Wittorfer Initiative für Umwelt und Gesundheit startet Dialog mit Abgeordneten

Der Anfang ist gemacht

Der Dialog mit den Bundespolitikern ist gestartet: Die Mitglieder der Wittorfer Initiative für Umwelt und Gesundheit im Gespräch mit Reinhard Grindel.
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Der Dialog mit den Bundespolitikern ist gestartet: Die Mitglieder der Wittorfer Initiative für Umwelt und Gesundheit im Gespräch mit Reinhard Grindel.

Wittorf - Als erster Bundestagsabgeordneter ist Reinhard Grindel (CDU) der Einladung der Wittorfer Initiative für Umwelt und Gesundheit (WUG) gefolgt. Dabei konfrontierten die Wittorfer Grindel mit der Sorge, dass die Verpressung von Lagerstättenwasser in der Verpressungsanlage Grapenmühlen das Grundwasser und die Gesundheit der Anwohner gefährde.

Die Unions-Politiker verwies auf die Zuständigkeit des SPD-geführten Bundeswirtschaftsministeriums, heißt es in der Pressemitteilung der WUG. Der Informationsaustausch mit Bundes-Politikern sei dringend erforderlich, schreibt die WUG, weil die Zuständigkeit für Themen wie Fracking und Verpressung von Lagerstättenwasser in Berlin angesiedelt sei.

Bei dem Betreffen berichteten die WUG-Mitglieder Grindel von der Stimmung in Wittorf. Zahlreiche Bürger seien durch unklare Krankheitsbilder aufgeschreckt worden und für viele dränge sich die Vermutung auf, dass ein Zusammenhang mit der Verpressung von Lagerstättenwasser in Grapenmühlen bestehe. Seit Jahren würden dort Unmengen giftiger Flüssigkeiten in nur 800 Meter Tiefe verpresst. Auch Störfälle wie Bodenkontaminierungen, Filterbrand und Überdruckausstoß in die Atmosphäre beunruhigen die Bevölkerung, heißt es weiter. Es stelle sich die Frage, ob von den im Boden versenkten Giften Gefahr für Umwelt und Gesundheit ausgehe. „Unser sauberes Trinkwasser aus der Eiszeit, unweit lagernd in der Rotenburger Rinne, sehen wache Bürger in Gefahr“, schreibt die WUG.

Grindel habe betont, dass zunächst die Ministerien viele Dinge erledigen müssten. Einig sei er sich mit der WUG darüber, dass das Bergrecht heutigen Verhältnissen angepasst werden müsse. Zuständig dafür sei aber beim Bund das Wirtschaftsministerium unter Leitung von Sigmar Gabriel, bei der Landesregierung das Wirtschaftsministerium unter Leitung von Olaf Lies.

Die WUG erklärt, weiter die zuständigen Politiker in Berlin auf ihre „Fürsorgeverpflichtung hinsichtlich des Anspruchs der Bürger auf Unversehrtheit“ hinzuweisen. „Wirtschaftliche Interessen müssen immer hinter diesem Grundsatz zurückstehen.“ Weitere Gespräche mit Bundespolitikern der SPD sowie der Grünen sollen in Kürze folgen.

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