Ressortarchiv: Landkreis Rotenburg

Heeslinger SC meldet weitere positive Corona-Tests

Heeslinger SC meldet weitere positive Corona-Tests

Rotenburg – Im Landkreis Rotenburg sind seit Mittwochnachmittag neun neue Coronafälle bestätigt: Drei Infizierte stehen im Zusammenhang mit dem Westertimke-Cluster, zwei Erkrankte sind Kontakte von Personen, die nicht im Landkreis wohnen, drei sind Teil eines Fußballvereins. Das hat Gerd Hachmöller auf Nachfrage mitgeteilt.
Heeslinger SC meldet weitere positive Corona-Tests
Betrug bei der Kurzarbeit

Betrug bei der Kurzarbeit

Rotenburg – Einzelheiten kann Oliver Lemke nicht nennen, und auch genaue Zahlen liegen nicht vor. Nur so viel steht fest: „Viele Unternehmen auch im Landkreis Rotenburg haben uns bei der Kurzarbeit maßlos betrogen.“ Vor diesem Hintergrund habe die Agentur für Arbeit die Prüfverfahren verschärft und eben auch die ersten Strafanzeigen gestellt. Außerdem sei klar, dass alle Anträge auf Kurzarbeit unter die Lupe genommen werden, erklärt der Leiter der Rotenburger Agentur-Geschäftsstelle gegenüber der Rotenburger Kreiszeitung. „Auch, wenn uns noch die Fantasie dafür fehlt, wie das gehen soll.“ Mit anderen Worten: Das alles kann lange dauern.
Betrug bei der Kurzarbeit
64 Hektar für Sonnenenergie

64 Hektar für Sonnenenergie

Eversen – Für vergleichsweise rund 16 000 Haushalte will die „Solarwind GmbH“ in Ahausen Strom aus Solarenergie erzeugen. Zwischen der Bundesstraße 215, dem Büntebach und dem Ortsteil „Auf dem Adel“ auf einer Fläche von 64 Hektar möchte die Projektentwicklungsgesellschaft einen Solarpark bauen. „Die Fläche entspricht nur drei Prozent der Gemeindefläche“, so der Projektentwickler Uli Brodbeck bei der Präsentation im Ahauser Gemeinderat. Außerdem sei das Gebiet keine landwirtschaftliche Vorrangfläche, wodurch eine langfristige Pacht für dieses Vorhaben möglich sei. Mit den rund 210 000 Photovoltaikmodulen sei geplant, eine Leistung von 60 000 Megawatt Strom zu produzieren. Die einzelnen Bauteile sollen eine Höhe von 2,8 Metern haben und das Landschaftsbild nicht negativ beeinträchtigen.
64 Hektar für Sonnenenergie
„Verbot für Elterntaxis“

„Verbot für Elterntaxis“

Visselhövede – Morgens ab 7.15 Uhr und zur besten Mittagszeit kann der Visselhöveder Hans Scheele nur mit dem Kopf schütteln, wenn er vor seine Haustür tritt. Denn dort, wo sich die Gerhart-Hauptmann-Straße mit der Wedekindstraße trifft, und vor der Auffahrt zum Parkplatz der Oberschule, herrscht jeweils für eine halbe Stunde ein großes Verkehrschaos. „Der Grund sind die vielen sogenannten Elterntaxis“, sagt Scheele und meint Mütter und Väter, die ihre Kinder fast bis auf den Schulhof der Kastanien-Grundschule und der Oberschule kutschieren. „Das dort noch nichts Schlimmes passiert ist, ist echt ein Wunder.“
„Verbot für Elterntaxis“
Baustelle mit Bügeleisen

Baustelle mit Bügeleisen

Scheeßel – Das Gerüst steht noch, die Handwerker schwirren auf der Großbaustelle Scheeßeler Rathaus wie Bienen durch ihren Stock. Aber jeder weiß genau, was er zu tun hat – und so schreiten die Arbeiten momentan gut voran, erklärt Stefan Behrens, der allgemeine Vertreter der Bürgermeisterin, bei einem Rundgang durch das sichtlich modernisierte Gebäude. Alles liegt im Zeitplan, sodass er hofft, noch in diesem Jahr fertig zu werden. Einen genauen Umzugstermin kann er nicht nennen, denn bei dem ein oder andere Material gibt es Lieferschwierigkeiten. „Plötzlich wartet man auf Kleinigkeiten sechs Wochen, sodass andere Gewerke stocken – es gibt keine größeren Verzögerungen, aber so manchen Aha-Effekt“, nennt es Behrens. Aber der Einzug wird wie der Auszug laufen – in mehreren Etappen, Fachbereich für Fachbereich über etwa vier Wochen.
Baustelle mit Bügeleisen
Geschwindigkeit im Fokus

