Die für den Umbau der Ärztehauskreuzung aufgestellten Baustellenampeln haben andere Phasen

Achtung: Fußgänger haben Vorrang

Zurzeit soll der Verkehr so laufen: Auf der Aalter Allee ordnen sich die Rechtsabbieger (Richtung Bahnhof/Aral-Kreisel) auf der mittleren der ehedem drei Fahrspuren ein. Wer nach links in die Burgstraße einbiegen will, bleibt auf der linken der beiden verbliebenen Fahrspuren – und lässt die Fußgänger passieren. ·

Rotenburg - Der in dieser Woche begonnene Umbau der sogenannten Ärztehauskreuzung in Rotenburg erfordert von Autofahrern wie Fußgängern höchste Aufmerksamkeit. Beinahe jeden Tag wird die Verkehrsführung geändert, warnt Uwe Knabe vom städtischen Bauamt.

Zum Wochenbeginn mussten sich die Autofahrer erstmals auf eine geänderte Verkehrsführung einstellen. Um die Verkehrsinseln entfernen zu können, war der mittlere Fahrstreifen auf der Aalter Allee gesperrt worden. Das Linksabbiegen in die Brauerstraße war nurmehr einspurig möglich. Zu größeren Stauungen kam es nicht. Die setzten ein, als vorgestern die rechte Abbiegespur Richtung Bahnhof/Aralkreisel für den beginnenden Ausbau gesperrt werden musste. Viele Autofahrer hatten ihre liebe Mühe und Not, sich darauf einzustellen, vom ungewohnten mittleren Fahrstreifen nach rechts abzubiegen. Immer wieder sei es zu gefährlichen Situationen gekommen, sagt Uwe Knabe. Verschärft worden sei die Lage dadurch, dass die Baustellenampeln „grün“ sowohl für querende Fußgänger als auch für die Linksabbieger anzeigten. Die Fußgänger hätten hier Vorrang. Der Mitarbeiter des Bauamtes rät zu defensivem Fahren.

Vorher seien die Phasen aufeinander abgestimmt gewesen, wer von der Aalter Allee nach links in die Burgstraße abbiegen wollte, konnte sich darauf verlassen, dass weder Fußgänger noch Radfahrer seinen Fahrweg kreuzten.

Die Baufirmen, wirbt Uwe Knabe um Verständnis, kämen gar nicht umhin, die Verkehrsführung häufig zu ändern. Alle Arbeiten müssten Stück für Stück bei fließendem Verkehr ausgeführt werden. Eine Vollsperrung käme nicht in Betracht, zu dem Nadelöhr gebe es keine Alternative. Darum auch werden sich die Bauarbeiten bis in die zweite Hälfte des Jahres 2012 hinziehen. Dem Vernehmen nach wollen die Planer die Kreuzung am Ärztehaus bis zum Winter allerdings weitgehend fertig haben. Der Bau des Kreisels an der Einmündung Brauerstraße wird ein wenig mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Gebaut wird zurzeit im übrigen nicht nur in Wümmenähe. Gestern war auch die Zufahrt von der Burg- in die Mühlenstraße (Ecke Burger King) nicht möglich, weil die Ampel abgebaut wurde. Heute Morgen soll ganz offiziell der erste Spaten für den Umbau der B 215 zwischen Brauerstraße und Ärztehaus gestochen werden. Dann wollen die Verantwortlichen aus der Straßenbauverwaltung zu weiteren Ausbaudetails Stellung nehmen. · sf

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