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2 000 Patienten pro Jahr

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Chefarzt Prof. Dr. Andreas Thiel (links) begrüßte seine Gäste zum zehnjährigen Bestehen der Klinik. ·
Chefarzt Prof. Dr. Andreas Thiel (links) begrüßte seine Gäste zum zehnjährigen Bestehen der Klinik. ·

Rotenburg - Zehn Jahre Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im neuen Gebäude des Diakoniekrankenhauses auf dem Mutterhausgelände, auch das darf Grund sein, um sich zu einer kleinen Feier zu treffen. Zusammen mit Chefarzt Prof. Dr. Andreas Thiel sind in der modernen Klinik rund 115 Mitarbeiter tätig – Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Ergo- und Physiotherapeuten, Pflegekräfte und Verwaltungsmitarbeiter.

Hier wird viel seelisches Leid behandelt, gelindert und geheilt. Rund 2 000 Patienten werden Jahr für Jahr versorgt.

Prof. Thiel bedankte sich bei seinen Mitarbeitern für deren Einsatz. Die Arbeit mit den Patienten, so der Chef, könne sehr schön, aber auch von erheblichen Problemen begleitet sein. In seinen Dank bezog Andreas Thiel die Institutionen, mit denen die Klinik zusammen wirkt, ebenso mit ein wie die Geschäftsführung, die am Mittwoch durch Pastorin Birgit Löhmann vertreten war. Thiel machte schließlich darauf aufmerksam, dass die Rahmenbedingungen in seiner Klinik, genau wie in allen Krankenhäusern „nicht einfacher geworden sind“.

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie verfügt über fünf Stationen mit insgesamt 100 Betten. Außerdem gehören zwei Tageskliniken mit 36 Behandlungsplätzen (eine Tagesklinik auf dem Mutterhausgelände in Rotenburg, direkt im Gebäude der Psychiatrie) und eine Tagesklinik im Rosemarie-Eisenberg-Haus in Verden (auf dem Gelände der Aller-Weser-Klinik) sowie eine Institutsambulanz zu der Einrichtung. Darüber hinaus hat die Klinik die gemeindepsychiatrische Versorgung für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen aus den Landkreisen Rotenburg und Verden übernommen.

Pressereferent Schwartzkopff: „Zu den Aufgaben der Klinik gehört die Diagnose und Behandlung von erwachsenen Patienten mit psychischen Erkrankungen. Die am häufigsten behandelten Erkrankungen sind Depressionen, Angst- und Suchterkrankungen (Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit), manische und schizophrene Psychosen sowie Verwirrtheitszustände und Demenzen wie zum Beispiel Alzheimer-Krankheit. Prof. Thiel hat im Laufe der letzten zehn Jahre dazu beigetragen, dass psychiatrische Erkrankungen aus der Ecke des Unheimlichen herauskommen.“

Grußworte der Geschäftsführung überbrachte Pastorin Birgit Löhmann: „Dank all denen, die dieses Haus mit Leben, Kompetenz und Geist ausfüllen!“ Löhmann wies zudem darauf hin, es werde künftig schwerer werden, gute Mitarbeiter zu bekommen. Zum Schluss gab es noch ein Trostpflaster: „Die Geschäftsführung wird sich um positive Rahmenbedingungen bemühen.“

Carmen Menzel-Schwab gratulierte für den Sozialpsychiatrischen Dienst Rotenburg. Und zum Thema „Perspektiven der Gemeindepsychiatrie“ sprach Prof. Dr. Röttgers von der Fachhochschule Münster. Das kleine Jubiläum der Klinik – die Gäste trafen sich in angenehmer Atmosphäre vor dem Haus – wurde musikalisch vom JazzDuo & Friends begleitet. · bn

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