Geschwindigkeit im Fokus

Westerholz – Mit einem fest installiertem und zwei mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten ist in Westerholz gemessen geworden, die Ergebnisse hat Ortsbürgermeister Wolfgang Kirschstein (SPD) nun während der jüngsten Ortsratssitzung im Westerholter Kroog präsentiert. Die Auswertung der Daten sei über „traffic control“ gelaufen, dies sei sehr zuverlässig. Allerdings musste Kirschstein zugeben, dass eine Messung wiederholt werden musste, da man auf die Daten nicht mehr zugreifen konnte. Verschiedene Zeiträume und verschiedene Messstellen gaben Einblick in die Verkehrssituation vor Ort. Demnach wurde über einen Zeitraum von mehreren Monaten an der Westerholzer Dorfstraße gemessen.
Geschwindigkeit im Fokus
Das Hoffen auf ein Schrecken mit Ende

Das Hoffen auf ein Schrecken mit Ende

Reeßum – Die Nachricht des Tages hat nicht sonderlich viele Emotionen ausgelöst. Auch die Besucher des Reeßumer Gemeinderats, der seine Sitzung am Montag extra für Fragen öffnet, nehmen es eher gelassen hin, dass die Gemeinde zu einem der 90 sogenannten Teilgebiete gehört, in denen bis 2050 möglicherweise ein Atommüll-Endlager entstehen kann. „Wir verfallen jetzt nicht in Panik“, sagt Bürgermeister Marco Körner. Anlass dazu gibt es tatsächlich nicht, dennoch müsse man jetzt wachsam sein.
Das Hoffen auf ein Schrecken mit Ende
Grünes Licht für Windkraft

Grünes Licht für Windkraft

Rotenburg – Sieben Jahre hat es gedauert, fünf Versionen gab es und mehr als 900 Einwände musste die Kreisverwaltung abarbeiten. Doch dann stand im Mai der politische Beschluss zur Neuauflage des Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP). Nur einen Monat später lag die Genehmigung des Amts für regionale Landesentwicklung in Lüneburg vor. In der jahrelangen Debatte ging es insbesondere um die Standorte, an denen künftig raumbedeutsame Windkraftanlagen stehen dürfen. Keine „kleinen Spargel“, sondern Anlagen mit Höhen jenseits von 200 Metern. Nachdem rechtliche Sicherheit bestand, stehen nun auch die ersten Genehmigungen. Die Bauaufsicht des Landkreises hat grünes Licht erteilt für den Betrieb der ersten sechs Windparks mit insgesamt 32 einzelnen Windrädern und einer Gesamtleistung von 162,3 Megawatt.
Grünes Licht für Windkraft
Aus für Durchgangsverkehr?

Aus für Durchgangsverkehr?

Rotenburg – Von Markus Otten von der Bremer Planungswerkstatt Stadt und Verkehr BMO gibt es eine erste klare Empfehlung an die Rotenburger Verwaltung und Politik: Der Durchgangsverkehr in der Goethestraße und Bergstraße muss weg. „Sofort“, macht er während einer Vorstellung der ersten Ergebnisse aus einer Impulsberatung deutlich. Ganz so einfach ist das aber nicht, merken Verkehrsamtsleiter Stephan Lohmann und Michael Holsten, Sachbearbeiter Verkehr der Polizei, während des Gesprächs im Rathaus an.
Aus für Durchgangsverkehr?
Die Zahl der Coronafälle geht wieder leicht zurück

Die Zahl der Coronafälle geht wieder leicht zurück

Rotenburg/ Hassendorf – Der überwiegende Teil aller aktuellen Corona-Infektionen im Landkreis Rotenburg steht nach Angaben der Kreisverwaltung in Zusammenhang mit drei Gottesdiensten in der Christengemeinschaft Westertimke. Dabei sei auch gesungen worden. Die Folge: Das Gesundheitsamt hat es mit einem Cluster zu tun, das inzwischen bis nach Rotenburg reicht. Im Haus für Kinder der Lebenshilfe musste nach der Elefantengruppe in der vergangenen Woche nun auch die Mäusegruppe geschlossen werden. Eine Erzieherin ist positiv auf das Coronavirus getestet worden – sie wird dem Cluster zugerechnet, auch wenn dabei nicht von einem direkten Bezug die Rede ist.
Die Zahl der Coronafälle geht wieder leicht zurück
Berg und Tal im Moor

Berg und Tal im Moor

Borchel – Wer von Westerholz Richtung Luhne zur Bundesstraße 71 oder auch umgekehrt wollte, nahm immer gerne mal die kürzeste Strecke über den Emmer Damm, am Golfplatz vorbei, und dann durch den Kattensteert. Das lässt man inzwischen lieber bleiben. Insbesondere der Weg durch das Borcheler Moor über den Kattensteert gleicht heute mehr einer abenteuerlichen Berg- und Talfahrt. Tempo 50 maximal ist theoretisch möglich, aber keinesfalls angeraten.
Berg und Tal im Moor
Corona sorgt für mehr Zulauf

