Ressortarchiv: Landkreis Rotenburg

Viel zu erzählen

Viel zu erzählen

Rotenburg – Fritz Strunk sitzt mit seiner Frau Eleonore am Esstisch seines Häuschens. Vor sich eine Tasse Tee, daneben das Stövchen, in dem ein Teelicht behaglich flackert, während es draußen ungemütlich wird. Er schwelgt in Erinnerungen und davon hat er in 77 Lebensjahren einige gesammelt. Die bringt er gerade in Buchform – eine Idee seiner Familie. „Der Auslöser waren meine Kinder, die gefragt haben, was ich so alles gemacht habe“, erinnert er sich. Ob es in einem Verlag erscheint oder am Ende ein Stück Familiengeschichte für die Liebsten bleibt, weiß er noch nicht.
Viel zu erzählen
„Der frühe Morgen ist ideal“

„Der frühe Morgen ist ideal“

Rotenburg – Es ist Anfang August, quasi Hochsommer. Die Sonne knallt vom Himmel, die Menschen brauchen regelmäßig Erfrischungen. Und auch die Pflanzen brauchen Hege und Pflege und vor allem viel Wasser, damit sie nicht durchhängen, oder gar vertrocknen. Nicht nur Gartenfans sieht man quer durch die Region mit Schläuchen und Regnern hantieren, sondern auf Sportplätzen sind unzählige Anlagen aktiv und auf den Feldern mussten die Bauern tiefe Löcher bohren, um Grundwasser zu fördern, das mit modernen Maschinen auf Kartoffeln und Co. niederregnet. Aber allzu oft werden nicht nur kleine Gärten, sondern auch riesige Flächen in der prallen Sonne mit dem kostbaren Nass benetzt. Das kann doch irgendwie nicht richtig sein? Wir haben nachgefragt bei Manfred Radtke, Vorsitzender des BUND Rotenburg, was und vor allem wie gegossen werden sollte.
„Der frühe Morgen ist ideal“
Die Naturfreundin

Die Naturfreundin

Stapel – Was im Landkreis Verden Fischerhude ist, ist in der Samtgemeinde Sottrum das 273-Seelen-Dorf Stapel. Denn im kleinen Ort der Gemeinde Horstedt sind besonders viele kreative Menschen zu Hause. Dazu gehört auch Claudia Koppert, die 2003 gleich mit ihrem Roman-Debüt „Allmendpfad“ überregional auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Die Naturfreundin
Weniger Anmeldungen

Weniger Anmeldungen

Rotenburg – Die Freude ist ein wenig getrübt. Zwar haben aus dem ersten Abschlussjahrgang der Integrierten Gesamtschule (IGS) Rotenburg 70 von 145 Schülern den erweiterten Sekunderstufe-I-Abschluss erreicht und damit die Möglichkeit, eine gymnasiale Oberstufe zu besuchen. Aber auf der anderen Seite startet nach den Ferien ein fünfter Jahrgang neu an der IGS, der um etwa zehn Prozent kleiner ausfällt als noch vor einem Jahr.
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Seltener Käfer taucht nun auch in Elm auf

Seltener Käfer taucht nun auch in Elm auf

Elm – „Emus hirtus“ heißt der behaarte Kurzflügler im Fachjargon. Und eben den hat die Ökologische Nabu-Station Oste-Region (ÖNSOR) jetzt wiederholt auf einer naturnahen Weidefläche bei Groß Meckelsen nachgewiesen. „Erstmals konnte der seltene und in Deutschland stark gefährdete Käfer nun auch auf Naturschutzflächen in Elm bei Bremervörde festgestellt werden“, teilt Sarina Pils als Leiterin der ÖNSOR in einem Schreiben an die Kreiszeitung mit. „Der behaarte Kurzflügler ist ein Käfer, der überwiegend auf naturnahen, extensiv genutzten Weideflächen mit Rindern oder Pferden zu finden ist“, erklärt Pils weiter. Der zottelig wirkende Käfer jage im Dung der Weidetiere insbesondere nach Fliegen und Insekten sowie nach deren Larven.
Seltener Käfer taucht nun auch in Elm auf
„Es war und ist ein toller Job“

„Es war und ist ein toller Job“

Lauenbrück – Paukenschlag in der Samtgemeinde Fintel: Tobias Krüger, der amtierende Bürgermeister, wird bei der Wahl 2021 nicht mehr für eine zweite Amtszeit kandidieren. Am Dienstag informierte der Rathauschef die Ratsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter über seinen Entschluss. Ein Gespräch über die Gründe dieser Entscheidung, über erfolgreich bewältigte Vorhaben und über offene Aufgaben.
„Es war und ist ein toller Job“
Schwitscher „Kanari-Haus-Projekt“ muss warten

