Ressortarchiv: Landkreis Rotenburg

Mehr Flexibilität für Eltern

Mehr Flexibilität für Eltern

Rotenburg – Wie wichtig Kinderbetreuung ist, hat sich in der Corona-Krise gezeigt. Homeoffice, -Schooling, Kinderbetreuung, Haushalt. Alles musste nebeneinander funktionieren. Und tat es oft nicht, ist die Erfahrung von Ina Helwig vom Familienforum Simbav, die dabei nicht nur über Erfahrungen aus ihrem Bekanntenkreis spricht, sondern auch über viele Gespräche mit Eltern, die sie bei Simbav geführt hat. Wie zufrieden aber Familien generell mit der Kinderbetreuung in Rotenburg und ihrem Familienleben sind, das haben Helwig und Kerstin Blome, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, bereits im vergangenen Herbst in einer Studie abgefragt. Die Ergebnisse wird Blome heute Abend in der Ratssitzung vorstellen und einen Ausblick darauf geben, was die Politik machen kann, um Familien mehr zu unterstützen.
Mehr Flexibilität für Eltern
Abschied mit Einlasskontrolle

Abschied mit Einlasskontrolle

Bothel – Die Oberschule Wiedau-Schule hatte zu einer kleinen Abschiedsfeier für die entlassenen Schüler geladen – nur in einem völlig anderen Rahmen als gewohnt. Denn Corona wirbelt alles durcheinander, auch das Botheler Schulleben. So stand ein Abschied in mehreren Durchgängen von jeweils bis zu 45 Minuten Dauer unter freiem Himmel auf dem Schulhof nach einem Hygienekonzept mit Einlasskontrolle, Dokumentation der Anwesenden und maximal zwei Begleitern pro Schüler auf dem Programm.
Abschied mit Einlasskontrolle
Fremder Müll vor der Haustür

Fremder Müll vor der Haustür

Kettenburg – Fällt bei ihr im Haushalt Altglas an, stoppt die Visselhövederin Wiebke Brandt auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz in Hodenhagen (Heidekreis) am Altglascontainer in Kettenburg. „Der liegt fast auf dem Weg und so kann ich die Gläser und Flaschen einfach und ohne großen Umweg entsorgen.“ Aber jetzt hat sie leidvoll erfahren müssen, dass sie sich auch um die Müllentsorgung fremder Menschen kümmern muss.
Fremder Müll vor der Haustür
Krisenmanagement inklusive

Krisenmanagement inklusive

Scheeßel – Eigentlich wollte Lea Reibiger an diesem Vormittag, einem der letzten vor dem „großen Tag“ Werbung machen. Werbung für eine Tätigkeit, die sie die vergangenen knapp zwölf Monate ausgeübt hat und die in der großen Pressekonferenz gipfelt, mit der das Theater Bremen seine neue Spielzeit unter dem Einfluss von Corona vorstellt. Dann wird die 19-Jährige wie in den vergangenen Monaten Ansprechpartnerin für Journalisten sein, Pressemappen verteilen, Fragen beantworten – zum letzten Mal, bevor ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kultur in einigen Wochen endet. Ein Nachfolger ist inzwischen gefunden. Seine Einarbeitung ist die letzte „Amtshandlung“ der Scheeßelerin.
Krisenmanagement inklusive
Unter erschwerten Bedingungen

Unter erschwerten Bedingungen

Sottrum – Immerhin ein halbes Jahr hat die Gemeinde Sottrum nun Zeit. Am Montag hat der Rat den diesjährigen Haushalt verabschiedet. Nicht nur wegen der Corona-Krise deutlich verspätet und mit einem dicken Minus von rund 646 000 Euro im Ergebnishaushalt. Für die Vorberatungen in den Fachausschüssen würde deswegen die Devise „kräftig sparen“ ausgerufen. Doch aus Sicht der Verwaltung wurde diese nicht konsequent genug befolgt. Gemeindedirektor Holger Bahrenburg jedenfalls wünschte sich, dass der beschworene Rotstift ein wenig mehr zum Tragen gekommen wäre. Der aktuelle Haushalt sei dennoch eine Arbeitsgrundlage – „wohlwissend, dass wir in diesem Jahr nicht alles mehr umsetzen können“, sagte er.
Unter erschwerten Bedingungen
Gesichter gegen Rassismus

Gesichter gegen Rassismus

Die Aufmerksamkeit wecken, gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit angehen: Das ist das Ziel des Projekts „Mein Gesicht gegen Rassismus“. Damit können Schüler von IGS und Ratsgymnasium nun ein Zeichen setzen.
Gesichter gegen Rassismus
Sommer statt Herbst