Corona sorgt für mehr Zulauf

Bötersen – Der Dorfladen in Bötersen hat die Corona-Krise für sich nutzen können. Das ist bei seiner Gesellschafterversammlung vergangene Woche bekannt geworden. Dennoch hat der kleine Laden in der Ortsmitte seine Herausforderungen bewältigen müssen. In seiner zweiten Gesellschafterversammlung präsentierte der Beirat vom Dorfladen erste relevante Zahlen für das Geschäftsjahr 2019, und auch wenn alles in erwartbar ruhigen Gewässern läuft, hat man Wünsche an die Kunden.
Corona sorgt für mehr Zulauf
Mit Blick aufs große Ganze

Mit Blick aufs große Ganze

Fintel – Paukenschlag in Fintel: Das Thema „Edekamarkt-Erweiterung“, kommunalpolitischer Dauerbrenner in der Gemeinde, wird ganz neu aufgerollt. Oder, wie Bürgermeister Wilfried Behrens (SPD) es in der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses formulierte: „Alle bisherigen Beschlüsse dazu sind schlicht und ergreifend hinfällig.“ So habe die Eigentümergemeinschaft um Ralf Behrens, die das Bestandsgebäude um eine Verkaufsfläche von 800 auf 1 200 Quadratmeter erweitern möchte, mittlerweile festgestellt, dass das benachbarte Privatgrundstück an der Straße Am Markt nicht weiter für einen An- beziehungsweise Neubau zur Verfügung steht. „Wir müssen beim Beschlussprozedere also wieder ganz von vorn anfangen“, schwor der Bürgermeister die im Gasthof Röhrs versammelte Runde auf den Neustart ein.
Mit Blick aufs große Ganze
Mundraub, der keiner ist

Mundraub, der keiner ist

Visselhövede – Herbstzeit ist auch Erntezeit für Äpfel, Birnen und Zwetschgen. Nicht jeder hat einen Garten, und nicht alle haben die Möglichkeit, Obstbäume in ihren Gärten zu pflanzen. Andernorts fallen die Früchte ungepflückt und überreif auf den Boden. Dabei ist das Obst ungespritzt, sehr gesund und günstig. Damit überschüssige Früchte nicht verderben, nehmen landesweit viele Obstbaumbesitzer an dem Ernteprojekt „Gelbes Band“ von „Zehn“ (Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen) teil. Markiert mit dem Gelben Band stehen Obstbäume allen Selbstpflückern zu Verfügung. Diese dürfen ohne Rücksprache mit Eigentümern geerntet werden. Eine Aktion, die auch hier in Visselhövede und den umliegenden Ortschaften möglich und machbar ist.
Mundraub, der keiner ist
16-Jähriger klaut Auto seines Ziehvaters – Wilde Flucht vor Polizei endet mit Kollision

16-Jähriger klaut Auto seines Ziehvaters – Wilde Flucht vor Polizei endet mit Kollision

Ein 16-Jähriger hat sich am Montag das Auto seines Vaters geschnappt und ist mit zwei Freunden auf Spritztour gegangen. Als die Polizei auf die drei aufmerksam wurde, beschleunigten diese, um den Beamten zu entgehen. Die Flucht endete an einem Baum.
16-Jähriger klaut Auto seines Ziehvaters – Wilde Flucht vor Polizei endet mit Kollision
So viele wie noch nie

So viele wie noch nie

Rotenburg – Die gute Nachricht vorweg: Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Rotenburg liegt mit 33 noch unter dem kritischen Schwellenwert von 50 Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes seien derzeit weit über die regulären Arbeitszeiten hinaus und damit auch am Wochenende im Einsatz, sagt der Erste Kreisrat Torsten Lühring. „Dadurch ist das Infektionsgeschehen im Landkreis derzeit noch unter Kontrolle.“
So viele wie noch nie
Region auf der Endlager-Liste

Region auf der Endlager-Liste

Die Bundesgesellschaft für Endlagersuche hat einen Bereich zwischen Taaken und Ostervesede zum möglichen Atommüll-Endlagerstandort erklärt. Insgesamt gibt es 90 dieser sogenannten Teilgebiete bundesweit. In der Gemeinde Reeßum wird nun der Widerstand forciert.
Region auf der Endlager-Liste
Verrückte Welt

Verrückte Welt

Rotenburg – Es ist schön, einen Lebenstraum zu haben. Und nicht wenige Menschen stellen im Laufe der Jahre fest: Der Weg dorthin ist eigentlich das Ziel. Was also, wenn sich eben dieser Traum schon sehr früh erfüllen lässt? „Dann kommt eine große Leere“, sagt Hinni Hummers. Der 28-jährige Musiker ist gerade 21, als er zusammen mit seiner damaligen Band „Who Killed Frank?“ auf der großen Bühne des Scheeßeler Hurricane-Festivals steht – das ist der Auftritt seines bisherigen Lebens. Und danach? Das Indie-Quintett schafft noch einmal den Sprung zum New Music Award in Berlin – und von da an wird es ruhig um die Band.
Verrückte Welt
Drei Varianten, ein Favorit

