Bürgermeister Shahidi begrüßte gestern Abend 50 Neubürger im Rathaus

Willkommen in Wildeshausen

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Bürgermeister Kian Shahidi (links) mit Sabine und Ingo Stritter, die zuvor in Sansibar gelebt haben.

Wildeshausen - Von Jan Schmidt. „Das Stadtbild ist schön, die Leute sind offen und freundlich – ich muss sagen, Wildeshausen gefällt mir ausgesprochen gut!“ Petra Damman, zugezogen aus Vechta, war gestern beim Neubürgerempfang der Stadt Wildeshausen nicht die Einzige mit lobenden Worten für die Wittekindstadt.

Von den rund 50 Neubürgern, die am Abend den Weg ins Rathaus gefunden hatten, äußerten sich – wen man auch fragte – alle positiv.

Von nah und fern, aus dem Landkreis oder darüber hinaus, sogar aus Nürnberg und – man sage und schreibe – Sansibar kommen die neuen Einwohner der Stadt Wildeshausen. Bürgermeister Kian Shahidi hieß die Damen und Herren sowie die Kinder mit einer Begrüßungsrede herzlich Willkommen.

„Ob Sie nun aus beruflichen oder privaten Gründen hier hergefunden haben, heute wollen wir ein Zeichen für die Offenheit und Lebendigkeit unserer Stadt etzen.“ Er freue sich über jeden Einzelnen, der die Einladung zum Empfang wahrgenommen habe. Shahidi erwähnte die wichtigsten Strukturen und Eckpunkte Wildeshausens, zum Beispiel informierte er kurz über die Alexanderkirche und das Rathaus, verbunden mit dem Hinweis auf die Internet-Homepage der Stadtverwaltung. „Für die politisch Interessierten – und ich hoffe, das sind viele von Ihnen – dürfte es sicher von Vorteil sein, dass wir alle Ausschussprotokolle im Internet zur Verfügung stellen.“ Transparenz sei ein wichtiges Kriterium im Sinne einer erfolgreichen Politik. „Wenn Sie sich politisch engagieren wollen, sind Sie herzlich dazu eingeladen“, betonte der Bürgermeister.

Im Anschluss an Shahidis Redebeitrag konnten sich die neuen Einwohner noch an verschiedenen Ständen über die Stadtverwaltung informieren und mit den jeweiligen Amtsleitern ins Gespräch kommen.

Ebenfalls stand noch die Auflösung des Gewinnspiels an, das von dieser Zeitung als Sponsor des gestrigen Abends veranstaltet worden war. Über zwei Eintrittskarten zum neuen „Rocky“-Musical in Hamburg durfte sich Yvonne Kowski freuen.

Bei der Verlosung zwar weniger Glück, dafür aber einiges zu berichten hatte Ingo Stritter. Er und seine Ehefrau Sabine dürften wohl den weitesten Weg in ihre neue Heimat zurückgelegt haben. Geboren in Namibia, lebte der Projektmanager zuletzt mit seiner Familie in Sansibar und war dort als Hotelmanager aktiv. Wie der Name schon vermuten lässt, hat Stritter deutsche Vorfahren. Ehefrau Sabine stammt aus der Samtgemeinde Harpstedt. Als jedoch der Wunsch aufkam, eine Veränderung zu wagen und zurück nach Deutschland zu ziehen, fiel die Wahl auf Wildeshausen. „Ausschlaggebender Punkt war die Privatschule Gut Spascher Sand. Die Strukturen haben mir sehr gut gefallen“, erzählte Stritter. Mittlerweile besuchen zwei seiner Kinder die Schule – und auch der Familienvater hat dort als Marketingdirector einen beruflichen Einstieg gefunden.

So steckt hinter jedem Neubürger eine spannende Geschichte. Die Stadt Wildeshausen wird durch ihre neuen Einwohner jedenfalls noch ein Stückchen attraktiver.

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