Ressortarchiv: Landkreis Rotenburg

Stunt-Show-Katastrophe in Rotenburg: Schlechte Scherze,  kaputtes Licht und unzufriedene Behörden

Stunt-Show-Katastrophe in Rotenburg: Schlechte Scherze, kaputtes Licht und unzufriedene Behörden

Der Veranstalter verspricht Europas größte „Stunt & Action Show“. Was die Zuschauer bekommen ist wohl so etwas wie das Gegenteil. Auf dem Rotenburger Flugplatz enttäuschte das Unternehmen Roselly auf ganzer Strecke.
Stunt-Show-Katastrophe in Rotenburg: Schlechte Scherze, kaputtes Licht und unzufriedene Behörden
Ein Hygienekonzept, das nicht passt?

Ein Hygienekonzept, das nicht passt?

Fintel – Michael Spieker aus Bochum möchte eine Reise machen. Mitte Oktober ist es soweit. Dann geht es für ihn zusammen mit seinen Kegelkumpanen per „Fun-Express“, einen vom Veranstalter gecharterten Sonderzug, in die Lüneburger Heide – ins beliebte Eurostrand-Resort in Fintel. Normalerweise dürften sich die aus ganz Deutschland kommenden Gäste dem gebuchten All-inclusive-Paket entsprechend auf ein langes, feucht-fröhliches Partywochenende freuen. Tanz, Planwagenausfahrten, Ausspannen in der Sauna oder im Schwimmbereich, dazu leckere Speisen und Getränke – Spieker kennt das alles, ist er doch schon seit 25 Jahren regelmäßig wiederkehrender Gast auf der Anlage.
Ein Hygienekonzept, das nicht passt?
Ziel: Bessere Abstimmung

Ziel: Bessere Abstimmung

Rotenburg – Es war eine der kürzesten Ratssitzungen der vergangenen Jahre. Auch wenn der Vorsitzende Hartmut Leefers (CDU) versicherte, dass der Rekord damit noch nicht gebrochen sei. Die eigentliche Tagesordnung war am Donnerstagabend nach nur sieben Minuten erledigt – weitere 14 Minuten benötigte Bürgermeister Andreas Weber (SPD) für die Mitteilungen der Verwaltung. Eines der wesentlichen Themen dabei: Wie geht es mit den Straßenbauvorhaben in der Kreisstadt weiter?
Ziel: Bessere Abstimmung
„Das Abendessen selber fangen“

„Das Abendessen selber fangen“

Lauenbrück – Das Angeln in Deutschland wird immer beliebter. Und das Jahr für Jahr. 2019 gaben 6,5 Millionen Deutsche an, wenigstens „ab und zu“ Angeln zu gehen. 2015 waren es 5,2 Millionen. Woher rührt dieser Trend? Welche Auswirkungen hat er auf Natur und Tier? Und warum sollten noch mehr Menschen den Angelsport für sich entdecken? Diese Fragen und noch mehr haben wir Hans-Joachim Rathjen (71), Vorsitzender beim ASV Forelle Lauenbrück, und dem erfahrenen Gewässerwart Ralf Gerken (49) gestellt.
„Das Abendessen selber fangen“
Rat gründet Arbeitsgruppe für Rathaus-Erweiterung

Rat gründet Arbeitsgruppe für Rathaus-Erweiterung

Sottrum – Dass das Sottrumer Rathaus zu klein für die Verwaltung ist, ist schon länger bekannt. Und spätestens seit der Strukturreform-Debatte schwingt ein Aus- und Umbau des Fachwerkhauses immer mit, wenn es um die zukünftige Personalstärke der Verwaltung geht. Nun hat der Samtgemeinderat beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die den Ausbau vorbereitet.
Rat gründet Arbeitsgruppe für Rathaus-Erweiterung
Scheeßeler Beekebad verlängert Saison bis Ende September

Scheeßeler Beekebad verlängert Saison bis Ende September

Scheeßel – Normalerweise wird im Scheeßeler Beekebad Mitte September der Saisonschluss eingeläutet – „aber was ist in diesem Jahr normal?“ Diese Frage haben sich auch Schwimmmeister Marcus Hils, seine Kollegin Franziska Dreyer und Fachbereichsleiter Frank Thies gestellt und sind, wohl auch unter dem Einfluss des derzeit sonnigen Sommerwetters, zu einer Entscheidung gelangt, die vor allem die Stammgäste freuen dürfte: Es geht noch weiter.
Scheeßeler Beekebad verlängert Saison bis Ende September
Kunterbunt und viel Persönlichkeit

