Heute erster Teil im ZDF

Zwei Wildeshauser Köchinnen als „Topfgeldjäger“ aktiv

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Koch Steffen Henssler mit Silke Stöver und Katja Köbke im Studio.

Wildeshausen - Wie bereitet man ein leckeres Gericht aus den Zutaten Saiblingfilet, Birnen, gelbe Linsen, Pflaumenmus, Avocado, gemahlenem Mohn, Strauchtomaten, Zwetschgenschnaps, Spitzkohl und italienischem Schinkenspeck zu?

Das zeigen Silke Stöver und Katja Köbke am Mittwoch ab 15.05 Uhr im ZDF im Rahmen der Sendung „Topfgeldjäger“.

Ob es ihnen gut gelungen ist, dürfen sie nicht verraten, und ob sie mit ihrem Team am Ende der Woche erfolgreich waren, erfährt der Interessierte auch erst am Freitag. Darum ging es den beiden Hobbyköchinnen aus der Wittekindstadt auch nicht so sehr. „Wir fanden es viel interessanter, bei einer derartigen Sendung dabei zu sein“, sagt Katja Köbke.

Die Wildeshauserin ist eigentlich gar nicht so sehr interessiert am Kochen. „Ich mache das zwar gerne, aber Silke ist da viel mehr im Thema“, erklärt sie. Silke Stöver war es auch, die sich beim Fernsehen bewerben wollte. Auf einer Feier sagte sie zu Freundin Katja: „Du kommst mit.“

Unter der Voraussetzung, in erster Linie helfend tätig zu werden, sagte Katja Köbke zu. Die beiden Frauen drehten im November 2011 ein lustiges Bewerbungsvideo, in dem sie als Piratinnen auftraten, hofften auf schnelle Antwort vom Sender – und hörten nichts.

Als sie schließlich vor wenigen Wochen nachfragten, war das Video offenbar gar nicht beim ZDF angekommen.

„Wir haben also einen neuen Bewerbungsbogen ausgefüllt“, so Katja Köbke. „Und nach vier Tagen bekamen wir die Einladung zu einer Special-Sendung.“ Während normal immer nur zweiköpfige Teams gegeneinander kochen und das Gewinner-Duo in die nächste Runde zieht, waren diesmal fünf Frauen- und fünf Männer-Teams im Einsatz. Es mussten Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise zubereitet werden. Jeden Tag gab es Punkte für die jeweils zwei Teams, und am Freitag wurde abgerechnet.

Die Frauen hatten einen Tag Zeit, sich auf ihre Mahlzeit vorzubereiten. Dann mussten sie in 45 Minuten etwas Leckeres zaubern. „Da läuft einem die Zeit ganz schnell weg“, so Köbke. „Dennoch haben wir es geschafft, eine Minute vor Ende fertig zu werden.“

Drei Tage wurde in Hamburg gedreht. „Wir wurden gut versorgt“, erzählen die Frauen. Auch die Coaches Steffen Henssler und Frank Rosin seien sehr nett gewesen. An die Küche mussten sich Köbke und Stöver erst gewöhnen. „Aber es war schön, das alles zu erleben.“ Und eins fand Katja Köbke besonders gut: „Man konnte rumklehen, wie man wollte. Anschließend kam ein Team und machte alles wieder sauber.“ · dr

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