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Zwei Omikron-Tote aus Wildeshausen

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Von: Dierk Rohdenburg, Ove Bornholt

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Ein Mitarbeiter hält in einem Coronatest-Labor PCR-Teströhrchen in den Händen.
299 Corona-Neuinfektionen wurden am Donnerstag im Landkreis Oldenburg registriert. © Uwe Anspach/dpa

Der Landkreis Oldenburg hat am Donnerstag zwei weitere Corona-Tote vermeldet. Es handelt sich um eine Frau und einen Mann aus Wildeshausen. Beide hatten Vorerkrankungen, waren nicht geimpft und sind in Verbindung mit der Omikron-Variante gestorben.

Im Landkreis Oldenburg gibt es weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stehen, teilte der Kreis am Donnerstag mit. Die vor Kurzem Verstorbenen, eine Frau (87 Jahre) und ein Mann (67 Jahre), kommen aus der Stadt Wildeshausen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Covid-assoziierten Todesfälle im Landkreis Oldenburg auf 133. „Ich spreche den Angehörigen mein herzliches Beileid aus“, so Landrat Christian Pundt.

Beide Verstorbenen waren nicht geimpft

Wie der ärztliche Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Leonhard Hamschmidt, mitteilte, hatten beide Verstorbenen erhebliche Vorerkrankungen. Dazu können beispielsweise Immunschwäche oder Herz-Lungen-Erkrankungen gehören. Beide Personen waren nicht geimpft. Drei bis vier Tage vor dem Tod wurde bei ihnen ein positiver Corona-Abstrich vorgenommen. Es kam nicht mehr zu einer Krankenhauseinweisung.

In diesem Zusammenhang macht Hamschmidt eindringlich deutlich, dass sich Menschen mit Vorerkrankungen impfen lassen sollten. „Gerade dann ist es in jedem Fall wichtig“, so der Mediziner. Sich nicht impfen zu lassen, sei wie ohne Sicherheitsgurt Auto zu fahren. In einem Notfall gebe es dann keine Sicherung mehr. Zwar, so Hamschmidt, könne es bei Vorerkrankungen allergische Reaktionen geben. Wenn man aber davon wisse, könne man sich den entsprechenden Impfstoff suchen, um gravierende Folgen zu vermeiden.

Wie der Landkreis weiter berichtet, wurden gegenüber Mittwoch 299 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl im Landkreis Oldenburg beträgt damit 14.354 bestätigte Fälle inklusive genesener und verstorbener Personen (Stand: 10.2.2022, 9 Uhr). Aktuell gibt es 1.614 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich 1.740 Kreiseinwohner.

Weiter viele Infektionen im Bereich von Schulen und Kindertagesstätten

Ein bestimmbares Cluster gibt es derzeit nur bei Infektionen von Schülern sowie Kindern, die in Kindertageseinrichtungen sind (365 Fälle). Die übrigen Infektionen sind diffus in der Bevölkerung verteilt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht von 1.022,3 auf 1.038,3 gestiegen. Bei den Neuinfektionen führt die Gemeinde Wardenburg mit 75 Ansteckungen das Feld an. Es folgen: Wildeshausen (57), Ganderkesee (43), Hatten (39), Großenkneten (34), Hude (23), Dötlingen (21) und Harpstedt (7). Bei den Inzidenzen in den einzelnen Kommunen zeigt sich folgendes Bild: Dötlingen 1.195,60 (Vortag 1.020,25), Ganderkesee 551,66 (Vortag: 570,79), Großenkneten 979,60 (Vortag: 1.060,71), Harpstedt 486,07 (Vortag: 673,02), Hatten 657,06 (Vortag: 494,56), Hude 583,45 (Vortag: 589,66), Wardenburg 1.140,17 (Vortag: 842,73) Wildeshausen 1.167,47 (Vortag: 1.222,12)

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