Sommer statt Herbst

Ahausen – So ganz ohne soll das Jahr dann doch nicht vorüberziehen. Obwohl seit Kurzem nun endgültig klar ist, dass es keinen Ahauser Herbst geben wird, hat sich der Heimatverein zusammengesetzt und nach einer anderen Möglichkeit gesucht, doch noch etwas auf die Beine zu stellen. Herausgekommen ist der Ahauser Sommer – vier Veranstaltungen wollen die Mitglieder auf die Beine stellen. Geplant sind bislang drei Konzerte und eine Lesung. Den Auftakt machen die „Folx Singer“ am Freitag, 17. Juli ab 19.30 Uhr auf dem Gelände des Heimatvereins.
Sommer statt Herbst
Entzerrung statt Gedränge

Entzerrung statt Gedränge

Lauenbrück – Der Tag der Konfirmation – vielen ist er nicht nur wegen der Geschenke noch in guter Erinnerung. Unter Glockengeläut ging es damals in die festlich geschmückte Kirche, natürlich in schmucker Garderobe. Das Haus war voll: Eltern, Großeltern, Geschwister, Onkel, Tanten, Paten – sie alle saßen vereint auf den Bänken, um Zeuge der Einsegnung zu werden. Da wurde vor Rührung schon so manche Träne verdrückt. Man stimmte in den Gemeindegesang ein, vielleicht von einem Chor begleitet. Und nach dem Gottesdienst? Da ging es geschlossen zur Familienfeier in die Gaststätte, um sich das üppige Mahl schmecken zu lassen.
Entzerrung statt Gedränge
Das erste Auto wird Oldtimer

Das erste Auto wird Oldtimer

Rotenburg/Wohlsdorf – „Das ist mein erstes Auto, ich habe es mir mit 18 Jahren für 750 Euro gekauft“, berichtet Gunther Lengen stolz. Ein roter Peugeot 205 CTi mit schwarzem Verdeck steht in der Werkstatt. Das H-Kennzeichen glänzt noch, ein Oldtimer. „Eineinhalb Jahre bin ich dieses Auto gefahren, seitdem stand es sich in einer Garage kaputt“, bedauert Lengen. Vor zehn Jahren nahm sich der heute 33-Jährige vor, den Peugeot zu restaurieren, aber irgendwas kam immer dazwischen. „Es hat einfach nicht gepasst“, so Lengen. Doch das Virus sorgt für zeitliche Freiräume.
Das erste Auto wird Oldtimer
Umbau ist nach den Ferien beendet

Umbau ist nach den Ferien beendet

Bothel – Es ist ein Herzensprojekt, ein künftiger Imagefaktor und auch ein Mammutprojekt der Samtgemeinde Bothel: Die Rede ist vom Umbau der Oberschule Wiedau-Schule. Dieser wird in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Noch herrscht Baustellenatmosphäre in den Räumen, „es sind nur noch Restarbeiten“, betonen Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle und Volker Behr, Bauamtsleiter der Samtgemeinde, bei einem Rundgang durch das Gebäude. Beide haben den gesamten Prozess betreut, „wir sind stolz auf das Ergebnis“, so Eberle. Zum jetzigen Zeitpunkt seien 90 Prozent aller Arbeiten abgeschlossen. Durch die Beauftragung des Generalunternehmers Höhns sei der gesamte Bauprozess reibungslos gewesen, „das Unternehmen schenkt uns keine einzelnen Bauabschnitte, sondern ein ganzes Stück Schule“, so Eberle sichtbar zufrieden. „Nachdem schon im Vorfeld große Abrissarbeiten stattgefunden hatten, konnten wir in den Sommerferien 2019 mit dem Bau anfangen“, erklärte Behr. Ziel sei es immer gewesen, nach den Sommerferien zu eröffnen, dieser Plan gehe auf. Besonders zügig konnte auch deshalb gearbeitet werden, da durch die Corona-Krise Unterricht ausfiel. „Arbeiten, die nur durchgeführt werden können, wenn die Schüler nicht vor Ort sind, konnten früher angegangen werden“, berichten beide. Es gab auch Bauabschnitte, die parallel zum Unterricht stattgefunden haben. „Die Belastung wurde von der Schulleitung, den Lehrern, den Eltern und natürlich den Schülern sehr konstruktiv mitgetragen“, betont Eberle.
Umbau ist nach den Ferien beendet
Viel Programm, wenig Plätze