Drei Varianten, ein Favorit

Westerholz – Schon länger ist klar: Das Dorf erhält ein neues Feuerwehrhaus und damit einhergehend verliert die Dorfjugend ihr jetziges Domizil. Dieses befindet sich momentan in Containern am Rande des Sportplatzes. Das Behelfsheim muss aber weichen, weil dort das neue Feuerwehrhaus entsteht. Um für die Jugend einen neuen Treffpunkt zu sichern, wurden in der Zwischenzeit drei Lösungen erarbeitet. Diese hat der Westerholzer Ortsrat während seiner jüngsten Sitzung von Gemeindemitarbeiter Stefan Behrens präsentiert bekommen. Alle drei Vorschläge beinhalten einen Raum, der etwa 40 Quadratmeter groß ist.
Drei Varianten, ein Favorit
Bald mit der Seilbahn durch den Wald

Bald mit der Seilbahn durch den Wald

Drögenbostel – „Wir sind zwar wenige, aber die sind sehr produktiv“, sagt Drögenbostels Ortsvorsteher Michael Meyer und schmunzelt. Er meint damit die 120 Köpfe zählende Einwohnerschar und die Menge an Kindern, die im Verhältnis sehr hoch ist. „Und die brauchen einen attraktiven Spielplatz.“ Den gibt es zwar schon am hinteren Ende der Grundchaussee mit Reck- und Turnstange, Sandkiste, Wippe und Schaukel, aber so ein richtig peppiges Gerät fehlt bisher noch in dem idyllisch gelegenen Waldbereich.
Bald mit der Seilbahn durch den Wald
Schallschutz und Tunnel

Schallschutz und Tunnel

Westerwalsede – Die Netz AG der Deutschen Bahn bekommt jetzt Post aus Westerwalsede. Und darin fordert der Gemeinderat unmissverständlich einen Schallschutz nach dem neuesten Stand der Technik für den Ortsteil Bahnhof. Denn die Bahn plant im Rahmen des Projekts Alpha-E eine Ertüchtigung der Strecke Rotenburg-Verden. Das bedeutet deutlich mehr Züge auf der dann zweigleisigen Strecke, was natürlich auch eine entsprechende Lärmbelastung für die Anwohner darstellt.
Schallschutz und Tunnel
„Ein Projekt mit Außenwirkung“

„Ein Projekt mit Außenwirkung“

Westervesede – Wer sich nicht auskennt oder nicht genau hinsieht, der würde den neuen Anbau hinter dem Dorfgemeinschaftshaus fast übersehen. Von der Seite und von hinten hebt sich das weiße Gebäude mit den charakteristischen orangenen Farbakzenten jedoch deutlich von der Backsteinoptik des historischen ehemaligen Schulgebäudes ab. Und das ist gewollt, beherbergt es doch seit den Sommerferien die jüngsten Gäste, einige gerade mal zwei Jahre alt.
„Ein Projekt mit Außenwirkung“
Ein Obdachloser erzählt: Erst kamen die Drogen, dann ging's auf die Platte

Ein Obdachloser erzählt: Erst kamen die Drogen, dann ging's auf die Platte

Rotenburg – Ehrliche Worte eines 50-jährigen Mannes: „Ich bin durch meine Rauschgiftsucht mittellos auf der Straße gelandet“. Bis vor 20 Jahren hat der gebürtige Bremer Matthias Kuttler ein sorgloses Leben geführt.
Ein Obdachloser erzählt: Erst kamen die Drogen, dann ging's auf die Platte
Noch viel Puste mit 88 Jahren

Noch viel Puste mit 88 Jahren

Westerwalsde – Viel Energie und eine gute Fitness hat Alice Michaelis mit ihren 88 Jahren. Als Übungsleiterin treibt sie nun schon seit 57 Jahren Sportlerinnen im Landkreis Rotenburg an. „Das fühlt sich schon toll an, wenn die jüngeren Frauen schon pusten und ich noch durchhalte“, gesteht sie vor der Trainingsstunde im Westerwalseder Sporthaus. Wohlgemerkt, die genannten jüngeren Frauen sind nur etwa zehn Jahre jünger als die Trainerin.
Noch viel Puste mit 88 Jahren
Synergieeffekte und neue Themen

