Ressortarchiv: Landkreis Rotenburg

Weder vor noch zurück

Weder vor noch zurück

Rotenburg – Febriyani Sopaheluwakan und Pedro Petersen wirken entspannt. Die 27-jährige Frau aus Indonesien und ihr drei Jahre jüngerer Kollege aus Brasilien lächeln den Besuch an – und sie geben freundlich Antwort auf alle Fragen. Ihr Deutsch ist gut, Nachfragen gibt es nur bei akustischen Verständigungsschwierigkeiten. Sie bleiben aufgrund der geltenden Abstandsregeln nicht aus. Zur Not hilft Stephan Slomma aus. Er ist Koordinator für den Freiwilligendienst in den Rotenburger Werken. Sopaheluwakan und Petersen sind seit Februar für einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) in die norddeutsche Tiefebene gekommen.
Weder vor noch zurück
Eltern bekommen Gebühren zurück

Eltern bekommen Gebühren zurück

Hastedt/Worth – Gute Nachrichten für Eltern in der Gemeinde Hemsbünde. Sie bekommen die Kita-Gebühren für die Monate März, April und Mai erstattet. Nach intensiver, kontroverser Diskussion im Verwaltungsausschuss, der den Beginn der Ratssitzung mehr als eine halbe Stunde verzögerte, beschloss der Gemeinderat einstimmig, die Gebühren für die Kinder, die wegen des Corona-Lockdowns nicht in die Kita durften, zu erstatten. Das verursacht Kosten in der Höhe von 9 413 Euro.
Eltern bekommen Gebühren zurück
Die gute Seite der Krise

Die gute Seite der Krise

Visselhövede/Jeddingen/Wittorf – Schick gestaltete stille Örtchen mit bunten Bildchen auf den Klotüren, ein Gruppenraum im Schul-Look mit Buchstaben und Zahlen an den Wänden, Büroräume mit frischen Farben und jede Einrichtung auch bis in die letzte Ecke blitzeblank: Die Erzieherinnen der städtischen Visselhöveder Kindertagesstätten haben die kinderlose Corona-Zeit genutzt, um nicht nur in den Gebäuden mal so richtig aufzuräumen und sauber zu machen, sondern waren auch als Handwerker aktiv, wie die Leiterinnen Ute Schorpp-Bolz (Wittorf), Nicole Kanapin (Jeddingen) und Irmtraud Pape (Visselhövede) dem Schulausschuss erläuterten.
Die gute Seite der Krise
Wenn Heimat zum Standpunkt wird

Wenn Heimat zum Standpunkt wird

Rotenburg – Die Französische Revolution, der Zweite Weltkrieg, Bürgerkrieg in Amerika – es gibt viele Themen, die in der Schule eine wichtige Rolle spielen. Vieles davon ist zum Frust von vielen Schülergenerationen aber weit weg, nicht nur im historischen Sinn. Dass Geschichte auch vor Ort gespielt hat und immer noch spielt, dass Politik erst vor Ort greifbar und Theorie vor der Haustür zur Praxis wird, bleibt zumindest nach Erfahrung des Autors oft außen vor. Umso erstaunter war er, als der Grundschulnachwuchs mit Detailwissen zur Kreisstadt triumphierte. Heimatkunde im Jahr 2020, ist das wieder angesagt – wo doch selbst der Begriff in manch politisch korrekten Kreisen nur ungern gesehen wird?
Wenn Heimat zum Standpunkt wird
Ehrung für Bullensee-Lebensretter Micha Ortlieb

Ehrung für Bullensee-Lebensretter Micha Ortlieb

Rotenburg – Es ist eine mutige Tat, die der 15-jährige Micha Ortlieb aus Verden vollbracht hat. Da sind sich alle Anwesenden am Montag im Rotenburger Rathaus einig. Dort sind neben ihm und seiner Familie Bürgermeister Andreas Weber (SPD) und Polizeichef Torsten Oestmann sowie Vertreter des DRK, DLRG und der Feuerwehr versammelt, die bei dem tragischen Badeunfall vor knapp zwei Wochen am Bullensee waren.
Ehrung für Bullensee-Lebensretter Micha Ortlieb
Kocks letzter Tag

Kocks letzter Tag

Ahausen – Fast neun Jahre hat Dr. Claus Kock an der Spitze der Gemeinde Ahausen gestanden. Am Dienstag war dann schon Schluss. Vergangene Woche hatte er überraschend seinen Rücktritt erklärt, „persönliche Gründe“ seien ausschlaggebend gewesen. Am Montag hat er noch seine letzte Bürgersprechstunde abgehalten, am Dienstag ging es dann schon daran, seinen Schreibtisch im Gemeindebüro aufzuräumen, um alles ordnungsgemäß an seinen zunächst kommissarischen Nachfolger und Parteifreund in der CDU, Ahausens bisheriger allgemeiner Verwaltungsvertreter Jörg Küsel, zu übergeben.
Kocks letzter Tag
Im Zeichen der Artenvielfalt