Viel Programm, wenig Plätze

Rotenburg – Zum Schluss musste es schnell gehen, damit rechtzeitig vor den Ferien noch ein Programm steht für die Kinder aus Rotenburg. Rita Kryszon und ihr Kollege Holger Kunz vom Jugendzentrum haben ein Ferienprogramm zusammengestellt nach den Richtlinien für Jugendarbeit, die während der Pandemie gelten. Alles andere als einfach, sagt Kryszon, besteht doch nach wie vor zum Beispiel auch für Aktivitäten draußen eine Teilnehmerbegrenzung.
Viel Programm, wenig Plätze
Ein Zeichen gegen das Vergessen

Ein Zeichen gegen das Vergessen

Rotenburg – Blätter wehen über die langen Reihen mit schlichten Steinen mit eingravierten Nachnamen und Todesdaten auf dem Teil des Rotenburger Waldfriedhofs, der laut Inschrift den „Opfern der Nationalsozialistischen Herrschaft“ gewidmet ist. Sie verwehen genauso wie ein Teil der Namen der hier Begrabenen, die drei Zehntklässler des Ratsgymnasiums verlesen: 341 Tote, die meisten Häftlinge des Konzentrationslagers Neuengamme, die am 29. April 1945 im Außenlager Sandbostel von britischen Truppen befreit wurden. „Der Krieg war am 8. Mai zu Ende, ihr Leid jedoch nicht“, erläutert Lars Hellwinkel vom Besucherdienst der Gedenkstätte am Sonntag vor rund einem Dutzend Teilnehmern einer Gedenkfeier. Alle Befreiten aus 14 Nationen, die, zumeist an Typhus erkrankt, in das zu einem britischen Lazarett umfunktionierte Ausweichkrankenhaus in Unterstedt eingeliefert worden waren, darunter Russen, Polen, Franzosen und Ungarn, starben – der erste am 11. Mai, der letzte, Czeslav Rotek, am 5. Juli 1945. Zum 75. Jahrestag wird ihrer am Sonntag gedacht.
Ein Zeichen gegen das Vergessen
Buchholzer Inklusionskutsche startet in ungewisse Saison

Buchholzer Inklusionskutsche startet in ungewisse Saison

Visselhövede – Ganz langsam und vorsichtig schiebt Betreuerin Sylvia Voigt den Rollstuhl über die Auffahrrampen, Sekunden später hat der Bewohner des heilpädagogischen Heims Dr. Kruse aus Stellichte seinen Platz in der Kutsche gefunden. Lässig auf ihren Gebissen kauend stehen Leo und Freddy mit ihrem schweren Geschirr artig in der Startposition, während Lothar Gonschor die Zügel locker in der Hand hält. Schnell klappt Christine Hartung-Czaja die Treppe ein, und schon geht sie los, die Jungfernfahrt der sogenannten Inklusionskutsche von „Lothars Pferdemobil“.
Buchholzer Inklusionskutsche startet in ungewisse Saison
Wie die Melkhüs in Fintel und Scheeßel den Alltag versüßen

Wie die Melkhüs in Fintel und Scheeßel den Alltag versüßen

Scheeßel/Fintel – Zwei Frauen, die nicht nur die Liebe zur Landwirtschaft verbindet. Nein, Birgit Aselmann (57) und Sabine Bassen (54) sind auch in der Küche liebend gerne kreativ. Oder besser: in ihren Melkhüs. Und wie der Name es schon vermuten lässt, geht es hier, in den grün-weißen Hütten mit rotem Dach, nicht um die Wurst, sondern, na klar, um die Milch. Und um alles, was sich darauf Leckeres zubereiten lässt. Und um selbst gebackenen Kuchen. Und um viele weitere regionale Produkte, die sie ihren Gästen zur Verköstigung feilbieten. 15 Kilometer trennen Aselmann und Bassen voneinander – erstere, die den elterlichen Hof als Älteste von drei Töchtern schon seit geraumer Zeit weiterbewirtschaftet, betreibt am Wohlsberg in Fintel ihre Raststation, direkt gelegen am Nordpfad Haxloher Erde. Bassen ist in Scheeßel zuhause. Dort, am Finteler Weg, packt die ganze Familie mit an. „Und jetzt in der Saison sowieso“, sagt die ehemalige Zahnarzthelferin, die erst über ihren Mann Wolfgang zur Landwirtschaft gefunden hat. Dass auch ihr Melkhus an einem Nordpfad liegt, namentlich Kirchsteg-Moore-Bäche, ist kein Zufall. Niedersachsenweit gibt es aktuell 57 solcher Stationen, deren Bezeichnung je nach Region auch von „Milchhäuschen“ bis zu „Mölkhus“ variieren kann – und sie alle stehen auf einem an einem Rad- und/oder Wanderweg gelegenen Bauernhof. Solche Routen bringen eben die Gäste, besonders an den Wochenenden, wenn es die Menschen nach draußen zieht, die Gegend per Pedes oder Pedal zu erkunden.
Wie die Melkhüs in Fintel und Scheeßel den Alltag versüßen
Sottrums Volksbank-Vorstand Matthias Dittrich über die drohende Wirtschaftskrise