Kunterbunt und viel Persönlichkeit

Scheeßel – Gartenzwerge, das kann jeder. Und mal ehrlich: In Mode sind die kleinen, Zipfelmütze tragenden Gnome nun auch wirklich nicht mehr. Für Kathrin Wottke (45) und ihrem Mann Tobias (47) wären solche Figuren zur Gartenzierde auch viel zu einfältig. Und wenn hier und da doch ein bärtiges Männchen aus dem Gebüsch hervorlugt, befindet sich das bei ihnen in allerbester Gesellschaft. Chinas einstiger Kaiser Qín Shihuángdis, dessen Grabanlage die weltberühmte Terrakotta-Armee schmückt, hätte zu Lebzeiten wohl an all den keramischen, bunt bemalten Objekten, die das etwas andere Kleinod des Scheeßeler Paares schmücken, Gefallen gefunden – auch wenn Tonkrieger hier (noch) nicht zum Repertoire gehören. Stattdessen regiert hinter dem Wottke‘schen Haus an der Feldstraße der schöne Kitsch – mit Fröschen und Fischen, Pelikanen und Fliegenpilzen, Walrössern und Sichelmonden, einer „dicken Uschi“, die das Bad in der Wanne zu genießen scheint und noch so vielem mehr. Wer entlang der gepflegten Blumen- und Kräuterbeete spaziert, wähnt sich in einem Märchenwald. „Wir sind schon ein bisschen bekloppt“, räumt Kathrin Wottke schmunzelnd ein. „Aber genau deshalb haben wir auch so eine kreative Ader und den Hang zur Perfektion.“
Kunterbunt und viel Persönlichkeit
Sprachrohr für den Kernort

Sprachrohr für den Kernort

Visselhövede – Schwitschen hat einen, Nindorf auch, Hiddingen und Jeddingen sowieso und auch Wittorf leistet sich einen eigenen Ortsrat. Die rund 5 000 Einwohner des Kernorts Visselhövede müssen sich mit ihren Anliegen direkt an den höher angesiedelten Stadtrat wenden. „Und das muss sich ändern“, sagen Tam Ofori-Thomas von der SPD-Stadtratsfraktion und der Liberale Henning Cordes, der für die Gruppe CDU/FDP im Stadtrat sitzt.
Sprachrohr für den Kernort
Nicht das letzte Wort

Nicht das letzte Wort

Rotenburg – Rinteln ist eine „Insellösung“, wie es sie in Niedersachsen nicht noch einmal geben soll. So gibt es Bürgermeister Andreas Weber (SPD) im Schulausschuss aus einer Rückmeldung des Kultusministeriums weiter. Es geht in der Diskussion erneut um den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung nach der „Rintelner Oberstufen Kooperation“, die sich die CDU für die Kreisstadt wünscht: eine Kooperation zwischen den Berufsbildenden Schulen (BBS) Rotenburg, IGS und Rotenburger Ratsgymnasium (RGR), wenn es für die Schüler Richtung Abitur gehen soll. Es ist eine Vereinbarung, die im Ausschuss mit geteilter Meinung gesehen wird – entsprechend fällt auch die Empfehlung aus.
Nicht das letzte Wort
Unfall auf der B 440 bei Nindorf: Golf kracht in wertvollen Oldtimer

Unfall auf der B 440 bei Nindorf: Golf kracht in wertvollen Oldtimer

Nindorf – Drei leicht verletzte Autofahrer, ein demolierter VW-Golf und ein Oldtimer, der ebenfalls erheblich beschädigt wurde: Das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagmittag auf der Bundesstraße 440 im Bereich des Hofs Rießel in Nindorf ereignet hat.
Unfall auf der B 440 bei Nindorf: Golf kracht in wertvollen Oldtimer
Mehr Platz für neue Projekte

Mehr Platz für neue Projekte

Rotenburg/Sottrum – Die ersten Schritte zu einem eigenen Gebäude sind gemacht: Die Sandplatte für die Diakonie-Sozialstation Rotenburg-Sottrum auf dem Gelände neben dem Feuerwehrhaus in Waffensen ist fertig. Wenn alles nach Plan verläuft, wollen die insgesamt 40 Mitarbeiter Mitte nächsten Jahres einziehen, erzählt Geschäftsführerin Inga Hoops. Und das ist auch notwendig, denn die Räume Am Kirchhof sind viel zu klein und verschachtelt.
Mehr Platz für neue Projekte
„ArtOutlet“: Einbahnstraße zur Kultur

„ArtOutlet“: Einbahnstraße zur Kultur

Visselhövede – Die Künstler des Visselhöveder Kulturhauses „ArtOutlet“ auf dem Lehnsheide Campus an der Celler Straße 60 zeigen am Wochenende 3. und 4. Oktober, jeweils von 11 bis 18 Uhr, was sie können. Unter strengen Corona-Maßnahmen öffnen sie ihre Atelier- und Studiotüren. „Deshalb laden wir alle Kulturfans ein, bei uns mal wieder hereinzuschauen, sich zum Staunen und Wundern verführen zu lassen und an dem auch für uns als Experiment geltenden Ausstellungsvorhaben unter veränderten Bedingungen teilzunehmen“, so der Ausstellungsmacher Willi Reichert. Der begrüßt neben vielen regionalen Bildhauern. Musikern, Malern, Fotografen, Autoren, Metallkünstlern und Vertreten aus vielen anderen künstlerischen Genres auch Kunstschaffende aus der Kulturinitiative Soltau sowie einen Kunstleistungskurs der Eichenschule Scheeßel, „auf den ich mich besonders freue“.
„ArtOutlet“: Einbahnstraße zur Kultur
Start der Dankeschön-Tour

