Labyrinth bietet Quiz und Schatzsuche

Ein Zebrastreifen im Mais

Nils (l.) und Nick irrten mit Opa Karl Rehberg durch das Maislabyrinth und versuchten die Quizfragen zu lösen. ·

Doetlingen - Von Tanja SchneiderISERLOY · „An Station eins sind wir schon zweimal vorbeigelaufen“, berichtet Karl Rehberg und kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Seit rund 20 Minuten irrt er mit seinen Enkeln Nils (12) und Nick (8) durch das Maislabyrinth der Familie Garms in Iserloy. „Und eine dreiviertel Stunde brauchen Sie bestimmt noch“, verrät Michael Garms dem Wildeshauser.

Auf 45 000 Quadratmetern Fläche bietet der Irrgarten seit Ende Juni nicht nur Verirrspaß, es darf auch gerätselt und auf eine besondere Schatzsuche gegangen werden. „Bei uns ist es heute einfach das ‚Oma- und Opa-Ferienprogramm‘“, erzählt Rehberg. Mit dem Rad steuerten er, seine Frau und die beiden Enkel das Labyrinth an, in dem sie passenderweise auch gleich ein Fahrrad fanden.

„Es ist Teil des Quiz‘“, informiert Garms. Denn nach Themen wie „Olympia“ oder „Märchen“ im vergangenen Jahr lautet das Motto dieses Mal „Straßenverkehr“. „Etwas mit Lerneffekt also – kindgerecht aufgearbeitet“, sagt Garms. So finden die Besucher an den verschiedenen Stationen unter anderem einen Zebrastreifen und eben das Fahrrad. „Hier geht es um die Frage, ob es verkehrssicher ist“, erklärt er. „Ich habe extra ein paar wichtige Elemente am Rad entfernt.“ Kein Wunder, dass Nils und Nick genau hinschauen. Anhand einer Liste überprüfen sie, ob wirklich alles am Drahtesel dran ist, was benötigt wird – Klingel, Licht, Katzenauge. Anschließend geht es weiter zu Station drei. „Wer an den Rätselpunkten vorbei kommt, ist automatisch auf dem richtigen Weg“, verrät Grams.

Wer die direkte Strecke auf Anhieb findet, legt im Labyrinth rund 1,5 Kilometer zurück. „In der Regel sind es aber mehr“, weiß Garms, der die Anlegung des Irrgartens stets genau plant. „Ich messe vorher natürlich alles aus und übertrage die Werte auf Millimeterpapier“, sagt der Iserloyer. Jedes Jahr entstehen so andere Wege und knifflige Stellen im Mais, an denen sich die Besucher schnell verirren können.

2010 bot die Familie Garms zudem erstmals eine Schatzsuche mit GPS-Gerät im Labyrinth an. „Das haben wir noch ein wenig ausgebaut“, sagt Garms. So suchen Interessierte nun nicht mehr nur einen Punkt, an dem vorher ein mitgebrachter Schatz versteckt wurde, sondern müssen insgesamt fünf Stationen ansteuern. „Alle sind im Gerät, das leicht zu handhaben ist, eingespeichert.“ An vier Punkten finden die Suchenden Zahlen, die sie dann an Station fünf eingeben müssen, um das Schloss an der Schatztruhe zu knacken. „Das Angebot kommt gut an. Es rufen fast täglich zwei Gruppen an, die sich anmelden wollen. Oft sind es Kindergeburtstage“, sagt Garms.

Anmeldungen für die Schatzsuche sowie für Führungen und Nachtwanderungen durchs Labyrinth, das werktags ab 11 Uhr und am Wochenende ab 10 Uhr geöffnet hat, nimmt er unter Tel. 04433/94024 entgegen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.swingolf-iserloy.de.

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