Ressortarchiv: Landkreis Rotenburg

Neue Wege

Neue Wege

Rotenburg – Das anstehende „Heimatshoppen“ mit langem Einkaufsabend, das Open-Air-Konzert mit Peter Paulitsch auf dem Rotenburger Pferdemarkt – Veranstaltungen, auf die Info-Büro Leiter Benjamin Roolfs dieser Tage mit Spannung blickt. Sie sind Testläufe für kommende Veranstaltungen. Ihr Ablauf wird zeigen, ob Ereignisse wie diese in Corona-Zeiten machbar sind und wie man sie umsetzen muss, damit sie attraktiv für die Bürger sind, aber auch sicher genug, um Ansteckungen zu vermeiden. „Es darf niemals passieren, dass bei einer Veranstaltung, die wir ausrichten, wo wir Kooperationspartner sind oder unterstützen, etwas geschieht – dann hätten wir ein Problem, dann wird nichts mehr stattfinden“, sagt er während eines Gesprächs im Rathaus.
Neue Wege
Ein Studium mit Überraschungen

Ein Studium mit Überraschungen

Rotenburg – Einmal nach Australien, Neuseeland oder Tasmanien: Das sind nur drei von vielen Fern-Reisezielen, von denen viele junge Menschen heutzutage träumen. Die 30-jährige Hanna Suhl hat sich diesen Traum erfüllt und im Juli vergangenen Jahres beschlossen, ihren „Master of Business Administration“ an der University of Tasmania zu absolvieren. Doch der für mehrere Monate geplante Aufenthalt hatte sich durch die sich zuspitzende Corona-Situation verkürzt, auch „wenn es sich lang anfühlte“. Suhl blickt auf einen ereignisreichen Jahresbeginn zurück.
Ein Studium mit Überraschungen
„Man muss es durchziehen“

„Man muss es durchziehen“

Bötersen/Sottrum – Unser Mitarbeiter Matthias Daus hat sich etwas vorgenommen. Er ist ein sogenannter Stadtradel-Star bei der Sottrumer Stadtradel-Premiere, die am Wochenende beginnt. Daus verzichtet damit freiwillig drei Wochen lang auf das Auto, bewältigt alle privaten Strecken mit dem Fahrrad. Ihn reizt diese Herausforderung, über die er auch in dieser Zeitung regelmäßig berichten wird. Warum er sich darauf eingelassen hat, erklärt er im Interview.
„Man muss es durchziehen“
Wo Hunde toben können

Wo Hunde toben können

Keine Frage: Hunde brauchen Auslauf. Nur wer es mit der Pflicht ernst nimmt, hält seinen Vierbeiner beim Gassigehen doch besser an der kurzen Leine. Wie schön, dass es einen Ort gibt, an dem sich Bello und Co. noch ganz frei bewegen und mit Artgenossen zusammenkommen können – in Lauenbrück, auf der kreisweit einzigartigen Hundefreilauffläche.
Wo Hunde toben können
Ausgeknallt: Gemeinde beendet Krähenvergrämung in Stuckenborstel

Ausgeknallt: Gemeinde beendet Krähenvergrämung in Stuckenborstel

Stuckenborstel – Seit fast zwei Jahren knallt es am Stuckenborsteler Inselweg. Mit einem sogenannten Knallschreckgerät versucht die Gemeinde Sottrum seit Herbst 2018, dem Krähenproblem in dem Waldstück in der Nähe der Wassermühle Herr zu werden. Mit 120 Dezibel gibt es zwei Mal am Tag einen Schuss ab, der die Vögel vertreiben soll. Doch diese Zeiten sind vorbei, nun macht die Gemeinde dem ein Ende. Das Gerät wird abgebaut.
Ausgeknallt: Gemeinde beendet Krähenvergrämung in Stuckenborstel
Ein fahrender Stuhl

Ein fahrender Stuhl

Rotenburg – Die Flagge Indonesiens ist oben rot und unten weiß. Es sind auch die Farben, welche Indonesier an ihrem Unabhängigkeitstag im August tragen. So auch Ayu Hanisa und Putri Aulia. Die beiden jungen Frauen leben seit anderthalb Jahren in Rotenburg, aber die Farbwahl an diesem Tag erinnert sie an ihre Heimat. Und das Heimweh nach Zuhause, zu Familien und Freunden, ist schon groß, geben die Frauen und ihr Kollege Mustamin Umalekhoa zu. Denn die Drei sind nicht nur für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Diakonieklinikum in die Wümmestadt gekommen, sondern haben ihren Aufenthalt verlängert. Sie haben Anfang August dort ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft begonnen.
Ein fahrender Stuhl
Virtuell wird ganz real

Virtuell wird ganz real

Bothel – Einem ganz besonderen Experiment haben sich einige Probanden jetzt in der Botheler Wiedau-Sporthalle gestellt. Sie haben bei dem Projekt von Benjamin Brennecke mitgemacht, der an der Universität Bremen Informatik studiert und sich in seinem Abschlusssemester mit Virtual Reality auseinandersetzt. Mit einer entsprechenden Brille und Kopfhörern ausgestattet, haben sich die Freiwilligen dafür durch die Halle bewegt.
Virtuell wird ganz real
Viertakt-Sound und viel Geschichte