Im Zeichen der Artenvielfalt

Fintel/Vahlde – Die Sparkassen-Filiale an der Rotenburger Straße 9 in Fintel verfügt über einen lichtdurchfluteten, offenen Besucherbereich und somit über optimale Voraussetzungen für Bilderausstellungen. Zumal es sich auch in Coronazeiten um einen öffentlich zugänglichen Raum handelt, war es jetzt möglich, die im vergangenen Jahr geplante Ausstellung „Artenvielfalt“ anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Mal- und Zeichenschule Atelier Geddert durchzuführen. Geschäftsstellenleiter Uwe Cordes und Atelierleiterin Sabine Geddert zeigten sich erleichtert über die termingerechte Eröffnung der Wanderausstellung, die bis zum 14. August in Fintel Station macht und zu den normalen Öffnungszeiten zu sehen ist.
Im Zeichen der Artenvielfalt
Langsam zum Ziel

Langsam zum Ziel

Scheeßel – Tempo 30 ist in Scheeßels Wohngebieten schon lange nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Auch die Anwohner im Mühlenkampsfeld, jenes Viertel, durch das sich die Straßen Mühlenkamp, Schlehenweg, Ginsterweg, Fliederstraße, Rosenstraße, Nelkenstraße und Wilhelm-Cord-Müller-Straße ziehen, wünschen sich, dass Autos vor ihrer Haustür langsamer fahren – und das seit geraumer Zeit schon. So hat es seitens der Gemeinde schon im Jahre 2003 Bemühungen gegeben, dem Wunsch zu entsprechen. Über ein Gestaltungskonzept hinaus war eine 30-er-Zone seitdem aber nicht gelangt. Das Thema war zunächst zu den Akten gelegt worden – auch, weil die Politik sich seinerzeit keine einheitliche Meinung über die Einrichtung weiterer Tempo-30-Zonen im Beeke-Ort machen konnte.
Langsam zum Ziel
Eine zweite Chance für Waldohreule Zeon

Eine zweite Chance für Waldohreule Zeon

Rotenburg – Es ist Sonntagabend gegen 20 Uhr: Silke Holtermann und ihre Familie fahren von Verden nach Rotenburg zurück, als sie mitten auf der Bundesstraße, auf der anderen Fahrbahn, plötzlich ein weißes Fellbündel sehen. Die Kinder rufen sofort: „Anhalten! Da ist ein Vogel.“
Eine zweite Chance für Waldohreule Zeon
Zwei Tote im Kreis Rotenburg: Polizei lobt Ersthelfer und Autofahrer nach Unfall in Gyhum

Zwei Tote im Kreis Rotenburg: Polizei lobt Ersthelfer und Autofahrer nach Unfall in Gyhum

Im Landkreis Rotenburg sind am Samstag zwei Männer im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Die Senioren waren in Gyhum und Visselhövede unterwegs und verunglückten ohne Einfluss anderer Verkehrsteilnehmer. Nun hat die Polizei Worte der Hochachtung gesprochen.
Zwei Tote im Kreis Rotenburg: Polizei lobt Ersthelfer und Autofahrer nach Unfall in Gyhum
Auffahrunfall mit mehreren Verletzten

Auffahrunfall mit mehreren Verletzten

Waffensen – Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 75 in Höhe der Abzweigung nach Jeerhof sind am Montagnachmittag kurz nach 16 Uhr vier Beteiligte verletzt worden, mindestens zwei von ihnen nach Angaben der Polizei schwer. Nach ersten Informationen der Polizei befand sich ein Feuerwehrfahrzeug aus Bötersen auf einer Einweisungsfahrt in Richtung Rotenburg, als der Fahrer bei Waffensen nach links in die Straße nach Jeerhof abbiegen wollte. Ein nachfolgender Speditionslastwagen habe die Situation zu spät bemerkt und fuhr auf den Feuerwehrwagen auf. Auch ein Kleinwagen konnte nicht mehr bremsen und fuhr in den Lastwagen. Die Beifahrerin des Autos aus Rotenburg wurde bei dem Zusammenprall schwer verletzt. Ebenso der Lkw-Fahrer, der nach Polizeiangaben mit einem Hubschrauber in eine Bremer Klinik geflogen wurde. Die Fahrerin des Autos wurde zur Kontrolle auch ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Feuerwehrleute seien weitgehend unverletzt geblieben, so ein Polizeisprecher aus Sottrum am Abend. Die Bundesstraße musste für eine Stunde komplett gesperrt werden. Nach Feuerwehrangaben waren 38 Kameraden am Einsatz beteiligt, um die Verletzten zu bergen.  mk
Auffahrunfall mit mehreren Verletzten
Jugendtreff wieder geöffnet

Jugendtreff wieder geöffnet

Sottrum – Trotz der Hitze wird schwer gearbeitet am Jugendtreff in Sottrum. Jan-Henning Göttsche und Kollege Christopher Kapp heben gerade ein Loch am Rande der Asphaltplatte aus, in dem sie später einen Halterung für einen Basketballkorb einbetonieren möchten. In der Einrichtung an der Alten Dorfstraße macht man sich wieder bereit für den Normalbetrieb – oder zumindest für das, was ihm nahekommt.
Jugendtreff wieder geöffnet
Die Tradition wird fortgesetzt

