Ressortarchiv: Landkreis Rotenburg

Tennet beginnt Trassen-Neubau

Tennet beginnt Trassen-Neubau

Sottrum – Mit etwas Verspätung hat der Netzbetreiber Tennet mit dem dritten Abschnitt des Ersatzneubaus der Stromtrasse von Stade nach Landesbergen über das Sottrumer Umspannwerk begonnen. Wer in den vergangenen Tagen auf der benachbarten Bundesstraße unterwegs war, dem wird aufgefallen sein, dass die Verbindung zwischen den Masten schon kurz nach dem Umspannwerk gekappt worden ist.
Tennet beginnt Trassen-Neubau
Einige Zahlen fehlen noch

Einige Zahlen fehlen noch

Sottrum – Es ist ein besonderes Jahr, auch in finanzieller Hinsicht. Dennoch beginnen in der Samtgemeinde am Donnerstagabend die Haushaltsberatungen für das kommende Jahr im Finanzausschuss (19 Uhr, Rathaus). In Sottrum – wie in vielen anderen Kommunen – herrscht Unsicherheit, und es ist gewissermaßen schwierig, aufgrund dieser konkrete Zahlen bieten zu können. Die Kämmerei im Rathaus hat laut Chefin Sigrid Bartels trotzdem ein belastbares Dokument auf die Beine stellen können.
Einige Zahlen fehlen noch
Kampf gegen Clan-Kriminalität ist Chefsache

Kampf gegen Clan-Kriminalität ist Chefsache

Rotenburg – Ganz so, wie es Torsten Oestmann vor knapp drei Monaten gegenüber der Rotenburger Kreiszeitung angekündigt hatte, haben er als Leiter der Polizeiinspektion Rotenburg, Landrat Hermann Luttmann für den Landkreis Rotenburg, die Hauptverwaltungsbeamten der 13 Kommunen sowie Vertreter des Gewerbeaufsichtsamtes Cuxhaven und der Finanzämter gestern Vormittag im Rotenburger Heimathaus eine gemeinsam erarbeitete Erklärung zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Clan-Kriminalität unterschrieben und damit eine „Sicherheitspartnerschaft“ besiegelt.
Kampf gegen Clan-Kriminalität ist Chefsache
Aktuell nach bald 100 Jahren

Aktuell nach bald 100 Jahren

Rotenburg – Erinnerungen an die vergangenen 100 Jahre ländlichen Lebens und bäuerlicher Kultur in Heide, Geest und Moor, als Kultur- und Heimatfilm zwischen Tradition und Moderne dokumentiert: Längst nicht jeder Landkreis kann sich über einen vergleichbaren Schatz freuen. Im Raum Zeven, Sittensen, Scheeßel und in angrenzenden Bereichen entstand der Kulturfilm unter dem Titel „Die Heide stirbt” im Jahr 1931 – und er ist immer noch anschaubar.
Aktuell nach bald 100 Jahren
Stadtmarketing und Umweltbewusstsein

Stadtmarketing und Umweltbewusstsein

Visselhövede – Insgesamt vier Ladesäulen für Elektro-Autos gibt es im Visselhöveder Stadtgebiet. Eine dieser Ladesäulen steht direkt am Rathaus. Dort können an zwei Ladepunkten Autos ihren Akku wieder aufladen – kostenlos. Das ist möglich durch eine Kooperation: Die Firma Hoyer hat die Ladesäulen aufgestellt und subventioniert, die Stadt sowie der Gewerbeverein subventionieren die laufenden Kosten. Das Projekt läuft seit mittlerweile zwei Jahren. Die Ladepunkte werden rege genutzt.
Stadtmarketing und Umweltbewusstsein
Das Projekt nimmt Form an

Das Projekt nimmt Form an

Kirchwalsede – Architekt Joachim Cordes hat der Kirchwalseder Politik das Projekt „Gemeinschaftliches Wohnen“ detailliert vorgestellt. „Nicht der Architekt baut, sondern die Gemeinschaft baut“, sagte Cordes während der jüngsten Gemeinderatssitzung, um gleich einen Vorgeschmack auf die rechtlichen Besonderheiten zu geben. Die Bauherrengemeinschaft sei eine süddeutsche Idee, und der ehemalige Bremer Bürgermeister Henning Scherf habe diese Art Wohnraumschaffung in den Norden gebracht, weil er schon diverse Projekte dieser Art zu verwirklichen half.
Das Projekt nimmt Form an
„Kirche mit neuen Augen gesehen“

„Kirche mit neuen Augen gesehen“

Scheeßel – Noch ist im Arbeitszimmer von Pastor Günter Brunkhorst alles beim Alten. Nur die Karten und einige Geschenke auf dem Beistelltisch – selbst gemachte Marmelade und Likör, ein Blaudrucktuch, eine Zeichnung von der Kirche – deuten darauf hin, dass der 63-Jährige in gut einer Woche gesundheitsbedingt in den Ruhestand geht. Für uns zog er Bilanz über seine berufliche Laufbahn und 22 Jahre in Scheeßel.
„Kirche mit neuen Augen gesehen“
Mehr Aufklärung nötig

