Antrag für nächste Dorferneuerung bereits gestellt

Zehn von zwölf Maßnahmen fertig

Uwe Kläner (l.) und Heino Pauka (vorne) begrüßten die Gäste der Seniorenunion.

Neerstedt - (ts) · Die Umgestaltung der Bushaltestelle an der Grundschule Neerstedt, der Fahrbahnverschwenker an der Hauptstraße sowie die Errichtung des Kreisverkehrs – insgesamt zehn von zwölf Maßnahmen im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms Neerstedt/Ohe sind bereits realisiert. „Und wir sind schon auf dem Weg zur nächsten Dorferneuerung“, verriet Bauamtsleiter Uwe Kläner am Montagnachmittag den Mitgliedern der Seniorenunion des Landkreises Oldenburg.

Auf Initiative von Wolfram Specht waren die Mitglieder zusammen mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen im Neerstedter Rathaus zu Gast, um sich über die bisherigen Ergebnisse und die Pläne zur Dorferneuerung zu informieren. „In diesem Bereich sind wir ja eine erfahrene Gemeinde“, so Kläner. Nachdem in den 70-er und 80-er Jahren bereits Brettorf und anschließend Dötlingen ins Programm aufgenommen wurden, wurde Neerstedt/Ohe 2004 anerkannt und mit 800 000 Euro gefördert. 2007 folgten auch auf den Ergänzugsantrag ein positiver Bescheid und noch einmal 600 000 Euro. „Und nun liegt ein Antrag für die Dorferneuerung Ostrittrum/Wehe/Geveshausen in Oldenburg vor“, sagte Kläner.

Erst einmal heißt es aber, die Dorferneuerung Neerstedt/Ohe abzuschließen. Mit dem Bau des Schafkobens am Oher Kirchweg (wir berichteten) läuft derzeit Maßnahme Nummer elf. Im kommenden Jahr soll mit der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Neerstedt von etwa der Höhe des Rathauses in Richtung Wildeshausen das dritte Dorferneuerungsprogramm abgeschlossen werden. „Hier werden die Geh- und Radwege gemacht, es kommen Randbegrünungen, neue Lampen und auch eine neue Bushaltestelle“, so Kläner. Damit solle das Hauptziel, nämlich die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt, erreicht werden. Neben dem Bau des Kreisverkehrs ist bereits die Hauptstraße in Richtung Kirchhatten mit einem Fahrbahnschwenker, neuer Pflasterung, Lampen und Sumpfeichen, die vor etwa zehn Tagen geplanzt wurden, umgestaltet worden. „Das waren vorher 1,8 Kilometer gerade Strecke, da war nichts Schönes dran“, sagte Kläner, der in diesem Rahmen auch auf die Verkehrssicherheit verwies. „Durch eine andere Parkplatzanordnung in Höhe des Fahrbahnschwenkers braucht nun niemand mehr rückwärts auf die Hauptstraße zu fahren.“

Zu den weiteren Maßnahmen der Dorferneuerung gehörten auch die Umgestaltung der Bushaltestellen am Moorweg und an der Grundschule, die fußläufige Verbindung von Grundschule und Kindergarten, Parkplätze am Denkmal sowie an der Sport- und Turnhalle und die Umgestaltung von Dorfplätzen. In Ohe wurde ein Bushaltepunkt errichtet und der Oher Kirchweg saniert. Daneben gab es etwa 20 Privatmaßnahmen, die gefördert wurden. „Und das alles mit 1,4 Millionen Euro?“, wollte ein Mitglied der Seniorenunion wissen. „Nein“, sagte Kläner. „Bezuschusst werden nur 50 Prozent der Nettosumme, wir kommen insgesamt auf knapp vier Millionen Euro.“

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