Schwitscher „Kanari-Haus-Projekt“ muss warten

Schwitschen – Die ehemalige Gaststätte an der Schwitscher Hauptstraße steht seit dem Jahr 2000 komplett leer und sollte im kommenden Monat durch ein Projekt der Künstlerin Freda Heyden wieder ins Rampenlicht gerückt werden. Sollte: „Denn aufgrund der Corona-Beschränkungen müssen wir die Idee leider ins nächste Jahr verschieben“, sagt Heyden, die aus dem Haus, das der Familie Pralle aus Schwitschen gehört, wieder einen Ort der Begegnung machen will.
Schwitscher „Kanari-Haus-Projekt“ muss warten
Hühnerstall statt Sagrada Família

Hühnerstall statt Sagrada Família

Visselhövede – Es sind zwar nicht seine ersten Kinder, aber Luigi ist stolz wie Oskar. Mit entsprechend breiter Brust – pardon, mit geschwollenem Kamm – spielt er darum auch den Chef im Gehege. Auch wenn er paar Köpfe kleiner ist als die Weibchen, lassen sie ihn wohlwollend gewähren. „Die haben schließlich etwas Besseres zu tun“, sagt Cornelia Person und deutet auf die winzigen Federbälle, die auf der großen Freifläche an der Visselhöveder Porrathstraße unterwegs sind.
Hühnerstall statt Sagrada Família
Jeder feiert sein eigenes „Mini-Festival“

Jeder feiert sein eigenes „Mini-Festival“

Rotenburg – 300 statt eigentlich 20 000 Besucher tanzen Freitag- und Samstagabend beim Ferdinands Feld Festival zu elektronischer Musik auf dem Rotenburger Flugplatz. Eine kleinere Ausgabe wird es Corona-bedingt in diesem Jahr. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, sagt Roland Nielebock, einer der Mitveranstalter. Denn finzanziell lohne sich das Festivalwochende mit nur insgesamt 600 Besuchern nicht. „Aber wir wollen damit im Gedächtnis bleiben“, spricht Nielebock für sich, die beiden weiteren Veranstalter Marco Fricke und Benjamin Pekrul sowie die zahlreichen Mitarbeiter, die am Donnerstagnachmittag beim Aufbau helfen.
Jeder feiert sein eigenes „Mini-Festival“
Erste Wasserstofftankstelle für Passagierzüge entsteht in Bremervörde

Erste Wasserstofftankstelle für Passagierzüge entsteht in Bremervörde

Seit Herbst 2018 fahren zwei Wasserstoff-Züge zwischen Buxtehude und Cuxhaven. Es sind die ersten Bahnen im Personenverkehr überhaupt, die mit dieser Technik ausgestattet sind. In Bremervörde entsteht nun die nächste Weltneuheit für sie.
Erste Wasserstofftankstelle für Passagierzüge entsteht in Bremervörde
Zwei für Ahausen

Zwei für Ahausen

Ahausen – So langsam haben sie sich eingefunden in die Arbeit. Das sagen Corinna Ader-Schumann (SPD) und Jörg Küsel (CDU), die seit Anfang Juli als Bürgermeisterin und Allgemeiner Verwaltungsvertreter in Ahausen schalten und walten. Sie haben das Amt von Claus Kock (CDU) übernommen, der Ende Juni kurzfristig seinen Rücktritt öffentlich gemacht hat und nur noch reguläres Ratsmitglied in der zweitgrößten Sottrumer Mitgliedsgemeinde ist.
Zwei für Ahausen
Hilfen für den Alltag

Hilfen für den Alltag

Rotenburg – Wer sich in einem neuen Land integrieren möchte, braucht vor allem eines: die Sprache. „Sie ist das A und O, immens wichtig und die Voraussetzung für alle Lebenssituationen“, sagt Dörte Erber, Koordinatorin Sprachförderung beim Landkreis Rotenburg. Insbesondere im Zuge der großen Flüchtlingswelle sind viele Migranten in den Landkreis gekommen. Während es die Männer einfacher haben, Deutschkurse besuchen und darüber Arbeit bekommen, sind Frauen oft erstmal Zuhause, kümmern sich um die Kinder. Daher hat Erber das Projekt „Mama lernt Deutsch“ nach Rotenburg geholt. In diesem Deutschkurs nur für Frauen bekommen Mütter die M��glichkeit, an der gleichen Grundschule wie ihre Kinder zu lernen.
Hilfen für den Alltag
Gemeinde verliert Einwohner

Gemeinde verliert Einwohner

Scheeßel – Die Gemeinde Scheeßel hat im Vergleich zum Vorjahr 23 Einwohner verloren. Laut einer neuen Auswertung der Verwaltung gab es zum Stichtag am 30. Juni 12 862 Bürger, die ihren Hauptwohnsitz an der Beeke hatten. Damit bewegt sich die Kommune mit Blick auf die jüngere Vergangenheit zahlentechnisch auf etwa gleichbleibendem Niveau.
Gemeinde verliert Einwohner
Waldklassenzimmer gibt‘s nicht mehr

