„Andrea“ hält Feuerwehr und Polizei in Atem

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Diese Eiche wurde umgerissen und versperrte den Dr.-Walter-Mecke-Damm in Rotenburg. ·

Kreis Rotenburg - Sturmtief „Andrea“ hielt die Einsatzkräfte im Landkreis Rotenburg gestern mächtig auf Trab. Die Telefone vieler Feuerwehren und Polizeistationen standen ab dem frühen Nachmittag gar nicht mehr still. Die Polizeiinspektion Rotenburg verzeichnete allein in der Zeit zwischen 14.30 und 17 Uhr mehr als 90 Notrufe. Personen blieben bis zum Abend nach Auskunft der Beamten verschont.

„Wir haben zum Glück nur kleinere Einsätze zu verzeichnen“, atmet Hartmut Winzer, Sprecher der Visselhöveder Feuerwehren tief durch. „Ulli“ und „Andrea“ hatten das Visselstädtchen nur leicht geschädigt. In Jeddingen und bei Wittorf mussten die Wehren umgestürzte Bäume zersägen. In Kettenburg drohte ein starker Ast einer Buche auf einen Schuppen zu stürzen. Auch der Bauhof brauchte nicht groß einzugreifen. „Wir haben aber auch so genug zu tun“, so Bauhof-Chef Willi Baumbach.

Auch auf der Brauerstraße: Wasser ohne Ende ...

Als „sehr wechselhaft“ bezeichnetete der Sottrumer Polizeioberkommissar Jörg Donhöfner den gestrigen Dienst. Allerdings habe sich die Lage im Rahmen gehalten. „Es gab keine Verletzten und keine Unfälle“, bilanzierte er am Abend. Lediglich vier umgestürzte Bäume – zwei in Taaken sowie je einer in Stapel und Höperhöfen – sowie jede Menge abgebrochener Äste über das gesamte Samtgemeindegebiet verteilt verzeichneten die Beamten. „Wir haben gerade einen Baum weggeräumt, als wir gesehen haben, wie ein anderer umfällt“, berichtete Donhöfner von der „heißen Phase“, die etwa gegen 14 Uhr begonnen habe. Da sich die Einsatzstelle direkt an einem Wald befand und die Böen anhielten, sei ein herannahender Schulbus aus Sicherheitsgründen umgeleitet worden.