Start der Dankeschön-Tour

Visselhövede – Die 17. Deutschlandrundfahrt der historischen Nutzfahrzeuge ist am Donnerstag in Visselhövede gestartet. Sehr zur Freude vieler Zuschauer, die morgens an der Goethestraße standen, um nicht nur die alte Technik der rund 40 liebevoll restaurierten Fahrzeuge zu bestaunen und Kindheitserinnerungen zu wecken, sondern auch, um den Fahrern stellvertretend für alle Trucker zu danken, dass sie den „Laden Deutschland während des Corona-Lockdowns am Laufen gehalten haben“, so ein Zaungast an der Kirche.
Start der Dankeschön-Tour
Naturschutz im Lauenbrücker Rathaus

Naturschutz im Lauenbrücker Rathaus

Lauenbrück – Christiane Looks ist Kreisnaturschutzbeauftragte mit Leib und Seele. Seit vielen Jahren ist die Eversenerin dafür vielfältig aktiv, sie schreibt viele Artikel zum Thema und ist aktive Netzwerkerin. In den vergangenen Monaten hat sie – gemeinsam mit einer ganzen Reihe von Partnern – eine Ausstellung konzipiert, die Einblick in das Thema Naturschutz gibt. Da geht es mal um Umweltbildung, mal um Imkern mit Kindern. Da geht es aber auch um die Frage, ob Birken eher ein Unkraut oder ein Schutzbaum sind.
Naturschutz im Lauenbrücker Rathaus
Rotenburger Marihuana-„Bande“

Rotenburger Marihuana-„Bande“

Verden/Rotenburg – Seit Mittwoch müssen sich vier junge Männer aus Rotenburg vor der 3. Großen Strafkammer des Landgerichts Verden wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten. Straferschwerend geht die Staatsanwaltschaft Verden bei drei Angeklagten davon aus, dass sich diese als Bande zusammengeschlossen hatten.
Rotenburger Marihuana-„Bande“
Umbau mit Startschwierigkeiten

Umbau mit Startschwierigkeiten

Hassendorf – Dass die bürokratischen Mühlen langsam mahlen, ist für Hassendorfs Bürgermeister Klaus Dreyer (SPD) ein bekannter Umstand. Aber in Sachen des anstehenden Umbaus des gemeindeeigenen Kindergartens ist er höchst unzufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Genehmigungsverfahrens für die Bewilligung von Fördergeldern, und auch andere Dinge stießen ihm sauer auf. „Es ist für mich unverständlich, dass die Samtgemeinde uns dabei auch noch Knüppel zwischen die Beine wirft“, sagte er bei einer Ratssitzung am Montag und spielte darauf an, dass von der Verwaltung ein Entwässerungsgutachten gefordert wird.
Umbau mit Startschwierigkeiten
Hoffnung auf Besserung

Hoffnung auf Besserung

Stuckenborstel – Für Thomas Hotze ist es ein „Schildchen“, aber immerhin ein kleines Zeichen, dass sich etwas tut. Seit Mitte der Woche verweisen nun zwei Schilder an den Autobahn-Abfahrten in Stuckenborstel auf die Gewerbegebiete an der A1. Hotze ist Sprecher der Anwohner des nahen Neuenlander Wegs im Sottrumer Ortsteil, und die hatten in den vergangenen anderthalb Jahren unter fehlgeleitetem Lkw-Verkehr zu leiden.
Hoffnung auf Besserung
Zoff um Alex und Arabella

Zoff um Alex und Arabella

Visselhövede – Für die einen ist er der beste Freund, für andere ist jedes Bellen einfach nur nervig. So manche gute Nachbarschaft ist beim Thema Hundehaltung schon in die Brüche gegangen. Nicht selten werden bei dem Thema auch Gerichte bemüht. „Und das behalte ich mir jetzt auch vor“, sagt Heinrich Kuhlmann aus Visselhövede. „Denn das, was jetzt anonym auf Facebook und auf der Straße über mich verbreitet wird, ist schon Rufmord oder zumindest üble Nachrede.“
Zoff um Alex und Arabella
Hygiene fest im Blick

Hygiene fest im Blick

Rotenburg – Sicherheit und Hygiene – Themen, die für die Bevölkerung an Bedeutung gewonnen haben. Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln und anderen Schutz- und Vorsorgemaßnahmen ist mit Beginn der Pandemie rasant gestiegen. „Dabei ist das für uns immer eine Thematik“, sagt Joachim Henßel, ärztlicher Leiter der Krankenhaushygiene im Diakonieklinikum. Daher macht er mit seiner Kollegin Franziska Boller aus dem Qualitätsmanagement auf den „Internationalen Tag der Patientensicherheit“ aufmerksam, zu dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den 17. September ernannt hat.
Hygiene fest im Blick
Teerstraße verschwindet

Teerstraße verschwindet

Rotenburg – Der Bagger steht bereit, und die ersten vorbereitenden Maßnahmen sind schon erledigt. Jetzt kann es so richtig losgehen. Vier Wochen wird es dauern, bis die Teerdecke auf dem sogenannten „Antennenfeldweg“ sowie auf der „Bremsbahn“ im Luhner Forst – neben der Grünabfall-Sammelstelle an der Zevener Straße – verschwunden und durch einen neuen, naturverträglichen Schotterweg ersetzt sein wird. Die Straße, mehr als 40 Jahre alt, ist stark mit krebserregenden Stoffen belastet, sagt Carsten Mönkemeyer. Er ist der für das „Schwarzdecken-Projekt“ der Niedersächsischen Landesforsten zuständige Wegespezialist. „In diesem Fall sind die zulässigen Grenzwerte deutlich überschritten“, sagt er.
Teerstraße verschwindet
Skepsis im Umweltausschuss