Synergieeffekte und neue Themen

Scheeßel – Eine Familie aus den USA will wissen, ob ein Johann Meyer im letzten Jahrhundert in Scheeßel gewohnt habe, eine Schülergruppe, die an einem Wettbewerb zur Regionalgeschichte teilnimmt, sucht für ihre Forschungen nach Quellen und eine historische Landkarte von 1652 wird angeboten: Anfragen wie diese erreichen Gemeindearchivar Karsten Müller-Scheeßel jeden Monat. Was aber, wenn die gesuchten Quellen gar nicht im eigenen Archiv zu finden sind, sondern in dem des Heimatvereins oder der Kirchengemeinde, die gewünschten Fotos bei Rolf Scheidig oder Jochen Beckmann und die Karte schon in dreifacher Ausfertigung im Heimathaus oder im Katasteramt vorhanden ist? Auch das erlebt der Gemeindearchivar, der das „Ehrenamt mit Aufwandsentschädigung“, wie Gemeindevertreter Stephan Behrens es nennt, 2006 von Willi Dittmer übernahm und demnächst gern eine Nachfolge einarbeiten würde. „Wir müssen das Archiv loskoppeln von einzelnen Personen und ihrem Wissen“, ist er überzeugt. Dabei gehe es darum, „Wissen zu bündeln, Synergieeffekte zu schaffen.“ Und hier kommt der Heimatverein ins Spiel – denn er unterhält nicht nur ein eigenes Archiv, das laut seinem Vorsitzendem Uwe Wahlers ebenfalls den ein oder anderen Schatz beherberge, sondern hat sich in den Augen der Allgemeinheit sowieso oft als erste Adresse für Anfragen zur lokalen Geschichte etabliert. Der Plan ist, die Bestände zusammenzuführen und das Gemeindearchiv mittelfristig in die Hände des Heimatvereins zu geben, „denn der pflegt sie nicht nur, sondern kümmert sich auch wissenschaftlich, wie die momentan laufende Museumsregistrierung zeigt“, erläutert Behrens.
Synergieeffekte und neue Themen
Glücksgriff aus der Luft und ein wenig Nervenkitzel

Glücksgriff aus der Luft und ein wenig Nervenkitzel

Sottrum – Die Sicht aus einem Bagger heraus kennt Fritz Koldehofe zur Genüge: Seit 36 Jahren ist er Chef seines Abbruchunternehmens. Im Jahr 2000 hat der Unternehmer jedoch beschlossen, dass er gerne einen Blick von oben über die Gemeinde werfen würde. Aus einem Schnupperflug wurde drei Jahre später die Fluglizenz – und er sagte sich: ganz oder gar nicht. Auf dem Flugplatz baute er sich mit einem Freund eine Halle, kaufte sich ein altes Flugzeug und erkundete den Luftraum über Rotenburg.
Glücksgriff aus der Luft und ein wenig Nervenkitzel
Ein Treffpunkt für Hochsensible

Ein Treffpunkt für Hochsensible

„Was du schon wieder denkst?“ ist ein Satz, den Manuela Meier in ihrem Leben oft gehört hat. „Irgendwie anders“ als die anderen zu sein, war immer ihr Gefühl. Heute weiß sie, woran das liegt: Sie ist hochsensibel. Daher möchte sie darüber aufklären und Menschen mit diesem Persönlichkeitsmerkmal unterstützen.
Ein Treffpunkt für Hochsensible
Krasse Flucht vor Polizei: Mann türmt aus Fenster und rutscht an Straßenlaterne runter

Krasse Flucht vor Polizei: Mann türmt aus Fenster und rutscht an Straßenlaterne runter

Fahnder der Rotenburger Polizei haben am Donnerstagmittag einen 30-jährigen Mann aus Bremervörde nach einer spektakulären und gefährlichen Flucht verhaften können.
Krasse Flucht vor Polizei: Mann türmt aus Fenster und rutscht an Straßenlaterne runter
Corona-Situation im Kreis Rotenburg: Verwaltung mahnt zu Vorsicht bei Festen

Corona-Situation im Kreis Rotenburg: Verwaltung mahnt zu Vorsicht bei Festen

Rotenburg/Westertimke – Die Zahl der Coronafälle nach Gottesdiensten einer freikirchlichen Christengemeinde in Westertimke (Samtgemeinde Tarmstedt) steigt weiter stark an. Mittlerweile gibt es in diesem Zusammenhang, einem sogenannten Cluster, 43 positiv getestete Menschen, hieß es am Freitagnachmittag von Gerd Hachmöller als Sprecher des Gesundheitsamtes.
Corona-Situation im Kreis Rotenburg: Verwaltung mahnt zu Vorsicht bei Festen
7-Tage-Wert steigt im Kreis Rotenburg auf 24,4 - Christengemeinde im Corona-Fokus

7-Tage-Wert steigt im Kreis Rotenburg auf 24,4 - Christengemeinde im Corona-Fokus

Die Corona-Situation im Landkreis Rotenburg hat sich nach mehreren Infektionen in einer Freikirche zuletzt deutlich verschlechtert. Die Quarantäne-Maßnahmen deswegen umfassten am Donnerstag auch drei Kindergärten und vier Schulen mit insgesamt rund 160 Betroffenen.
7-Tage-Wert steigt im Kreis Rotenburg auf 24,4 - Christengemeinde im Corona-Fokus
„Viele scheuen das Risiko“

„Viele scheuen das Risiko“

Hassendorf – Während mancherorts der Wahlkampf schon begonnen hat, haben andere ihre Schwierigkeiten, überhaupt einen Kandidaten für ein Bürgermeisteramt zu finden. Der parteilose Samtgemeindebürgermeister Bothels, Dirk Eberle, ist der einzige Hauptverwaltungsbeamte im Südkreis, der bei der Kommunalwahl 2021 wieder kandidiert. Klaus Dreyer (SPD) hat in seiner fast 50 Jahre andauernden lokalpolitischen Laufbahn schon so manchen Amtsinhaber kreisweit miterlebt. Im Interview am Wochenende erklärt der Bürgermeister der Gemeinde Hassendorf, was sich in den Jahren verändert, warum es schwerer ist, einen Kandidaten zu finden und ob er das Amt noch für attraktiv hält.
„Viele scheuen das Risiko“
„Raus aus der Komfortzone“