Mehr Aufklärung nötig

Scheeßel – Statt sattem Grün nur graue Steine: Schottergärten sind ein Dorn im Auge der Umweltverbände und auch der kommunalen Verwaltungen. Laut der Niedersächsischen Bauordnung sind diese eigentlich schon verboten, aus dem Siedlungsbild sind sie aber noch lange nicht verschwunden. Das beobachtet auch Scheeßels Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU). „Wie in vielen Gemeinden sehen wir, dass Gärten hier so gestaltet oder angelegt werden“, ist ihre Erfahrung. „Das ist der Natur nicht zuträglich“, sieht sie darin ein Ärgernis.
Mehr Aufklärung nötig
Landkreis saniert Pavillon

Landkreis saniert Pavillon

Rotenburg – Der Pavillon am Bullensee befindet sich hinter Gittern. Betreten der Baustelle verboten – so steht es in schwarzer Schrift auf einem kleinen gelben Schild, das daran befestigt ist. Es ist die im Juni vergangenen Jahres ausgewählte „Kleine Lösung“ einer Sanierung, für die der Landkreis Rotenburg etwa 335 000 Euro in die Hand nimmt. Das teilt Landkreis-Sprecherin Christine Huchzermeier auf Anfrage unserer Redaktion mit.
Landkreis saniert Pavillon
Regionaler Mittelstand: „Betriebe sind oft vor Ort verwurzelt“

Regionaler Mittelstand: „Betriebe sind oft vor Ort verwurzelt“

Der Mittelstand im Landkreis Rotenburg ist von zentraler Bedeutung. Oft sind es Familienbetriebe, die nicht nur nach rein wirtschaftlicher Logik agieren. Eine neue Serie rückt sie in den Fokus
Regionaler Mittelstand: „Betriebe sind oft vor Ort verwurzelt“
Weber weist Vorwurf zurück

Weber weist Vorwurf zurück

Rotenburg – Von mangelnder Motivation bei den fünf Rotenburger Feuerwehren kann keine Rede sein. Das unterstreicht Stadtbrandmeister Thorsten Reinsch in einem Gespräch mit der Rotenburger Kreiszeitung. Hintergrund ist eine Anfrage des CDU-Ratsherrn Mirco Klee. Dieser hat in der vergangenen Woche einen Fragenkatalog an Bürgermeister Andreas Weber (SPD) geschickt, um in Vorbereitung auf die Ratssitzung am 19. November alle Mitglieder des Stadtrats über den Stand der Dinge bei den Feuerwehren in Kenntnis zu setzen, ehe dann auch Thorsten Reinsch im Rat darüber sprechen wird.
Weber weist Vorwurf zurück
Zusammen mit Artgenossen

Zusammen mit Artgenossen

Lauenbrück/Königsmoor – Sie sind bekannt als Jagd- und Meutehunde. „Aber heute sind die Beagle eigentlich vor allem als Familienhunde beliebt“, sagt Regina Meves von den Hundefreunden Lauenbrück. Sie muss es wissen, betreibt Meves doch gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang seit vielen Jahren schon eine Übergangs- und Pflegestelle für sogenannte Laborbeagle, die nach ihren ersten Lebensjahren, in denen sie für Versuchsreihen genutzt worden sind, in gute Hände vermittelt werden sollen. „So kann es auch schon mal passieren, dass uns der ein oder andere Pflegehund tief ans Herz wächst und bei uns bleiben darf“, meint die 53-Jährige und streichelt einem ihrer Schützlinge sanft über den Kopf. Ihr ginge es mit ihrem Engagement gar nicht darum, möglichst viele Hunde zu retten, sondern darum, für die Tiere, die dem Paar anvertraut würden, das optimale Zuhause zu finden und den Übernehmern auch nach der Vermittlung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Zusammen mit Artgenossen
Ordnungsamt im Dauerstress

Ordnungsamt im Dauerstress

Visselhövede – Jeden Morgen um sechs schnappt sich Mathias Haase seine Tasse Kaffee, geht ins Wohnzimmer, schaltet den Fernseher ein und guckt die aktuellen Nachrichten. Schließlich muss der Visselhöveder Ordnungsamtsleiter wissen, wie die Corona-Lage ist, insbesondere was sich in den vergangenen 24 Stunden in Niedersachsen getan hat. „Denn ich muss unseren Bürgern häufig Rede und Antwort stehen“, sagt der Nindorfer, der dann flugs ins Rathaus eilt, um seinen Corona-Ordner nach möglichen überholten Verordnungen durchforstet und gegebenenfalls einige DIN-A4-Blätter ergänzt.
Ordnungsamt im Dauerstress
Frischer Wind

