Problem an der Windmühle bislang ungelöst

Zähne brechen aus Zahnrädern heraus

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Nur selten mahlt die Harpstedter Windmühle mit Wind Getreide. Ein nach wie vor ungelöstes Problem sind immer wieder herausbrechende Zahnrad-Zähne. ·

Harpstedt - Der Betreiber der Harpstedter Windmühle, Helmut Nienaber, muss Getreide wie Weizen oder Roggen für Futtermittel weiterhin elektrisch mahlen.

Wann immer er versucht, den Wind diese Arbeit an seinem Galerie-Holländer erledigen zu lassen, brechen nach kurzer Zeit reihenweise Zahnrad-Zähne (Kämme) heraus, die dann ersetzt werden müssen. „Das Stück kostet 40 Euro“, sagte Nienaber gestern früh der Kreiszeitung.

„Teilung nicht richtig eingestellt“

„Früher waren die Zähne aus Weißbuche. Heute nimmt man oft Robinie“, bedauerte er. Dieses auch bei seiner Mühle verwendete Holz sei zwar nicht optimal, „geht aber zur Not“.

Ein weiteres Problem sei die offenbar nicht richtig eingestellte Zahnrad-Teilung (Abstände von einem Zahn zum nächsten). „Das müsste sich mal ein Fachmann anschauen“, so der Müller.

Seit der jüngsten Restaurierung des Galerie-Holländers konnte Nienaber seine Mühle nur selten mit Windkraft Getreide mahlen lassen. „Vielleicht 20 Mal“, schätzte er. · boh

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