Die Tradition wird fortgesetzt

Sottrum – Ob es stattfinden kann, stand lange auf der Kippe. Doch nun ist klar: Das siebte Sottrumer Open Air „Musical meets Rock & Pop“ auf dem Platz vor der St. Georg-Kirche wird über die Bühne gehen. Auf dieser stehen dann Voice Over Piano, also Sängerin Sara Dähn und Pianist sowie Entertainer Thomas Blaeschke, nebst Band und Backgroundsängern, wie beide im Pressegespräch verkünden. Termin ist Samstag, 15. August, ab 19 Uhr. Der Einlass ist ab 18 Uhr.
Die Tradition wird fortgesetzt
Karten in der Ratspolitik werden neu gemischt

Karten in der Ratspolitik werden neu gemischt

Scheeßel – Das große Stühle-rücken im Scheeßeler Gemeinderat blieb aus. Zwar mussten nach dem Zerwürfnis des Ratsherrn Jürgen Wahlers mit der SPD/UGS-Gruppe und seinem Wechsel zur Gruppe 57 in der jüngsten Sitzung Formalitäten zur Benennung und Besetzung der Ausschüsse erledigt werden, die Fraktionen aber hätten nach Sondierungsgesprächen keine größeren Veränderungen vorgesehen, wie Wolfgang Kirschstein, Sprecher der SPD/UGS, im Vorfeld der vom Rat festzustellenden Umbesetzung erklärte. „Ich schlage vor, dass wir uns das ganze Prozedere sparen, sind im Grunde doch nur wir und die Gruppe 57 gefordert.“ Auf ein Losverfahren, welches nach dem sogenannten Hare-Niemeyer-System wenigstens für den Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus, Kultur- und Heimatpflege anzuwenden gewesen wäre, konnte ebenfalls verzichtet werden.
Karten in der Ratspolitik werden neu gemischt
Lehrerjob? Läuft bei ihnen!

Lehrerjob? Läuft bei ihnen!

Lauenbrück – Von der Schulbank ins Lehrerzimmer – für gewöhnlich ein langer Weg. Ein Lehramtsstudium will eben Weile haben – fünf Jahre mindestens, die 18-monatige Referendariatszeit für angehende Lehrkräfte noch gar nicht mit eingerechnet. Dass Kristina Rukhaber (21) und Nicolas Grese (19) allen Gesetzmäßigkeiten zum Trotz heute schon im Lehrerzimmer sitzen, quasi auf Augenhöhe mit dem Kollegium, ohne auch nur ein einziges Mal eine Uni von innen gesehen zu haben, dürfte auf den ersten Blick irritieren. Aber genauso ist es. Fuß gefasst haben beide in der Fintauschule Lauenbrück. Nein, so ernst steht es um den Lehrermangel dann doch noch nicht, als dass Rukhaber und Grese ganz ohne Staatsprüfung auf die Schülerschaft „losgelassen“ werden dürften. Aber sie packen im Alltag schon kräftig mit an, jeder auf seine Art, als Bundesfreiwilligendienstler. Als sogenannte „Bufdis“.
Lehrerjob? Läuft bei ihnen!
Eine märchenhafte Inszenierung

Eine märchenhafte Inszenierung

Hütthof – Märchenhaft geht es derzeit im Theater Metronom in Hütthof zu. Das liegt nicht unmaßgeblich am Stück „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, das als Open-Air-Inszenierung Anfang August seine Premiere in Hartböhm auf dem Gelände feiert, das demnächst beim Kinder-Sommertheater seine Feuertaufe absolviert.
Eine märchenhafte Inszenierung
Gottesdienst mit Taufe von oben

Gottesdienst mit Taufe von oben

Visselhövede – Pünktlich zum St.-Johannis-Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr an der neu gestalteten Visselquelle setzte auch der Regen ein. So machte der Taufpatron seinem Namen alle Ehre. Daher schützten sich die zahlreichen Teilnehmer, die sich auf dem großen Gelände eingefunden hatten, mit bunten Regenschirmen, und der Gottesdienst mit Pastorin Karin Klement begann mit dem Lied „Nun steht in Laub und Blüte“.
Gottesdienst mit Taufe von oben
Der Lebensretter vom Bullensee: Micha Ortlieb bewahrt 28-Jährigen vorm Ertrinken

Der Lebensretter vom Bullensee: Micha Ortlieb bewahrt 28-Jährigen vorm Ertrinken

Rotenburg/Verden – „Ich konnte nicht beide retten, aber wenigstens einen.“ Das sagt der 15-jährige Micha Ortlieb aus Verden bei einem Gespräch am Bullensee. Es ist das erste Mal, dass er dort seit dem tragischen Badeunfall am vergangenen Mittwoch ist, bei dem eine 25-jährige Frau aus Rotenburg ums Leben gekommen ist. Der Schüler ist zuerst ruhig, schaut sich um. Schwimmen möchte er dort vorerst nicht mehr, vom Rasen aus auf den See zu gucken, das macht ihm aber nichts aus, sagt er.
Der Lebensretter vom Bullensee: Micha Ortlieb bewahrt 28-Jährigen vorm Ertrinken
Torfrock-Konzert in der Autodisco Rotenburg