Waldklassenzimmer gibt‘s nicht mehr

Visselhövede – Vor exakt zehn Jahren wurde das Projekt Waldklassenzimmer im Visselhöveder Majorsbruch auf der ehemaligen Grillstätte am Festplatz gebaut, jetzt ist davon nur noch wenig zu sehen. Denn der Visselhöveder Bauhof ist dabei, mit einem Bagger die Reste des einstmals ehrgeizigen Projekts abzutragen.
Waldklassenzimmer gibt‘s nicht mehr
Die Population nimmt zu

Die Population nimmt zu

Worth – Bunt wie ein „fliegender Tuschkasten”, manche sprechen auch von „fliegenden Edelsteinen”: Auf jeden Fall sind viele Naturfreunde seit eh und je von diesen kleinen Federschönheiten, den Eisvögeln, fasziniert. Der Nabu Rotenburg, mit seinen mehr als 3 000 Mitgliedern zuständig für den ehrenamtlichen Naturschutz im Südkreis, hat den Eisvögeln in einem umfangreichen Programm einen besonderen Stellenwert eingeräumt. Jürgen Hicke, Vorgänger vom Nabu-Vorsitzenden Roland Meyer, war es, der vor rund 20 Jahren den überregional bekannten Eisvogelbrutcontainer entwickelt hat, um den zeitweise stark in seinem Bestand dezimierten Fisch- und Insektenjäger zu retten. Inzwischen, seit gut vier Jahren, gibt es dieses Nabu-Eisvogelteam, das sich den Schutz dieser kleinen Vögel auf seine Fahnen geschrieben hat: Holger Bargemann, Heike Vullmer, und Henrik Scheunemann.
Die Population nimmt zu
„Das ist eine Ruheoase“

„Das ist eine Ruheoase“

Tiste/Stemmen – Jürgen Otten (68) und Friedhelm Gahlau (53) haben eine außergewöhnliche Aufgabe: Sie sind „gute Laune-Bringer“, Geschichtenerzähler, Wissensvermittler und Wochenendgestalter. Sie bringen kleine und große Besucher zum Lachen, sie lachen selber gerne. Ab und zu setzen sie sich auch einmal auf die selbst gebaute Holzlore und fahren ins Moor. Dort setzen sie sich auf den Aussichtsturm und atmen einfach mal durch. „Das ist eine Ruheoase. Wenn ich da sitze und den Blick schweifen lasse, das ist wie eine Woche Urlaub“, berichtet Gahlau. „Seit meiner Jugend verbinde ich ganz viele positive Erlebnisse mit dem Moor - das hat mich sicher geprägt“, ergänzt Otten.
„Das ist eine Ruheoase“
Unter neuer Leitung

Unter neuer Leitung

Rotenburg – 20 Berufsjahre hat Käthe Jans an der Rotenburger Bernhard-Röper-Schule verbracht – jetzt verabschiedet sich die 63-Jährige in den Ruhestand. Ihre Nachfolge tritt eine Frau an, die inzwischen seit 22 Jahren an der privaten Förderschule unterrichtet: Simone Broocks. Dass es zu einer internen Lösung gekommen ist, freut nicht nur die beiden Pädagoginnen, sondern auch Stefan Jacobsen, den kaufmännischen Vorstand des Vereins Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg. Dieser Verein ist Träger der Schule, die 1983 entstanden ist und ihren Platz am Rotenburger Bahnhof hat.
Unter neuer Leitung
Ehemaliger Leiter der Wittorfer Schule getötet

Ehemaliger Leiter der Wittorfer Schule getötet

Neuenkirchen – Bei dem am Neuenkirchener Lohweg (Heidekreis) am Montagabend getöteten 70-jährigen Mann handelt es sich nach Informationen unserer Zeitung um einen ehemaligen Lehrer und Schulleiter der Wittorfer Grundschule, der von 1984 an Rektor und aus gesundheitlichen Gründen zum 1. Februar 1999 aus dem Dienst ausgeschieden war. Seine ebenfalls wahrscheinlich durch ein Gewaltverbrechen ums Leben gekommene Frau war auch Lehrerin und hatte nach Informationen der Böhme-Zeitung zuletzt am Wohnort des Paares in Neuenkirchen unterrichtet.
Ehemaliger Leiter der Wittorfer Schule getötet
Chiara möchte verlängern

Chiara möchte verlängern

Rotenburg – Der Kartoffelmarkt fällt aus, und damit kommt es in diesem Jahr auch nicht zur Krönung einer neuen Kartoffelkönigin – zumindest dann nicht, wenn auf einen würdigen Rahmen Wert gelegt wird. Deshalb könnte die Amtszeit von Chiara I. um ein Jahr verlängert werden. „Ich würde das gerne machen“, sagt die 22-jährige Chiara Safari. Ganz ähnlich sieht es auch Benjamin Roolfs als Leiter der Rotenburger Tourist-Information im Info-Büro der Kreisstadt: „Auch ich würde ihre Amtszeit gerne um ein Jahr verlängern.“ Alles klar also? Nicht ganz, denn die Kartoffelkönigin beendet im September ihr duales Studium und weiß noch nicht genau, wie es beruflich für sie weitergeht. Bleibt sie in der Region, könnte sie weiterhin die Krone tragen. Eine Entscheidung fällt in den kommenden Wochen, sagt sie.
Chiara möchte verlängern
Mit dem Blick nach vorne