Frischer Wind

Rotenburg – „Es ist Zeit für frischen Wind“, verkünden die Vorsitzenden des Landfrauenvereins Rotenburg und Umgebung Irmtrud Hesse-Stegmann und Regina Meyer unisono. Nach zwölf Jahren Vorsitz ist laut Satzung des rund 1 000 Mitglieder zählenden Vereins 2021 ein Wechsel vorgeschrieben – ihr letztes Jahr hätten die zwei sich allerdings auch anders vorgestellt. „Wir hatten für 2020 ein schönes Sommerprogramm ausgearbeitet, aber leider musste wegen Corona alles ausfallen. Jetzt wollen wir aber ab November mit einem reduzierten Winterprogramm kleine Zusammenkünfte ermöglichen.“ Die gute Nachricht: Es haben sich bereits zwei sehr bewährte Nachfolgerinnen gefunden, die sich voraussichtlich am 16. Februar 2021 bei der Jahreshauptversammlung zur Wahl stellen werden.
Frischer Wind
„Eine Farce“: Reeßumer kritisieren Endlager-Konferenz

„Eine Farce“: Reeßumer kritisieren Endlager-Konferenz

Taaken – Man hatte sich schon mehr versprochen. Noch eine Woche zuvor hatte Bürgermeister Marco Körner im Interview mit dieser Zeitung seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, sich mit anderen Gemeinden vernetzen zu können. Doch die Auftaktveranstaltung zu den Fachkonferenzen Teilgebiete – ein Weg der Bürgerbeteiligung bei der Suche nach einem atomaren Endlager für die Bundesrepublik – blieb ihm diesen Wunsch schuldig. Stattdessen geriet sie zur „Farce“. So drückt es zumindest Rolf Wedemeyer aus, der für die Gemeinde Reeßum die Lage in Sachen Endlager im Auge behält.
„Eine Farce“: Reeßumer kritisieren Endlager-Konferenz
9 700 Fahrzeuge in 24 Stunden

9 700 Fahrzeuge in 24 Stunden

Visselhövede – Zu viel Lärm macht krank. Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber sie hat für die Stadt Visselhövede eine gewisse Relevanz. Denn die Kommune ist zur Aufstellung eines Lärmaktionsplans verpflichtet. Darauf hat jetzt das Niedersächsische Umweltministerium die Visselhöveder Verwaltung hingewiesen, da Gemeinden in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als drei Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr diesen Lärmaktionsplan in Angriff nehmen müssen.
9 700 Fahrzeuge in 24 Stunden
Der neue alte Gasthof

Der neue alte Gasthof

Fintel – Die Gastronomie-Branche hat schwierige Wochen und Monate hinter sich, und für einige Betriebe bedeutete die durch die Pandemie-Situation entstandene wirtschaftliche Lage das Aus. Für den alten Gasthof in Fintel einen neuen Pächter zu finden, schien eine entsprechend schwierige Aufgabe zu sein. Das ist dem Vorstand der Genossenschaft gelungen, die sich im vergangenen Jahr gegründet hatte, um den Erhalt der Gaststätte zu sichern. Der neue Betreiber Denny Thoms nimmt dort Anfang November den Betrieb auf. In der vergangenen Woche hat er den Mietvertrag für den Gasthof samt zugehöriger Wohnung unterzeichnet.
Der neue alte Gasthof
Erhöhte Wachsamkeit

Erhöhte Wachsamkeit

Rotenburg – Der Herbst ist eingezogen und zeigt sich deutlich: Die Tage sind kürzer, es wird früher dunkel. Gerade in einem ländlichen Gebiet wie dem Landkreis Rotenburg ist damit erhöhte Wachsamkeit geboten, insbesondere mit Einsetzen der Dämmerung. So hat die Hauptzeit der Damwildbrunft – also die Paarungszeit – begonnen, dadurch steigt die Gefahr von Wildunfällen. Auf diese weisen sowohl die Rotenburger Jägerschaft als auch der Auto Club Europa (ACE) hin und mahnen Auto- und andere Fahrer zur Vorsicht.
Erhöhte Wachsamkeit
Wieder Leben auf der Bühne

Wieder Leben auf der Bühne

Hütthof – Der neue Flyer in herbstlichem Rot kommt frisch aus dem Druck, die schwere hellblaue Stahltür des Theaters ist angelehnt, von drinnen dringt Musik heraus: Es geht wieder los im Theater Metronom. Nach einem halben Jahr Zwangspause und einem Theatersommer komplett an der frischen Luft auf dem Piratenplatz im benachbarten Hartböhm kehrt nun wieder Leben auf der Bühne hinter dem urigen Zirkuswagen ein – allerdings dosiert. Denn auch Andreas Goehrt und Karin Schroeder kamen nicht umhin, für die nächste Spielzeit ein Hygienekonzept zu erarbeiten. Das sieht die Besetzung von 40 bis 50 der insgesamt 120 Zuschauerplätze vor. Wie das funktioniert? „Im Prinzip gar nicht“, meint Goehrt. Eine schwarze Null lasse sich damit jedenfalls nicht schreiben. Immerhin: Die kommunale Förderung decke die Fixkosten, „aber die Förderung geht am Bedarf der freien Spielstätten vorbei, überleben werden nur einige wenige“, so seine Prognose. Gerade wurde ein Förderprogramm aufgelegt, in dessen Rahmen die Schauspielergagen für Gastspiele bis zum Jahresende übernommen werden, „zu kurzfristig, bei den meisten Häusern steht der Spielplan für den Rest des Jahres längst“, befindet Schroeder.
Wieder Leben auf der Bühne
Große Straße als Fahrradstraße?