Sturmtiefs "Ulli" und  "Andrea" fegen über Rotenburg

In Rotenburg wehte Sturmtief "Andrea" am Donnerstag auch Äste auf die Straße.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Die Wümme in Roteburg läuft über. Sturmtief "Ulli" ließ am Mittwoch den Wasserstand steigen.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Der Wasserstand der Wümme vor dem Rotenburger Kreishaus steigt am Donnerstag immer weiter an.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Wasser, wohnin das Auge blickt: Die Nödenwiesen in Rotenburg sind am Donnerstag überschwemmt.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Die Regenrinnen auf den Straßen in Rotenburg laufen am Donnerstag voll.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Am Donnerstag stürmte und regnete es auf der Landstraße Richtung Rotenburg.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Auch in der Gemeinde Bothel steigt das Wasser am Donnerstag weiter an.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Auch in der Gemeinde Bothel (Landkreis Rotenburg) steigt das Wasser am Donnerstag weiter an.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Der Sturm richtete auch einen Schaden nahe der Bundesstraße 440 bei Rotenburg an.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Am Mittwoch lief die Wümme in Roteburg läuft über. Sturmtief "Ulli" ließ den Wasserstand steigen.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Die Wümme in Roteburg läuft über. Sturmtief "Ulli" ließ am Mittwoch den Wasserstand steigen.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Die Wümme in Roteburg läuft über. Sturmtief "Ulli" ließ am Mittwoch den Wasserstand steigen.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Die Wümme in Roteburg läuft über. Sturmtief "Ulli" ließ am Mittwoch den Wasserstand steigen.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Die Wümme in Roteburg läuft über. Sturmtief "Ulli" ließ am Mittwoch den Wasserstand steigen.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Die Wümme in Roteburg läuft über. Sturmtief "Ulli" ließ am Mittwoch den Wasserstand steigen.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Die Wümme in Roteburg läuft über. Sturmtief "Ulli" ließ am Mittwoch den Wasserstand steigen.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
In Hellwege steigt das Wasser der Wümme. An der Messtation war am Donnerstagnachmittag ein Pegelstand von 2,70 Meter zu lesen. Das bedeutet Meldestufe zwei. Der Rekord waren 3,08 Meter.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Berger
In Hellwege steigt das Wasser der Wümme. An der Messtation war am Donnerstagnachmittag ein Pegelstand von 2,70 Meter zu lesen. Das bedeutet Meldestufe zwei. Der Rekord waren 3,08 Meter.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Berger
In Hellwege steigt das Wasser der Wümme. An der Messtation war am Donnerstagnachmittag ein Pegelstand von 2,70 Meter zu lesen. Das bedeutet Meldestufe zwei. Der Rekord waren 3,08 Meter.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Berger
In Hellwege steigt das Wasser der Wümme. An der Messtation war am Donnerstagnachmittag ein Pegelstand von 2,70 Meter zu lesen. Das bedeutet Meldestufe zwei. Der Rekord waren 3,08 Meter.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Berger
In Hellwege steigt das Wasser der Wümme. An der Messtation war am Donnerstagnachmittag ein Pegelstand von 2,70 Meter zu lesen. Das bedeutet Meldestufe zwei. Der Rekord waren 3,08 Meter.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Berger
In Hellwege steigt das Wasser der Wümme. An der Messtation war am Donnerstagnachmittag ein Pegelstand von 2,70 Meter zu lesen. Das bedeutet Meldestufe zwei. Der Rekord waren 3,08 Meter.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Berger
In Hellwege steigt das Wasser der Wümme. An der Messtation war am Donnerstagnachmittag ein Pegelstand von 2,70 Meter zu lesen. Das bedeutet Meldestufe zwei. Der Rekord waren 3,08 Meter.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Berger
In Hellwege steigt das Wasser der Wümme. An der Messtation war am Donnerstagnachmittag ein Pegelstand von 2,70 Meter zu lesen. Das bedeutet Meldestufe zwei. Der Rekord waren 3,08 Meter.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Berger
In Hellwege steigt das Wasser der Wümme. An der Messtation war am Donnerstagnachmittag ein Pegelstand von 2,70 Meter zu lesen. Das bedeutet Meldestufe zwei. Der Rekord waren 3,08 Meter.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Berger
Schäden durch das Sturmtief: Am Hartmannshof zwischen Rotenburg und Visselhövede war die Feuerwehr im Einsatz.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Goldstein
Schäden durch das Sturmtief: Am Hartmannshof zwischen Rotenburg und Visselhövede war die Feuerwehr im Einsatz.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Goldstein
Schäden durch das Sturmtief: Am Hartmannshof zwischen Rotenburg und Visselhövede war die Feuerwehr im Einsatz.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Goldstein
Durch den Sturm fiel am Donnerstag in Rotenburg ein Baum auf einen Radweg.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Rotenburg
Durch den Sturm fiel am Donnerstag in Rotenburg ein Baum auf einen Radweg.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Rotenburg
Durch den Sturm fiel am Donnerstag in Rotenburg ein Baum auf einen Radweg.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Rotenburg
Durch den Sturm fiel am Donnerstag in Rotenburg ein Baum auf einen Radweg.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Rotenburg
Durch den Sturm fiel am Donnerstag in Rotenburg ein Baum auf einen Radweg.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Rotenburg
Die Wittorfer Straße in Rotenburg ist am Donnerstag gesperrt. Die Feuerwehr kürzt mehrere Bäume, weil sie auf die Fahrbahn zu kippen drohen.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Die Wittorfer Straße in Rotenburg ist am Donnerstag gesperrt. Die Feuerwehr kürzt mehrere Bäume, weil sie auf die Fahrbahn zu kippen drohen.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
Die Wittorfer Straße in Rotenburg ist am Donnerstag gesperrt. Die Feuerwehr kürzt mehrere Bäume, weil sie auf die Fahrbahn zu kippen drohen.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Menker
In Taaken entwurzelte der Sturm diesen Baum.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Antje Holsten-Körner

Im gesamten Landkreis hatten die Feuerwehren gestern zahlreiche umgestürzte Bäume zu beseitigen. Diese richteten allerdings keine weiteren Schäden an. In der Kreisstadt handelte es sich nach Auskunft eines Feuerwehrmannes überwiegend um kleinere Einsätze – so mussten die Helfer beispielsweise am Abend an der Wittorfer Straße vorbeugend mehrere Bäume kürzen, die auf die Straße zu stürzen drohten.

Anders sah es derweil in Scheeßel aus: Dort musste am Nachmittag die Bundesstraße 75 kurz hinter dem Beekeort komplett gesperrt werden, weil Bäume auf der Fahrbahn lagen. Zwischen Scheeßel und Westeresch krachte ein Auto vermutlich gegen einen Straßenbaum, nachdem eine Windböe den Wagen erfasst hatte. Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich außerdem in Höhe des Eichenrings, wo ein Auto in einen auf die Straße gestürzten Baum gefahren ist. Beide Fahrer blieben unverletzt

Starke Behinderungen gab es auch auf der Bundesstraße 440 in Richtung Rotenburg, auf der B 215 und auf der Landesstraße 131. Besonders wütete „Andrea“ nach Auskunft der Polizei auch im Raum Bremervörde. · sbo / ban / jw / men /go

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