Skepsis im Umweltausschuss

Lauenbrück – Es könnte doch eigentlich ganz einfach sein: Man parkt sein Elektroauto vor einer E-Ladesäule, hält zum kontaktlosen Bezahlen die eigene Karte oder das Smartphone ans Display – und schon fließt zum Auftanken der Strom. Was sicher der Idealzustand wäre, sieht in der Realität hierzulande aber noch ganz anders aus. Denn ein allgemeingültiges Bezahlsystem, bei dem die ganz normale Kredit- oder Girokarte gleich welcher Bank zum Einsatz käme, das gibt es nicht. „Aus unserer Sicht und gewiss auch aus politischer ist das ein riesiges Problem“, sagt Jürgen Lange, Vorstandschef bei der Sparkasse Scheeßel. Gemeinsam mit seinem Kollegen Ralf Brockmann stellte der Banker jetzt im Umweltausschuss der Samtgemeinde Fintel ein Modell vor, welches bundesweit mehr Transparenz schaffen und auch für die Kommunen im Geschäftsgebiet des Scheeßeler Kreditinstitutes interessant sein könnte.
Skepsis im Umweltausschuss
Fördergelder sind fest eingeplant

Fördergelder sind fest eingeplant

Bothel – Der Botheler Rat möchte das gemeindeeigene Freibad sanieren und plant dafür auch eine hohe Summe im Haushalt ein. Um die Attraktivität der Einrichtung zu erhalten, das ein generationsübergreifender Treffpunkt und wichtiger Standort zum Schwimmenlernen ist, sollen 2,4 Millionen Euro investiert werden. Die Gemeinde hofft, dass ein Teil der Kosten durch Fördergelder gedeckt wird. Einen entsprechenden Beschluss für das Vorhaben hat das politische Gremium während seiner jüngsten Sitzung gefasst.
Fördergelder sind fest eingeplant
Einkauf in Fahrrad-Distanz

Einkauf in Fahrrad-Distanz

Riepholm – Eigentlich klingen die Spielregeln der Regio-Challenge ganz simpel – eine Woche lang nur das essen, was aus der Region stammt. Aus Kartoffeln vom Hof um die Ecke lassen sich schon einige Gerichte zubereitet, etwa ein Gratin. Dafür braucht man aber auch Salz und Käse – und das ist schon gar nicht mehr so einfach per Fahrrad-Distanz von einem regionalen Erzeuger zu bekommen. Bei der Regio-Challenge, zu der mehrere Umweltverbände im Landkreis aufgerufen haben, kommt es auf genau solche Kleinigkeiten an.
Einkauf in Fahrrad-Distanz
Vom Balkon gegenüber

Vom Balkon gegenüber

Rotenburg – Über den Rathausplatz gespannte bunte Sonnenschirme, die in der Abendsonne leuchten, in den Ecken Lautsprecher und perlige Klavierklänge in der Luft – bereits zum zweiten Mal innerhalb eines guten Jahres wurde der Rotenburger Pferdemarkt zur Konzertkulisse. Die Kontraste zum „Laut und draußen“-Festival, das im vergangenen August an selbiger Stelle gerockt wurde, hätten indes kaum größer sein können: Statt einer Reihe von Bands ein Solokünstler, Klassik statt Rock und keine ausgelassen tanzenden Besucher mit Bier und Bratwurst, sondern zumeist zu zweit zusammen sitzende Gäste auf dem vom Bauhof bestuhlten und mit rot-weißem Flatterband abgezäunten Platz – vieles war eben nicht möglich in diesen Zeiten.
Vom Balkon gegenüber
Digitalisierung steht im Fokus

Digitalisierung steht im Fokus

Rotenburg – Die aktuellen Corona-Hinweise nehmen auf der Einladung genauso viel Platz ein wie die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung des Touristikverbandes Landkreis Rotenburg (Tourow). Jeder Gast erhält am Mittwochnachmittag im Heidejäger in Mulmshorn seinen eigenen Tisch. Maximal 60 Teilnehmer sind zugelassen, es besteht Maskenpflicht.
Digitalisierung steht im Fokus
Mit anderen Ansprüchen

Mit anderen Ansprüchen

Sottrum – Kerstin Wendt wiederholt sich derzeit oft. Seit einigen Wochen tingelt die Erste Samtgemeinderätin durch die Mitgliedsgemeinde, um den Räten dort die geplante Verwaltungsreform zu erklären. Sieben Mal muss sie diesen Vortrag insgesamt führen, Ende September sollen alle auf demselben Stand sein. Kerstin Wendt hat immer einen klaren Auftrag an die Gemeinderäte dabei: Nun müssen sich diese genau überlegen, was sie sich von der Reform – intern „Schnittstellenoptimierung“ genannt – versprechen.
Mit anderen Ansprüchen
Auch die Kurzstrecke zählt