Sottrums Volksbank-Vorstand Matthias Dittrich über die drohende Wirtschaftskrise

Sottrum – Eine große Unbekannte in der Covid-19-Pandemie ist die Wirtschaft. Kaum einer stellt infrage, dass sie trotz der jüngsten Lockerungen mittelfristig stark zu leiden haben. Auch Matthias Dittrich, Vorstand der Volksbank Wümme-Wieste, sieht dieses Problem kommen. Im Interview erklärt er, wie seine Bank damit umgeht und wie sie und ihre Kunden durch diese unsicheren Zeiten kommen.
Sottrums Volksbank-Vorstand Matthias Dittrich über die drohende Wirtschaftskrise
Miteinander auf Abstand

Miteinander auf Abstand

Rotenburg – Die neue Schablone ist gerade noch rechtzeitig fertig geworden. Und so konnte die beauftragte Spezialfirma vergangene Woche pünktlich zum Start der sechsten Teilnahme Rotenburgs an der bundesweiten Stadtradel-Aktion die letzten Piktogramme auf der Goethestraße anbringen: Stilisierte Radfahrer, die verdeutlichen sollen, dass das Radeln hier auf Rotenburgs Unfallschwerpunkt-Straße eben auch auf der Fahrbahn der Tempo-20-Zone erlaubt ist.
Miteinander auf Abstand
Comeback bleibt aus: Grindel sagt Kandidatur ab

Comeback bleibt aus: Grindel sagt Kandidatur ab

Rotenburg – Reinhard Grindel wird im Bundestagswahlkampf 2021 kein politisches Comeback anstreben. Das hat der 59-jährige CDU-Politiker aus Rotenburg am Wochenende auf Anfrage der Rotenburger Kreiszeitung erklärt. „Ich habe den beiden Kreisvorsitzenden Marco Mohrmann und Kai Seefried mitgeteilt, dass ich für eine Kandidatur zum Bundestag nicht zur Verfügung stehe“, so Grindel. Gründe nannte er nicht.
Comeback bleibt aus: Grindel sagt Kandidatur ab
„Ich bin eine Gestalterin“

„Ich bin eine Gestalterin“

Scheeßel – Marsha Weseloh will nach Berlin. Bereits Anfang Mai hat die 31-jährige Scheeßelerin, die bislang in der Kommunalpolitik tätig war, angekündigt, dass sie im Wahlkreis Rotenburg I – Heidekreis Kandidatin der CDU für die Bundestagswahl im Herbst kommenden Jahres werden will. Wir sprachen mit Weseloh über ihre Ambitionen, von der kleinen in die große Politik zu wechseln.
„Ich bin eine Gestalterin“
„Sunset Beachclub“ eröffnet: Wieder Leben am Weichelsee

„Sunset Beachclub“ eröffnet: Wieder Leben am Weichelsee

Rotenburg – Es ist wieder was los am Weichelsee. Am Freitag hat dort der „Sunset Beachclub“ seine Pforten geöffnet. Obwohl das Wetter nicht ganz so sonnig war wie erhofft und Decken rausgekramt wurden, begrüßte der Scheeßeler Event-Veranstalter Felix Tiedemann die ersten Gäste auf dem Gelände. Und auch das „StrandHouse“ ist nach langer Pause – 2018 hatte es Ulli Schorpp nach vielen Jahren geschlossen, seitdem war Flaute – wieder geöffnet, zumindest für die Sommersaison. Der Rotenburger Eis- und Imbissbudenbetreiber Heiko Broede sowie Tiedemann beleben das Gelände an der Bremer Straße mit neuen Ideen. Doch es werden auch Stimmen laut, die Kritik üben. Nicht an dem Projekt, aber an dessen Ausführung.
„Sunset Beachclub“ eröffnet: Wieder Leben am Weichelsee
Corona kostet

Corona kostet

Das Virus kostet viel Geld. Das ist klar. Wie viel, weiß man allerdings auch in Rotenburg noch nicht. Um liquide zu bleiben, holt sich Bürgermeister Andreas Weber (SPD) aber nun grünes Licht von der Politik – fünf Millionen Euro könnte er an Kredit benötigen.
Corona kostet
„GastROW-Pass“: Gasthäuser laden ein