Große Straße als Fahrradstraße?

Sottrum – Der Wind hat sich gedreht. Das Entwicklungskonzept „Sottrum 2030“, das erfolgreiche Stadtradeln der Samtgemeinde: Die Grünen-Fraktion im Sottrumer Gemeinderat wagt daher einen neuen Anlauf für ein Radwege-Konzept im Ort. Im Jahr 2015 ist ein solches Ansinnen noch krachend gescheitert, aber Marlis Musfeldt, Sven Plaschke und Lühr Klee sind sich sicher: Der „massiven Ablehnung“ von damals steht nun ein neuer Zeitgeist gegenüber. Die Sottrumer fahren gerne Fahrrad, haben sie beobachtet, und nun soll es ihnen einfacher gemacht werden. So stellen es sich die Grünen zumindest vor.
Große Straße als Fahrradstraße?
Wechsel nach zwölf Jahren

Wechsel nach zwölf Jahren

Sottrum – Friedhelm Brüns ist neuer Vorsitzender des Sottrumer Bürgerbusvereins. Damit tritt der 63-Jährige in die Fußstapfen von Gründungsvater Ulrich Thiart, der nach zwölf Jahren an der Spitze des Vereins auf eine weitere Kandidatur verzichtete. Brüns zur Seite stehen die ebenfalls neu gewählte Dagmar Gülzow sowie Matthias Krantz, der seit der Jahreshauptversammlung 2019 stellvertretender Vorsitzender ist.
Wechsel nach zwölf Jahren
Die Kapelle nimmt Form an

Die Kapelle nimmt Form an

Rotenburg – Formal betrachtet, handelt es sich um einen Zweckbau. Doch so behandelt keiner der Verantwortlichen im Rathaus das Projekt, das nach vielen Jahren jetzt endlich Form annimmt. Die neue Kapelle – als Oktagon angelegt – auf dem Waldfriedhof an der Freudenthalstraße war längst überfällig. Nicht nur aus Sicht von Stephan Lohmann. Er ist als Amtsleiter zuständig auch für das Friedhofswesen in der Kreisstadt. Und nicht zuletzt an ihn waren immer wieder Hinweise herangetragen worden, dass die bisherige Kapelle nicht nur zu klein, sondern eben auch nicht mehr zeitgemäß war. Nach rund 60 Jahren ist sie im Februar abgerissen worden, um Platz für etwas Neues zu schaffen. Und dabei geht es nicht nur um technische Details, sondern auch um solche, die letztendlich dazu beitragen, einen würdigen Rahmen für künftige Trauerfeiern zu schaffen.
Die Kapelle nimmt Form an
Wasserknappheit in Niedersachsen: Kanus auf Wümme und Oste bleiben trocken

Wasserknappheit in Niedersachsen: Kanus auf Wümme und Oste bleiben trocken

Das dritte Jahr in Folge ist das Wetter in Niedersachsen trockener als gewohnt. Das macht sich in vielen Bereichen bemerkbar. Auch Kanufahren ist davon betroffen.
Wasserknappheit in Niedersachsen: Kanus auf Wümme und Oste bleiben trocken
Unterwegs in Sachen „HerzCaspar“

Unterwegs in Sachen „HerzCaspar“

Lauenbrück/Riepe – Der Verein „HerzCaspar“, gegründet vor drei Jahren, ist ein junger Verein, der sich vor allem zugunsten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen engagiert. Ebenfalls jung und engagiert ist Michelle Dierks, die vor wenigen Monaten als erste hauptamtliche Mitarbeiterin des Vereins aktiv geworden ist. Die 27-Jährige hat internationales Management in Magdeburg studiert, im März diesen Jahres hatte sie ihren Abschluss in der Tasche. Seit Mitte Juni ist sie in ihrem Hauptberuf als Controllerin des Geschäftsfelds Wohnen bei den Rotenburger Werken aktiv, seit Juli arbeitet sie zudem acht Stunden als Projektkoordinatorin für „HerzCaspar“.
Unterwegs in Sachen „HerzCaspar“
Zweimal 800 Kilo an einer Leine

Zweimal 800 Kilo an einer Leine

Riepe – Es sind etwa zehn „Pferdemenschen“, die sich auf dem Nebershof von Peter Hagel versammelt haben. Ihr Ziel ist es, ein „Ackertraining“ zu absolvieren. Auf der Agenda steht das Arbeiten mit dem Pferd. Statt zu reiten oder zu fahren, geht es um das Mähen von Grünland und Naturschutzwiesen, auch um die Bearbeitung von Ackerland. Doch erst mal wird das Arbeitswerkzeug in Augenschein genommen. Anni und Beeke, neun und acht Jahre jung, sind die zwei Schleswiger Kaltblutstuten, mit denen Peter Hagel zum einen selber einige Felder bearbeitet. Zum anderen nimmt er die beiden Co-Trainer mit in seine Kurse.
Zweimal 800 Kilo an einer Leine
Timo Brokmann über Naturpädagogik und Waldkindergärten: „Die Regeln sind strenger geworden“