Auch die Kurzstrecke zählt

Sottrum – Es komme vor allem auf die kurzen Strecken an. Kirstin Taberski muss ein wenig Schmunzeln. Die Klimaschutzbeauftragte und Organisatorin des Stadtradelns in der Samtgemeinde Sottrum selbst bleibt bei der eigenen Kilometerleistung wohl hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. 14 Kilometer mit dem Rad sind in den vergangenen anderthalb Wochen zusammengekommen, meistens Dienstfahrten innerhalb des Dorfes. „Für mich ist es gar nicht so wichtig, dass die Menschen viele Kilometer mit dem Rad fahren“, sagt sie. „Wichtiger ist, dass sie das Rad als Ersatz für kurze Strecken entdecken.“
Auch die Kurzstrecke zählt
Verzögerung an der Kirche

Verzögerung an der Kirche

Es gibt einiges zu tun an der Stadtkirche: Alle Fenster müssen restauriert werden, sie sind undicht und windlastig. Zwei wurden bereits erneuert, dann haben Ende August zwei junge Männer mehrere Buntglasscheiben zerstört. Das wirft die Stadtkirche wieder zurück.
Verzögerung an der Kirche
Feuerwehren im Umbruch

Feuerwehren im Umbruch

Visselhövede – Feuerwehren müssen nicht nur schnell bei den verschiedenen Einsätzen sein, sondern auch immer wieder umdenken, was die Struktur, neue Vorschriften und vor allem Unfallverhütungen angeht. Und darum wird auch der Visselhöveder Feuerwehrbedarfsplan, der im Sommer 2017 nach vielen konstruktiven Gesprächen auf den Weg gebracht wurde, neu angepasst. Darauf hat sich der Feuerwehrausschuss während seiner vergangenen Sitzung geeinigt.
Feuerwehren im Umbruch
Boutique statt Flohmarkt

Boutique statt Flohmarkt

Scheeßel – Vor dem Eingang drei schick gekleidete Schaufensterpuppen, drinnen Drehständer mit nach Farben sortierten Blusen, in der Mitte ein mit Modeschmuck dekorierter Ast. Einer der ersten Besucherinnen des neuen „Tweede Hand“-Ladens im Helvesieker Weg entfährt es anerkennend: „Wie in einer Boutique!“ Und genau das hat das zehnköpfige Team um Edeltraud Lieder und Anja Cordell auch beabsichtigt.
Boutique statt Flohmarkt
Frisch aus der satirischen Quarantäne

Frisch aus der satirischen Quarantäne

Rotenburg – Zwei unterschiedliche Gruppen Betroffener trafen am Freitagabend zu „Kultur trotz(t) Corona“ im Rotenburger Kantor-Helmke-Haus aufeinander: Künstler, die lange nicht auftreten durften, und ein Publikum, das lange auf die hochkarätigen Auftritte verzichten musste. Gemeinsam hatten alle nicht nur mit Corona-Auflagen klar zu kommen, sondern auch die mitunter absonderlichen politischen Geschehnisse einzuordnen.
Frisch aus der satirischen Quarantäne
Heimat für den Laubfrosch

Heimat für den Laubfrosch

Rüspel – Hartnäckig und beharrlich ist es der Stiftung Naturschutz im Kreis Rotenburg in Zusammenarbeit mit der Bremer Berninghausen Stiftung gelungen, den Europäischen Laubfrosch, der vor 20 Jahren als ausgestorben galt, zu retten. Forstoberrat Jürgen Cassier (70), pensionierter Leiter des Amtes für Naturschutz und Landschaftspflege beim Landkreis Rotenburg: „Damit wurde in einer unvergleichbaren Aktion eine heimische Tierart gerettet und eine stabile Population aufgebaut. Nach einer Schätzung gibt es inzwischen im Kreis 1 400 dieser streng geschützten Tiere. Es handelt sich bei einer Größe von etwa fünf Zentimetern um den kleinsten heimischen Frosch. Haftscheiben an den Fingern und Zehen der langen Sprungbeine versetzen den grasgrünen Winzling in die Lage, als einziger heimischer Frosch an Bäumen und kleinen Pflanzen emporzuklettern.”
Heimat für den Laubfrosch
Bürgerinitiative möchte Bäume retten

Bürgerinitiative möchte Bäume retten

Scheeßel – 15 Mitglieder und Freunde der Bürgerinitiative „Scheeßel für den Planeten“ haben sich am Samstagnachmittag an der L 130 versammelt. Dabei wurde der Pinsel geschwungen, doch die Beteiligten hatten keineswegs vor, besonders kreativ zu werden oder gar handwerklich zu arbeiten. Stattdessen hatten sich die Teilnehmer der Aktion verabredet, um Kreuze auf Pappe malen. Diese wurden dann an die Bäume angebracht, die direkt an der Kreuzung Fuhrenkamp/L 130/Vareler Weg stehen und gefällt werden sollen – wenn es nicht doch noch anders kommt. „Wir fordern, dass die Bäume hier an der Straße nicht gefällt werden“, erläuterte Doris Rosenberg, zweite Vorsitzende des Vereins, den Hintergrund der Aktion.
Bürgerinitiative möchte Bäume retten
Diese Scheeßelerin begleitet mit Sprinter deutschlandweit Schwertransporte