„GastROW-Pass“: Gasthäuser laden ein

Rotenburg – Die Gastronomie in der Region wehrt sich gegen die Ausfälle der Corona-Krise: Mit einem neuen „GastROW-Pass“ werden Kunden eingeladen, vor Ort die Restaurants und Angebote zu entdecken, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Wer mitmacht und Stempel sammelt, kann Preise gewinnen – vom Wohlfühltag im Landhaus Wachtelhof über VIP-Karten beim Kohlball im Kräuterhotel Heidejäger bis zum Kegelabend mit Freunden im Gasthof Röhrs.
„GastROW-Pass“: Gasthäuser laden ein
Ein Familienzentrum

Ein Familienzentrum

Künftig wird es in Rotenburg etwas geben, das die Wümmestadt bislang nicht hatte: ein Familienzentrum. Das Familienforum Simbav zieht in den Bürgersaal. Dafür gab es nun einen ersten Gedankenaustausch.
Ein Familienzentrum
„Rhythmen kommen durcheinander“

„Rhythmen kommen durcheinander“

Visselhövede – Die Fairness auf dem Fleischmarkt hat in den vergangenen Wochen, verursacht durch einen Teil der Akteure, arge Blessuren davongetragen: Schlimme Vorfälle auf dem Schlachthof Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, gebeutelte Werkvertragsarbeiter aus Osteuropa und Landwirte, die vergeblich auf angemessene Preise warten.
„Rhythmen kommen durcheinander“
Von wegen barrierefrei

Von wegen barrierefrei

Scheeßel – Freitagmorgen vor der Kita am Fuhrenkamp. Vor knapp zwei Wochen ist hier nach dem coronabedingten Notbetrieb wieder ein Stück Normalität eingekehrt. Doch die Eltern, die ihre Kinder in die Kita-Gruppe „Waldmäuse“ bringen wollen, müssen starke Nerven oder besser noch Gummistiefel mitbringen. Seit für sie der Zugang verlegt wurde, um in den Stoßzeiten Menschenansammlungen am Haupteingang zu vermeiden, werden sie über den Seiteneingang geleitet. Doch der ist kaum trockenen Fußes zu erreichen. Eigentlich wäre da ein breiter Schotterweg – doch der ist durch einen Erdwall versperrt, inzwischen mit allerlei Unkraut bewachsen. Ursprünglich sollte dies Baustellenfahrzeuge vom nahegelegenen Baugebiet vom Wenden und Parken abhalten; nun stehen eine Mutter und zwei Kinder mit dem Fahrrad davor. „Kommt, wir fahren außenrum“, meint sie, und biegt auf den unbefestigten Sandplatz daneben ein, der heute nur partiell unter Wasser steht. Die Kinder kurven um die Pfützen. Sie haben Glück: Gerade kommt keiner der großen Laster, um dort zu drehen.
Von wegen barrierefrei
Der Scheeßeler Taler kommt

Der Scheeßeler Taler kommt

Scheeßel – Morgen Kinder wird’s was geben? Ach, wie wäre das schön. Nur wird es in Scheeßel nichts an lieb gewonnenen Festen geben. Nicht morgen, nicht übermorgen und wer weiß, wie lange das Virus den Betrieb von Großveranstaltungen noch lahmlegt. Nun hat es sogar den Weihnachtsmarkt erwischt. Die Gewerbetreibenden im Beeke-Ort jedenfalls sind sich einig: Ein heimeliger Markt, der tausende Besucher ein Wochenende lang in vorweihnachtliche Stimmung versetzen würde – der lässt sich unter den Hygienebestimmungen, wie sie wohl auch in gut fünf Monaten noch greifen werden, einfach nicht realisieren. Darum zog der GVS am Donnerstagabend, beim ersten Stammtisch nach der Corona-Zwangspause, der dieses Mal im Gaucho Rodizio stattfand, auch bedenkenlos die Reißleine.
Der Scheeßeler Taler kommt
Rotenburger Bundeswehrstandort richtet Familienbetreuungsstelle ein

Rotenburger Bundeswehrstandort richtet Familienbetreuungsstelle ein

Rotenburg – Die ersten Soldaten des Rotenburger Jägerbataillons 91 sind bereits in den Irak geflogen. In den kommenden Wochen folgen ihnen weitere Kameraden. Der Einsatz hat sich aufgrund der Corona-Krise verschoben. Ausbildung mit Abstand war die Devise, nichtsdestotrotz: Der Einsatz ist geplant, und wer fliegt, muss vorbereitet und vor allem gesund sein.
Rotenburger Bundeswehrstandort richtet Familienbetreuungsstelle ein
Grindel denkt über Kandidatur nach