Viertakt-Sound und viel Geschichte

Visselhövede – Drei Männer, drei Roller, ein Abenteuer. Visselhövedes Bürgermeister Ralf Goebel (60), bekannt für Urlaube der etwas anderen Art, hat jetzt für sechs Tage den bequemen Chefsessel im Rathaus mit der harten Sitzbank eines 125-Kubikzentimeter-Rollers getauscht, um gemeinsam mit seinen beiden Freunden Udo und Gerd (60 und 69), die in diesem Beitrag nur beim Vornamen genannt werden wollen, die ehemalige innerdeutsche Grenze auf zwei Rädern zu erkunden.
Viertakt-Sound und viel Geschichte
Lange Debatten – kaum Beschlüsse

Lange Debatten – kaum Beschlüsse

Stemmen – Auch wenn die Kommunalwahl erst in 2021 ansteht, herrschte bei der Kreismitgliederversammlung der Rotenburger Grünen am Samstag Diskussionsfreude und auch Wahlkampfatmosphäre. Getroffen hatten sich die Parteimitglieder und einige Gäste im Landgut Stemmen. Die beiden Vorstände Sabine Holsten und Hans-Jürgen Schnellrieder begrüßten 60 Teilnehmer. Auf dem Podium Platz genommen hatte zudem Jens Williges als Vertreter des Landesverbandes – er griff im Verlauf des Tages ab und an moderierend ein. Holsten und Schnellrieder hielten jeweils eine kurze Rede. Da ging es um den Umgang mit der Corona-Krise, die „Klimaschutzlobby“, aber auch um den Wunsch, nicht in der „Corona-Depression“ zu versinken. „Wie können wir neue Ideen in Coronazeiten umsetzen?“, fragte Schnellrieder. Er stellte auch fest, dass noch kein Landratskandidat der Grünen feststehe, diese Aufgabe habe man bisher nicht lösen können.
Lange Debatten – kaum Beschlüsse
Übung für den Ernstfall

Übung für den Ernstfall

Rotenburg – Mit einem bundesweiten Warntag wollen Bund und Länder die Bevölkerung für das Thema Warnung bei Schadensereignissen oder Gefahrenlagen sensibilisieren, sodass diese sich im Falle eines Falles auf das drohende Ereignis einstellen können. Erstmals wird dieser am 10. September stattfinden, danach jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September. Um 11 Uhr soll es eine Probewarnung von der Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) geben, die Entwarnung sei für 11.20 Uhr vorgesehen, heißt es vonseiten des Landkreises. Das einzige Problem: Im Landkreis können die in den Gemeinden vorhandenen Sirenen als zusätzliches Warnmittel diesmal nicht erprobt werden, da sie derzeit technisch nicht imstande sind, die vorgesehenen Warntöne abzuspielen.
Übung für den Ernstfall
Zeitreisen auf der roten Vespa

Zeitreisen auf der roten Vespa

Bierde/Sottrum – Nachdem er oft vor Ort und auch literarisch viel in Thailand unterwegs war, verschlägt es Andreas Tietjen in seinen Büchern schon seit einigen Jahren inhaltlich nach Norddeutschland. Der Autor aus Bierde in der Nähe von Walsrode hat vor Kurzem sein nunmehr siebtes Buch vorgelegt. Der Hauptteil der Handlung spielt zwar im fiktiven Dorf Sitebüttel, doch ist es eindeutig in der Region Sottrum, Ottersberg und Zeven verortet, verrät er. Viele Anleihen habe er sich aus der Gegend geholt. „Mein unfassbarer Sommer in Sitebüttel“ ist eine kleine Liebeserklärung an die 1970er-Jahre auf dem Land und auch ein Stück weit eine Versöhnung mit der eigenen Vergangenheit.
Zeitreisen auf der roten Vespa
Ein letzter großer Einspruch

Ein letzter großer Einspruch

Rotenburg – Der Stadtrat schweigt. Keine Wortbeiträge mehr. Es ist alles gesagt – zumindest aus Sicht der Rotenburger Politik. Nach den eindeutigen Empfehlungen des Planungs- und Verwaltungsausschusses in den Vortagen wissen die Anwesenden am Donnerstagabend im Lucia-Schäfer-Saal, dass das Bauprojekt auf dem ehemaligen „Carthago“-Gelände im Stadtkern grünes Licht bekommt – weitgehend im Sinne der Investoren. Den Vorgaben des Denkmalschutzes habe man mit dem Bebauungsplan, den zuletzt die SPD noch einmal überarbeitet hatte, ausreichend entsprochen. Nun soll die Entscheidung fallen.
Ein letzter großer Einspruch
Aber bitte mit Abstand