Torfrock-Konzert in der Autodisco Rotenburg

Rund 400 „Bagaluten“ feierten am Samstagabend gemeinsam mit Torfrock deren erstes Autokonzert im Landkreis Rotenburg mit „Volle Granate“, „Presslufthammer-Bernhard“ und natürlich viel Gehupe.
Torfrock-Konzert in der Autodisco Rotenburg
Auf jeden Fall größer

Auf jeden Fall größer

Sottrum – Dass die Sottrumer Gemeinden mehr zusammenarbeiten wollen und müssen, ist schon lange in bekannt. Nun werden die Gedankenspiele immer konkreter, und das hat eine gewisse Tragweite, denn im kommenden Jahr ist Wahl. Die ehrenamtlichen Bürgermeister in den Mitgliedsgemeinden ächzen unter der Arbeitsbelastung, nebenberuflich ist das Amt kaum zu erfüllen. Nun soll die Samtgemeinde-Verwaltung mehr Aufgaben übernehmen und Kompetenzen bei sich bündeln.
Auf jeden Fall größer
Peter Freytag verzichtet auf Kandidatur

Peter Freytag verzichtet auf Kandidatur

Sottrum – Die wesentlichen Ausführungen zur Verwaltungsreform in Sottrum waren fast beendet, da wurde der Bürgermeister Peter Freytag im Samtgemeinderat am Donnerstagabend noch einmal ernst. Dennoch fast nebenbei teilte er mit, dass er diesen Prozess definitiv nicht bis zum Ende begleiten wird. Der parteilose Hauptverwaltungsbeamte wird bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr nicht wieder antreten und seinen dann mehr als 35 Jahre andauernden Dienst in der Verwaltung beenden. „Persönliche Gründe“ seien ausschlaggebend.
Peter Freytag verzichtet auf Kandidatur
Mit Mehrwert

Mit Mehrwert

Scheeßel – Der Eindruck täuscht: Auch wenn bei äußerer Betrachtung auf der Rathausbaustelle seit Wochen Stillstand zu herrschen scheint – drinnen wird fleißig „gekämpft“. Genau diese Vokabel bemühte Axel Zimmermann, der zuständige Architekt, am Donnerstagabend in der letzten Ratssitzung vor der politischen Sommerpause. An allen Ecken und Kanten werde weitergewerkelt, seitdem im August 2019 mit der Sanierung und Erweiterung begonnen worden sei. „Das ist schon eine Baustelle“, umriss der Rotenburger Architekt die Dimensionen des Projekts.
Mit Mehrwert
Gelbe Tonnen kommen weg

Gelbe Tonnen kommen weg

Hastedt – Der Gemeinderat Hemsbünde hat in seiner Sitzung gleich mehrere Beschlüsse bezüglich der Friedhöfe in der Gemeinde gefasst. So werden die gelben Tonnen bei den Kompostsammelstellen auf allen Friedhöfen verschwinden. „Das klappt überhaupt nicht mit der gelben Tonne. Deswegen soll jetzt alles, was nicht verrottbar ist und auf den Friedhof gebracht wird, auch wieder mitgenommen werden“, sagte der Vorsitzende des Friedhofausschusses Thomas Heinecke (CDU). Es wurde offensichtlich zu viel Unrat, wie Plastik, Ton und andere Kunststoffe einfach auf den großen Haufen entsorgt, wo eigentlich nur kompostierfähiges Material landen sollte.
Gelbe Tonnen kommen weg
Erntefest auf dem Marktplatz

Erntefest auf dem Marktplatz

Visselhövede – Ein leckeres Gericht an einem lauen Sommerabend ist eine feine Sache. Blöd nur, wenn für die Soße noch ein bisschen Dill, für den Salat noch etwas Thymian fehlen und die Supermärkte bereits geschlossen haben. In Visselhövede ist das allerdings gar kein Problem, denn Gewürze und Kräuter und noch viel mehr können zurzeit mitten auf dem Marktplatz geerntet werden – von jedermann und kostenlos. Das Projekt „essbare Stadt“ des Präventionsrats, der Gruppe Vissel for Future und des Kneipp-Vereins mit Unterstützung der Stadt kann nämlich wortwörtlich umgesetzt werden.
Erntefest auf dem Marktplatz
Ein König für zwei Jahre

Ein König für zwei Jahre

Rotenburg – „Wenn ein Fest vorbei ist, planen wir gedanklich das nächste“, sagt Hans-Hinrich Bruns, Vorsitzender des Rotenburger Schützenkorps. Aber nun ist klar: Auch in der Wümmestadt wird es in diesem Jahr kein Schützenfest geben. Schützenkönig Thorsten Pfeiffer ist damit König für zwei Jahre. „Die Eiche hat er trotzdem gepflanzt“, so Bruns.
Ein König für zwei Jahre
Refugien für Naturliebhaber

