Kommunalwahl 2021

Bürgermeister Jens Kuraschinski kandidiert erneut

Bürgermeister Jens Kuraschinski mit einem Fahrrad auf dem Stellmacherplatz in Wildeshausen.
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Bürgermeister Jens Kuraschinski mit einem Fahrrad auf dem Stellmacherplatz in Wildeshausen.

Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski hat während der Ratssitzung am Donnerstagabend offiziell angekündigt, bei der Kommunalwahl im Herbst erneut zu kandidieren. Er ist bis jetzt der einzige Bewerber. Der parteilose Kuraschinski hat das Amt seit dem 1. November 2014 inne. Er sehe die erneute Kandidatur als seine Pflicht und Verantwortung an, sagte er.

Themen wie Integration und Demografie seien große Herausforderungen, so der Bürgermeister, der ebenfalls sozialen Wohnungsbau, Klimaschutz, Verkehrsentflechtung, Ausbau des ÖPNV, Digitalisierung, Bau der Entlastungsstraße und die städtebauliche Weiterentwicklung der Kreisstadt als wichtige Themen nannte. Diese Herausforderung seien anzunehmen, obwohl die Coronakrise gerade alles dominiere.

„Glücklicherweise stagniert beziehungsweise sinkt die lokale Inzidenz seit einigen Tagen wieder“, freute sich der Verwaltungschef. Die Pandemie sei ein „mit Höhen und Tiefen verbundener Dauerlauf, der uns langsam alle müde macht, uns vieles abverlangt und für den es eben keinen ,Königsweg´ gibt, wie wir täglich aus Berlin oder Hannover hören“.

Im Rückblick auf seine bisherige Amtszeit lobte Kuraschinski die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat. Gemeinsam habe man sehr konstruktiv an der Fortentwicklung, aber auch an den Problemen der Stadt gearbeitet. Bis auf wenige Ausnahmen sei es gelungen, im Rat respektvoll miteinander umzugehen, so der Bürgermeister.

Kuraschinski hob die Aufstellung des Strukturplans „Wildeshausen 2030“ hervor, der mit Beteiligung der Öffentlichkeit entwickelt wurde und „uns im Ergebnis Millionenbeiträge an Zuschüssen ermöglicht hat“. Des Weiteren schrieb sich der Verwaltungschef die Entwicklung des Gewerbegebiets Wildeshausen-Nord in Hockensberg auf die Fahnen. Zum Industriegebiet Wildeshausen-West, bei dem zuletzt nicht viel voranging, verlor er kein Wort.

Was konkrete Zukunftsthemen anging, wendete sich Kuraschinski der Aufwertung der Herrlichkeit sowie der alten Feuerwache zu. Auf diesem Wege lasse sich das Strukturproblem der Huntestraße lösen. Andere Probleme wie die noch ausstehende Freibadsanierung, der ruhende Verkehr, die Lösung der Raumnot in den Schulen sowie die verträgliche Umwandlung des Diakonie-Geländes lägen noch vor der Stadt.

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