Aber bitte mit Abstand

Rotenburg – Das Thema bewegt Menschen in der Wümmestadt und darüber hinaus: Es soll Belebung stattfinden, Aktionen sollen möglich sein. Aber unter den derzeit geltenden Bedingungen. Wie ist das also möglich? Veranstalter müssen umdenken, um etwas auf die Beine zu stellen. Neue Wege gehen, Ideen entwickeln. So geht es auch der IG City Marketing. Auch in diesem Jahr wollen sich die Rotenburger Gewerbetreibenden an den „Heimatshoppen“-Aktionstagen beteiligen und machen daraus eine Aktionswoche vom 4. bis zum 12. September mit einem langen Einkaufsabend zum Auftakt. Und an diesem gilt vor allem eines: Umsicht.
Aber bitte mit Abstand
„Trinkwasser muss Vorrang haben“

„Trinkwasser muss Vorrang haben“

Rotenburg – Aufklärung über einen sorgsamen Umgang mit Wasser, besonders in trockenen Phasen, ist das Ansinnen des 32 Jahre jungen neuen Geschäftsführers des Wasserversorgungsverbands (WVV) Rotenburg-Land Ralf Heuer. Der Kirchwalseder ist seit dem 1. April beim WVV, zum 1. Juli hat er den Posten des Geschäftsführers von Volker Meyer übernommen, der zu den Stadtwerken Rotenburg gewechselt ist. Über die Trinkwasserversorgung, insbesondere in heißen Sommern, und die Pläne von Umweltministerin Svenja Schulze zu einer nationalen Wasserstrategie haben wir uns mit ihm unterhalten.
„Trinkwasser muss Vorrang haben“
Samtgemeinde schafft Platz

Samtgemeinde schafft Platz

Not macht erfinderisch. Darum hat die Samtgemeinde Fintel vor dem neuen Betreuungsjahr binnen kürzester Zeit in drei ihrer Kindertagesstätten die Kapazitäten aufstocken müssen. Grund: Die Nachfrage an Plätzen übertrifft das Angebot.
Samtgemeinde schafft Platz
Die Feuerwehr im Bordell-Pool

Die Feuerwehr im Bordell-Pool

Wittorf – Vor einigen Jahren hatte die Wittorfer Feuerwehr einen doch etwas schlüpfrigen Auftrag: Die Filteranlage des Pools im Keller des örtlichen Bordells an der Molkereistraße funktionierte nicht mehr richtig, und die Helfer wurden gebeten, das Becken auszupumpen, um nach der Ursache zu forschen. „Bei der Suche nach Freiwilligen hat die Feuerwehrführung besonders die Älteren berücksichtigt. Vielleicht aus dem Grunde, weil die im Puff mal was anderes sehen sollten als Zuhause. Jedenfalls sollen alle hochzufrieden vom dem Einsatz wieder zurückgekehrt sein“, erzählt Hanna Tamke schmunzelnd.
Die Feuerwehr im Bordell-Pool
Vandalismus an der Stadtkirche: Polizei ermittelt Verdächtige - die hatten mit ihrer Tat angegeben

Vandalismus an der Stadtkirche: Polizei ermittelt Verdächtige - die hatten mit ihrer Tat angegeben

Zwölf Scheiben der Rotenburger Stadtkirche sind vor Kurzem durch Vandalismus beschädigt worden. Nun hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt.
Vandalismus an der Stadtkirche: Polizei ermittelt Verdächtige - die hatten mit ihrer Tat angegeben
Heimatverein zeigt alte Luftbilder von Sottrum und Stuckenborstel

Heimatverein zeigt alte Luftbilder von Sottrum und Stuckenborstel

Sottrum – Es war ein lang geplantes Projekt, alles war vorbereitet, doch dann kam die Covid-19-Pandemie. Eigentlich hätte der Heimatverein schon längst eine Reihe historischer Luftaufnahmen von Sottrum ausstellen wollen, außerdem gab es ein groß angelegtes Projekt dazu von Schülern der Oberschule am Bullenworth, das die Schau begleitet hätte. Nicht vergebens, aber die Zeit dafür ist noch nicht gekommen. Damit die Sottrumer die Aufnahmen aus dem Jahre 1956 aber trotzdem endlich mal zu sehen bekommen, gibt es im September für einen Tag eine Freilichtausstellung.
Heimatverein zeigt alte Luftbilder von Sottrum und Stuckenborstel
Plan B tritt in Kraft

Plan B tritt in Kraft

Rotenburg – Das Herbstprogramm der Volkshochschule (VHS) soll mit insgesamt 260 Kursen und Veranstaltungen ab dem 7. September starten. Und doch gab es immer den „Plan B im Hinterkopf“, sagt Leiter Michael Burgwald. Und der tritt jetzt in Kraft, denn zum einen geben es die Raumgrößen nicht her, mit den gewohnten Teilnehmerzahlen zu agieren, zum anderen seien „viele Teilnehmer verunsichert“, so Burgwald im Auditorium des Kantor-Helmke-Hauses.
Plan B tritt in Kraft
Elf neue Wohnungen im Stadtkern

Elf neue Wohnungen im Stadtkern

Rotenburg – Rotenburg bekommt ein neues, Stadtbild prägendes Wohn- und Geschäftshaus. An der Ecke Glockengießerstraße/Harburger Straße im Herzen der Kreisstadt war Anfang des Jahres die ehemalige Schlachterei Hildebrandt abgerissen worden. Mittlerweile wuchern dort viele Büsche, es herrschte einige Zeit Stillstand. Doch damit soll es bald zu Ende gehen: „Wir können endlich die Pläne vorstellen“, so Bürgermeister Andreas Weber (SPD) am Dienstagabend im Planungsausschuss.
Elf neue Wohnungen im Stadtkern
AfD ist nicht mehr im Kreistag vertreten