Refugien für Naturliebhaber

Rotenburg – Vom Paradies muss nicht gleich die Rede sein, aber wenn Manfred Wronna (64) frühmorgens hinter seiner kleinen Holzlaube die aufgehende Sonne sieht, wenn der Chor der Singvögel den noch stillen neuen Tag begrüßt, dann ist der Rotenburger Rentner und ehemalige Glaser glücklich. Wronna ist eines von 30 Mitgliedern des Kleingartenvereins „Friedland” zwischen dem Mauerseeweg und dem Sandhasenweg, gleich neben der Jägerhöhe. Ein langer Streifen praller Natur mit Blumen, Sträuchern, kleinen Obstbäumen, liebevoll angelegten und gepflegten Gemüsebeeten, dazu kleine Flächen mit Feldfrüchten. Kleingärten, Refugien für vielfach ältere Bürger, um in frischer Luft bei ihrem Hobby Gartenarbeit den Tag zu genießen. Und jetzt, in Corona-Zeiten gar nicht erst den brennenden Wunsch aufkommen lassen, sich in den Flieger zu setzen, um so schnell wie möglich Urlaub am Strand von Mallorca zu verbringen.
Refugien für Naturliebhaber
Leichen-Fund in Zeven: Polizei entdeckt toten Mann in seiner Wohnung

Leichen-Fund in Zeven: Polizei entdeckt toten Mann in seiner Wohnung

Ein 27-jähriger aus Zeven ist am Donnerstagmorgen nicht bei der Arbeit erschienen. Kurze Zeit später findet die Polizei seinen Leichnam in seiner Wohnung.
Leichen-Fund in Zeven: Polizei entdeckt toten Mann in seiner Wohnung
Ein wenig Normalität

Ein wenig Normalität

Höperhöfen – Die Einschränkungen durch Corona werden zusehends gelockert, und viele Dinge, die in der Vergangenheit komplett untersagt waren, erhalten eine zaghafte Wiederbelebung. Doch egal, wie weit die Lockerungen reichen, alles geschieht unter strengen Auflagen. Wie man unter diesen Voraussetzungen wieder ein Stück weit zur Normalität übergehen kann, ist eine Frage, die sich auch die Betreiber vom „Thölkes Hus“ in Höperhöfen stellen.
Ein wenig Normalität
Ab ins kühle Nass

Ab ins kühle Nass

Rotenburg – Es ist viertel vor 9 an diesem Donnerstagmorgen, das Ronolulu hat seit fast einer Stunde geöffnet. Die Sonne brennt bereits jetzt vom wolkenlosen Himmel, und mir wird von Minute zu Minute wärmer. Ein wenig neidisch schaut die Reporterin vom Beckenrand auf die Schwimmer, die sich im kühlen Nass tummeln. Was auf den ersten Blick so normal scheint, ist es aber nicht ganz. Denn es gibt einige Auflagen, die die Badbesucher beachten müssen, um sich in eines der beiden Außenbecken zu begeben.
Ab ins kühle Nass
Projekt heißt „Fidi-Boon-Wech“

Projekt heißt „Fidi-Boon-Wech“

Hemsbünde – Friedrich, von allen nur kurz „Fidi“ genannt, war ein Lok-Führer, der am Anfang des 20. Jahrhunderts die Bummelzüge auf der Strecke von Rotenburg nach Brockel gesteuert hat – Fahrgäste ebenso beförderte wie Güter. Lange nach seinem Tod bekommt „Fidi“ jetzt seine Ehrung. Denn auf den Resten der Bahnstrecke, die 1964 aufgegeben wurde, soll ein Radschnellweg gebaut werden, der die westlichen Dörfer der Samtgemeinde Bothel mit der Kreisstadt verbindet. Für die etwa 7,5 Kilometer lange Strecke gibt es bis zu 75 Fördermittel aus einem Topf des Bundes. Aber für die Bewerbung braucht es einen knackigen Namen – und der wurde jetzt im Rahmen eines Wettbewerbs gefunden: „Fidi-Boon-Wech“.
Projekt heißt „Fidi-Boon-Wech“
Nur die Rutsche fehlt

Nur die Rutsche fehlt

Visselhövede – Die aktuellen Temperaturen laden ein, um ins kühle Nass zu springen und um sich wenigstens für einen Moment zu erfrischen. Doch wohin in Zeiten von Corona, wenn es in den Freibädern zu voll ist? Visselhöveder nutzen die Chance, sich am Visselsee abzukühlen.
Nur die Rutsche fehlt
Geschichten von Vergessenen

Geschichten von Vergessenen

Scheeßel – Wenn Wolfgang Rose seinen Laptop aufklappt, erscheint auf dem Startbildschirm das Schwarzweiß-Foto einer hübschen jungen Dame. Auch, wenn der Pensionär im vergangenen Jahr in Gedanken wohl öfter bei der jungen Komponistin war als bei seiner Gattin, dürfte sich Letztere wohl kaum Gedanken machen. Emilie Mayer, die als wohl einzige deutsche Frau im 19. Jahrhundert Sinfonien komponierte, ist Gegenstand des dritten, gerade druckfrischen Buches des Scheeßeler Autoren.
Geschichten von Vergessenen
Hurricane 2021: Schickt uns euer schönstes Bild und gewinnt Tickets