Mit dem Blick nach vorne

Bötersen – Der Dorfladen Bötersen, der noch nicht einmal ein Jahr lang seine Pforten geöffnet hat, war gerade über die Findungsphase hinaus, als die Betreiber von den Maßnahmen im Zuge der Viruseindämmung überrascht wurden. Der Lebensmittelhandel, der sich einer gesteigerten Nachfrage erfreuen durfte, musste besonders während des Lockdowns einige Änderungen in Kauf nehmen. Aber wie steckt ein derart junges Kleinunternehmen wie der Dorfladen diese besondere Situation weg?
Mit dem Blick nach vorne
Kitzrettung: Mehr als 70 Tiere vor dem Tod bewahrt

Kitzrettung: Mehr als 70 Tiere vor dem Tod bewahrt

Mehr als 70 Rehkitze haben Freiwillige aus der Region Rotenburg in diesem Jahr retten können. Das Netzwerk steht früh auf, um die Tiere vor dem Mähtod zu schützen. Nun hat es auch technisch aufgerüstet.
Kitzrettung: Mehr als 70 Tiere vor dem Tod bewahrt
Überangebot in der Visseler Kleiderkammer

Überangebot in der Visseler Kleiderkammer

Visselhövede – Das Thema Nachhaltigkeit bekommt immer mehr Bedeutung, und bei der Kleiderkammer des DRK-Ortsvereins Visselhövede wird das schon seit eh und je umgesetzt. Gut erhaltene Kleidung, Schuhe und Accessoires finden dort einen neuen Besitzer. „Vor Corona hatten wir bis zu zwölf Interessenten, die vorbeischauten. Nun sind es gerade mal drei oder vier. Deshalb haben wir zurzeit ein Überangebot“, erklärt Sabine Coors von der Kleiderkammer.
Überangebot in der Visseler Kleiderkammer
Türme reisen nachts

Türme reisen nachts

Westerwalsede – Gegen vier Uhr morgens am Mittwoch erreicht SLT-Mitarbeiter Alexander Brinkmann mit seinem Konvoi mit der tonnenschweren Fracht sicher und ohne Zwischenfälle den Zielort bei Kreepen in der Gemeinde Kirchlinteln. Die Abladestelle, die er und seine Kollegen mit ihren drei wuchtigen Fahrzeugen ansteuern, ist der neue Windpark an der Kreisgrenze bei Rahnhorst in der Gemeinde Westerwalsede. Daher führt die Strecke des Schwertransports mit dem Turm des ersten Windrads auch über das Gebiet des Landkreises Rotenburg. Mit 50 Metern Länge und 130 Tonnen Eigengewicht sind bei der ersten Lieferung schon die beiden größten Teile dabei. Die Topsektion des Turms ist mit 39 Metern und 100 Tonnen der kleinere Bruder der unteren beiden Segmente.
Türme reisen nachts
Abschied vom Team Klingbeil

Abschied vom Team Klingbeil

Elf Jahre lang hat Steffen Meyer aus Wittkopsbostel für Lars Klingbeil (SPD) gearbeitet, als wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 2018 als Büroleiter des Generalsekretärs. Doch am 7. August tritt er zum letzten Mal in dieser Funktion in das Willy-Brandt-Haus in Berlin. Er möchte sich Zeit für die Familie nehmen. Dass er nochmal in die Politik zurückkehrt, schließt Meyer aber auch nicht aus.
Abschied vom Team Klingbeil
Da geht noch was

Da geht noch was

Rotenburg – Der Ausbildungsmarkt im Landkreis Rotenburg zeigt sich von Corona eher unbeeindruckt. Die Zahl der Lehrstellen und die der Bewerber bewegt sich auf Vorjahresniveau. Das teilt der Rotenburger Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit, Oliver Lemke, in einem Gespräch mit der Rotenburger Kreiszeitung mit.
Da geht noch was
Eine zweite Chance

Eine zweite Chance

Rotenburg – Es gibt unterschiedliche Gründe, warum jemand seinen Schulabschluss per Abendkurs an der Volkshochschule (VHS) Rotenburg nachholt: Gesundheitliche oder wie im Fall des diesmal ältesten Teilnehmers mit Anfang 40: Er hat eine handwerkliche Ausbildung, möchte aber nun umschulen. 15 Kurs-Teilnehmer haben am Montag im Kantor-Helmke-Haus ihre Zeugnisse erhalten.
Eine zweite Chance
Diskutabler Insektenhort