AfD ist nicht mehr im Kreistag vertreten

Rotenburg – Mit Matthias Kröger hat der letzte der einstmals drei Kreistagsabgeordneter der AfD die Partei verlassen. Der ehemalige AfD-Kreisvorsitzende begründet seinen Schritt auf Nachfrage mit einer „zunehmenden Radikalisierung einer kleinen, jedoch sehr präsenten Gruppe und einer fehlenden programmatischen Entwicklung“. Auch der Umgang mit und das Verhalten in der Corona-Krise vieler prominenter Parteimitglieder habe ihn „sehr enttäuscht“. Kröger: „Leider gibt es Akteure in der Partei, welche nicht gewillt sind, die Probleme der Bevölkerung anzugehen und nur auf das eigene Auskommen fixiert sind.“ Hinzukommend sei die demokratische Mehrheit nur schwerlich in der Lage, den „Völkischen“ die Stirn zu bieten. Diese Entwicklung könne Kröger nicht länger mit seinem Gewissen vereinbaren.
AfD ist nicht mehr im Kreistag vertreten
Alt, aber oho!

Alt, aber oho!

Wittkopsbostel – „Emma“ hat es noch immer drauf. Fast 70 Jahre ist die stolze Diesel-Dame alt. An Wendigkeit mangelt es ihr aber nicht. Auch sonst macht „Emma“ einen recht rüstigen Eindruck. Ihre Hupe funktioniert wie eh und je, und ja, auch der rot-weiße Lack ist noch lange nicht ab. Ob sie heute, zwei Jahre, nachdem sie aus dem Dienst genommen wurde, noch gerne im Einsatz wäre – zu Bränden etwa oder zu Unfällen? Man weiß es nicht, ein sprechendes Auto wie K.I.T.T. aus der Kult-TV-Serie „Knight Rider“ ist „Emma“ nicht. Den Ruhestand hätte sie sich nach all den Jahrzehnten aber redlich verdient – so oder so.
Alt, aber oho!
Lärmschutz in Kindertagesstätten: Leisere Kita dank dunkler Wolken

Lärmschutz in Kindertagesstätten: Leisere Kita dank dunkler Wolken

Jeddingen – „Ich auch“, sagt der vierjährige Tim und greift zum kleinen Hammer, zum Nagel und zur Katze aus Holz, die er so auf einem Brett befestigt. Bastelstunde im Jeddinger Kindergarten. Aber nicht nur Tim klopft energisch auf das Holz, sondern mit ihm auch sechs andere Gleichaltrige. Die Folge wäre normalerweise ein Geräuschpegel, der von Kita-Leiterin Nicole Kanapin und ihrem Team kaum auszuhalten wäre. Aber jetzt ist alles anders, denn die Jeddinger Tagesstätte ist mit einem neuen Schallschutzsystem ausgestattet worden, das auch den Lärm wild hämmernder Kinder auf ein erträgliches Maß reduziert – und dabei sogar noch schick aussieht. Gut für die Erzieherinnen, noch besser für die Kinder. Denn die Belastung durch Lärm für das pädagogische Personal und die Kinder ist lange Zeit unterschätzt worden.
Lärmschutz in Kindertagesstätten: Leisere Kita dank dunkler Wolken
Aufklärung über Wespen: Friedliche Koexistenz

Aufklärung über Wespen: Friedliche Koexistenz

Worth – Gleich sieben Nester konnte Kim Spieler aus Worth sein eigen nennen. Die Rede ist aber nicht von niedlichen Vogelnestern, sondern von Wespen. Auch wenn es derzeit regnet: Noch sind die schwarz-gelben Insekten eine Weile unterwegs.
Aufklärung über Wespen: Friedliche Koexistenz
Die politische Heimat bleibt

Die politische Heimat bleibt

Rotenburg – Die Menschen im Landkreis Rotenburg werden auch bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr wie bei den vergangenen Urnengängen seit dem letzten Zuschnitt der Wahlkreise 2009 an gewohnter Stelle ihr Kreuz machen dürfen. Die angestrebte große Wahlrechtsreform, um den mit aktuell 709 Abgeordneten immens aufgeblähten Bundestag zu verkleinern, ist im Koalitionsausschuss aus Union und SPD am Dienstag in Berlin mehr oder weniger vertagt worden. Lars Klingbeil (SPD) im Wahlkreis „Rotenburg I – Heidekreis“ mit Rotenburg, Scheeßel, Visselhövede, Bothel, Fintel und Sottrum sowie Oliver Grundmann (CDU) mit Bremervörde, Gnarrenburg, Geestequelle, Selsingen, Sittensen, Tarmstedt und Zeven können also auf gewohntem Terrain ihre Direktmandate verteidigen – wenn ihnen Partei und Bürger das Vertrauen weiterhin schenken.
Die politische Heimat bleibt
Mehr Tablets für die Schüler