Hurricane 2021: Schickt uns euer schönstes Bild und gewinnt Tickets

Wir haben ja trotzdem gefeiert. Ihr auch? Das Hurricane Festival ist zwar am vergangenen Wochenende dem Virus zum Opfer gefallen, aber mit einem dreitägigen Onlineprogramm aus alten Konzerten und kleinen Leckereien eines Drehtages am Eichenring vor ein paar Wochen haben uns die Veranstalter von FKP Scorpio ja doch die erste und hoffentlich auch allerletzte „Home-Edition“ unseres Lieblingsfestivals versüßt.
Hurricane 2021: Schickt uns euer schönstes Bild und gewinnt Tickets
Parkplatz bleibt Streitobjekt

Parkplatz bleibt Streitobjekt

Der geplante Lehrerparkplatz der Berufsbildenden Schulen in Rotenburg an der Castorstraße bleibt ein Streitobjekt. Nach mehreren Sitzungen und Versammlungen fehlt weiterhin ein eindeutiger politischer Beschluss. Bürgermeister Andreas Weber (SPD) ist irritiert – und die Politik unentschlossen. Aber die Zeit drängt.
Parkplatz bleibt Streitobjekt
Ein Abschied ohne Musik: Gert Lueken verlässt die Kreismusikschule

Ein Abschied ohne Musik: Gert Lueken verlässt die Kreismusikschule

Rotenburg – Die letzten Tage im Amt des Kreismusikschulleiters sind für Gert Lueken angebrochen. Mit Beginn der Sommerferien verabschiedet er sich von den Schülern, ein paar Tage danach von allen anderen – der 66-Jährige geht Ende Juli in den Ruhestand. Doch nur teilweise, an einem Nachmittag der Woche will er wiederkommen, als Honorarlehrkraft. Es ist seine Leidenschaft, war es immer – Musik und Unterricht zu verbinden. „Ich konnte immer Musiker und Musiklehrer sein“, sagt er. Fast 30 Jahre lang war Lueken in Rotenburg tätig.
Ein Abschied ohne Musik: Gert Lueken verlässt die Kreismusikschule
Stemmer können bald schneller surfen

Stemmer können bald schneller surfen

Stemmen – Die Gemeinde Stemmen hat bei der Telekom-Aktion „Wir jagen Funklöcher“ gewonnen. Das hat der CDU-Landtagsabgeordnete Eike Holsten mitgeteilt. Insgesamt 100 Gewinner sind aus dieser Aktion hervorgegangen, die im August gestartet war. Stemmen bekomme damit einen neuen LTE-Mast, der bis Ende 2020 stehen und in Betrieb sein soll. „Ein entsprechender Anmietvertrag wurde jetzt geschlossen“, erläutert der Rotenburger Landtagsabgeordnete.
Stemmer können bald schneller surfen
Handwerker nutzen Corona-Pause

Handwerker nutzen Corona-Pause

Visselhövede – Die Corona-Zeit hat nicht nur ihre schlechten Seiten – zumindest was die Bauaktivitäten in den Visselhöveder Schulen angeht, wie die städtische Gebäudemanagerin Karin Stegmann dem Schulausschuss am Dienstagabend mitteilte. „Weil überall die Schulen erst ganz geschlossen waren und später nur eingeschränkt unterrichtet werden durfte, konnten sich die Bauhandwerker ungestört ausbreiten und sogar Lärm machen.“
Handwerker nutzen Corona-Pause
Den Mast gibt es schon

Den Mast gibt es schon

Visselhövede – Wann kommt 5 G nach Visselhövede? In Zeiten von Homeoffice und Schulunterricht zu Hause am Bildschirm während der Corona-Krise eine wichtige Frage für den ländlichen Raum. Daher stieß der Staatssekretär für Digitalisierung im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium Stefan Muhle (CDU) bei seinem Besuch in Visselhövede vor einigen Monaten auf offene Ohren, als er von geplanten großzügigen Förderungen des Landes beim Ausbau des neuen Mobilfunkstandards sprach. Schließlich bietet 5 G ein mobiles Internet, das bis zu zehn Mal schneller ist als ein Glasfasernetz mit 1 000 Megabits pro Sekunde. Damit wären alle Datenverbindungsprobleme fürs Büro in den eigenen vier Wänden oder den zukunftsfähigen Gewerbestandort auch in Visselhövede behoben. Ein Funkmast könne gleich ein ganzes Gewerbegebiet oder einen Stadtteil bestens versorgen. Aufwendig neu zu verlegende Leitungen von Haus zu Haus wären nicht nötig.
Den Mast gibt es schon
Grundschule Scheeßel ist für die „Bildungscloud“ freigeschaltet

Grundschule Scheeßel ist für die „Bildungscloud“ freigeschaltet

Scheeßel – Die Schließung der Schulen während der Corona-Pandemie bedeutete nicht nur Unterrichtsausfall, sondern auch fehlenden Kontakt zwischen Schülern und Lehrern, Wegfall der Dienstbesprechungen, keine Kommunikation im Team. Das alles soll nun ein Instrument richten, das von der Regierung unter dem Titel „Bildungscloud“ firmiert. Die Grundschule Scheeßel gehört zu den ersten Schulen des Landkreises, deren Antrag auf Teilnahme am digitalen Tool den Zuschlag erhalten hat.
Grundschule Scheeßel ist für die „Bildungscloud“ freigeschaltet
Sottrum fördert private Klimaprojekte