Diese Scheeßelerin begleitet mit Sprinter deutschlandweit Schwertransporte

Scheeßel – Mara Schneider ist auf dem Sprung. Mal wieder. Noch ein paar Stunden, dann muss die 26-Jährige wieder im 50 Kilometer entfernten Seevetal sein. Mit dabei: natürlich ihr Mercedes-Sprinter. Kein gewöhnlicher Sprinter, sondern einer mit Gelblicht, Warnmarkierungen und einem ausklappbaren Display-Kasten auf dem Dach. „Das ist eine Wechselvekehrszeichenanlage, kurz WVZ“, klärt die junge Frau auf. „Mit der kann ich drei verschiedene Signale anzeigen.“ Wofür die Neu-Scheeßelerin solche Gadgets braucht? Mara Schneider ist von Berufs wegen Schwertransportbegleiterin. „Auf diese Weise kann ich den Verkehr hinter mir leiten.“
Diese Scheeßelerin begleitet mit Sprinter deutschlandweit Schwertransporte
Lehrerhaus wird Hort

Lehrerhaus wird Hort

Bötersen/Sottrum – Es ist ein klarer Auftrag, nur an der Umsetzung hapert es noch an vielen Stellen. Alle Grundschulkinder in der Samtgemeinde Sottrum sollen in Zukunft die Möglichkeit haben, nach der Schule einen Hort zu besuchen. Die Gemeinden sind dafür zuständig, diesen Auftrag auch umzusetzen. Manche kooperieren dabei, manche gehen eigene Wege. Konkret ist man bislang nur im Süden der Samtgemeinde geworden, in Ahausen gibt es bereits seit einigen Jahren einen Hort, Hellwege klinkt sich nun ein. Im Osten macht man am Donnerstag wohl den nächsten wichtigen Schritt.
Lehrerhaus wird Hort
Geld für moderneres Schützenhaus

Geld für moderneres Schützenhaus

Ottingen/Kirchlinteln – Grund zur Freude haben die Schützen aus Ottingen. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) des Leader-Programms Hohe Heide hat die Förderung für die Modernisierung des dortigen Schützenhauses beschlossen. So können aus dem EU-Strukturhilfefonds rund 18 600 Euro nach Ottingen fließen. Die öffentliche Kofinanzierung in der Höhe von jeweils rund 2 300 Euro übernehmen die Stadt Visselhövede und das Land Niedersachsen.
Geld für moderneres Schützenhaus
Zutritt nur mit Schwimmkarte

Zutritt nur mit Schwimmkarte

Hemslingen – Zwei Schwimmerinnen ziehen im großen Becken ihre Bahnen, auf Abstand. Die Sonnenstrahlen machen den Sport im kühlen Nass angenehmer. Ralf Buchholz, Betriebsleiter des Schwimmbades, steht in unmittelbarer Nähe zum Becken und wirkt zufrieden. Ab und an schaut er auf seinen Zeitmesser in der Hand. „Eine Schwimmerin übt für das Sportabzeichen“, erklärt er. Mit einem Blick zum Becken ruft Buchholz ihr zu: „Noch zwei Runden.“ Die Schwimmerin nimmt den Hinweis zur Kenntnis und schwimmt munter weiter. „Durch die Corona-Situation haben wir im Juni eröffnet. Dazu hatte die Gemeinde und die Badleitung ein Hygienekonzept erarbeitet, das auch viele Badegäste beachten. Nur wenige Gäste haben sich beschwert“, sagt Buchholz. „Unser Hygienekonzept funktioniert. Pro Bahn dürfen maximal zur selben Zeit acht Gäste auf Abstand im Kreis schwimmen. Maximal dürfen zur gleichen Zeit nur 24 Schwimmer im Schwimmerbecken und 40 Schwimmer im Nichtschwimmer sein.“ Voraussetzung für den Zutritt ins Becken ist eine Schwimmkarte. Das Prozedere sei ganz einfach: „Wer schwimmen möchte, holt sich bei mir als Badleitung eine Schwimmkarte, die er beim Verlassen des Beckens wieder aushändigt. Ich desinfiziere die Karte und kann sie dem nächsten geben“, schildert Buchholz. „Anfangs gab es vereinzelt Kritik. Inzwischen haben sich die Gäste an die Schwimmkarten gewöhnt“, schmunzelt der Badleiter. Mit der Besucherresonanz ist Buchholz zufrieden. „Der August war gut. Über den Tag verteilt erreichten wir an einem Tag die Zahl von 242 Gästen.“ Auf dem Badgelände dürfen sich derzeit nur 140 Personen gleichzeitig befinden. An mehreren Tagen sei diese Zahl auch erreicht worden und es musste ein Einlassstopp verhängt werden. „Da mussten dann manche solange warten, bis ein Gast das Bad verlassen hatte“, berichtet Buchholz. Ansonsten habe sich der Alltag eingespielt. „Vereine aus Visselhövede und Schneverdingen kamen zum Schwimmtraining. Lena Brockmann hielt an einem Tag in der Woche Aquafitness-Kurse ab und andere übten für das Sportabzeichen“, listet er auf. Das Freibad Hemslingen hat noch bis Ende September offen.  woe
Zutritt nur mit Schwimmkarte
Der Platz zum Trauern

