Kommunalwahl im September

Zehn Kreistagsabgeordnete treten nicht wieder an

Landkreis - Von Ove Bornholt. Wie auch immer die Menschen im Landkreis Oldenburg bei der Kommunalwahl am 11. September abstimmen, zehn der aktuell 46 Kreistagsabgeordneten werden dem Gremium danach auf jeden Fall nicht mehr angehören – sie treten nicht wieder an. Am deutlichsten ist der Umbruch bei der CDU-Fraktion, während die UWG-Vertreter alle wieder ins Rennen gehen.

Bei den Christdemokraten stellen sich Christa Plate (Wildeshausen), Manfred Huck (Dingstede/Gemeinde Hatten), Bernd Schwarting (Schlutter/Ganderkesee) und Horst Siemers (Hude) nicht zur Wiederwahl. Die anderen elf derzeitigen Abgeordneten wollen es dagegen noch einmal wissen. Also tritt mehr als ein Viertel der aktuellen CDU-Fraktion nicht wieder an.

Bei der SPD wollen sich mit dem Kreistagsvorsitzenden Helmut Hinrichs (Sandkrug), Gerrit Meyer (Brettorf) und Heiko Aschenbeck (Hude) drei Politiker nicht erneut im Kreistag engagieren. Damit fällt der Umbruch etwas milder aus, denn 13 von 16 Abgeordneten stellen sich der Wiederwahl.

Mit Simon Schütte (Riehen/Ganderkesee) kandidiert nur einer der sechs Mitglieder starken Grünen-Fraktion nicht erneut. Auch deswegen setzte sich Schütte in der aktuellen Legislaturperiode für Projekte, die ihm am Herzen lagen wie die Planung für einen Radschnellweg von Oldenburg nach Bremen, besonders stark ein.

Das Bild bei der FDP sieht ähnlich aus: Einer von vier will nicht mehr. Allerdings verlieren die Liberalen mit Ernst-August Bode (Ostrittrum) ihr in der Kommunalpolitik erfahrenstes Fraktionsmitglied. Er sei mehr als 25 Jahre dabei, so Bode. Das sei genug. „Ich werde bald 77, es müssen auch mal die Jüngeren ran.“

Bei der UWG-Fraktion denkt dagegen offenbar noch niemand ans Aufhören. Alle drei Mitglieder wollen es noch einmal wissen.

Die einzige Abgeordnete der Linken, Veruschka Schröter-Voigt, verlässt dagegen den Kreistag. Sie kandidiert stattdessen für den Gemeinderat in Hude.

Noch bis zum 25. Juli um 18 Uhr können Wahlvorschläge vorgelegt werden. Alle im Kreistag vertretenen Parteien haben jedoch bereits über ihre Kandidaten für den Kreistag abgestimmt.

Die AfD hat angekündigt, ebenfalls Vertreter ins Rennen um Sitze in dem Gremium zu schicken, mit der öffentlichen Vorstellung der Kandidaten allerdings bis zum letztmöglichen Zeitpunkt warten zu wollen.

Rubriklistenbild: © dpa

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