Spiel.
Mit Licht gegen Schadstoffe
Adventskalender 2020 des Lions-Clubs Scheeßel

Adventskalender 2020 des Lions-Clubs Scheeßel

Der Lions-Club Scheeßel hat die Aktion Adventskalender gestartet. Bei verschiedenen Aktivitäten sammeln die Lions Gelder und unterstützen Projekte, die auf Sponsoren angewiesen sind.
Adventskalender 2020 des Lions-Clubs Scheeßel
Vor 27 Jahren fand man ihre Leiche in Scheeßel: Wer hat die kleine Marijana  ermordet?

Vor 27 Jahren fand man ihre Leiche in Scheeßel: Wer hat die kleine Marijana ermordet?

Mord, weiß man, verjährt nicht. Erst recht nicht, wenn die Tat ungesühnt bleibt. Im Fall der neunjährigen Marijana Krajina, deren Leiche im Sommer 1993, nur wenige Tage nach ihrem Verschwinden in Essen, im rund 300 Kilometer entfernten Scheeßel aufgefunden wurde, ist bis heute nicht geklärt, wer der Mörder des bosnischen Mädchens ist.
Vor 27 Jahren fand man ihre Leiche in Scheeßel: Wer hat die kleine Marijana ermordet?
Diako-Pflegepersonal hat die Nase voll – und zieht Konsequenzen aus der Personalnot

Diako-Pflegepersonal hat die Nase voll – und zieht Konsequenzen aus der Personalnot

Das Pflegepersonal im Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg wehrt sich gegen eine zu hohe Arbeitsbelastung. „Die Beschäftigten der Unfallchirurgie sind nicht mehr bereit, die durch Personalmangel massiven Überbelastungen und Gefährdungen des Pflegepersonals und der Patienten hinzunehmen“, heißt es in einer Mitteilung von Verdi-Gewerkschaftssekretär Jörn Bracker.
Diako-Pflegepersonal hat die Nase voll – und zieht Konsequenzen aus der Personalnot
Hilfe zum richtigen Zeitpunkt

Hilfe zum richtigen Zeitpunkt

Rotenburg – Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie spielt die Nachverfolgung der Kontakte von infizierten Personen nach wie vor eine ganz zentrale Rolle. Bei steigenden Fallzahlen, die sich – so wie zurzeit – auch noch auf einem hohen Niveau halten, ist diese Aufgabe allerdings mit den Bordmitteln des Gesundheitsamtes allein nicht mehr zu bewältigen. Die Mitarbeiter „gehen weit über das normalerweise geforderte Maß hinaus und stehen am Rand ihrer Belastungsgrenze“, sagt Landrat Hermann Luttmann.
Hilfe zum richtigen Zeitpunkt
Das Konzept steht

Das Konzept steht

Visselhövede – Der Primar Campus nimmt immer weiter Gestalt an. Nicht nur am Gebäude selbst, sondern auch in der Konzeption. Daher war Leiterin Jessica Hermonies in der jüngsten Schulausschusssitzung in der Oberschulmensa dabei und hat den Anwesenden das Konzept des Primar Campus einmal präsentiert.
Das Konzept steht
Ausschuss empfiehlt mehr Straßenlaternen

Ausschuss empfiehlt mehr Straßenlaternen

Scheeßel – Ein Großteil der Straßenbeleuchtung in Scheeßel wurde mittlerweile auf LED-Technik umgerüstet. An einer Stelle, nämlich am Fuß- und Radweg entlang der Westerveseder Landstraße (L 131), ausgehend vom Feuerwehrkreisel bis zur Einmündung in die Straße Viehtrift, ist jedoch nicht alte, sondern vielmehr fehlende Straßenbeleuchtung das Problem. Die im Gemeinderat vertretene SPD/UGS-Gruppe will das geändert wissen, wie sie es auch in einem Antrag formuliert hat. Diesen hatte sich am Mittwochabend der Bau- und Planungsausschuss zur Brust genommen – und siehe da: Ohne Protest seitens der übrigen Fraktionen und Gruppen wurde er auch angenommen.
Ausschuss empfiehlt mehr Straßenlaternen
Grablichter auf Wanderschaft