„Raus aus der Komfortzone“

Visselhövede – Laufende Möhren aus der Region, bunte Gewänder, Menschenketten auf Corona-Abstand und laute Gesänge: Am ersten weltweiten Klimastreik seit Monaten haben sich am Freitragmittag, symbolträchtig um exakt fünf vor zwölf, rund 100 Menschen auf dem Visselhöveder Marktplatz versammelt, um unter dem Motto „kein Grad weiter – die Klimakrise macht keine Pause“ für starke EU-Klimaziele, einen Kohleausstieg 2030 und eine sozial-ökologische Transformation aufzurufen.
„Raus aus der Komfortzone“
Grasdealer bleiben frei

Grasdealer bleiben frei

Verden/Rotenburg – Alle vier Angeklagten aus dem Marihuana-Prozess am Landgericht Verden bleiben auf freiem Fuß. Die 3. Große Strafkammer hat die 22 bis 25 Jahre alten Männer aus Rotenburg zu Bewährungsstrafen wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verurteilt. Zur Überzeugung der Kammer handelten sie gewerbsmäßig, aber nicht als Bande.
Grasdealer bleiben frei
Der Stein des Anstoßes

Der Stein des Anstoßes

Bötersen – Finale, Tag 20, Kilometer 424: Neulich, ich bin gerade so unterwegs, da stört mein ansonsten lautlos dahingleitendes Radeln ein schnarchendes Geräusch. Ah, die Hand ist eingeschlafen. Ein plumper Witz, ich weiß, aber das mit den tauben und kribbelnden Fingern ist ein wiederkehrendes Problem. Eines, von dem ich dachte, es würde sich im Laufe der drei Wochen verflüchtigen und einer gewissen Gewohnheit weichen. Das Gleiche dachte ich von meinem körperlichen Befinden im Allgemeinen und den Sitzhöckern im Speziellen. Wobei ich nicht erwartet hatte, dass die Höcker verschwinden, sondern nur die Probleme mit ihnen.
Der Stein des Anstoßes
Memoiren am „heiligen Dienstag“

Memoiren am „heiligen Dienstag“

Scheeßel – Wenn die sechs Herren fortgeschrittenen Alters wie jeden Dienstagvormittag über das Meyerhofgelände Richtung Hintereingang zum Weberhaus streben, gibt es wohl kaum einen Zentimeter, der nicht an ihre Arbeit erinnert: Der Rosenbogen neben dem Kunstgewerbehaus, der so dringend erneuert werden müsste, das Häuslingshaus, Stein auf Stein aufgebaut, der Blaudruckspeicher, der Schafstall, die vielen Zäune und Schuppen oder das Dach des Kunstgewerbehauses, das sie nach Brand 2008 Dach repariert haben oder die letzte große Aktion 2012, der Lehmofen auf dem Heimathausgelände.
Memoiren am „heiligen Dienstag“
Ernährung mit Blick auf die Region

Ernährung mit Blick auf die Region

Lauenbrück/Unterstedt – Iss, was um die Ecke wächst: So lautete eine ganze Woche lang das Motto der „Regio-Challenge“-Teilnehmer. Damit die ganze Sache gut gelingt, gab es zum Auftakt der Woche eine Infoveranstaltung im Rotenburger Rathaus, auch in Visselhövede gab es zwei Veranstaltungen rund um das Thema „Anders essen“. Eine Fahrradtour, die zu den regionalen Erzeugern des Landkreises führte, wurde organisiert und nun, ganz zum Schluss der Herausforderung, der „Challenge“, haben sich einige der Aktivisten auf dem Hermannshof in Wistedt getroffen, um Bilanz zu ziehen. Gunda Kruse-Brammer aus Lauenbrück und Ester Krey aus Unterstedt haben im Gespräch mit der Kreiszeitung ihre ganz persönlichen Eindrücke geschildert.
Ernährung mit Blick auf die Region
Nachwuchsarbeit ist wichtiger Teil des Orchesters

Nachwuchsarbeit ist wichtiger Teil des Orchesters

Visselhövede – Einmal berieseln lassen, den Alltag vergessen und die Musik genießen – das war der Wunsch vieler Zuhörer, die zum Jahreskonzert des Akkordeon Orchesters Visselhövede in die Aula der Oberschule gekommen waren. Die Musiker, unter Leitung von Svenja Löding, starteten mit Melodien der 70er-Jahre, spielten aber auch Filmmusik wie etwa von „Fluch der Karibik“ und bekannte Melodien aus Pop, Klassik und Schlager. Dabei lieferte die Orchesterleiterin wertvolle Informationen über die jeweiligen Interpreten der Songs. Ein weiteres Element des ersten Konzerts waren Einblicke in eine Orchesterprobe. So erfuhr das Publikum, dass es sich dabei quasi um einen „Mannschaftssport“ handelt und das Orchester in vier Stimmen aufgeteilt ist. Dabei waren die Musiker auflagenbedingt teils auf, teils vor der Bühne aufgestellt.
Nachwuchsarbeit ist wichtiger Teil des Orchesters
Noch viele Optionen