Timo Brokmann über Naturpädagogik und Waldkindergärten: „Die Regeln sind strenger geworden“

Rotenburg – Nach sieben Jahren hat Timo Brokmann den Vorsitz des Vereins Naturpädagogik Rotenburg weitergereicht an Inga Matusall. „Es war an der Zeit“, sagt er. Im Interview spricht der vierfache Vater und Pädagoge über seine Zeit als Mitglied, warum er das Aufwachsen in und mit der Natur für Kinder als so wichtig empfindet und was er sich davon für die Zukunft seiner Kinder erhofft.
Timo Brokmann über Naturpädagogik und Waldkindergärten: „Die Regeln sind strenger geworden“
Duett mit Loop und Leinwand

Duett mit Loop und Leinwand

Rotenburg – Ein Konzert mit 13 Musikern unter Covid-konformen Bedingungen – „wer kann von sich sagen, so etwas auf die Bühne zu stellen?“ Wachtelhof-Chef Heiko Kehrstephan machte in seiner Anmoderation des Liedermachers Pivo Deinert aber keinen Hehl daraus, dass das Konzept, die Duopartner von dessen Scheibe „Meine Helden“ per Video in den Wachtelhof zu bringen, erheblich älter ist – war der Auftritt des Komponisten und Produzenten bereits für Anfang März geplant.
Duett mit Loop und Leinwand
Mehr als nur ein Zaun

Mehr als nur ein Zaun

Unterstedt – Es ist vollbracht: Der neue Zaun am Friedhof in Unterstedt ist fertig. Zwar wird es noch eine Weile dauern, aber dann sieht er wieder so aus, wie er eigentlich immer ausgesehen hat. Und genau das war auch das Ziel, betont Ortsbürgermeister Uwe Lüttjohann (SPD). Zusammen mit Heinrich Bruns, Mario Behnemann, Jürgen Zuch und seinem Sohn Falk hat Lüttjohann das Projekt Zaunbau schließlich in Angriff genommen. „Endlich“, sagt er, „denn irgendwie haben wir das schon mehrere Jahre vor uns hergeschoben.“
Mehr als nur ein Zaun
Rat lehnt Terminplan für Kita-Kauf ab

Rat lehnt Terminplan für Kita-Kauf ab

Kirchwalsede – Im Gemeinderat Kirchwalsede hatte Gabriele Hornhardt (Bürgerliste) einen Antrag gestellt, die Kaufverhandlungen für den alten Kindergarten mit einem festen Terminplan durchzuführen. Denn der Start von Kaufverhandlungen ziehe gewisse Fristen zum Beginn und Abschluss nach sich. „Der Beschluss über die Kaufbekundung muss umgesetzt werden“, sagte Antragsstellerin bei der Begründung und nahm Bezug auf einen Ratsbeschluss, der ein grundsätzliches Kaufinteresse der Gemeinde Kirchwalsede beinhaltete.
Rat lehnt Terminplan für Kita-Kauf ab
Ganz persönlich

Ganz persönlich

Hellwege – Zu ihrem 80. Geburtstag hat sich der Kreis geschlossen. Das Radio-Bremen-Format „buten un binnen“ widmete sich im Juni seiner ehemaligen Kollegin Heide Nullmeyer ein Filmporträt. Sie selbst hatte Jahrzehnte lang Filme für den Regionalsender gedreht – oft von Frauen, „die mutig waren, aus dem Leben auszusteigen und neue Wege zu gehen“, wie die Hellwegerin selbst erklärt. Mit neuen Wegen kennt Nullmeyer sich aus, schließlich ist sie selbst in ihrem Leben oft überraschend abgebogen. Großhandelskauffrau, Au-pair, Sekretärin, TV-Journalistin, Diplom-Psychologin, Traumarbeiterin stehen unter anderem auf ihrer Vita – sie führt ein Leben voller Geschichten, die sie im Frühjahr in einer Autobiografie veröffentlicht hat. Am Sonntag, 25. Oktober, liest sie im Hellweger Heimat- und Kulturhaus.
Ganz persönlich
Dorfladen: Wer macht mit?

Dorfladen: Wer macht mit?