Diskutabler Insektenhort

Hellwege – Der Büschelschön ist schon verblüht. Nur noch vereinzelt ist hier und da einer der lila Farbtupfer zu erkennen. Peter Erfurt deutet auf eine Hummel. „Hier sucht noch eine die letzte Nahrung.“ Statt des Büschelschöns sind es mittlerweile die Sonnenblumen, die die Blicke an der Straße zwischen Hellwege und Stelle auf sich ziehen – und das noch einige Wochen lang.
Diskutabler Insektenhort
Von Schutzengeln und Film-Träumen

Von Schutzengeln und Film-Träumen

Mulmshorn – „Es regnet immer noch, das geht jetzt schon fünf Wochen so. Ich sitze vor meinem Fenster und starre in den grauen Himmel. Dicke Tropfen fallen auf die Erde.“ Mit diesen Sätzen beginnt das Erstlingswerk „Irgendwann sehen wir uns wieder“ der Mulmshornerin Kristin Stüring, das sie unter ihrem Mädchennamen Kristin Pluskota 2015 veröffentlicht hat.
Von Schutzengeln und Film-Träumen
Künstler gehen in die Offensive

Künstler gehen in die Offensive

Visselhövede – Maler, Musikern, Bildhauer, Fotografen und viele andere Kulturtreibende haben im „ArtOutlet“ im Visselhöveder Gewerbecampus Lehnsheide ein neues Zuhause gefunden. Und Kunst lebt bekanntlich davon, dass Zuschauer sie angucken oder hören können. Aber das ist zu Corona-Zeiten kaum oder gar nicht möglich.
Künstler gehen in die Offensive
Richtfest an der Hemslinger Krippe

Richtfest an der Hemslinger Krippe

Hemslingen – In ganz kleiner Runde wurde jetzt in Hemslingen das Richtfest des Anbaus der Kindertagesstätte an der Grundschule gefeiert. In dem Anbau richtet die Gemeinde die Krippe mit 15 Plätzen ein. Bürgermeister Henry Gerken (SPD) bedankte sich bei den Zimmerleuten und bei Klaus Blumenhage vom Rotenburger Architekturbüro Axel Zimmermann, das den Bau geplant hatte und natürlich die Bauphase begleitet. Die ersten Erdarbeiten erfolgten im März. Dann kam die Corona-Pandemie auch nach Hemslingen, sodass die angeordneten behördlichen Maßnahmen zum Eindämmen der Pandemie die Bauphase zunächst eine wenig verzögert haben. Im April und Mai kam das Projekt allerdings in Gang. „Die Außenfront der Turnhalle ist fertiggestellt, sodass nach Ende der Ferien der Sportbetrieb wieder aufgenommen werden kann“, sagt Gerken und hofft, „dass wir voraussichtlich im Januar 2021 mit dem Betrieb der Krippen starten können“.
Richtfest an der Hemslinger Krippe
„Unkompliziertes Engagement“

„Unkompliziertes Engagement“

Wittorf – Da zu Corona-Zeiten viele Menschen ihre nähere Umgebung neu entdecken, war es Jürgen Rosebrock aus Düsternheide schon lange ein Dorn im Auge, dass der Unterstand für Wanderer oder Radfahrer marode war. „Schnell konnte er den Fachmann Gerhard Weigel für eine Sanierung gewinnen“, teilt Wittorfs Ortsbürgermeister Heiner Gerken (Grüne) mit. Das sei nicht nur eine tolle Idee, sondern auch ein bestes Beispiel für „unkompliziertes Bürgerengagement“. Der Unterstand ist übrigens mit einer Notfallkennzeichnung versehen, damit Rettungskräfte wissen, wo sie in der Feldmark im Falle des Falles hinmüssen.  jw
„Unkompliziertes Engagement“
Geburt bleibt Familienerlebnis

Geburt bleibt Familienerlebnis

Rotenburg – Im Agaplesion Diakonieklinikum sind Geburten an der Tagesordnung. In Zeiten von Corona gibt es aber erhöhte Hygienevorschriften. Eine Maßnahme ist zum Beispiel das permanente tragen von Mund-Nasen-Schutz. Einer Hebamme erschwert das die Arbeit, denn in diesem Beruf sind Mimik und Gestik sehr wichtig. „Ein aufmunterndes Lächeln in manch einer schweren Situation ist eine große Hilfe, es ermutigt die Frauen und die Partner. Derzeit sind deshalb für uns liebe und helfende Worte umso wichtiger, um auf andere Art und Weise ein Lächeln schenken zu können“, berichtet die Leitende Hebamme im Rotenburger Krankenhaus, Mareen Kristin Michaelis.
Geburt bleibt Familienerlebnis
Digital durch die Natur

Digital durch die Natur

Scheeßel – Was kann man in einem Sommer tun, in dem das Reisen wegen einer Pandemie nur eingeschränkt möglich ist? Radfahren vor der Haustür. Das klingt jetzt erstmal nicht so spannend, schließlich kennt man das, was vor der Haustür ist, schon. Oder? Dass das nicht so ist, hat der Autor gemerkt, während er mit der App „Komoot“ die Radtour „Vareler Heide“ getestet hat. Dabei zeigte sich, dass auch jemand, der schon viele Jahr im Landkreis lebt, noch viel Neues entdecken kann.
Digital durch die Natur
Ein Stück kulturelle Normalität