Grablichter auf Wanderschaft

Scheeßel – Grablichter entlang der Landesstraße, 80 an der Zahl – mit einer solchen Aktion zum Totensonntag hat die Bürgerinitiative (BI) „Scheeßel für den Planeten“ symbolhaft auf das Ausmaß der geplanten Baumfällungen an der L  130 aufmerksam machen wollen. Nach Auskunft von Diana Cartwright, der Vorsitzenden, müssten immerhin 150 Bäume im Zuge des Knotenpunktumbaus Fuhrenkamp/Vareler Weg sowie der Errichtung einer Lärmschutzwand beidseitig auf einer Länge von 400 Metern weichen. „Wertvolle Bäume“, wie sie nicht müde wird, zu betonen, die aus ökologischen Gründen in Zeiten des Klimawandels unbedingt zu erhalten seien. „Beschlüsse und Regeln kann man ändern“, sagt die Scheeßelerin im Hinblick auf die von den „Planetenrettern“ seit geraumer Zeit öffentlich bekämpften, vom Gemeinderat aber schon längst abgenickten Maßnahme. „Bei Naturgesetzen sieht das schon ganz anders aus, deshalb müssen wir gleich sofort mit einem Umdenken beginnen, sonst werden die Auswirkungen der globalen Erwärmung nicht mehr zu bremsen sein.“
Grablichter auf Wanderschaft
Sanierung auf der Zielgeraden

Sanierung auf der Zielgeraden

Scheeßel – Ein wenig altbacken wirkte es schon in der neu gestalteten Ortsmitte, das 1972 eingeweihte Rathaus in Scheeßel mit seiner ganz eigenen Fassadengestaltung. Doch nicht nur optisch war das Gebäude in die Jahre gekommen. Viel gravierender waren die energetischen Schwachstellen, baulichen Mängel und die veraltete Gebäudetechnik. Nach einer umfassenden Sanierung ist das Vergangenheit. Noch gehen am Untervogtplatz die Handwerker ein und aus, die trotz Corona ohne Unterbrechung das ganze Jahr über auf der Großbaustelle weiterarbeiten konnten. Vor allem am neuen Ratssaal bleibt wegen der technischen Einbauten noch einiges zu tun. „Aber wir biegen jetzt doch mit großen Schritten auf die Zielgerade ein“, verkündete Stefan Behrens von der Gemeindeverwaltungsspitze jetzt in einer Sitzung des Kernortausschusses.
Sanierung auf der Zielgeraden
Mehr als „satt werden“

Mehr als „satt werden“

Rotenburg – Rund 100 Kinder, Jugendliche und deren Familien, zusätzlich an die 120 Mitarbeiter, gehen auf dem Gelände des heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe-Vereins in Rotenburg tagtäglich ein und aus. Sie arbeiten hier, sie leben hier, manche kommen auch gezielt vorbei, weil sie zum Beispiel im Rahmen einer ambulanten Erziehungshilfe im Haus Unterstützung erhalten. Doch ganz egal, in welchem Rahmen alle diese Menschen das große Haus, das direkt am Bahnhof gelegen ist, aufsuchen – sie alle haben Hunger. Und sie alle sollen die Chance erhalten, sich gesund zu ernähren, und Essen als das zu erleben, was es ist: ein wichtiges Thema.
Mehr als „satt werden“
Auf dem Weg zur Lösung

Auf dem Weg zur Lösung

Rotenburg – Es muss sich was tun – weil zu viel passiert. So knapp könnte man es zusammenfassen, wenn man auf das ewige Problemthema Goethestraße in Rotenburg zu sprechen kommt. Für Auto-Begegnungsverkehr und zwei Fahrradspuren sowie die Parkflächen an den Seiten ist nicht genug Platz: Die Zahl der Unfälle ist sehr hoch. Das hatte im September bereits Markus Otten von der Bremer Planungswerkstatt Stadt und Verkehr BMO festgestellt. Die Ergebnisse, die er anlässlich einer von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen gesponserten Impulsberatung ermittelt hatte, beschäftigen aktuell weiter Politik und Verwaltung. Im Ausschuss für Straßen- und Tiefbau des Stadtrats formulierte Otten zuletzt eindeutig: „Die Verwaltung muss handeln.“
Auf dem Weg zur Lösung
Backstage und Blutdruck

Backstage und Blutdruck

Ahausen – Bis zum Lockdown im Frühjahr zogen Großveranstaltungen wie das Hurricane-Festival oder Werderspiele im Bremer Weserstadion eine Vielzahl von Besuchern an. Zum gewohnten Bild gehören dort Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die im Notfall den Gästen sofort helfen können. Eine von ihnen ist Alina Joy Gundlach aus Ahausen. „Als meine Schwester Dajana vor fünf Jahren fragte, ob ich die Verpflegung der DRK-Helfer beim Hurricane mit übernehme, habe ich sofort zugesagt“, erinnert sich die inzwischen 21-Jährige. Eine richtige Entscheidung, denn der Einsatz machte ihr so viel Spaß, dass sie noch 2015 dem DRK beitrat und den ersten Lehrgang absolvierte.
Backstage und Blutdruck