Mehr Tablets für die Schüler

Sottrum – Gerade die vergangene zweite Hälfte des Schuljahres 2019/2020 hat gezeigt, dass die Digitalisierung des Unterrichts voranschreiten muss. Ferdinand Pals, Leiter des Sottrumer Gymnasiums, ist jedenfalls froh, dass seine Schule in diesem Punkt verhältnismäßig weit fortgeschritten ist. So sind zum Beispiel alle Elternpaare wie auch die Schülerinnen und Schüler mit einer eigenen Schul-E-Mail-Adresse ausgestattet, über die er Kontakt halten sowie schnell und transparent informieren kann, erklärt er. Natürlich würden nicht alle Eltern diese Adresse nutzen, bei einer Reichweite von 80 bis 90 Prozent spricht er dennoch von einem Erfolg. Der Unterricht fand darüber hinaus maßgeblich über die Software Microsoft Teams statt. Die Lizenz dafür gab es ohnehin für einen kleinen einstelligen Betrag für jeden Schüler.
Mehr Tablets für die Schüler
Das Grundgerüst steht

Das Grundgerüst steht

Reeßum – Die Gemeinde Reeßum möchte mit ihren Planungen für das zukünftige Baugebiet Maschland II zügig vorankommen und in die nächste Planungsphase eintreten. Damit das gelingt, haben sich die Ratsmitglieder am Montag zu einer außerplanmäßigen Sitzung getroffen. „Das hätten wir nie in einer normalen Ratssitzung unterbringen können, aber ich bin froh, dass wir heute schon so weit gekommen sind“, sagte Reeßums Bürgermeister Marco Körner am Ende der dreistündigen Sondersitzung.
Das Grundgerüst steht
Nominiert für den „Deutschen Engagementpreis“

Nominiert für den „Deutschen Engagementpreis“

Lauenbrück – Vor knapp drei Jahren hat die Lauenbrücker Familie von Schiller gemeinsam mit Freunden den Verein „HerzCaspar“ gegründet. Hintergrund war die schwere Herzerkrankung, die Friedrich-Caspar von Schiller hatte und an der er 2014 im Alter von 20 Jahren starb. Seine Ideen und Visionen, wie man Kinder und jungen Erwachsene mit langen Krankheitsverläufen helfen könnte, wurde aber aufgegriffen. So entstand der Verein, der jungen Patienten, aber auch Angehörigen ein wenig Mut, Abwechslung und vor allem „Herz“ schenken will.
Nominiert für den „Deutschen Engagementpreis“
Trauer um Fintels Altbürgermeister

Trauer um Fintels Altbürgermeister

Trauer um einen verdienten „Macher“: Claus Riebesehl, Fintels Altbürgermeister, ist am vergangene Freitag im Alter von 85 Jahren gestorben. Im Gespräch mit unserer Zeitung erinnern sich einige seiner Wegbegleiter an einen Politiker, der die Gemeinde – und nicht nur die – wie kaum ein zweiter geprägt hat.
Trauer um Fintels Altbürgermeister
Vater und Sohn geben Gas

Vater und Sohn geben Gas

Es klingt nach dem Abenteuer ihres Lebens: Ein Scheeßeler Vater-Sohn-Gespann reist mit einem 33 Jahre alten Oldtimer-Geländewagen in acht Tagen kreuz und quer durch die Republik. Rund 3 000 Kilometer gilt es dabei zurückzulegen, ohne GPS oder Navi. Und auch Autobahnen sind tabu. Patrick und Laurenz Siegmund nehmen diese Herausforderung an und wollen gleichzeitig für den guten Zweck Gas geben – bei der „The Deutschland Rallye“ im Oktober.
Vater und Sohn geben Gas
Politik kontert Denkmalschutz

Politik kontert Denkmalschutz

Rotenburg – Alle Argumente sind ausgetauscht, das meiste ist mehrfach gesagt – doch der Streit bleibt. Im Planungsausschuss des Rotenburger Stadtrats hat am Dienstagabend eine deutliche Mehrheit aus CDU, SPD und FDP die viel diskutierten Änderungen des Bebauungsplans 31 aus dem Jahr 1990 für den Innenstadtbereich auf den Weg gebracht. Im Kern geht es um einen geplanten Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses auf dem ehemaligen „Carthago“-Grundstück. Das soll nun weitgehend so entstehen können, wie es Unternehmerin Jette Grewe mit den Architekten der befreundeten Planungsgemeinschaft Nord (PGN) und Geschäftsführer Norbert Behrens vorgesehen hat. Bürgermeister Andreas Weber (SPD) und die Grünen lehnen es weiterhin ab – am Donnerstagabend fällt im Stadtrat die abschließende Entscheidung. Vorerst.
Politik kontert Denkmalschutz
Vorplanung bereits im Herbst