Jeddingen – Seit dem plötzlichen Tod von Heiner Marquart, dem Eigentümer des Einkaufsladens an der Bremer Straße, fehlt den Jeddingern seit einigen Wochen nicht nur die Möglichkeit einer Versorgung mit Lebensmitteln gleich um die Ecke, sondern auch ein beliebter Treffpunkt für die knapp 1 000 jungen und älteren Einwohner des Ortes. „Das darf nicht sein“, sagte sich der Ortsrat – und schon war die Dorfladen-Idee geboren.
Dorfladen: Wer macht mit?
Vorsichtiger Optimismus

Vorsichtiger Optimismus

Lauenbrück/Fintel – In diesem Jahr ist vieles anders. Zuweilen sind es nur Kleinigkeiten, die anzeigen, dass auch in Zukunft noch einiges anders werden kann. So hat die Gemeinde Fintel nun bekannt gegeben, dass es – entgegen der langjährigen Tradition – aktuell nicht gestattet ist, Laub auf dem Osterberg abzulagern. „Das ist bisher ein Sonderservice für die Bürger gewesen und kostet viel Geld“, erklärt Bürgermeister Wilfried Behrens (SPD). Aufgrund der Covid-19-Pandemie und der damit verbundenen Mindereinnahmen, sei die Gemeinde angehalten, auf einige freiwillige Leistungen zu verzichten. Zwar seien die Haushaltspläne für 2021 noch nicht auf dem Tisch, aber er rechne mit erheblichen Mindereinnahmen.
Vorsichtiger Optimismus
Zwischen Zugspitze und Spreewald

Zwischen Zugspitze und Spreewald

Jeersdorf – Unverhofft kommt oft: Einer kurzfristigen Eingebung von Thorsten Gallo ist es zu verdanken, dass die Kinder- und Jugendhospizhilfe des Landkreises Rotenburg demnächst rund 800 Euro und er und seine Frau um viele Eindrücke aus deutschen Landen reicher sind. Der Vertriebsleiter eines Autoherstellers hatte sich spontan für die „Deutschland Rallye“ angemeldet. Die hatte der Veranstalter, mit dem der Jeersdorfer bereits mehrfach mit einem „Youngtimer“ (also einem mindestens 20 Jahre alten Auto) in Europa unterwegs war, ausgerufen, weil viele internationale Touren Corona-bedingt kurzfristig gestrichen werden mussten.
Zwischen Zugspitze und Spreewald
Das Backhaus wird zurückgebaut

Das Backhaus wird zurückgebaut

Sottrum – Die Sottrumer müssen sich vorerst vom Backhaus auf dem Heimathausgelände verabschieden. Die Haus- und Hoftruppe des Heimatvereins hat das Gebäude in den vergangenen Wochen nach und nach abgebaut, sodass nur noch das Fachwerk, das Dach und der Ofen selbst übrig sind. Am Freitag soll dieses Gerippe mit einem Kran auf das Areal vor dem benachbarten Spieker gehievt werden. Dort zerlegt man es dann in insgesamt vier Elemente, die dann der Bauhof der Gemeinde Sottrum einlagert.
Das Backhaus wird zurückgebaut
Raser auf dem Schleichweg

Raser auf dem Schleichweg

Stuckenborstel/Ottersberg – Es war von langer Hand geplant, doch Rücksichtslosigkeit kann wohl auch die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr einplanen. Die saniert derzeit die Landesstraße in und zwischen Stuckenborstel und Ottersberg – die auch als Verlängerung der Bundesstraße 75 bekannt ist –, und die Anwohner müssen jetzt für einige Wochen mit weitreichenden Unannehmlichkeiten leben. Das sorgt insbesondere in Ottersberg, wo die Straße abschnittsweise voll gesperrt ist für Unmut. Und auch in Stuckenborstel betrachtet man die Situation mit Sorge.
Raser auf dem Schleichweg
Versuchsballon und Pilotprojekt

Versuchsballon und Pilotprojekt

Rotenburg – Es fallen Begriffe wie Versuchsballon und Pilotprojekt. Und irgendwie sind beide richtig. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Gästeführungen probiert etwas Neues aus. Etwas, das durchaus Schule machen könnte, sagt Almuth Quehl, treibende Kraft in der AG. Die Idee dafür haben Ilona Haas von der Touristinformation der Stadt Rotenburg und die neue Gästeführerin Dorothee Clüver unabhängig voneinander entwickelt. Der Plan: Am Freitag kommender Woche soll es eine erste Stadtführung in Rotenburg mit Übersetzung ins Arabische geben. Zielgruppe sind die Menschen, die in den zurückliegenden Jahren als Flüchtlinge nach Rotenburg gekommen sind und hier inzwischen ein neues Zuhause gefunden haben.
Versuchsballon und Pilotprojekt
Pflege für Kriegsgräber

Pflege für Kriegsgräber

Visselhövede – Jeweils sieben Namen junger Männer stehen auf zwei Findlingen, die auf dem Marinefriedhof in Kettenburg aufgestellt sind. Zwischen den Steinen ragt ein Holzkreuz mit der Aufschrift. „Sie starben aber siehe, sie leben“. Durch Mahnmale gerät die Geschichte nicht in Vergessenheit, und damit das auch in Zukunft möglich ist, kümmert sich die Marinekameradschaft „Scharnhorst“ Soltau darum, dass die Steine nicht von Pflanzen überwuchert werden und das Holz verwittert. „Geschichte dient der Mahnung“, betonte Hans-Heinrich Heuer, der Vorsitzende der Kameradschaft. Er und seine vier Mitstreiter trotzten dem üblen Herbstwetter und reinigten auch bei Regen die Gedenkstätte in Kettenburg. Der Vorsitzende ist wie David Gutmann, Obermaat der Reserve, sein Stellvertreter Wilhelm Schmidt, Hauptmaat, und Matthias Krüger ehemaliger Wehrdienstleistender. Erika Schmidt ist als einzige Frau dabei. „Früher gab es bei uns nur Männer, nun werden alle maritim Interessierten aufgenommen“, schmunzelt Heuer.
Pflege für Kriegsgräber
„Futter für die Seele“

