Gemeinde Prinzhöfte stellt Anträge auf „Profil“-Mittel für zwei Wegestücke, die sie für „aussichtsreich“ hält

Wöbse: „Wir sind da leider etwas fremdbestimmt“

Harpstedt - KLEIN HENSTEDT/PRINZHÖFTE (boh) · Die Gemeinde Prinzhöfte wird versuchen, für den Ausbau eines gut 300 Meter langen Teilstücks des Wegs „Am Sandberg“ in Klein Henstedt (von der Hofstelle Brinkmann bis zum Gestüt Rappers) sowie eines rund 900 Meter langen Abschnitts der Feldstraße in Stiftenhöfte, Richtung Schulenberg (vom Oldenburger Weg bis zur Kreisstraße 286), Zuschüsse aus dem Programm „Profil“ zu bekommen.

Entsprechende Anträge sollen gestellt werden. Dafür hat sich der Rat am Montagabend während seiner Sitzung im Klein Henstedter Feuerwehrhaus einstimmig ausgesprochen.

Die Wege-Abschnitte, um die es geht, sind mit Betonsteinen befestigt. Die Gemeinde will sie asphaltieren lassen, allerdings erst 2011. „Wir sind finanziell in der Lage, uns in den nächsten Jahren mit dem Wegebau zu beschäftigen“, sagte Bürgermeister Herwig Wöbse im Rat. Er spielte damit auf die positive Entwicklung bei den Gewerbesteuereinnahmen an: „Wir liegen deutlich über Plan.“

Zusammen mit Friedhelm Schütte aus dem Bauamt der Samtgemeinde war Wöbse durch die Gemeinde gefahren, um sich ein Bild vom Sanierungsbedarf zu machen. „Wir sind letztlich bei sieben bis neun Wegen gelandet, an denen man etwas machen könnte.“ Allerdings musste die Gemeinde immer das Punktesystem im Hinterkopf haben, nach dem die Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) bewertet, ob eine Maßnahme mehr, weniger oder gar nicht zuschusswürdig ist.

Der Rat beschloss letztlich, jene Wegestücke für eine Förderung anzumelden, für die sie sich gute Chancen auf Bezuschussung ausrechnet. „Wir sind da leider etwas fremdbestimmt“, bedauerte Herwig Wöbse.

Offen geblieben ist noch die Frage, ob die beiden Abschnitte wieder in drei Metern Fahrbahnbreite ausgebaut oder auf 3,50 Meter verbreitert werden sollen. Für beide Optionen wird die Gemeinde Prinzhöfte Kostenvoranschläge erstellen lassen. Beantragt werden Mittel für 3,50 Meter Breite; damit hält sich die Kommune die Option offen, bei Bedarf – auf drei Meter – „zurückzurudern“.

In die engere Wahl war auch ein Wegeabschnitt in Wunderburg gekommen (von der Kreisstraße 9 bis zum Hof Dierks). Dort sah die Gemeinde aber nicht so großen Handlungsbedarf wie an den beiden Wegen, die sie nun ins „Profil“-Programm bekommen will.

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