Sottrum fördert private Klimaprojekte

Sottrum – Es sind wohl eher die kleinen Schritte, die man damit machen kann, aber so kommt man auch voran. Im Bestreben nach einer besseren Klimabilanz möchte die Gemeinde Sottrum in Zukunft wieder mehr Klimaschutzmaßnahmen der Bürger fördern. Entsprechende Maßnahmen hat der Ausschuss für Umwelt und Wege Anfang der Woche auf den Weg gebracht. Nun muss der Gemeinderat am 6. Juli das Paket, oder besser Päckchen, bestätigen.
Sottrum fördert private Klimaprojekte
Ohne letzte Konsequenz

Ohne letzte Konsequenz

Sottrum – Lühr Klee wirkte etwas bedient. Gerade hatte sich der Grünen-Ratsherr bei der Abstimmung über einen Antrag der eigenen Partei enthalten. Was einst eine klare Ausrichtung auf den Klimaschutz bedeuten sollte, ist nur noch eine Absichtserklärung ohne jegliche Verbindlichkeit. Das war nach einer ersten Debatte im Winter bereits zu erwarten gewesen. Die permanente Prüfung von Entscheidungen auf ihre Umweltverträglichkeit ist dem Ausschuss für Umwelt und Wege zu aufwendig gewesen. Der von der CDU noch im Dezember beschriebene „Papiertiger“ ist nun tatsächlich einer geworden.
Ohne letzte Konsequenz
Der Hügel in der Ahe muss weg

Der Hügel in der Ahe muss weg

Rotenburg – Es wird zu eng auf dem Vorplatz des Schulgebäudes der Integrierten Gesamtschule (IGS) Rotenburg in der Ahe: Der Hügel muss weg. Schon in den nächsten Tagen werden Bagger anrollen und die Erde abräumen, damit für den Mensa-Neubau gleich nebenan mehr Platz ist. Das hat Stadtplaner Clemens Bumann berichtet.
Der Hügel in der Ahe muss weg
Saisonstart an der frischen Luft

Saisonstart an der frischen Luft

Scheeßel – Unverkennbare Euphorie strahlt das Team aus, das sich mittags vor dem Kunstgewerbehaus auf dem Scheeßeler Meyerhof versammelt hat – die Ausstellung „Form trifft auf Farbe“ der Künstlerinnen Maggie Luitjens und Ragna Reusch ist fertig aufgebaut, und „alles passt so fantastisch zusammen, wie ich es mir vorgestellt habe“, sagt Kuratorin Birgit Ricke. Nach zwei abgesagten Werkschauen freuen sich die Verantwortlichen des Heimatvereins Scheeßel nunmehr, dass es jetzt endlich wieder losgeht.
Saisonstart an der frischen Luft
Bürgermeister Kock hört auf

Bürgermeister Kock hört auf

Ahausen – Ahausens Bürgermeister Claus Kock hört auf. Das hat er am Montagabend nach einer Sitzung des Gemeinderates bekannt gegeben. Demnach legt der CDU-Mann seine Amtsgeschäfte bereits Ende Juni nieder, dafür gebe es einer Mitteilung zufolge „persönliche Gründe“. Kock ist seit November 2011 im Amt.
Bürgermeister Kock hört auf
Die Liebe gab’s im Café gratis

Die Liebe gab’s im Café gratis

Sottrum – Das Einkaufscenter Dodenhof spielt im Leben von Ewald Mattick nicht nur beruflich eine große Rolle, sondern dort fand er auch sein privates Glück. „Renate leitete 1959 das erste Café bei Dodenhof. Dort haben wir uns kennengelernt“, verrät der 83-jährige Sottrumer. Mittwoch sind Renate und Ewald Mattick 60 Jahre verheiratet und dürfen Diamantene Hochzeit feiern. „Die geplante Feier mussten wir durch Corona leider absagen“, bedauert Renate Mattick. Ihr Ehemann lächelt sie an und meint: „Dann wird im kommenden Jahr ,Diamantene Hochzeit plus eins’ gefeiert.“
Die Liebe gab’s im Café gratis
Radtke: „Ich bin kein Sheriff“

Radtke: „Ich bin kein Sheriff“

Manfred Radtke soll für weitere drei Jahre als Rotenburger Landschaftswart im Amt bleiben. Darauf hat sich der Verwaltungsausschuss einstimmig festgelegt. Der Vorschlag war von Bürgermeister Andreas Weber (SPD) gekommen. Die Landschaftswarte zu berufen, ist Sache des Landkreises Rotenburg.
Radtke: „Ich bin kein Sheriff“
Der Beständige