Vorplanung bereits im Herbst

Egenbostel – Es kommt etwas Bewegung in die Idee, einen Radweg an der Landesstraße 171 zwischen Jeddingen und Klein Linteln in der Gemeinde Kirchlinteln zu realisieren: Denn der Landtagsabgeordnete Eike Holsten (CDU) überraschte die Interessengemeinschaft (IG) Pro Radweg Kirchlinteln-Jeddingen während eines Treffens mit der Nachricht, dass „der Radweg noch im vierten Quartal dieses Jahres auf den Tischen der Planer liegt“.
Vorplanung bereits im Herbst
Bis zum letzten Augenblick

Bis zum letzten Augenblick

Visselhövede – Der Pausenhof ist voller Transporter der Handwerker, in den Klassenräumen stapeln sich große Rollen voller Kabel, ein paar Schritte weiter wird kräftig geputzt und mittendrin eine Handvoll Lehrerinnen, die den Schulstart am Donnerstag in der Visselhöveder Kastanien-Grundschule planen. „Es wird wohl so knapp sein, dass die Klassenzimmer noch feucht vom Wischen sind, wenn die Kinder Platz nehmen“, sagt die städtische Bauingenieurin Karin Stegmann, die derzeit in ständigem Kontakt mit den Baufirmen steht, die „zum Glück nicht auf die Uhr gucken, sondern auch freitags bis abends arbeiten.“
Bis zum letzten Augenblick
Ahausens neue Spitze

Ahausens neue Spitze

Jörg Küsel (CDU) ist neuer Bürgermeister der Gemeinde Ahausen. Der Landwirt wurde am Montag einstimmig von den Ratsleuten gewählt. Somit geht der Plan von ihm und seiner kommissarischen Vorgängerin, Corinna Ader-Schumann (SPD) auf.
Ahausens neue Spitze
Ein eingeschränktes Vergnügen

Ein eingeschränktes Vergnügen

Scheeßel – Kristallklar und konstant 25 Grad warm – das Wasser im Scheeßeler Beekebad lässt keine Wünsche offen. Lediglich der Sand fehlt, um sich wie im Strandurlaub zu fühlen. „Ist doch immer wieder herrlich hier!“, findet Erika Beckmann. Und Ingrid Kröger, ihre Freundin, mit der sie heute schon zum 35. Mal seit dem verspäteten Saisonbeginn zugegen ist, um sich im Schwimmerbecken sportlich zu ertüchtigen, pflichtet ihr bei: „Wir kommen gerne – trotz aller Regeln.“ Von dem Einbahnsystem, welches auf den Bahnen gilt und ein Schwimmen ohne Gegenverkehr gewährleisten soll, seien sie jedenfalls recht begeistert. „Das sollte man auch nach Corona ruhig beibehalten“, ist Kröger der Ansicht.
Ein eingeschränktes Vergnügen
Am Ende des Tunnels ist Licht

Am Ende des Tunnels ist Licht

Rotenburg / Hamburg – Noor Ibrahim hat an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Rotenburg einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie hat nicht nur den erweiterten Sekundarstufe-I-Abschluss geschafft, sondern mit dem Notendurchschnitt von 1,2 auch noch ein glänzendes Zeugnis mit in die Sommerferien genommen. Das Besondere an dieser Geschichte, die zum jetzt beginnenden neuen Schuljahr motivierend wirken kann: Die junge Irakerin lernt erst seit zweieinhalb Jahren Deutsch.
Am Ende des Tunnels ist Licht
Verziert mit dem „Tor zur Stadt“

Verziert mit dem „Tor zur Stadt“

Rotenburg – Seit gut zwei Wochen steht er mit im Regal des Eine-Welt-Ladens an der Großen Straße und wartet auf Liebhaber des schwarzen Gebräus: der „Rotenburger Kaffee“. Mit seinem Bild vom „Tor zur Stadt“ auf dem Etikett sticht die braune Verpackung sofort ins Auge.
Verziert mit dem „Tor zur Stadt“
Normalität wird dauern

Normalität wird dauern

Rotenburg/Hepstedt – Die Posaune ist kein Glamour-Instrument, daher agieren und spielen Posaunisten in der Wahrnehmung nicht nur von Kulturinteressierten oft eher in der zweiten Reihe. Nicht jeder Musikfan kennt die besten Posaunisten unseres Landes mit Namen. Einer von ihnen, der in Berlin lebende Matthias Müller, ist im Landkreis Rotenburg geboren und aufgewachsen. Im Interview erinnert Müller sich an seine Anfänge und zieht ein Fazit der derzeitigen Situation für Künstler in Zeiten von Covid-19.
Normalität wird dauern
Zwischen Sorgen und Zuversicht

Zwischen Sorgen und Zuversicht

Sottrum – Schon beim Betreten des Hofes sieht man, dass die Oberschule Sottrum sich auf ein weiteres besonderes Schuljahr vorbereitet. Neongelb sind jene Bereiche markiert, wo sich die einzelnen Klassenstufen aufhalten dürfen. Und drinnen diskutiert Schulleiter André Barth, welche Jahrgänge welche Außenspielgeräte zugeschrieben bekommen, um dem Kohortenprinzip gerecht zu werden. „Es gibt noch nicht die ganz perfekte Lösung“, sagt er. „Wir sind immer auf der Suche nach Verbesserungen.“
Zwischen Sorgen und Zuversicht
Rückkehr nach drei Jahren