„Futter für die Seele“

Scheeßel – Absage des großen Jahreskonzerts eine Woche vor dem Termin, eine lange Pause und danach Proben nur im kleinen Kreis – wie hat die Scheeßeler Kantorei die Corona-Zwangspause verkraftet? Wir fragen nach beim Dirigenten Andreas Winterhalter und Chormitglied Gesine Brockhoff.
„Futter für die Seele“
„Ein Stück mehr Sicherheit“

„Ein Stück mehr Sicherheit“

Visselhövede – Henning Cordes hat die Nase voll. Der Visselhöveder Geschäftsmann und Mitglied des Stadtrats will „die Raserei in der Innenstadt“ beenden. Darum hat der FDP-Mann jetzt einen entsprechenden Antrag auf Errichtung einer Tempo-30-Zone an die Stadt, den Landkreis Rotenburg und die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden gestellt. „Denn ganz oft klirren bei uns im Laden die Scheiben“, sagt Cordes. Gerade zur aktuellen Maisernte sei es besonders schlimm, wenn die riesigen Trecker samt Anhängern über die Goethestraße brettern und von der anderen Seite nicht minder große Lkw entgegenkämen.
„Ein Stück mehr Sicherheit“
5,5 Tonnen hängen in der Luft

5,5 Tonnen hängen in der Luft

Sottrum – Beeindruckende Bilder gibr es aktuell im Sottrumer Gewerbegebiet zu sehen, wo die Zions-Gemeinde, die der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) angehört, ihren Kirchenneubau realisiert: Millimetergenau bugsierte der große Kran die rund 5,5 Tonnen schwere Dachhälfte, die über eine Spannweite von zwölf Meter verfügt, auf das Kirchenschiff. „Die Zimmerleute haben an den vier Ecken dazu die Kommandos gegeben“, zeigt sich Pastor Johannes Rehr beeindruckt. Mit einem kleinen Richtfest, bei dem auch der Posaunenchor einen Auftritt hatte, wurde das Ereignis gefeiert. Der zweite Teil des Dachstuhls für das Kirchenschiff, den die Zimmerer ebenfalls am Boden zusammenbauen, wird heute mit dem Kran an seinen Platz gebracht.
5,5 Tonnen hängen in der Luft
44 Seiten Dorfleben

44 Seiten Dorfleben

Wohlsdorf – Wann hatten die Nachbarn Silberhochzeit, wie war das mit dem Dach des Schulhauses und was haben einige Mitglieder der Dorfjugend bei ihrer Jagd auf Nordlichter erlebt? Für die einen Wohlsdorfer ist das immer Anfang November erscheinende Dörpsheft ein Nachschlagewerk, für andere Unterhaltung, für die meisten wohl beides – „und ein verdammt gutes Weihnachtsgeschenk noch dazu“, schmunzelt Johanna Ruth Delventhal. Sie muss es wissen: Die Seniorin, die an die 80 geht, gehört zum dreiköpfigen Redaktionsteam, das sich im Namen des Heimatvereins um die Erstellung der nunmehr 18. Ausgabe kümmert – und hat ihrem Enkel auf dessen Wunsch unlängst „das ganze Paket“ geschenkt, also alle 17 Ausgaben plus Dorfchronik und Ergänzung, ein „Must Have“, wie die Wohlsdorferin findet.
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Feuerwehr rückt in den Fokus

Feuerwehr rückt in den Fokus

Rotenburg – Wie ist es um die Ausstattung der fünf Feuerwehren in Rotenburg, Waffensen, Mulmshorn, Unterstedt und Borchel bestellt? Welche Investitionen sind für die kommenden Jahre geplant? Und wie viele Frauen und Männer sind im aktiven Dienst? Darum geht es in einem insgesamt sieben Punkte umfassenden Fragenkatalog, den CDU-Ratsherr Mirco Klee an Bürgermeister Andreas Weber (SPD) schickt.
Feuerwehr rückt in den Fokus
Ohne einen Bürgermeisterkandidaten

Ohne einen Bürgermeisterkandidaten

Rotenburg – Die Freien Wähler wollen auf Kreisebene und auch in der Kreisstadt politisch mitmischen. Daran lässt der Kreisvorsitzende Günter Scheunemann keinen Zweifel. „Wir treten nicht mit einem Bürgermeisterkandidaten an. Dennoch sind wir bemüht, eine möglichst große Fraktion in beide Lokalparlamente zu entsenden.“ Auf diese Weise werde man versuchen, die eigenen Vorstellungen bestmöglich zu vertreten. Scheunemann: „Wir werden alles daran setzen, unsere Wahlversprechen auch zu halten. Dazu gehören eine Belebung der Innenstadt, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, um das Verkehrschaos zu beenden, und unser vehementes Eintreten gegen die drohende Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge.“
Ohne einen Bürgermeisterkandidaten
Das Team ist wieder komplett