Der Platz zum Trauern

Sottrum – Seit dem Frühjahr ist die deutsche Friedhofskultur in Deutschland immaterielles Kulturerbe. Aber durch was zeichnet sie sich überhaupt aus? Feststellen lässt sich jedenfalls ein Wandel in den vergangenen 30 bis 40 Jahren, sagt Dörte Ahlenstorf. Sie ist Inhaberin von Floristik und Friedhofsservice Kahrs. Seit 2008 führt sie den Betrieb, den sie von ihrer Mutter Gudrun Kahrs übernommen hat. Der Betrieb kümmert sich von der Beerdigung an vor allem um die Pflege und Gestaltung von Gräbern. Dadurch bekommt Kahrs aber auch die Entwicklung der Bestattungs- und Friedhofskultur als Ganzes mit.
Der Platz zum Trauern
Tierpaten unter sich

Tierpaten unter sich

Lauenbrück – Die Idee der Tierpatenschaften gibt es im Lauenbrücker Landpark schon lange. Ein echtes Tierpaten-Treffen wiederum gab es bisher noch nie. Nun fand diese Premiere statt, die Idee stieß auf große Resonanz. „Wir haben 44 Anmeldungen“, freut sich Nina Grünewald, die im Landpark für das Marketing zuständig ist.
Tierpaten unter sich
„Gemeinschaft fehlt“

„Gemeinschaft fehlt“

Schwitschen – Lange Gesichter gibt es in diesem Jahr bei den Schützen des Kreisschützenverbands Rotenburg. Wegen der Corona-Pandemie ist nicht nur das Kreisschützenfest ausgefallen, sondern auch alle Feste der Grünröcke auf lokaler Ebene und auch die Erntefeiern, überwiegend ebenfalls mit Beteiligung der Schützen, finden landauf, landab nicht statt. Was machen aber die Könige des Kreisschützenverbands das ganze Jahr über? Wir haben nachgefragt bei Viktoria Bruns aus Schwitschen, amtierende Kreiskönigin.
„Gemeinschaft fehlt“
99 Prozent

99 Prozent

Mulmshorn – „Das ist ein guter Moment, um berühmt zu werden“, sagt Marco Prietz, Gelächter im Saal. Auch die Frage an den 32-Jährigen, ob er denn die Wahl seiner gut 200 Parteifreunde vor Ort annehme, ist an diesem Freitagabend im Mulmshorner Heidejäger natürlich nur eine Formalität. Selbstverständlich nimmt er sie an, der Bremervörder will im kommenden Jahr Landrat im Kreis Rotenburg werden.
99 Prozent
Es kann losgehen

Es kann losgehen

Rotenburg – Unzufrieden waren zuletzt viele. In der Politik gab es Vorwürfe, die Sparkasse hülle sich beim Thema Innenstadtentwicklung zu ihrem zentralen Neubau allzu sehr in Schweigen, und die Verantwortlichen ärgerten sich über erhebliche Verzögerungen. Jetzt aber kann es losgehen. Das alte Postgebäude mitten im Rotenburger Stadtkern wird zum Sparkassenhaus. Auf 18 Millionen Euro beziffert die Sparkasse Rotenburg Osterholz das Projekt. Noch in diesem Jahr sollen die Bagger anrollen.
Es kann losgehen
„Liebeserklärung an die Erde“

„Liebeserklärung an die Erde“

Visselhövede – Die Menschen entdecken Deutschland neu – nicht erst seit der Corona-Krise. Offenbar sind die Zeiten der Flugpreis-Schnäppchenjäger nach Mallorca und Co. vorbei. Ein Umdenken setzt vielleicht auch aufgrund des Klimawandels ein. Zu diesen Menschen gehört schon lange das Visselhöveder Ehepaar Silke und Björn Völkers. Das hat jetzt die Gruppe Meerstrand ins Leben gerufen, die sich mit der Natur in einer etwas anderen Form auseinandersetzt. Wir haben mit dem Gemeinschaftspastor der Landeskirchlichen Gemeinschaft und seiner Frau darüber gesprochen.
„Liebeserklärung an die Erde“
Zum Anleitertreffen mit der rosa Enduro

Zum Anleitertreffen mit der rosa Enduro

Scheeßel – Mit gerade mal 46 Lenzen schon ein „Urgestein“ unter den Erzieherinnen der Scheeßeler Gemeinde – dieses Alleinstellungsmerkmal wurde Daniela Roloff am vergangenen Mittwoch anlässlich ihres Dienstjubiläums von Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) attestiert. Seit 25 Jahren ist sie bei der Gemeinde angestellt. Dem „Dank für gewissenhafte Pflichterfüllung im Öffentlichen Dienst“ – so die etwas spröde Pflichtformulierung auf der offiziellen Urkunde – folgte eine Reihe wesentlich wärmerer und persönlicher Dankesworte.
Zum Anleitertreffen mit der rosa Enduro
Der Weg der europäischen Einigung