Rückkehr nach drei Jahren

Rotenburg – 42 Jahre Fischfrau, bei Wind und Wetter, bei Regen und Sonnenschein, mittwochs und sonnabends auf dem Rotenburger Wochenmarkt: Für die jetzt 77-jährige Karola Lünsmann aus Scheeßel stand an jenem Sonnabend vor mehr als drei Jahren, als sie sich von ihren Rotenburger Kunden verabschiedete und zu den Berufskollegen Adieu sagte, als Versprechen an sich selbst fest, niemals wieder den Rotenburger Markt zu besuchen. Waren es Enttäuschung, Zorn oder nachlassende Umsätze? Nichts davon! Die Jahrzehnte auf dem Pferdemarkt und dem Neuen Markt mit ihrem Fischwagen, ihrem Lachen, dem besonderen Humor hatten Karola Lünsmann in Rotenburg zu einer Institution gemacht. Ein Original, das bei Fernseh-Ratespielen, etwa bei Günther Jauch, abräumte und den Wümmekreis bekannt machte.
Rückkehr nach drei Jahren
„El“ erhält einen zweiten Farbanstrich

„El“ erhält einen zweiten Farbanstrich

Rotenburg – Das zweiteilige Kunstwerk El-La auf dem Vorplatz vor der Firma PDS an der Mühlenstraße in Rotenburg hat ein neues Gewand bekommen. Das haben ihm die Künstler Ines Thode-Sonntag – die ehemalige Stapelerin ist dafür extra aus Südfrankreich angereist – und Wolfgang Hannen aus Schafwinkel beschert. Jetzt sind die Kunstwerke eigentlich fertig, da legt Thode-Sonntag noch einmal Hand an „El“ an, der derzeit wieder verhüllt ist von einer Plane. Denn der „Botschafter des Friedens“ wird übermalt, teilen die beiden Künstler in einer Meldung an die Presse mit.
„El“ erhält einen zweiten Farbanstrich
Gut gebrüllt, Kälber!

Gut gebrüllt, Kälber!

Rotenburg – Bereits am Abend haben Ann-Cathrin Schröder und ihr Mann Christoph mehrere Besucher auf dem Hof. Die kommen, weil sie das Gebrüll der kurz zuvor abgesetzten Kälber gehört haben, sich aber eben die in weiten Teilen der Kreisstadt hörbaren Rufe nicht erklären konnten. „Das ist in jedem Jahr zur selben Zeit so“, sagt Ann-Cahrin Schröder. Immer dann nämlich, wenn die Angus-Kälber nach etwa zehn Monaten gemeinsamer Zeit auf der Weide von den Muttertieren getrennt und im Stall untergebracht werden. Nach zwei bis drei Tagen kehre wieder Ruhe ein.
Gut gebrüllt, Kälber!
Zu Rewe hin und wieder zurück: Sottrumer leiden unter nächtlichem Lkw-Verkehr

Zu Rewe hin und wieder zurück: Sottrumer leiden unter nächtlichem Lkw-Verkehr

Sottrum – In der Familie Brancato kann sich niemand erinnern, wann er oder sie das letzte Mal die Nacht durchgeschlafen hat. Wie auch? Kurz nach Mitternacht geht es los, bis in den frühen Vormittag hinein heizen die Lkw zum und vom Rewe-Kühllager an der Autobahn an ihren Häusern vorbei, ehe es zum Mittag hin wieder etwas ruhiger wird. Seit Betriebsstart fordern sie seit Monaten bessere Lösungen für den Verkehr. Damit sind sie nicht alleine in Sottrum. Doch von der Verwaltung und der Politik fühlen sie sich unerhört, vernachlässigt, wenn nicht sogar missachtet.
Zu Rewe hin und wieder zurück: Sottrumer leiden unter nächtlichem Lkw-Verkehr
Vier Quadratmeter Freiheit

Vier Quadratmeter Freiheit

Scheeßel – Der Trend „Dachzelt“ boomt, gerade in Zeiten ungewisser Urlaubsbedingungen, aber auch schon vorher. Manon Vahjen hat allerdings schon seit einigen Jahren ein Auge auf das Stück Freiheit, das auf dem Dachgepäckträger immer mit dabei ist und in wenigen Handgriffen und für Geübte in spätestens zehn Minuten ein Dach über dem Kopf bietet. Drei Personen finden hier bequem Platz, „vier gequetscht“, hat die dreifache Mutter festgestellt. Matratze, Kissen und Decken sind praktischerweise mit eingeklappt – bequemer geht’s nicht. Seit über einem Jahr fährt die Übungsleiterin des TV Scheeßel ihr Zuhause auf dem Autodach mit sich spazieren.
Vier Quadratmeter Freiheit
Auf Messers Schneide