Ein Stück kulturelle Normalität

Rotenburg – Petrus muss einen Sinn für Humor haben – anders war der blaue Himmel über dem Wachtelhof für die Zeit der Heinz-Erhardt-Lesung im Garten des Gourmettempels nicht zu erklären, kurz bevor sich am frühen Sonntagabend nach dem letzten „Noch-n Gedicht“ die Schleusen wieder öffnen sollten. Da hatten die Besucher der coronagerecht für Pärchen, Familien und Gruppen aufgebauten Sitze bereits zwei Stunden Wortergüsse, verdrehte Redensarten, Lautmalereien und Lieder unter freiem Himmel genossen. Und nicht nur ihnen merkte man die Dankbarkeit für ein Stück kultureller Normalität an – auch der Bremer Schauspieler Christian Schliehe, zum dritten Mal für die Benefizveranstaltung der Kenia-Hilfe in Rotenburg, wuchs beim ersten Live-Auftritt seit März mit viel Spielfreude sichtlich über sich hinaus.
Ein Stück kulturelle Normalität
Dreeßel statt Jahrmarkt

Dreeßel statt Jahrmarkt

Dreeßel – Mit derzeit 74 Einwohnern gehört Dreeßel zu den kleinsten Ortschaften der Stadt Visselhövede. Dennoch gibt es in dort derzeit einen Mini-Jahrmarkt. Ein großer Fischwagen und eine Bude für Schmalzgebäck und Crepés stehen vor dem Hof von David Ahlden. Calamares, Backfisch mit Kartoffelsalat, Rollmops, Fischbrötchen in verschiedenen Varianten, das ist alles von freitags bis sonntags in seinem „Kapitäns Dinner“ erhältlich.
Dreeßel statt Jahrmarkt
In die Jahre gekommen

In die Jahre gekommen

Rotenburg – Die Stadt Rotenburg macht sich an die Arbeit, um die beiden Spielplätze an der Straße „Zum Eichhoop“ in der Luhne sowie an der Helmut-Tietje-Straße im Bereich der Brockeler Straße / Ecke Brockmanns Wiesenweg auf Vordermann zu bringen. Und sie nimmt dafür auch reichlich Geld in die Hand. Das teilt Andreas Bunk vom Bauamt in einer Sitzung des Rotenburger Jugendausschusses mit. Er stellt die aktuelle Planung vor. Bis zum Winter sollen die beiden Plätze fertig sein, erklärt Bunk.
In die Jahre gekommen
Wo die Seele baumelt

Wo die Seele baumelt

Horstedt – Etwa 50 Kilometer ist sie lang, die Kräuterroute. Sie führt, wenn man zum Beispiel in Sottrum beginnt, über Stapel nach Horstedt, weiter geht es über Nartum, Gyhum, Mulmshorn und Bötersen. Es ist eine Strecke, auf der man „die Seele baumeln lassen kann“, sagt Susanne Lohmann, denn sie führt quer durch die schöne Natur der Region, über Kreis- und Nebenstraßen, Landwirtschaftswege oder separate Radwege, durch Felder, Wiesen und Waldstücke von Ort zu Ort. Und nicht nur die Hauptstrecke ist interessant, sie bietet auch viele kleine Abstecher, nicht nur für Fahrradfahrer – auch zu Fuß kann man Teile erkunden. Das mache Lohmann gerne bei einem Spaziergang mit ihrem Hund. Dabei gibt es viele einheimische Kräuter an ihren natürlichen Standorten zu entdecken – ganz, wie es der Name verspricht.
Wo die Seele baumelt
Neustart mit Preissenkung

Neustart mit Preissenkung

Sottrum – Nach vier Monaten Zwangspause darf der Sottrumer Bürgerbus im August wieder seinen Betrieb aufnehmen. Zwar gelten mit Start am 3. August Corona-bedingt besondere Bedingungen, dafür wird die Fahrt bis auf Weiteres günstiger. „Um trotz der Corona-Krise das Bürgerbusfahren wieder attraktiv zu machen, wollen wir die Einzelfahrscheine innerhalb der Samtgemeinde für die Fahrgäste vorübergehend verbilligen“, so der Vorsitzende des Sottrumer Bürgerbusvereins, Ulrich Thiart, in einer Pressemitteilung. Demnach zahlen Erwachsene dann einen Euro für die einfache Fahrt, Kinder bis 14 Jahre nur 50 Cent.
Neustart mit Preissenkung
Metronom legt Sommerprogramm vor

