Landpark Lauenbrück lockt mit so vielen Ständen wie nie Hunderte Besucher zum Herbstmarkt

Alte Bekannte und viel Neues

Julius Driest zog nicht nur mit der roten Nase für die Spendenaktion “Klinikclowns” die Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch mit den abgeworfenen Geweihen des parkeigenen Sika- und Damwilds. ·
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Julius Driest zog nicht nur mit der roten Nase für die Spendenaktion “Klinikclowns” die Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch mit den abgeworfenen Geweihen des parkeigenen Sika- und Damwilds. ·

Lauenbrück - Es war das Wochenende der Märkte und Erntefeste – nicht nur in Scheeßel, Rotenburg und Helvesiek. Auch im Landpark Lauenbrück konnten Besucher am Wochenende ausgiebig über den Herbstmarkt bummeln.

Auch Luftballontiere gab es zu bestaunen.

Der Kunsthandwerkermarkt, der zweimal jährlich in stimmigem Ambiente abgehalten wird, hat schon Tradition. Auch bei der diesjährigen Auflage erwartete die Besucher an 50 Ständen – so viele wie noch nie – eine Vielzahl schöner Dinge für Haus und Heim von einer Mischung aus einigen bekannten Ausstellern und vielen neuen Anbietern. Während Kranzjule, Holzofenbäcker, Sekt vom Weingut und Rasselgiraffen bereits ihren Stammplatz haben, konnten die Gäste an beiden Tagen auch viele interessante Neuentdeckungen machen. So zogen die Insektenhotels aus Horstedt ebenso die Blicke auf sich wie die Rosenöle des Dörverdeners Joachim Heuer. Eine weitere Attraktion: Die einjährigen Damwild- und Sikageweihe, die direkt aus dem Park stammen. „Immer im Oktober wirft unser Wild das Geweih ab“, erklärte Julius Diest.

Fritz Bellmann aus Ostervesede lockte mit seinen bis zu mannshohen Windlichtern aus Eichenbohlen, die er aus Fachwerkbalken fertigt, die Besucher an. „Die sind für drinnen oder draußen gedacht – eine Kundin hat sogar ein Exemplar für den Friedhof mitgenommen“, erzählte der Hobbyimker.

Viele Familien verbanden den Bummel an den Ständen mit einem Parkbesuch. Natascha Brüggemann war mit Mutter und Tochter aus Hesedorf gekommen: „Weil wir ohnehin eine Jahreskarte haben, lohnt es sich, auch nur für ein oder zwei Stunden vorbeizuschauen.“ Die drei sind fast jeden Monat einmal hier, „nicht nur, um die Tiere zu füttern, sondern auch wegen der tollen Spielplätze.“ Auch das Rahmenprogramm mit Bogenschießen, sprechendem Elefant, Luftballonmodellage und entspannten Jazz- und Swingstandards vom Hamburger Trio „Jazzapeal“ erwies sich als stimmig.

Ein Ambiente, das auch bei einem Großteil der Aussteller Anklang fand: „Die Besucher hier sind interessiert und nett, da macht das Verkaufen einfach Spaß“, meinte Giovanna Linz von Almgourmet. · hey

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