Der Beständige

Lauenbrück – Wie vielen Jubiläumsspendern er zum Dank die Hände geschüttelt hat, das weiß Hans Engel (78) schon lange nicht nicht mehr. Zigtausende müssen es aber wohl gewesen sein. Beinahe schon reflexartig will er auch heute seine Hand zur Begrüßung reichen. Mit einem freundlichen Hinweis, das sei derzeit keine gute Idee, wiegelt der Reporter von der Zeitung ab. „Oh, das hätte ich schon fast wieder vergessen“, sagt Engel ein klein wenig schuldbewusst. Sein sanftmütiges Lächeln, ganz ein Engel eben, behält er bei. „Kommen Sie mit, es gibt viel zu erzählen“, lädt der Senior ein. Und dann geht es auch schon schnurstracks in Richtung Terrasse seines Einfamilienhauses am Karpfenweg – zum Plausch über sein Leben. Eines, das der Lauenbrücker über Jahrzehnte in den Dienst des Roten Kreuzes gestellt hat. Ja, es ist wahr: Stolze 48 Jahre lang leitete Hans Engel den Ortsverein im Ehrenamt. „Ich glaube, ich wäre damit der beständigste Vorsitzende im ganzen Landkreis“, vermutet der Mann, der früher, lange bevor in der Samtgemeinde Fintel überhaupt hauptamtliche Bürgermeister gab, auch schon Gemeindedirektor war.
Der Beständige
Landvolk hat wenig Verständnis für Volksbegehren

Landvolk hat wenig Verständnis für Volksbegehren

Rotenburg – Unverständnis – das Wort trifft es ganz gut, wenn man mit Jörn Ehlers über das Volksbegehren „Artenvielfalt.Jetzt“ spricht. Der Vorsitzende des Niedersächsischen Landvolks Kreisverband Rotenburg-Verden heißt das Fortsetzen der Aktion von Nabu und Co. nicht gut. „Wir sehen das sehr kritisch“, wird er am Telefon deutlich. Denn er und seine Landwirts-Kollegen sehen das Volksbegehren im Hinblick auf die anstehenden Wahlen 2021 als Wahlkampf-Unterstützung des Nabu für die Grünen – von denen am Montag Stefan Fuchs mit am Tisch saß, als die Naturschützer Roland Meyer (Nabu), Manfred Radtke (BUND) und Thomas Lauber (Biologische Schutzgemeinschaft Wümmeniederung) von ihrer Unterschriftensammlung berichteten. Denn, so sagt Ehlers, hätte man bereits das Papier mit dem Niedersächsischen Weg unterzeichnet, einer gemeinsamen Anstrengung und Vereinbarung von der Landesregierung, dem Landvolk, der Landwirtschaftskammer sowie Natur- und Umweltverbänden. „Und das wird nicht von allen Berufskollegen positiv gesehen, es ist eine gewaltige Herausforderung für die Landwirte – und mit Kompromissen verbunden.“
Landvolk hat wenig Verständnis für Volksbegehren
Applaus von den Nachbarn

Applaus von den Nachbarn

Visselhövede – In der Vergangenheit diente der Garten von Christiane Wuttke als Fußballfeld für ihre Söhne. Mittlerweile sind die jedoch erwachsen und der Garten hat nun vorübergehend eine neue Funktion: Er ist ein Proberaum an der frischen Luft für den Visselhöveder Posaunenchor. Wuttke ist dort ebenso wie Sohn Philip Mitglied und hat ihre Kollegen zur etwas ungewöhnlichen Probe eingeladen.
Applaus von den Nachbarn

Roter Lichterprotest der Veranstaltungsbranche

Rotenburg – Rund 9 000 Gebäude sind bundesweit in der Nacht zu Dienstag in rotes Licht getaucht worden – als „ein leuchtendes Mahnmal und einen flammenden Appell der Veranstaltungswirtschaft zur Rettung unserer Branche“, wie es von den Organisatoren um den Essener Eventlocation-Betreiber Tom Koperek heißt. Auch Rathäuser, Kirchen, Gaststätten und Kulturorte in der Region wurden beim Corona-Protest eingebunden. Während sich in Rotenburg viele Menschen auf dem Pferdemarkt das die Nacht über illuminierte Rathaus anschauten, waren es in Visselhövede gleich drei Gebäude: der Kirchturm und das St-Johannis-Gotteshaus, der Marktplatzbrunnen und der Eingang des „ArtOutlet“. Lennart Dreyer, Chef der Visselhöveder Firma Concept-Veranstaltungstechnik, betonte, die Aktion diene dazu, „dass möglichst viele Menschen auf unsere miserable wirtschaftliche Lage aufmerksam werden“. Viele wüssten gar nicht, wie viele Jobs an Veranstaltungen hingen. „Da sind nicht nur wir Techniker und die Künstler, sondern auch Caterer, Mobilklo-Vermieter, Sicherheitsfirmen und viele Branchen mehr.“ Veranstaltungstechniker Philip Göttert aus Wohlsdorf brachte es auf den Punkt: „Alle, die sich über die schöne Beleuchtung gefreut haben: Ich hoffe, ihr habt Fotos gemacht – könnte das letzte Mal gewesen sein!“ mk
Roter Lichterprotest der Veranstaltungsbranche