Das Team ist wieder komplett

Rotenburg – Musik als Brücke in der Jugendarbeit. Im Jugendzentrum Rotenburg gehört das seit vielen Jahren schon zum Konzept. Zuletzt hatte sich Marcus Libbertz darum gekümmert. Er hat das Haus inzwischen wieder verlassen. Ein Nachfolger musste also her, doch den zu finden, war gar nicht so einfach. Die Zahl der Bewerbungen hielt sich in Grenzen, weil der musikalische Zuschnitt dieser Stelle schon sehr speziell ist – aber eben genau richtig für Tim Wolff. Der Rotenburger hat sich beworben – und komplettiert seit Anfang dieses Monats das Team-Trio im Jugendzentrum.
Das Team ist wieder komplett
Wohin mit dem Regenwasser?

Wohin mit dem Regenwasser?

Visselhövede – In der Stadt Visselhövede wird im Kernort ein großes Baugebiet zwischen Mühlen- und Bergstraße entwickelt. Auch in den Dörfern wird intensiv nach Baulücken gefahndet, um jungen Familien die Möglichkeit zu bieten, im Dorf wohnen zu bleiben. „Das ist sehr gut für die Innenverdichtung der Orte“, sagen die Ortsbürgermeister. Aber: Immer mehr Flächen werden durch die Gebäude, Einfahrten und Terrassen versiegelt und das Niederschlagswasser kann nicht mehr im Boden versickern. Aber es muss irgendwo aufgefangen und kanalisiert werden, bevor es in die Vissel fließt. Das Zauberwort für Visselhövede heißt Generalentwässerungsplan (GEP).
Wohin mit dem Regenwasser?
„Röpers Hof“: Emotionales Video – Landwirt und Youtuber beendet Milchwirtschaft

„Röpers Hof“: Emotionales Video – Landwirt und Youtuber beendet Milchwirtschaft

Sven Trochelmann aus Wohlsdorf hat sich mit seinen Videos online einen Namen gemacht. Nun stellt er seinen Betrieb um und verkauft seine Kühe. Die Milchwirtschaft rechne sich nicht für ihn, erklärt er im Interview.
„Röpers Hof“: Emotionales Video – Landwirt und Youtuber beendet Milchwirtschaft
Ohne Mithilfe geht es nicht

Ohne Mithilfe geht es nicht

Bötersen – Wie man auf dem Friedhof in Bötersen mit Grabstellen umgehen kann, die zurückgegeben wurden, damit hatte sich der Friedhof- und Umweltausschuss der Gemeinde beschäftigt. Nun wurde ein konkretes Ergebnis vorgestellt, und es ist sicher, dass es ohne tatkräftige Mithilfe nicht gehen wird.
Ohne Mithilfe geht es nicht
Rat beschließt Nachtragshaushalt

Rat beschließt Nachtragshaushalt

Lauenbrück – Der Samtgemeinderat Fintel hat einen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr 2020 beschlossen. Mit einer Gegenstimme wurde der Beschluss gefasst. Der parteilose Bürgermeister der Samtgemeinde, Tobias Krüger erklärte dem Gremium, dass der Nachtrag notwendig sei, „um einige Punkte formal haushaltsrechtlich korrekt darzustellen“. Dabei gehe es um Veränderungen, die sich entgegen den ursprünglichen Planungen im Laufe des Jahres ergeben hätten.
Rat beschließt Nachtragshaushalt
Experte: Eichen müssten nicht weichen

Experte: Eichen müssten nicht weichen

Scheeßel – Die Grünen lassen beim Thema Knotenpunktentschärfung an der L 130/Fuhrenkamp in Scheeßel nicht locker. Bei einem Treffen der Kreistagsfraktion mit Markus Intelmann vom Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) ging es einmal um den umstrittenen Bebauungsplan zum Ausbau der Kreuzung mit Linksabbiegerspuren, der unter anderem die Abholzung von dutzenden Eichenbäumen zum Inhalt hat.
Experte: Eichen müssten nicht weichen
Engagement für die Umwelt

Engagement für die Umwelt

Rotenburg – „Ach du Scheibenkleister“, ruft Sabine Vahldieck. Es ist Freitag, die Müll-Ladies sind unterwegs. Drei Frauen ziehen durch ihr Revier, und das ist groß. „Guck mal, dahinten liegt auch noch was“, sagt Irene Glausch und steuert ihren Mülleimer ein paar Schritte weiter. Die Frauen kennen Rotenburg aus einer speziellen, eher traurigen Perspektive wie ihre Westentasche: Sie wissen, wie dreckig die Stadt ist. Und sie haben diesem Dreck oder besser der Gesellschaft, die ihn verursacht und achtlos entsorgt, den Kampf angesagt.
Engagement für die Umwelt