Grindel denkt über Kandidatur nach

Rotenburg – Der CDU-Politiker und ehemalige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes Reinhard Grindel prüft derzeit die Option eines politischen Comebacks. Der 59-jährige Rotenburger könnte als Kandidat der CDU im kommenden Jahr für das Bundestagsmandat im Wahlkreis „Stade I – Rotenburg II“ antreten. Darauf deuten Aussagen mehrerer Unionspolitiker aus der Region hin.
Grindel denkt über Kandidatur nach
„Notwendigkeit wird nicht gesehen“

„Notwendigkeit wird nicht gesehen“

Sottrum – Es ist Juni 2019 und die Welt blickt auf die Fridays-for-Future-Bewegung – auch Heike Stäcker. Die damalige Fraktionsvorsitzende der Sottrumer Grünen beantragt bei der Gemeinde, dass diese ihre Entscheidungen in Zukunft konsequent klimafreundlich fällt. Etwas mehr als ein Jahr später soll am Montag, 6. Juli, im Gemeinderat final darüber abgestimmt werden – und es wird wohl auf eine unverbindliche Willenserklärung hinauslaufen. Das ist zu wenig, das werde der Dringlichkeit nicht gerecht, findet Ratsmitglied Lühr Klee, der für die Grünen im Umweltausschuss für den Antrag argumentierte. Wir haben mit ihm gesprochen.
„Notwendigkeit wird nicht gesehen“
Eine wichtige Rolle

Eine wichtige Rolle

Lauenbrück – Sonnenbrille, Hüte, Socken, Handtücher oder Schuhe, alles Dinge, die man für seine Toilette gebrauchen kann. Das dachten sich zumindest die Viertklässler der Grundschule an der Wümme Lauenbrück, die für ein neues Kunstprojekt ein sogenanntes „Klomonster“ erschaffen sollten. Immerhin ist Klopapier ein Symbol der Corona-Krise geworden, weshalb Kunstlehrerin Britta Bollenhagen das neue Projekt ins Leben rief.
Eine wichtige Rolle
Gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit

Gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit

Rotenburg – Es ist ein Thema, das seit einigen Wochen die Menschen öffentlich stark bewegt, auch wenn es schon lange schwelt: Rassismus. Der Tod des Amerikaners George Floyd hat eine starke Debatte ausgelöst, auch in Deutschland ist dies spürbar, sagt das Streetworker-Team aus Eduard Hermann und Franziska Gölitzer bei einem Pressegespräch im Rotenburger Rathaus. Daher haben sie sich überlegt, wie man in der Wümmestadt ein Zeichen gegen Rassismus setzen kann.
Gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit
Das Paket ist geschnürt

Das Paket ist geschnürt

Rotenburg – Stundenlang diskutiert die Kreispolitik über einzelne Weiden, über Landwirte, die nicht mehr Düngen dürfen wie gewohnt, über Flora und Fauna, die leiden. Wenn es um FFH-Gebiete geht, die der Landkreis nach EU-Vorgaben nun endlich hoheitlich als Naturschutzgebiete sichern muss, geht es oft hoch und hitzig her – allzu groß sind die jeweiligen persönlichen Interessen. An diesem Donnerstagvormittag jedoch nicht. Überraschend.
Das Paket ist geschnürt
Der nächste Schritt zum Windpark

Der nächste Schritt zum Windpark

Bothel – Schritt für Schritt geht es weiter mit dem groß gedachten Windkraft-Projekt, welches zwischen Wohlsdorf, Rotenburg und Hemsbünde entstehen soll. Der sogenannte B-Plan, das Bauleitplanverfahren, ist schon in der dritten von vier Phasen angelangt. Dies ist die letzte Entwurfsphase, bevor der Plan in Kraft tritt. Schon 2018 hatte der Botheler Samtgemeinderat die Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen, im Herbst 2019 hatte die frühzeitige Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung stattgefunden.
Der nächste Schritt zum Windpark
Moordamm: Kompromiss im Blick

