Hörstube wiederholt Weihnachtsaktion / Dankschreiben nach der Premiere

Wünsche „pflücken“ und Kinderaugen leuchten lassen

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Susanne Stößer hängt das letzte Wunschkärtchen an den Wunschbaum. ·

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken - „Lieber Kegelclub, ich bedanke mich, dass ihr zusammengelegt habt, um mir einen Wunsch zu erfüllen“, schrieb ein Kind, das 2010 von einer Aktion der Hörstube profitiert hatte.

25 Wünsche von Mädchen und Jungen aus Familien mit eher knappem Budget waren damals in Erfüllung gegangen. Die Beschenkten brachten ihre Freude darüber mit selbst gemalten Bildern und in Dankesschreiben zum Ausdruck. Grund genug für den Harpstedter Betrieb, die Wunschbaum-Aktion in diesem Jahr zu wiederholen.

Dabei kooperiert die Hörstube wiederum mit Annelen Voß. Die Jugendpflegerin stellte einmal mehr die Namen solcher Kinder zur Verfügung, die zu Weihnachten keine große Geschenkeflut erwarten dürfen, weil ihren Eltern dafür das Geld fehlt.

Den Wunschbaum hat die Hörstube von Inhaberin Martina Hundt an der Burgstraße in Harpstedt bereits aufgestellt und geschmückt. An der Tanne hängen Kärtchen mit Vornamen, Alter und Wunsch jedes der Kinder, die beschenkt werden möchten. Vom einjährigen Kleinkind bis zum 17-jährigen Teenie reicht die Bandbreite. Kinogutschein, Schlafspieluhr, CD, Computerspiel für Nintendo DS, Filly-Pferde und andere Dinge würden die Jungen und Mädchen an Heiligabend gern unterm Weihnachtsbaum vorfinden.

„Wir wollen bei dieser Aktion Mittler sein“, sagt Hörakustikmeisterin Susanne Stößer. Ganz bewusst soll Kindern und Jugendlichen aus der Samtgemeinde eine Freude gemacht werden. Der örtliche Bezug ist dem Harpstedter Betrieb wichtig. Bürger, die einen Wunsch erfüllen möchten, können während der Öffnungszeiten in die Hörstube kommen und dort eines der Kärtchen vom Weihnachtsbaum „pflücken“. Bis spätestens 20. Dezember sollten sie dann ihr weihnachtlich verpacktes Geschenk an selber Stelle abliefern, damit es das beschenkte Kind bei der Bescherung mit glänzenden Augen auspacken kann. Das Wunschbaum-Kärtchen wird daran befestigt.

18 Kinder hatte Annelen Voß der Hörstube genannt. Bei Bedarf kann sie diverse Namen nachliefern und der Wunschbaum dann mit weiteren „Anhängern“ aufgefüllt werden.

Im vergangenen Jahr hatte die Aktion ein sehr positives Echo gefunden. Bürger hätten schon angefragt, ob sie jetzt in der Adventszeit wiederholt werde, berichtet Susanne Stößer.

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