Metronom legt Sommerprogramm vor

Hartböhn – Lange war es pandemiebedingt still um die Theatermacher vom Metronom in Hütthof. Von der Idee, wenigstens das alljährliche „Kinder machen Theater“ unter freiem Himmel abzuhalten, und der Begeisterung, mit dem Piratenplatz der Hartböhner Zimmerleute ein geeignetes Gelände gefunden zu haben, war es nicht mehr weit bis zu einer eigenen Inszenierung, dem „Teufel mit den drei Goldenen Haaren“, einem märchenhaften Erzähltheaterstück mit Musik nach F.K. Waechter, die am Samstag, 8. August, Premiere feiert. Die mehr als 30 Rollen werden allesamt von Karin Schroeder und Moritz von Zeddelmann gespielt.
Metronom legt Sommerprogramm vor
Gemeinschaftsprojekt: Geflüchtete bauen Picknickbänke für die Nordpfade
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Gemeinschaftsprojekt: Geflüchtete bauen Picknickbänke für die Nordpfade

Die Holzwerkstatt auf dem Campus in Unterstedt, auf dem zahlreiche Flüchtlinge untergebracht sind, gibt es bereits seit 2018. Jetzt nutzen die Teilnehmer dieser Einrichtung die Möglichkeit, um den Rotenburgern etwas zurückzugeben und ihnen "Danke" zu sagen: Sie bauen Picknickbänke, die an den 24 Nordpfaden als Rastplätze für die Wanderer dienen.
Gemeinschaftsprojekt: Geflüchtete bauen Picknickbänke für die Nordpfade
Schulter an Schulter gegen Clan-Kriminalität - wie Polizei und Kommunen zusammenarbeiten

Schulter an Schulter gegen Clan-Kriminalität - wie Polizei und Kommunen zusammenarbeiten

Rotenburg – Schon bald wollen die Polizeiinspektion Rotenburg, der Landkreis Rotenburg und die Kommunen eine gemeinsam erarbeitete Erklärung zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Clan-Kriminalität unterschreiben. Das teilt Torsten Oestmann als Leiter der Polizeiinspektion auf Anfrage der Kreiszeitung mit. Oestmann spricht von einer „Sicherheitspartnerschaft“, auf die man sich bei einem Treffen vor wenigen Tagen im Kreishaus geeinigt habe. Die Polizei hatte dazu eingeladen, Landrat Hermann Luttmann (CDU) saß als Gastgeber mit am Tisch, dazu kamen auch die anderen Hauptverwaltungsbeamten aus den Städten und Gemeinden.
Schulter an Schulter gegen Clan-Kriminalität - wie Polizei und Kommunen zusammenarbeiten
Per App zum Traumberuf

Per App zum Traumberuf

Rotenburg – Wenn man Lars Grewe Glauben schenkt, dann spielt sich hinter den Türen seiner Personal- und Unternehmensberatung gerade eine digitale Revolution ab. Schon 1996, als der Rotenburger Visionär sich anschickte, mit „UP Consulting“ den Bereich der Bildungsorientierung für Schüler zu erobern, bescheinigte ihm das Handelsblatt, „kurz vor dem Durchbruch“ zu sein. „Nun ist es wirklich soweit“, konstatierte der Mittfünfziger in der vergangenen Woche vor geladenen Gästen, darunter die Landtagsabgeordneten Eike Holsten und Marco Mohrmann (beide CDU) sowie Bürgermeister Andreas Weber (SPD).
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Leidenschaft Modellflug

Leidenschaft Modellflug

Hellwege – Gastwirt Wolfgang Kaiser (71), der mit seiner Frau Marianne das 108 Jahre alte Lokal „Kaisers Gasthaus” am Rande von Hellwege gleich neben den saftig-grünen Wümmewiesen führt, streicht vorsichtig über die Tragflächen eines Flugzeugmodells. „Dieses Virus Modellflug, wenn man es erst einmal bekommen hat, wird man nicht wieder los. Ich blättere in einer Fachzeitung, bin plötzlich fasziniert vom Design eines bestimmten Flugzeugs. Dann schlafe ich eine Nacht darüber und am nächsten Morgen weiß ich, dass ich dieses Modell baue“, erklärt Kaiser.
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Wasser marsch in der virtuellen Welt

Wasser marsch in der virtuellen Welt

Helvesiek – Wer rastet, der rostet, fordert der Volksmund uns auf, zur Tat zu schreiten – das ist im Leben nicht anders als bei der Feuerwehr. Denn wenn es brennt oder ihre Hilfe anderweitig gefragt ist, bei Unfällen oder umgestürzten Bäumen zum Beispiel, muss jeder Handgriff sitzen. Normalweise wird das unter den Kameraden regelmäßig in der Gemeinschaft trainiert – an den Dienstabenden. Nur hat der Übungsbetrieb, bei dem man sich logischerweise nicht so einfach aus dem Weg gehen kann, in den vergangenen Monaten wegen Corona ruhen müssen – so auch bei der Ortswehr Hevesiek. Die aber zeigt sich erfinderisch, hat aus der Not eine Tugend gemacht – und ihr Brandschutz-Training prompt ins Internet verlegt. „Und das funktioniert, auch wenn wir das Rad nicht neu erfunden haben, erstaunlich gut“, spricht Bernd Viets, Gruppenführer der Helscher, aus Erfahrung.
Wasser marsch in der virtuellen Welt
Wohlfühloase im eigenen Garten