Moordamm: Kompromiss im Blick

Hiddingen – Bereits seit sieben Jahren beschäftigen sich die Hiddinger mit dem Moordamm, dem Gemeindeverbindungsweg nach Rosebruch. Die marode Straße wurde umfangreich saniert, aber letztlich fehlen noch rund 1 000 Meter, die einer Schlaglochstrecke gleichen. Und das soll laut der vergangenen Sitzung des Visselhöveder Landwirtschaftsausschusses auch so bleiben, weil das Land Niedersachsen für Maßnahmen dieser Art kein Geld mehr zur Verfügung stellt. Da die Zustimmung der politischen Gremien Visselhövedes zum Ausbau des Moordamms als dritten Ausbauabschnitt aber zwingend an Fördergelder gekoppelt gewesen sei, müsse nun von der finalen Sanierung des Moordamms abgesehen werden, hieß es im Ausschuss.
Moordamm: Kompromiss im Blick
Ausraster in Unterkunft für Asylbewerber: 40-Jähriger zerstört Wohnung

Ausraster in Unterkunft für Asylbewerber: 40-Jähriger zerstört Wohnung

Visselhövede – Zerschlagenes Geschirr, eine völlig zerstörte Küche und der gesamte Hausrat samt allen Möbeln, die im Garten des alten Klärwärterhauses in Visselhövede verstreut liegen: Viele Passanten auf dem Weg zum Bürgerpark Visselsee und vor allem auch die Angestellten des Klärwerks haben sich am Mittwochmorgen die Augen gerieben, als sie den Lärm in dem kleinen Haus hörten und die Möbel aus dem Fenster fliegen sahen.
Ausraster in Unterkunft für Asylbewerber: 40-Jähriger zerstört Wohnung
Was Sottrum verbraucht

Was Sottrum verbraucht

Sottrum – Wenn man Kirstin Taberski zuletzt gefragt hat, was sie eigentlich so macht, fiel bei der Klimaschutzbeauftragten der Samtgemeinde häufig der Begriff „Energiemanagement“. Was verbrauchen die 30 Liegenschaften der Samtgemeinde an Energie, und was kostet das überhaupt? Das hat sie sich genauer angeschaut und nun dem Samtgemeinderat in einem Energiebericht vorgestellt. Eine Art Arbeitsnachweis sozusagen, denn mit dieser Bestandsaufnahme hat sie auch erste Stellschrauben gedreht und – das schien bei den Ratsmitgliedern auf höheres Interesse zu stoßen – Kosten eingespart. Aber auch so konnte man einige Erkenntnisse aus dem Bericht ableiten. Ein Überblick:
Was Sottrum verbraucht
Gefahren an Badestellen

Gefahren an Badestellen

Rotenburg – Auch wenn das schöne Wetter gerade Pause macht: Der Sommer ist da, die Ferien stehen vor der Tür und damit die Lust zu Baden. Es gibt viele Möglichkeiten in und um Rotenburg, den Bullen- und Weichelsee zum Beispiel. Auch eine kleine Sandbucht gibt es, neben der Brücke über die Wümme, wenn man vom Sternenweg in Richtung Ahe fährt. Dort steht Jürgen Meyer, Leiter der Verbandskommunikation bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Er wirft nur einen kurzen Blick auf den Fluss: „Hier sieht man gleich ein paar kleine Gefahren.“ Und die sollte man für einen unfallfreien Sommer beachten.
Gefahren an Badestellen
Feuerengel-Musiker fürchten in der Corona-Krise um die Existenz der Rammstein-Tribute-Band

Feuerengel-Musiker fürchten in der Corona-Krise um die Existenz der Rammstein-Tribute-Band

Scheeßel/Griemshop – Keine Live-Auftritte mit Fans, verschobene Konzerte, Blick in eine ungewisse Zukunft – die Corona-Krise stellt auch Musiker vor Herausforderungen. Was sich seit der Krise für die sechs Mitglieder der europaweit erfolgreichen Rammstein-Tribute-Band Feuerengel geändert hat, erzählen uns Bassist Holger Sommer (52) aus Scheeßel und Boris Delic (44), der in Griemshop lebende Sänger.
Feuerengel-Musiker fürchten in der Corona-Krise um die Existenz der Rammstein-Tribute-Band
Gerda und Hubert Simon feiern Diamantene Hochzeit