Noch viele Optionen

Scheeßel – Sie ist ganz entspannt. Am Nachmittag nach der Nominierung des Kandidaten der CDU für den Wahlkreis „Rotenburg I – Heidekreis“ zur Bundestagswahl im kommenden Jahr ist Marsha Weseloh „mit der Entscheidung im Reinen“, wie sie sagt. 67 Stimmen hatte ihre Partei ihr in der Heidmarkhalle in Bad Fallingbostel gegeben, 125 bekam der Bispinger Carsten Büttinghaus – und ist damit im Kampf um das Direktmandat. Für Weseloh endet eine intensive Zeit der Vorbereitung – und für Niedersachsen ist es damit eine Frau weniger mit Chance auf einen Platz im Bundestag.
Noch viele Optionen
Cafélino soll Begegnungen fördern

Cafélino soll Begegnungen fördern

Rotenburg – Im Eingang der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Rotenburger Diakonieklinikums laufen Patienten, Angehörige und alle anderen Besucher seit Kurzem auf das Cafélino zu. Es ist „die kleine Schwester der Cafésito-Bar“, erklärt Jörn Steppat. Er ist Bereichsleiter für Bildung und Arbeit bei der Lebenshilfe Rotenburg-Verden. Diese hat die Trägerschaft für das Café und den Kiosk übernommen. Seit dem 1. September bereits hat das Cafélino montags bis freitags von 8.30 bis 10.30 Uhr sowie von 11 bis 15.30 Uhr geöffnet.
Cafélino soll Begegnungen fördern
Verfahren eingestellt

Verfahren eingestellt

Rotenburg – Die Staatsanwaltschaft hat die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den im Sommer 2018 vom Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg entlassenen Kinderpsychiatrie-Leiter Dr. Bernhard Prankel eingestellt. Weder gegen Prankel noch gegen einen weiteren unter Verdacht stehenden Arzt wird Anklage wegen Freiheitsberaubung oder gefährlicher Körperverletzung erhoben.
Verfahren eingestellt
Eberle will noch mal

Eberle will noch mal

Bothel – Mit 60 Prozent der Wählerstimmen wurde Dirk Eberle im Mai 2014 in das Amt des Bürgermeisters der Samtgemeinde Bothel gehievt, das er am 1. November des Jahres angetreten hatte. „Und ich würde mir sehr wünschen, dass ich bei der kommenden Wahl erneut so viele Stimmen bekomme“, sagt der 53-Jährige, der „immer mehr Spaß und Freude an der Arbeit hat“ und darum im September des kommenden Jahres erneut kandidieren wird.
Eberle will noch mal
Hort spaltet den Rat

Hort spaltet den Rat

Bötersen – Eine scheinbar in trockenen Tüchern befindliche Entscheidung, um in Sachen Hortbetreuung in Bötersen voranzukommen, eröffnete bei der Sitzung des Gemeinderates eine größere Diskussion als sie m Vorfeld abzusehen war. Nicht eben glücklich war Bürgermeister Hermann Holsten (CDU) über den Verlauf der Gespräche zur Genehmigung der Nutzungsvereinbarung über das alte Lehrerhaus in Bötersen. Das Gebäude steht auf dem Schulgelände und gehört der Samtgemeinde Sottrum.
Hort spaltet den Rat
Corona-Hotspot Westertimke: 21 Fälle in Christengemeinde

Corona-Hotspot Westertimke: 21 Fälle in Christengemeinde

Rotenburg – Die Zahl der Coronafälle im Landkreis Rotenburg steigt wieder deutlich an. Als neuer Hotspot gilt nach Angaben von Landrat Hermann Luttmann (CDU) das Umfeld der Christengemeinde in Westertimke (Samtgemeinde Tarmstedt). In diesem sogenannten Cluster gebe es mittlerweile 21 Infizierte. Am Wochenende hieß es noch, Selsingen sei das Zentrum. Hinzu kommen aber auch die Samtgemeinden Tarmstedt und Zeven.
Corona-Hotspot Westertimke: 21 Fälle in Christengemeinde
Mit Aussicht aufs Siegertreppchen

Mit Aussicht aufs Siegertreppchen

Fintel – Mit 15 erst hat er seine musikalische Ader entdeckt. Über die Gitarre, sagt Dennis Samel-Martens. Heute, mit 26, ist dem Finteler das Instrument noch immer ein treuer Wegbegleiter. Auf ihm komponiert der Singer-Songwriter seine eher ruhigeren Songs. Rund 100, schätzt er, müssten im Laufe der Jahre so schon zusammengekommen sein. Viel Musik, die der junge, aufstrebende Solokünstler bei unzähligen Konzerten, vorwiegend auf der kleinen Kneipenbühne oder in Jugendzentren, live vor Publikum schon präsentieren konnte – in der näheren wie auch der weiteren Umgebung. Und ein mancher mag sich womöglich noch an seinen gefeierten Auftritt beim letztjährigen Heimatfestival in Scheeßel erinnern. „Das war auch mein vorerst letztes Konzert, bevor ich mich für die Fertigstellung meines Albums ins Studio zurückgezogen habe“, blickt Samel-Martens zurück.
Mit Aussicht aufs Siegertreppchen
CDU stellt Carsten Büttinghaus auf