Wohlfühloase im eigenen Garten

Rosebruch – Liegestühle auf feinem, weißem Sandstrand, eine Cocktailbar, die keine Wünsche offenlässt, und einige Palmen: Das ist die Wohlfühloase von Sabine und Helmut Sündermann. Nur, dass sie nicht – wie man meinen möchte – in der Karibik liegt, sondern mitten in Rosebruch – in der Heide. Das Ehepaar hat sich ihr kleines Urlaubsparadies, das Kuba heißt, in ihrem Garten gestaltet. Und das nicht erst seit Corona.
Wohlfühloase im eigenen Garten
Sie wollen was zurückgeben

Sie wollen was zurückgeben

Rotenburg – Erstklassige Arbeit. Das erkennt selbst der Laie, während Toni Glüsing vom Rotenburger Bauhof noch die letzten Schrauben festzieht, um die beiden Picknickbänke im Boden zu verankern. Es sind die ersten von zunächst 13 Rastplätzen, die nach und nach für die Nordpfade geschaffen werden sollen. Der Bedarf ist groß, sagt Udo Fischer, Geschäftsführer des Touristikverbandes Landkreis Rotenburg (Tourow), während sich die Teilnehmer der Einweihung nach und nach am Unterstedter Wehr direkt an der Wümme einfinden. Sie kommen mit großer Freude und bei bestem Wetter. Wanderer und Radfahrer sind zu sehen. Es riecht ein wenig nach Urlaub.
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Hundert Jahre Treue

Hundert Jahre Treue

Scheeßel - Von Ulla Heyne. Abschied nehmen hieß es am letzten Schultag gleich für mehrere Mitglieder des Kollegiums der Eichenschule. Mit Siegfried Flaßpöhler, Werner Cords und Joachim Baudisch gehen drei ganz unterschiedliche Menschen und Pädagogen in den Ruhestand, die jeder auf seine Weise das Gesicht der Eichenschule geprägt haben. Das wurde in zahlreichen Ansprachen deutlich.
Hundert Jahre Treue
Ein Rekordjahr

Ein Rekordjahr

Rotenburg – Der Rotenburger Wilfried Glauch, seit sieben Jahren ehrenamtlicher Nabu-Storchenbetreuer für den Südkreis, darf zurecht ein wenig stolz sein: Das Jahr 2020 war in der Weißstorchenpopulation ein Rekordjahr. Inzwischen gibt es im südlichen Teil des Wümmekreises 15 belegte Horste, in denen 38 Jungstörche zur Welt kamen. Ein großer Sprung nach oben, denn Glauch hatte 2013 sein Ehrenamt mit zwei Horsten und fünf Jungstörchen übernommen.
Ein Rekordjahr
Schneller, einfacher, lebendiger

Schneller, einfacher, lebendiger

Visselhövede – Den neuen Hund mit einem Klick bei der Stadtverwaltung für die Steuer registrieren lassen, die Nummer des Gartenwasserzählers durchgeben oder sich ruckzuck zur Ausleihe von spannender Lektüre in der Stadtbücherei anmelden: All das muss bis Ende 2021 in den Rathäusern der niedersächsischen Kommunen online möglich sein. Dazu braucht es aber auch einen einfach und effektiv funktionierenden digitalen Auftritt der Verwaltungen beziehungsweise eine intuitiv zu bedienende Website. Und die geht in wenigen Wochen in Visselhövede an den Start. Denn Jonas Hermonies vom Bürgerbüro im Rathaus ist zurzeit dabei, die neue Internetpräsenz der Stadt mit Inhalten zu füllen.
Schneller, einfacher, lebendiger
41-Jähriger sitzt im Gefängnis

41-Jähriger sitzt im Gefängnis

Visselhövede – Er hat in den vergangenen Wochen für Angst und Schrecken in Visselhövede gesorgt, jetzt sitzt er im Gefängnis. Der 41-jährige, polizeibekannte ehemalige Visselhöveder, der jetzt in Rotenburg gemeldet ist, wurde von der Visselhöveder Polizei verhaftet, nachdem ihn einer der Beamten auf der Straße erkannt hatte. Nach einer Nacht in der Zelle der Rotenburger Inspektion wurde der 41-Jährige dem Haftrichter in Verden vorgeführt. „Jetzt sitzt der Mann ein, weil ein Haftbefehl gegen ihn vorlag“, bestätigt Polizeisprecher Heiner van der Werp. Dem Mann werden außerdem nicht nur aktuelle Diebstähle landwirtschaftlicher Fahrzeuge, sondern auch Brandstiftungen vorgeworfen. In der Nacht zum 1. Juli waren unter anderem 200 Rundballen Stroh am Visselhöveder Gewerbegebiet in Flammen aufgegangen. Auch für Sachbeschädigungen an Autos in den vergangenen Tagen soll der Mann verantwortlich sein.  jw
41-Jähriger sitzt im Gefängnis