Der Weg der europäischen Einigung

Rotenburg – Die Schüler des Rotenburger Ratsgymnasiums haben in den nächsten Wochen Gelegenheit, sich mit der Zeit nach dem Kriegsende bis heute zu beschäftigen. Die Ausstellung „Zeitenwende ‘45 – Aufbruch in ein neues Europa“ zeichnet den Weg der europäischen Einigung nach, erklärt Karl-Friedrich Boese, Bildungsreferent des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Bezirk Lüneburg/Stade. Der Volksbund hat die Ausstellung konzipiert und wollte sie eigentlich bereits im Frühjahr in den Schulen zeigen – Corona-bedingt hat sich der Start nun verzögert. Das Rotenburger Ratsgymnasium ist die erste Schule, an der das gesammelte und anschaulich dargestellte Wissen gezeigt wird.
Der Weg der europäischen Einigung
Eine Frage der Finanzierung

Eine Frage der Finanzierung

Rotenburg – Die ersten Häuser im Baugebiet Brockeler Straße 2 befinden sich schon im Bau, ein Teil des Gebiets liegt aber auch noch brach. Eine kleine Fläche ist aber eingezäunt und mit einem Schild versehen, das auf ein Gemeinschaftshaus hinweist, das dort einmal entstehen könnte. Das sind zumindest die Pläne, die Anwohner Detlef Münnich, Architekt Werner Holzer und auch die Stadt Rotenburg voranbringen und unterstützen wollen.
Eine Frage der Finanzierung
Mehr Schüler, mehr Raumbedarf

Mehr Schüler, mehr Raumbedarf

Lauenbrück – Da waren die Kommunalpolitiker ganz Ohr: Die Schülerzahlen an der Lauenbrücker Fintauschule werden in den nächsten Jahren enorm steigen – und das nicht nur geburtenstarker Jahrgänge wegen, sondern auch, weil in der Samtgemeinde Fintel mit der Ausweisung neuer Wohnbaugebiete massig Zuzüge zu erwarten sind. Doch wer schon gedacht hatte, die räumlichen Kapazitäten, die die Oberschule an der Habichtallee bietet, würden schon irgendwie ausreichen, um den Kernunterricht, die schulische Ganztagsofferte und den Mensabetrieb im bisherigen Maß weiterfahren zu können, sah sich am Donnerstagabend in der Sitzung des Schulausschusses der Samtgemeinde angesichts der von der Schulleitung vorgetragenen Rechenbeispiele schnell eines Besseren belehrt. Die AG Schule, ein Zusammenschluss aus Politik, Verwaltung, pädagogischen Vertretern wie auch solchen aus der Elternschaft, dürfte jedenfalls gut beschäftigt sein, um Lösungen zu finden, wie man der Sache denn Herr werden kann. Laut Rektor Frank Lehmann sei es jedenfalls höchste Eisenbahn, die richtigen Weichen zu stellen. „Nichts wäre fataler, als es jetzt zu verschlafen. Die Entwicklung ist ja nicht von der Hand zu weisen“, betonte er. An sich sei die ja auch schön, sieht er darin doch nicht zuletzt auch ein klares Zeichen der Wertschätzung für den Schulstandort.
Mehr Schüler, mehr Raumbedarf
Mehr als einen Code braucht es nicht

Mehr als einen Code braucht es nicht

Einfach einen QR-Code erstellen und dann vom Veranstalter einscannen lassen, ohne das Daten erst vor Ort aufgeschrieben werden müssen, das war die Idee von Christoph Evers aus Ahausen und seinen Kollegen Fiete Stamer und Kevin Hüdig. Die drei arbeiten in der Veranstaltungsbranche, haben die Probleme direkt mitbekommen und eine Lösung gesucht.
Mehr als einen Code braucht es nicht
Kürbispracht auf Paletten

Kürbispracht auf Paletten

Brockel – Es gibt wieder Kürbisse vor der Kirche für die Kirche: Seit Jahren bereits verkauft ein Kürbisteam mehrere Hundert Kürbisse, die auf einem Kürbisfeld in Bretel wachsen. Mit dem Verkaufserlös, der zu 100 Prozent an die Brockeler Kirchengemeinde geht, unterstützt der Arbeitskreis die kirchliche Arbeit. Jetzt leuchten die Kürbisse wieder vor der Kirche, in unterschiedlichen Farben und in verschiedenen Größen.
Kürbispracht auf Paletten
Wilder Westen in Wittorf

Wilder Westen in Wittorf

Wittorf – In der Ecke steht ein verstaubtes Piano. Im dämmrigen Licht unter Rauchschwaden zocken Männer mit Cowboyhüten Karten. Eine Band spielt Countrymusik und auf der Tanzfläche üben sich Tänzer in Linedance. Dabei befinden wir uns nicht im Wilden Westen Amerikas, sondern mitten in der Lüneburger Heide – in Wittorf, um genau zu sein. Mandy und Jochen Jordemann leben hier auf ihrer „JMB-Ranch“ im Heinhorster Weg ihren Traum. Den Kuhstall haben sie jetzt in einen waschechten Saloon verwandelt.
Wilder Westen in Wittorf