CDU stellt Carsten Büttinghaus auf

Bad Fallingbostel – Carsten Büttinghaus aus Bispingen wird bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr als Kandidat der CDU im Wahlkreis Rotenburg I – Heidekreis ins Rennen gehen. Der 37-jährige Polizist vereinte 125 Stimmen auf sich, die Scheeßelerin Marsha Weseloh erhielt 67 Stimmen. Zuvor hatten am Mittwochabend beide in der Heidmarkhalle in Bad Fallingbostel die Gelegenheit bekommen, in einer 15-minütigen Rede ihre Ziele für den Wahlkampf zu benennen. Beide seien sehr engagiert aufgetreten und hätten sich als gute Kandidaten präsentiert, meinte CDU-Kreisgeschäftsführer Jens Richter nach der Abstimmung. Der Anteil der Rotenburger CDU-Mitglieder war aufgrund der Aufteilung des Wahlkreises kleiner. Nur rund ein Drittel der 194 Stimmberechtigen sei aus dem Landkreis Rotenburg gekommen.  faw
CDU stellt Carsten Büttinghaus auf
Rote Linie ist die Grenze

Rote Linie ist die Grenze

Visselhövede – Die Lebensmittelkonzerne Rewe und Edeka haben aufgrund der guten Einkommensentwicklung der Bevölkerung ein Auge auf Visselhövede geworfen. Das bestätigte Bürgermeister Ralf Goebel während der Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaftsförderung auf Nachfrage von Ekkehard Tamm während der Bürgerfragestunde: „Ja, die Firmen führen bereits Gespräche mit Grundstückseigentümern“, so der Verwaltungschef, der dem Fachausschuss die Festlegung des zentralen Versorgungsbereichs der Stadt Visselhövede auf die Tagesordnung geschrieben hatte.
Rote Linie ist die Grenze
Sport in der Halle ist wieder möglich

Sport in der Halle ist wieder möglich

Lauenbrück – Die beiden Sporthallen in Lauenbrück können seit knapp einer Woche wieder genutzt werden. Nach der Corona-bedingten Schließung können dort nunKurse und sportliche Angebote unter bestimmten Auflagen wieder stattfinden. Dazu allerdings gibt es bereits Kritik: Das vorgeschlagene Konzept sei nicht komplett ausgereift.
Sport in der Halle ist wieder möglich
Showdown in der Heide

Showdown in der Heide

Scheeßel/Fischbeker  Heide – Das Filmerkollektiv ehemaliger Eichenschüler mit dem schrägen Namen „wenndienaturnichwill“ hat erneut zugeschlagen. Und auch bei der dritten Teilnahme am „Klappe!“-Wettbewerb im Rahmen des Bremer Filmfestes ist das Team als eins von zehn in der engeren Wahl für einen Filmpreis. Bereits 2016 und 2019 hatten die kreativen Köpfe Preise, darunter den Publikumspreis und eine lobende Erwähnung der Jury, abgeräumt.
Showdown in der Heide
Weiter kein Einvernehmen

Weiter kein Einvernehmen

Rotenburg/Haaßel – Der Landkreis versagt dem Entsorgungsunternehmen Kriete aus Seedorf weiterhin das wasserrechtliche Einvernehmen für die geplante Bauschuttdeponie in Haaßel. Der Kreistag, der das eigentliche Verwaltungsthema schon vor Jahren politisch an sich gezogen hat, erneuert damit seine Absage an das Projekt über Umwege. Landrat Hermann Luttmann (CDU) zweifelt allerdings daran, dass das noch rechtlich in Ordnung ist und will das Umweltministerium in Hannover einschalten. Auch in der Politik bleibt das Vorgehen im Genehmigungsverfahren der Deponie umstritten. Es fallen deutliche Worte.
Weiter kein Einvernehmen
Neue Schiedspersonen in Sottrum benannt

Neue Schiedspersonen in Sottrum benannt

Sottrum – In der Samtgemeinde Sottrum gibt es nun zwei neue Schiedsfrauen. Der Rat hat vergangene Woche sowohl Susanne Heller als auch Hannelore Mann-Sander für fünf Jahre in dieses Amt gewählt. Neu ist, dass sich die beiden Frauen das Amt teilen. Gab es früher noch eine Schiedsperson und einen Stellvertreter, haben sich die beiden Neuen die Samtgemeinde in zwei Bezirke aufgeteilt, ging schon vor der Sitzung aus der Beschlussvorlage hervor.
Neue Schiedspersonen in Sottrum benannt