Gerda und Hubert Simon feiern Diamantene Hochzeit

Visselhövede – „Ein glücklicher Zufall ist oft ein kleines Wunder, bei dem Gott es vorzog, anonym zu bleiben“, lautet ein weiser Spruch. So gesehen, war es ein glücklicher Zufall, dass Hubert Simon seinen Bus verpasste, daher nicht am Ausflug teilnehmen konnte und sich stattdessen zum Schlafen unter den Kirschbaum legte. Den schlafenden Jüngling entdeckte Gerda Schneider, die Kirschen pflücken wollte. Das war vor über 60 Jahren. Heute gehen beide immer noch gerne Kirschen pflücken und feiern Donnerstag im kleinen Kreis ihre Diamantene Hochzeit. „Wir kommen beide aus Schlesien und wohnten gerade mal 60 Kilometer von einander entfernt. Nach der Flucht bin ich 1958 von Neddenaverbergen nach Wittorf zum Bauer Cordes in Stellung gekommen“, erinnert sich Gerda Simon. „Mein Weg führte morgens immer am Stall entlang, in dem meine Zukünftige beim Melken war“, schmunzelt der heute 80-Jährige Hubert Simon. Und beim Heu wenden traf man sich wieder. „Mein Mann hatte noch mehrere Brüder, doch ich wollte keinen Maurer, keinen Landwirt, keinen Seefahrer, ich nahm den Besten – den Schmied“, erzählt die Wittorferin lachend. Aus Liebe, und damit ihr Zukünftiger nicht zur Bundeswehr einberufen wurde, wurde am 2. Juli 1960 im engsten Familienkreis auf dem Hof Cordes geheiratet. Im selben Jahr kam Sohn Manfred zur Welt, 1963 Tochter Sabine und Nesthäkchen Anke folgte 1967. Das Ehepaar übertrug die Harmonie ihrer Ehe auf die Familienmitglieder und sind stolz auf den tollen Zusammenhalt. Mehr noch: „Wir fahren jedes Jahr mit bis zu 40 Personen in die alte Heimat nach Schlesien. Da sind sich alle einig“, berichtet Hubert Simon. Seit 30 Jahren kommt freitags die Familie zum Essen in das schöne Haus in den Ottlandring, das 1979 fast selbst gebaut wurde.
Gerda und Hubert Simon feiern Diamantene Hochzeit
Polizei sucht Brandstifter

Polizei sucht Brandstifter

Visselhövede – 200 Rundballen Stroh in Flammen, gleich zwei Brände in einem unbewohnten Haus an der Breslauer Straße und eine qualmende Kehrmaschine im Gewerbegebiet – für die Feuerwehren aus dem Visselhöveder Stadtgebiet war die Nacht zu Mittwoch sehr kurz. Von 2 Uhr in der Früh bis morgens um 9 waren insgesamt rund 80 Feuerwehrleute aktiv, um die Brände, die nach Angaben der Polizei vermutlich vorsätzlich gelegt worden waren, unter Kontrolle zu bringen.
Polizei sucht Brandstifter
Für die biologische Vielfalt

Für die biologische Vielfalt

Rotenburg – Die Wanderausstellung „Schritte zum Naturgarten – Leben wieder leben lassen“ des Biologen und Autors Karl Heinz Niehus vom Verein Naturgarten ist am Dienstagabend im Foyer des Rotenburger Rathauses eröffnet worden. Auf 18 großformatigen Tafeln mit Fotos und erklärenden Texten soll die Ausstellung Anregung bieten, „die biologische Vielfalt auf der privaten Ebene im Wohnumfeld, im Naturgarten, in der Kommune und der Stadt zu fördern“, so Irmtraut Lalk-Jürgens vom Verein Sambucus, der die Ausstellung gemeinsam mit BUND, Nabu und der Biologischen Schutzgemeinschaft Wümmeniederung (BSW) ins Rathaus geholt hat.
Für die biologische Vielfalt
Hilfe per Knopfdruck

Hilfe per Knopfdruck

Rotenburg – Wer Zuhause in eine Notlage gerät – sei es, er rutscht beispielsweise auf der Treppe oder in der Dusche aus oder erleidet einen Hexenschuss – braucht schnelle Hilfe. Nicht immer sind Angehörige mit im Haushalt, die dann sofort da sind. Für solche Fälle gibt es den Hausnotruf. Mit einem kleinen Knopf, der sich als Armband oder Kette tragen lässt, können Menschen im Notfall Hilfe rufen. Das bietet ab sofort auch die Regionalgruppe Rotenburg des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) an. „Viele denken, das ist nur für ältere Leute, aber das ist auch für junge Leute, die vielleicht alleine Zuhause sind“, sagt Karl-Heinz Seiler.
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Landkreis Rotenburg schließt Grundschule in Meckelsen

Landkreis Rotenburg schließt Grundschule in Meckelsen

Rotenburg – Nach der Erkrankung eines Grundschulkindes am Coronavirus hat der Landkreis in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden die Grundschule in Klein Meckelsen (Samtgemeinde Sittensen) vorsorglich bis Ende der Woche schließen lassen.
Landkreis Rotenburg schließt Grundschule in Meckelsen