Auf Messers Schneide

Visselhövede – Früher hieß es: „Leute, holt die Wäsche rein, der Scherenschleifer kommt in die Stadt!“ Letzte Woche hieß es: Schubladen auf, Messer raus und ab zum Marktplatz. „Ja, leider hat das Handwerk durch unseriöse Zeitgenossen, die eine schnelle Mark machen wollten, einen schlechten Ruf erhalten“, bedauert Scherenschleifer Charly Loritz, als er vergangene Woche mit seiner mobilen Werkstatt vor dem Combi steht. „Auch ich habe erst einmal im Internet geschaut, ob der Betrieb seriös ist“, gesteht Kunde Gernot Buxel lachend. Er brachte gleich eine Messer-Serie zum Schleifen vorbei. „Ich möchte auf alle Fälle, dass meine Kunden wiederkommen“, betont Loritz, der gut zu tun hatte. Für ihn ist es ein Beruf aus Leidenschaft und Berufung. „Ich kann mir keinen Schreibtischjob vorstellen. Hier komme ich mit den unterschiedlichsten Charakteren zusammen und jeder Gegenstand hat eine Geschichte. Es wird nie langweilig.“ Der 36-Jährige hat das Handwerk, das seit sechs Generationen in der Familie vererbt wird, von der Pike auf gelernt. „Es ist einfach toll, aus totgeglaubten Dingen wieder schöne Sachen machen zu können“, findet er. Da kommt die ältere Dame mit einem vererbten Tafelmesser und einer alten Stoffschere vorbei, und auch diverse Gartengeräte und Heckenscheren werden wieder auf Hochglanz geschliffen.
Auf Messers Schneide
Drei Eichenschüler überqueren in den Sommerferien die Alpen

Drei Eichenschüler überqueren in den Sommerferien die Alpen

Scheeßel – Was machen drei Jugendliche in ihren letzten großen Ferien vor dem Abi – Party auf Malle oder in Dänemark, Abhängen vor der Playstation? Jan-Lüder Frick, Paul-Jona Hecht und Julian Weidner gingen einen anderen Weg, und das auch ganz wortwörtlich. Sie überquerten in den Sommerferien zu Fuß die Alpen.
Drei Eichenschüler überqueren in den Sommerferien die Alpen
Mehr als 100 Kandidaten

Mehr als 100 Kandidaten

Rotenburg – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für den Raum Elbe-Weser bereitet sich in diesen Tagen auf die Wahl einer neuen Vollversammlung vor. Mehr als 44 000 Mitgliedsbetriebe in den Landkreisen Rotenburg, Verden, Stade, Osterholz und Cuxhaven sind von Mitte September an aufgerufen, das neue Unternehmer-Parlament zu wählen. Bis zum 5. Oktober können sie ihre Stimmen abgeben, schon am Tag darauf soll die Zusammensetzung des Gremiums feststehen.
Mehr als 100 Kandidaten
Unterm Schirm

Unterm Schirm

Rotenburg – Seit einer halben Stunde regnet es, und das nach einem durchgehend sonnigen Tag. Für Open-Air-Veranstalter wie die Kulturinitiative (Kir) an diesem Samstagabend auf dem Gelände des Heimathauses ein nasser Schlag ins Gesicht. Sollen doch „Die Minkas“ mit akustischem Neo-Pop auftreten.
Unterm Schirm
Warten auf den Wartesaal

Warten auf den Wartesaal

Sottrum – Die Tür bleibt zu. Noch immer ist der Wartesaal am Sottrumer Bahnhof für die Reisenden geschlossen. Schon seit einiger Zeit bemüht sich die Samtgemeinde, ihn anzumieten und so auszubauen, dass man sich vor Regen oder vor Kälte schützen beziehungsweise auf die Toilette gehen kann. Ende vergangenen Jahres hat das bereits der Samtgemeinde-Ausschuss beschlossen. Ende Oktober hat die Verwaltung verkündet, einen entsprechenden Mietvertrag mit der Eigentümerin, der Deutschen Bahn, ausgehandelt zu haben. Doch passiert ist seitdem nichts.
Warten auf den Wartesaal
Unterwegs im Radlerparadies

Unterwegs im Radlerparadies

Visselhövede – Die Schäfer-Route ist eine Fahrradstrecke, die man auch wunderbar alleine fahren kann – wenn man dies möchte. „Landschaftlich eine sehr schöne Route, und man fährt sehr ungestört“, weiß zum Beispiel Manfred Petersen, Vorsitzender und Tourenleiter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) im Landkreis. In diesem Jahr, das merken er und seine Mitstreiter, ist Radfahren ganz besonders beliebt bei den Urlaubern – auf vielen Routen tummeln sich die Menschen, daher sind auch die Strecken beliebt, die ein wenig abseits der großen und bekannten wie zum Beispiel des Elbe-Radwegs liegen. „Unsere organisierten Touren, die wir gewöhnlich anbieten, mussten wir aufgrund der Pandemie absagen. Aber es sind sehr viele Radfahrer alleine unterwegs“, hat Petersen festgestellt. Vor einigen Jahren ist er die Schäfer-Route bereits gefahren, „damals haben wir diese und viele weitere Touren überprüft“, berichtet er. Denn es galt, die ADFC-Regionalkarte „Radlerparadies Landkreis Rotenburg mit Tagestouren-Vorschlägen“ zu erarbeiten, „und die Touren sind noch immer empfehlenswert“, weiß der Vorsitzende.
Unterwegs im Radlerparadies